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LENOVO 5Yr KYD Add-On | Server Garantieerweiterung | 5 Jahre HDD/SSD

Lenovo 5PS7C00099 Garantieverlängerung 5 Jahr(e)

Garantie & Service

LENOVO 5Yr KYD Add-On | Server Garantieerweiterung | 5 Jahre HDD/SSD

Herstellernummer: 5PS7C00099

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Lenovo Keep Your Drive Add-On: Professioneller Datenschutz für Server-Umgebungen Das Lenovo 5Yr KYD Add-On (Keep Your Drive) ist eine spezialisierte Serviceerweiterung für Lenovo ThinkSystem Server, die Unternehmen ermöglicht, ausgefallene Festplatten und SSDs bei einem Hardware-Tausch zu behalten. Über einen Zeitraum von fünf Jahren bietet diese Erweiterung kritischen Datenschutz für compliance-relevante Umgebungen. Besonders für Branchen mit strengen Datenschutzauflagen wie Banken, Versicherungen, Gesundheitswesen oder Behörden stellt das KYD Add-On eine unverzichtbare Absicherung gegen ungewollten Datenabfluss dar. Funktionsweise und Datenschutz-Konzept Das Keep Your Drive Add-On ändert die Standard-Serviceprozesse von Lenovo grundlegend. Normalerweise müssen defekte Festplatten und SSDs bei einem Hardware-Austausch an den Hersteller zurückgegeben werden – ein Sicherheitsrisiko für sensible Daten. Mit dem KYD Add-On behält das Unternehmen die ausgefallenen Datenträger und kann diese nach eigenen Sicherheitsrichtlinien vernichten oder aufbewahren. Die fünfjährige Laufzeit deckt typische Server-Lebenszyklen ab und bietet Planungssicherheit für IT-Abteilungen. Der Service gilt spezifisch für die Einbehaltung defekter HDDs und SSDs, während andere Komponenten weiterhin dem Standard-Austauschverfahren unterliegen. Diese gezielte Fokussierung auf Speichermedien spiegelt deren besondere Bedeutung für die Datensicherheit wider. Laut Hersteller umfasst der Service alle Festplatten- und SSD-Technologien, die in den kompatiblen ThinkSystem Servern verbaut sind – von herkömmlichen SATA-HDDs über SAS-Laufwerke bis hin zu NVMe-SSDs. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Datenträger in Hot-Swap-Schächten, internen Slots oder als M.2-Module verbaut sind. Compliance und rechtliche Anforderungen Für regulierte Branchen ist die Kontrolle über ausgefallene Datenträger oft eine rechtliche Notwendigkeit. Die DSGVO, Bankenaufsicht oder Medizinprodukteverordnungen verlangen häufig, dass personenbezogene oder geschäftskritische Daten nicht das Unternehmen verlassen dürfen – auch nicht auf defekten Speichermedien. Das KYD Add-On unterstützt verschiedene Compliance-Standards: SOX-konforme Unternehmen können damit interne Kontrollen über Finanzdaten aufrechterhalten, HIPAA-regulierte Gesundheitsdienstleister ihre Patientendaten schützen und Finanzinstitute ihre regulatorischen Verpflichtungen erfüllen. Die fünfjährige Abdeckung entspricht typischen Aufbewahrungsfristen für Compliance-Dokumentation. Besonders relevant wird der Service bei Multi-Tenant-Umgebungen oder Cloud-Service-Providern, wo verschiedene Kundendaten auf denselben physischen Servern gespeichert sind. Hier ermöglicht das KYD Add-On eine klare Trennung zwischen Service-Anforderungen und Datenschutz-Verpflichtungen gegenüber den eigenen Kunden. Integration in bestehende IT-Service-Strukturen Das Keep Your Drive Add-On lässt sich nahtlos in bestehende Service-Verträge integrieren und erweitert die Standard-Lenovo-Garantie um diese spezielle Komponente. IT-Abteilungen können den Service sowohl bei der Erstbeschaffung als auch nachträglich für bereits installierte ThinkSystem Server aktivieren. Die Aktivierung erfolgt über die Servicenummer 5PS7C00099 und wird im Lenovo Service-System hinterlegt. Bei einem Defekt erfolgt der normale Hardware-Austausch durch zertifizierte Lenovo-Techniker, jedoch ohne Rückgabepflicht für die ausgefallenen Datenträger. Diese Vereinfachung reduziert auch logistischen Aufwand und beschleunigt Reparaturzeiten. Für größere Organisationen mit zentralem IT-Service-Management lässt sich das KYD Add-On in ITIL-Prozesse einbinden. Service Requests, Incident Management und Change Management berücksichtigen automatisch die geänderten Prozesse für Datenträger-Ausfälle. Dies vereinfacht auch die Budgetplanung, da die Kosten für professionelle Datenträger-Vernichtung bereits in der Service-Pauschale enthalten sind. Technische Abdeckung und Kompatibilität Das Add-On deckt alle Generationen von Lenovo ThinkSystem Servern ab, die während der Vertragslaufzeit supportet werden. Dazu gehören sowohl aktuelle Modelle wie der ThinkSystem ST650 V3 als auch nachfolgende Generationen, die während der fünfjährigen Laufzeit eingeführt werden könnten. Die Abdeckung umfasst sämtliche Speichertechnologien: Klassische SATA-Festplatten für Archivierung und Backup, SAS-Laufwerke für Enterprise-Anwendungen, NVMe-SSDs für High-Performance-Computing sowie spezielle Accelerator-Cards mit integriertem Speicher. Auch zukünftige Speichertechnologien sind automatisch mit abgedeckt, solange sie in kompatiblen ThinkSystem Servern verbaut werden. Bei RAID-Systemen gilt der Service für alle Mitglieder des Arrays unabhängig von der RAID-Konfiguration. Sowohl Hardware-RAID-Controller als auch Software-definierte Storage-Lösungen sind unterstützt. Die Einbehaltung einzelner Datenträger beeinträchtigt nicht die Funktionsfähigkeit redundanter RAID-Verbände. Kosteneffizienz und ROI-Betrachtung Die fünfjährige Laufzeit des KYD Add-Ons bietet deutliche Kostenvorteile gegenüber einzelnen Datenträger-Vernichtungsmaßnahmen. Professionelle Festplatten-Löschung oder -Vernichtung kostet typischerweise zwischen 50 und 200 Euro pro Laufwerk, abhängig von Kapazität und Sicherheitsstufe. Bei größeren Server-Installationen mit mehreren Dutzend Datenträgern entstehen schnell vier- bis fünfstellige Beträge. Das pauschale Service-Modell vereinfacht auch die Budgetierung und eliminiert unvorhergesehene Kosten bei Hardware-Ausfällen. IT-Abteilungen können die Kosten als Betriebsausgabe verbuchen statt als Investition für Einzelmaßnahmen. Dies vereinfacht auch die interne Kostenverrechnung bei Multi-Tenant-Umgebungen oder Shared-Service-Zentren. Zusätzlich reduziert der Service administrative Aufwände: Keine Bestellung externer Vernichtungsdienstleister, keine Logistik-Koordination, keine Zertifizierungs-Nachverfolgung. Die IT-Abteilung kann sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren statt auf Datenträger-Verwaltung. Integration in Data-Governance-Strategien Moderne Data-Governance-Frameworks verlangen klare Prozesse für den gesamten Datenlebenszyklus – von der Erfassung bis zur sicheren Vernichtung. Das KYD Add-On unterstützt diese Strategien durch konsistente Handhabe ausgefallener Speichermedien über die gesamte Server-Lebensdauer. Für Organisationen mit mehreren Rechenzentren oder Hybrid-Cloud-Strategien bietet der Service einheitliche Datenschutz-Standards unabhängig vom Standort. Colocation-Provider können ihren Kunden garantieren, dass deren Daten niemals das Rechenzentrum verlassen – auch nicht auf defekten Datenträgern. Die fünfjährige Abdeckung unterstützt auch langfristige Archivierungs- und Backup-Strategien. Organisationen können sicher planen, dass ihre Compliance-Anforderungen über die gesamte Hardware-Lebensdauer erfüllt bleiben, ohne nachträgliche Service-Erweiterungen oder -änderungen. Ideal für diese Einsatzbereiche Finanzdienstleister und Banken: Schutz von Kundendaten, Transaktionshistorien und regulatorischen Informationen gemäß Basel III und MiFID II-Anforderungen Gesundheitswesen und Medizintechnik: HIPAA-konforme Handhabung von Patientendaten, Forschungsdaten und medizinischen Aufzeichnungen Behörden und öffentliche Verwaltung: Schutz von Bürgerdaten, Verwaltungsinformationen und klassifizierten Dokumenten nach IT-Grundschutz-Katalog Cloud-Service-Provider und Hosting-Unternehmen: Datenschutz-Garantien für Kundendaten in Multi-Tenant-Umgebungen und ISO 27001-Compliance Forschungseinrichtungen und Universitäten: Schutz von Forschungsdaten, geistigem Eigentum und personenbezogenen Studienteilnehmer-Informationen Häufige Fragen Gilt das KYD Add-On für alle Datenträger im Server oder nur für bestimmte Typen? Das Add-On deckt alle HDDs und SSDs ab, die in kompatiblen ThinkSystem Servern verbaut sind. Dies umfasst SATA-Festplatten, SAS-Laufwerke, NVMe-SSDs und M.2-Module unabhängig von Kapazität oder Einbauposition. Andere Komponenten wie RAM, CPUs oder Netzwerkkarten unterliegen weiterhin den Standard-Rückgabebedingungen. Kann das KYD Add-On auch nachträglich zu bestehenden Servern hinzugefügt werden? Ja, das Add-On kann sowohl bei Neubestellungen als auch nachträglich für bereits installierte ThinkSystem Server aktiviert werden. Die Serviceerweiterung wird über die Servicenummer 5PS7C00099 identifiziert und im Lenovo Service-System hinterlegt. Der Service beginnt mit der Aktivierung und läuft fünf Jahre. Was passiert mit den einbehaltenen Datenträgern nach einem Defekt? Die ausgefallenen Datenträger verbleiben beim Kunden und können nach dessen eigenen Sicherheitsrichtlinien behandelt werden. Dies kann professionelle Datenlöschung, physische Vernichtung oder sichere Aufbewahrung umfassen. Der Kunde trägt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Entsorgung gemäß lokalen Umwelt- und Datenschutzbestimmungen. Beeinflusst das KYD Add-On die normale Garantieabwicklung oder Service-Zeiten? Nein, alle anderen Service-Aspekte bleiben unverändert. Lenovo-Techniker führen den normalen Hardware-Austausch durch, verwenden dieselben Ersatzteile und halten die gleichen Service-Level-Agreements ein. Lediglich die Rückgabepflicht für defekte Datenträger entfällt, was den Reparaturprozess sogar beschleunigen kann. Ist das Add-On mit RAID-Systemen und Storage-Arrays kompatibel? Ja, das KYD Add-On funktioniert mit allen RAID-Konfigurationen und Storage-Setups. Bei RAID-Arrays kann der Kunde ausgefallene Einzellaufwerke behalten, während die redundante Konfiguration den Betrieb aufrechterhält. Dies gilt sowohl für Hardware-RAID-Controller als auch für Software-definierte Storage-Lösungen. Welche Dokumentation erhalte ich für Compliance-Zwecke? Lenovo stellt Service-Berichte über durchgeführte Hardware-Austausche bereit, die den Verbleib der Datenträger beim Kunden dokumentieren. Diese Berichte können für Compliance-Audits, interne Kontrollen oder regulatorische Nachweise verwendet werden. Die genaue Form der Dokumentation sollte bei der Service-Aktivierung spezifiziert werden.

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