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Lenovo 3 Jahre Keep Your Drive Add-On | SR675 V3 | HDD/SSD-Einbehaltung

Lenovo Keep Your Drive Add-On 3 Jahr(e)

Garantie & Service

Lenovo 3 Jahre Keep Your Drive Add-On | SR675 V3 | HDD/SSD-Einbehaltung

Herstellernummer: 5PS7C01692

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Die Lenovo Keep Your Drive Add-On Serviceerweiterung für den ThinkSystem SR675 V3 ist eine spezialisierte Garantieerweiterung, die Unternehmen ermöglicht, defekte Festplatten und SSDs bei einem Hardware-Austausch zu behalten. Über einen Zeitraum von drei Jahren können IT-Administratoren sicherstellen, dass sensible Unternehmensdaten nicht versehentlich mit ausgetauschten Speichermedien das Rechenzentrum verlassen. Diese Serviceerweiterung ist besonders für Branchen mit hohen Compliance-Anforderungen wie Finanzdienstleister, Gesundheitswesen oder Behörden konzipiert, wo Datensicherheit oberste Priorität hat. Datensicherheit durch Keep Your Drive Konzept Das Keep Your Drive (KYD) Konzept von Lenovo adressiert eine oft übersehene Sicherheitslücke im Enterprise-Umfeld: Was passiert mit den Daten auf defekten Speichermedien nach einem Hardware-Austausch? Bei der Standard-Garantieabwicklung werden defekte Festplatten oder SSDs normalerweise an den Hersteller zurückgeschickt. Obwohl diese Medien als defekt gelten, können oft noch Datenreste darauf vorhanden sein, die mit speziellen Forensik-Tools ausgelesen werden könnten. Mit der KYD Add-On Serviceerweiterung für den ThinkSystem SR675 V3 behält das Unternehmen die defekten Speichermedien und kann sie nach eigenen Sicherheitsrichtlinien vernichten oder fachgerecht entsorgen. Dies eliminiert das Risiko, dass vertrauliche Daten wie Kundendatenbanken, Finanzinformationen oder geistiges Eigentum in falsche Hände geraten. Laut Hersteller ist dieser Service besonders für Organisationen relevant, die unter Datenschutzbestimmungen wie DSGVO, HIPAA oder SOX fallen. Der ThinkSystem SR675 V3 als AMD EPYC-basierter Server kommt häufig für datenintensive Workloads zum Einsatz, bei denen große Mengen sensibler Informationen verarbeitet werden. Die drei Jahre Laufzeit der KYD-Erweiterung decken damit die typische Nutzungsdauer eines solchen Systems im produktiven Einsatz ab, bevor eine Hardware-Erneuerung ansteht. Technische Abwicklung und Prozessoptimierung Die technische Abwicklung des Keep Your Drive Services erfolgt nahtlos in den bestehenden Lenovo Support-Prozess. Wenn ein Speichermedium im ThinkSystem SR675 V3 ausfällt, meldet die Monitoring-Software oder der IT-Administrator den Defekt über die gewohnten Kanäle. Anstatt jedoch das defekte Medium für die Garantieabwicklung einzusenden, verbleibt es beim Kunden. Lenovo liefert das Ersatz-Speichermedium und der Servicetechniker tauscht es vor Ort aus. Das defekte Medium wird dabei nicht mitgenommen, sondern verbleibt in der Obhut des Unternehmens. Dieser Prozess verkürzt oft sogar die Reparaturzeit, da keine Logistik für die Rücksendung defekter Komponenten erforderlich ist. Gleichzeitig entfällt das Risiko von Transportschäden oder Verlusten während des Versands sensibler Speichermedien. Für IT-Abteilungen bedeutet dies eine Vereinfachung der Compliance-Prozesse. Es sind keine aufwendigen Dokumentationen über den Verbleib ausgetauschter Speichermedien erforderlich, da diese nie das Unternehmen verlassen. Dies reduziert den administrativen Aufwand für Audit-Verfahren erheblich und minimiert potenzielle Compliance-Verstöße. Integration in Enterprise-Sicherheitsrichtlinien Die Keep Your Drive Serviceerweiterung fügt sich nahtlos in bestehende Enterprise-Sicherheitsrichtlinien ein. Viele Unternehmen haben bereits Prozesse für die sichere Vernichtung von Speichermedien etabliert, können diese aber bei Standard-Garantieabwicklung nicht anwenden. Mit dem KYD-Service können diese bewährten Verfahren auch auf Garantiefälle ausgeweitet werden. Typische Sicherheitsverfahren umfassen mehrfaches Überschreiben der Daten, physische Zerstörung der Speichermedien oder die Nutzung spezialisierter Entmagnetisierungsgeräte. Der ThinkSystem SR675 V3 unterstützt verschiedene Speichertechnologien von traditionellen Festplatten bis hin zu NVMe-SSDs, die alle unter den KYD-Service fallen. Dies gewährleistet eine einheitliche Behandlung aller Speichermedien unabhängig von der verwendeten Technologie. Für Unternehmen mit eigenen Rechenzentren oder Co-Location-Umgebungen ist besonders relevant, dass der Service vor Ort abgewickelt wird. Sensible Speichermedien müssen das kontrollierte Rechenzentrumsumfeld nicht verlassen, was zusätzliche Sicherheitsrisiken eliminiert. Dies ist besonders wichtig bei Systemen wie dem SR675 V3, die oft für kritische Infrastrukturen oder hochsensible Anwendungen eingesetzt werden. Kostenkontrolle und Budgetplanung Die dreijährige Laufzeit der Keep Your Drive Add-On Serviceerweiterung ermöglicht eine präzise Budgetplanung für IT-Abteilungen. Da die Kosten für den Service im Voraus feststehen, entfallen unkalkulierbare Ausgaben für spezielle Datenvernichtungsdienste oder Compliance-Verfahren im Garantiefall. Dies ist besonders für Organisationen mit strengen Budgetvorgaben oder öffentliche Einrichtungen relevant, die ihre IT-Ausgaben langfristig planen müssen. Im Vergleich zu nachträglichen Datenvernichtungsdiensten oder den potenziellen Kosten von Datenschutzverstößen amortisiert sich die KYD-Erweiterung oft bereits nach dem ersten Garantiefall. Die Kosten für externe Forensik-Services oder Compliance-Strafen können um ein Vielfaches höher sein als die Investition in die präventive Sicherheitsmaßnahme. Zusätzlich eliminiert der Service versteckte Kosten wie Transportversicherungen für sensible Datenträger oder administrative Aufwände für die Verfolgung und Dokumentation von Garantierücksendungen. IT-Administratoren können ihre Zeit für strategische Aufgaben nutzen, anstatt Compliance-Verfahren für Hardware-Austausche zu managen. Branchenspezifische Anforderungen Verschiedene Branchen haben spezifische Anforderungen an die Behandlung sensibler Daten, die durch die Keep Your Drive Serviceerweiterung adressiert werden. Im Finanzsektor müssen beispielsweise Kundendaten und Transaktionsinformationen nach strengen Regulierungsvorschriften geschützt werden. Der ThinkSystem SR675 V3 wird häufig für Risikoanalysen, Hochfrequenzhandel oder Compliance-Reporting eingesetzt, wo selbst kleinste Datenlecks schwerwiegende Konsequenzen haben können. Im Gesundheitswesen schützt der KYD-Service Patientendaten vor unbefugtem Zugriff. Medizinische Aufzeichnungen, Behandlungsverläufe oder genetische Informationen unterliegen besonderen Schutzbestimmungen, die eine sichere Entsorgung defekter Speichermedien vorschreiben. Krankenhäuser und Forschungseinrichtungen nutzen Server wie den SR675 V3 für medizinische Bildverarbeitung oder Genomanalysen, wo große Datenmengen mit hohem Schutzbedarf verarbeitet werden. Behörden und Verteidigungsorganisationen haben oft noch strengere Anforderungen an die Datensicherheit. Hier kann bereits die Preisgabe von Metadaten oder Systemkonfigurationen sicherheitsrelevant sein. Der KYD-Service gewährleistet, dass keine Informationen über Systemarchitekturen oder Anwendungsmuster durch ausgetauschte Speichermedien nach außen gelangen. Ideal für diese Einsatzbereiche Finanzdienstleister und Banken: Schutz von Kundendaten, Transaktionshistorien und Risikobewertungen bei Server-Ausfällen, besonders relevant für Core-Banking-Systeme auf dem ThinkSystem SR675 V3 Gesundheitswesen und Pharmaforschung: HIPAA-konforme Behandlung defekter Speichermedien bei medizinischen Datenbanken, Bildverarbeitungssystemen oder klinischen Studiendaten Behörden und öffentlicher Sektor: Schutz klassifizierter Informationen und Bürgerdaten nach behördlichen Sicherheitsrichtlinien und Datenschutzbestimmungen Forschungseinrichtungen: Schutz geistigen Eigentums und vertraulicher Forschungsdaten bei Hochleistungsrechensystemen für wissenschaftliche Analysen Kritische Infrastrukturen: Absicherung von Steuerungsdaten und Systemkonfigurationen bei Energie-, Transport- oder Telekommunikationsunternehmen Häufige Fragen zur Keep Your Drive Serviceerweiterung Welche Speichermedien sind durch den Keep Your Drive Service abgedeckt? Laut Hersteller umfasst der Service alle im ThinkSystem SR675 V3 verbauten Speichermedien, einschließlich herkömmlicher Festplatten (HDD) und Solid State Drives (SSD). Dies schließt sowohl interne Systemspeicher als auch zusätzliche Datenspeicher ein, die für die Serveranwendungen genutzt werden. Wie wird die Garantieabwicklung ohne Rücksendung der defekten Hardware dokumentiert? Lenovo dokumentiert den Hardware-Austausch vollständig, auch ohne Rücksendung der defekten Komponenten. Der Servicetechniker bestätigt den Austausch vor Ort und das Unternehmen erhält alle notwendigen Unterlagen für interne Audit- und Compliance-Verfahren. Die Seriennummern der behaltenen defekten Medien werden dabei ordnungsgemäß erfasst. Kann die KYD-Erweiterung nachträglich zu bestehenden Garantien hinzugefügt werden? Hierzu liegen uns keine spezifischen Herstellerangaben vor. Generell empfiehlt sich die Buchung von Serviceerweiterungen zum Zeitpunkt des Systemkaufs oder in einem frühen Stadium der Nutzung. Interessenten sollten direkt beim Lenovo Support oder autorisierten Partnern nachfragen, ob eine nachträgliche Buchung für ihr spezifisches System möglich ist. Wie schnell erfolgt der Vor-Ort-Austausch bei defekten Speichermedien? Die Reaktionszeit richtet sich nach dem zugrunde liegenden Support-Level des ThinkSystem SR675 V3. Da es sich um eine Add-On Erweiterung handelt, gelten die gleichen Service-Level-Agreements wie für die Basis-Garantie. Typisch sind Reaktionszeiten zwischen 4 Stunden und dem nächsten Werktag, abhängig vom gewählten Support-Paket. Welche Dokumentation ist für Compliance-Audits verfügbar? Lenovo stellt alle erforderlichen Unterlagen für Compliance-Audits zur Verfügung, einschließlich Nachweis über den ordnungsgemäßen Hardware-Austausch und die Bestätigung, dass defekte Speichermedien beim Kunden verblieben sind. Diese Dokumentation unterstützt bei der Erfüllung von Datenschutz- und Sicherheitsrichtlinien verschiedener Branchen und Regulierungsbehörden. Ist eine physische Anwesenheit des IT-Administrators beim Hardware-Austausch erforderlich? Ja, da die defekten Speichermedien beim Kunden verbleiben müssen, ist eine Übergabe an autorisiertes Personal des Unternehmens erforderlich. Dies stellt sicher, dass die Custody-Chain eingehalten wird und die Speichermedien ordnungsgemäß nach internen Sicherheitsrichtlinien behandelt werden können. Der Servicetechniker benötigt eine entsprechende Empfangsbestätigung für die Dokumentation.

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