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LENOVO 5Yr KYD Add-On | Server Garantie-Erweiterung | 5 Jahre HDD/SSD

Lenovo 5PS7C05810 Garantieverlängerung 5 Jahr(e)

Garantie & Service

LENOVO 5Yr KYD Add-On | Server Garantie-Erweiterung | 5 Jahre HDD/SSD

Herstellernummer: 5PS7C05810

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Lenovo Keep Your Drive Add-On: Professioneller Datenschutz für ThinkSystem Server Das Lenovo 5Yr KYD Add-On (5PS7C05810) ist eine spezialisierte Serviceerweiterung für Lenovo ThinkSystem Server, die Unternehmen ermöglicht, defekte Festplatten und SSDs bei einem Hardwaredefekt zu behalten. Diese 5-Jahres-Garantieerweiterung richtet sich an sicherheitskritische Umgebungen, in denen sensible Daten auch nach einem Speicherdefekt nicht das Unternehmen verlassen dürfen. Das Keep Your Drive-Programm bietet eine elegante Lösung für Compliance-Anforderungen und Datenschutzbestimmungen, ohne auf professionellen Herstellersupport verzichten zu müssen. Funktionsweise der Keep Your Drive Serviceerweiterung Die Lenovo Keep Your Drive (KYD) Serviceerweiterung funktioniert nach einem einfachen, aber durchdachten Prinzip: Fällt eine Festplatte oder SSD in einem ThinkSystem Server aus, tauscht der Lenovo-Techniker das defekte Speichermedium gegen ein neues aus – das defekte Laufwerk bleibt jedoch beim Kunden. Diese Regelung gilt für die gesamte Vertragslaufzeit von fünf Jahren und deckt sowohl mechanische Festplatten (HDDs) als auch Solid State Drives (SSDs) ab. Der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Garantieleistungen liegt in der Behandlung der ausgefallenen Komponenten. Normalerweise verlangt der Hersteller die Rückgabe defekter Teile, um diese zu recyceln oder zu analysieren. Beim KYD-Service verzichtet Lenovo auf diese Rückgabe und überlässt dem Kunden die vollständige Kontrolle über das ausgefallene Speichermedium – inklusive aller darauf befindlichen Datenreste. Diese Serviceerweiterung funktioniert nahtlos mit der bestehenden ThinkSystem-Garantie zusammen. Der Kunde meldet den Defekt wie gewohnt über die Lenovo-Supportkanäle, der Techniker kommt vor Ort oder das Ersatzteil wird zugeschickt – nur die Rückgabepflicht entfällt. Die Reaktionszeiten und Service-Level-Agreements der Grundgarantie bleiben dabei unverändert bestehen. Datenschutz und Compliance-Vorteile In einer Zeit, in der Datenschutzverletzungen Millionenschäden verursachen können, bietet das Keep Your Drive-Programm einen entscheidenden Sicherheitsvorteil. Auch wenn Daten auf einem ausgefallenen Speichermedium scheinbar unzugänglich sind, können forensische Methoden oft noch Informationen wiederherstellen. Mit dem KYD-Service behalten Unternehmen die vollständige Kontrolle über diese potenziell sensiblen Datenträger. Besonders relevant ist diese Serviceerweiterung für Branchen mit strengen Compliance-Anforderungen. Banken, Versicherungen, Gesundheitsdienstleister und Regierungsorganisationen unterliegen oft Vorschriften, die eine kontrollierte Vernichtung von Datenträgern vorschreiben. Das DSGVO-Umfeld in Europa, HIPAA-Bestimmungen im Gesundheitswesen oder branchenspezifische Aufbewahrungsrichtlinien werden durch das KYD-Programm deutlich einfacher zu erfüllen. Die fünfjährige Laufzeit deckt dabei den typischen Lebenszyklus von Server-Hardware ab. ThinkSystem Server werden meist für 3-5 Jahre produktiv eingesetzt, bevor sie erneuert werden. Die KYD-Erweiterung begleitet die Hardware über die gesamte Nutzungsdauer und sorgt für konsistenten Datenschutz. Kompatibilität mit ThinkSystem Servern Die Keep Your Drive Serviceerweiterung ist speziell für Lenovo ThinkSystem Server konzipiert, eine Produktlinie die sich an professionelle Rechenzentren und Unternehmensumgebungen richtet. Laut den verfügbaren Produktdaten ist diese spezielle Serviceerweiterung beispielsweise mit dem ThinkSystem SR630 V2 kompatibel, einem 1HE-Rack-Server der für vielseitige Workloads optimiert ist. Die ThinkSystem-Serie umfasst verschiedene Formfaktoren – von kompakten 1HE-Servern bis hin zu mehrere Höheneinheiten umfassenden Storage-Systemen. Allen gemeinsam ist die Verwendung standardisierter Speicherschnittstellen wie SATA, SAS oder NVMe, wodurch die KYD-Serviceerweiterung universell einsetzbar ist. Ob klassische 2,5"- oder 3,5"-Festplatten oder moderne M.2-SSDs – alle Speichermedien sind von der Regelung erfasst. Die Integration in bestehende IT-Infrastrukturen erfolgt nahtlos, da die KYD-Erweiterung keine zusätzliche Hardware oder Software erfordert. Sie funktioniert als reine Servicevereinbarung, die bei der Serverbestellung hinzugebucht wird. Für Unternehmen mit gemischten Server-Landschaften lässt sich die Erweiterung gezielt für die kritischsten Systeme einsetzen. Wirtschaftliche Betrachtung der Serviceerweiterung Die Investition in eine Keep Your Drive-Erweiterung sollte immer im Kontext der möglichen Kosten einer Datenschutzverletzung betrachtet werden. Während die jährlichen Kosten der Serviceerweiterung überschaubar sind, können die Folgekosten einer Compliance-Verletzung oder eines Datenverlusts schnell fünf- oder sechsstellige Beträge erreichen. Unternehmen sparen durch die KYD-Erweiterung auch interne Ressourcen. Die alternative sichere Vernichtung von Datenträgern erfordert oft spezialisierte Dienstleister, dokumentierte Vernichtungsprozesse und zusätzliche Verwaltungsaufwände. Mit dem Keep Your Drive-Service können die IT-Abteilungen die Datenvernichtung intern nach eigenen Standards durchführen. Die fünfjährige Laufzeit bietet zudem Planungssicherheit. Unternehmen wissen von Anfang an, dass sie sich während der gesamten Server-Lebensdauer keine Gedanken über die sichere Entsorgung ausgefallener Speichermedien machen müssen. Diese Kalkulierbarkeit ist besonders für größere IT-Budgets und langfristige Beschaffungsplanungen wertvoll. Implementierung und Verwaltung Die Aktivierung der Keep Your Drive-Serviceerweiterung erfolgt bereits bei der Serverbestellung. Lenovo registriert die Servicevereinbarung im System und kennzeichnet die entsprechenden Geräte entsprechend. Im Schadensfall ist keine zusätzliche Dokumentation oder Genehmigung erforderlich – der reguläre Support-Prozess greift automatisch mit den erweiterten Bedingungen. Für IT-Abteilungen bedeutet dies eine erhebliche Vereinfachung der Prozesse. Statt komplexe Rückgabeverfahren zu koordinieren oder externe Vernichtungsdienstleister zu beauftragen, können sich die Techniker auf die schnelle Wiederherstellung der Systemfunktionalität konzentrieren. Das ausgefallene Speichermedium wird nach internen Richtlinien behandelt und vernichtet. Die Dokumentation der Serviceerweiterung ist minimal, aber wichtig für Compliance-Nachweise. Unternehmen erhalten die entsprechenden Vertragsunterlagen und können bei Audits belegen, dass ausgefallene Speichermedien nicht das Unternehmen verlassen haben. Diese Nachweisführung ist oft einfacher als die Dokumentation externer Vernichtungsdienstleister. Integration in bestehende Backup- und Sicherheitskonzepte Die Keep Your Drive-Serviceerweiterung ergänzt bestehende Datenschutz- und Backup-Strategien, ersetzt sie aber nicht. Auch mit KYD-Schutz sollten Unternehmen weiterhin auf bewährte Sicherheitsmaßnahmen setzen: Verschlüsselung von Daten im Ruhezustand, regelmäßige Backups und sichere Löschverfahren beim Austausch funktionierender Hardware. ThinkSystem Server unterstützen verschiedene Verschlüsselungstechnologien, von Self-Encrypting Drives (SEDs) bis hin zu softwarebasierten Lösungen. In Kombination mit der KYD-Erweiterung bietet dies mehrfache Sicherheitsebenen: Die Daten sind verschlüsselt, und im Defektfall bleibt das Speichermedium unter der Kontrolle des Unternehmens. Besonders wertvoll ist die Serviceerweiterung für Hybrid-Cloud-Umgebungen, in denen lokale Server sensible Daten für Cloud-Services zwischenspeichern. Auch wenn die eigentlichen Produktivdaten in der Cloud liegen, können lokale Caches oder Staging-Bereiche kritische Informationen enthalten, die besonderen Schutz verdienen. Ideal für diese Einsatzbereiche Finanzdienstleister und Banken: Compliance mit Basel III, MiFID II und anderen Finanzmarktrichtlinien erfordert strenge Kontrolle über alle Datenträger mit Kundendaten Gesundheitswesen und Kliniken: HIPAA-Compliance und Patientendatenschutz verlangen sichere Behandlung aller Speichermedien mit medizinischen Informationen Behörden und öffentliche Verwaltung: Klassifizierte oder personenbezogene Daten dürfen die Organisation nicht verlassen, auch nicht auf defekten Datenträgern Forschungseinrichtungen: Schutz proprietärer Forschungsdaten und geistigen Eigentums vor unbeabsichtigter Weitergabe durch Hardwaretausch Rechtsanwaltskanzleien: Anwaltliches Berufsgeheimnis und Mandantenschutz erfordern vollständige Kontrolle über alle Datenträger Häufige Fragen zur Keep Your Drive-Serviceerweiterung Welche Arten von Speichermedien sind von der KYD-Erweiterung abgedeckt? Die Keep Your Drive-Serviceerweiterung deckt laut Hersteller sowohl Festplatten (HDDs) als auch Solid State Drives (SSDs) ab, die in ThinkSystem Servern eingesetzt werden. Dies umfasst alle gängigen Formfaktoren und Schnittstellen, die in der Server-Hardware unterstützt werden. Wie lange dauert es, bis ein Ersatz-Speichermedium geliefert wird? Die Lieferzeiten für Ersatz-Speichermedien richten sich nach den Service-Level-Agreements der zugrundeliegenden Garantie. Die KYD-Erweiterung verändert die Reaktionszeiten nicht – nur die Rückgabepflicht für das defekte Medium entfällt. Muss die KYD-Erweiterung bereits beim Serverkauf mitbestellt werden? Hierzu liegen uns keine spezifischen Herstellerangaben vor. Generell werden solche Serviceerweiterungen typischerweise zusammen mit der Hardware bestellt, um eine nahtlose Integration in die Garantieabwicklung zu gewährleisten. Welche Dokumentation erhalte ich für Compliance-Nachweise? Lenovo stellt die üblichen Servicevertragsunterlagen zur Verfügung, die belegen, dass die KYD-Vereinbarung aktiv ist. Die spezifische Form der Dokumentation bei einzelnen Hardwaredefekten sollte mit dem Lenovo Support im konkreten Fall geklärt werden. Kann die KYD-Erweiterung auch für bereits installierte Server nachgebucht werden? Die Möglichkeit einer nachträglichen Buchung ist nicht aus den verfügbaren Produktdaten ersichtlich. Interessenten sollten dies direkt mit Lenovo oder einem autorisierten Partner klären, da dies von verschiedenen Faktoren wie Alter und Garantiestatus der Hardware abhängen kann. Was passiert mit den behaltenen defekten Speichermedien? Die sichere Vernichtung oder Aufbewahrung der defekten Speichermedien liegt vollständig in der Verantwortung des Kunden. Die KYD-Erweiterung gibt lediglich das Recht, die ausgefallenen Datenträger zu behalten – die weitere Behandlung erfolgt nach den internen Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens.

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