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Lenovo LC-LC OM4 Glasfaserkabel | 3 m | MMF

Lenovo 4Z57A10847 Glasfaserkabel 3 m 2x LC OM4 Blau

Ersatzteile & Komponenten

Lenovo LC-LC OM4 Glasfaserkabel | 3 m | MMF

Herstellernummer: 4Z57A10847

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Lenovo 4Z57A10847 – 3m LC-LC OM4 Multimode-Glasfaserkabel für ThinkSystem-Infrastruktur Das Lenovo 4Z57A10847 ist ein 3 Meter langes Glasfaserkabel vom Typ LC-LC OM4 Multimode , das speziell für den Einsatz in Lenovo ThinkSystem-Rechenzentrumsumgebungen entwickelt wurde. Es verbindet Geräte über zwei LC-Stecker auf jeder Seite und nutzt die OM4-Multimode-Glasfasertechnologie, die für hohe Übertragungsraten auf kurzen bis mittleren Strecken – typischerweise innerhalb eines Serverraums oder zwischen Racks – ausgelegt ist. Laut Hersteller ist das Kabel explizit kompatibel mit einer Reihe von Lenovo ThinkSystem-Plattformen, darunter RackSwitches, Storage-Systeme und Blade-Server-Chassis. Dieses Glasfaserkabel richtet sich primär an IT-Administratoren und Rechenzentrumsbetreiber, die ihre Lenovo-Infrastruktur mit geprüftem, herstellerkompatiblem Verbindungsmaterial ausstatten möchten. Technologie & Übertragungsstandard: Was OM4 Multimode bedeutet Der Glasfasertyp OM4 (Optical Multimode 4) ist ein etablierter Standard für Multimode-Glasfaserkabel, der im Rechenzentrumsumfeld für Kurzstreckenverbindungen weit verbreitet ist. Im Gegensatz zu Singlemode-Glasfaser, die für sehr große Entfernungen ausgelegt ist und einen aufwändigeren Laser-Sender erfordert, nutzt OM4 einen breiteren Lichtkern und ist auf die Verwendung mit kostengünstigeren VCSEL-Laserquellen (Vertical-Cavity Surface-Emitting Laser) optimiert. OM4 ist gegenüber dem älteren OM3-Standard für höhere Bandbreiten und längere effektive Übertragungsstrecken bei gleicher Datenrate ausgelegt. Das ist im Rack-Kontext relevant, wenn mehrere Switches, Server und Storage-Systeme auf engem Raum miteinander verbunden werden. Die typische Einsatzfarbe für OM4-Kabel ist Aqua/Blau – laut Hersteller ist dieses Kabel in Blau ausgeführt, was die Identifikation in dichten Verkabelungsumgebungen erleichtert. Der LC-Stecker (Lucent Connector) ist der im professionellen Rechenzentrumsbereich meistgenutzte Kleinformfaktor-Glasfaserstecker. Er bietet eine kompakte Bauform, die in hochdichten Patch-Panels und Switch-Ports eine effiziente Belegung ermöglicht. Beide Enden des Kabels sind identisch mit je zwei LC-Steckern ausgeführt (Duplex), was den bidirektionalen Datentransfer über je eine Sende- und eine Empfangsfaser ermöglicht – ein Standardaufbau für die meisten Transceiver-Typen. Kabellänge & Einsatz im Rack Die Länge von 3 Metern positioniert dieses Kabel als typische Verbindung innerhalb eines einzelnen Racks oder zwischen zwei benachbarten Racks im selben Kaltgang. Kürzere Kabel (0,5 m – 1 m) werden für direkte Patch-Panel-zu-Switch-Verbindungen im gleichen Rackschrank eingesetzt; 3 Meter bieten genug Reserve für sauberes Kabelmanagement mit Kabelführungsschienen, kurze Rack-zu-Rack-Verbindungen oder Verbindungen zwischen Geräten in verschiedenen Rack-Units desselben Schranks ohne Zugspannung auf die Stecker. In der Praxis bedeutet das: Wer einen Lenovo NE10032 RackSwitch mit einem ThinkSystem SD630 V2 Blade-Server-Chassis oder einem DE4000H Storage-System im gleichen oder benachbarten Rack verbinden möchte, liegt mit 3 Metern in der Regel komfortabel im Bereich. Kürzere Kabel riskieren Zugspannung; deutlich längere Kabel erzeugen unnötige Kabelschlangen, die die Luftzirkulation behindern können. Kompatibilität: Validiert für diese ThinkSystem-Plattformen Ein wesentliches Argument für den Einsatz von herstellereigenem Zubehör wie diesem Lenovo-Kabel ist die geprüfte Kompatibilität mit den eigenen Systemen. Laut Hersteller ist das Kabel 4Z57A10847 explizit für folgende Lenovo ThinkSystem-Systeme entwickelt und freigegeben: Lenovo ThinkSystem DB630S – Fibre-Channel-Switch für SAN-Umgebungen Lenovo ThinkSystem NE10032 RackSwitch – Hochleistungs-Ethernet-Switch für Rechenzentren Lenovo ThinkSystem NE2580O RackSwitch – Compacte Ethernet-Switch-Plattform Lenovo ThinkSystem DE4000H Hybrid – Storage-Systeme in verschiedenen Chassis-Konfigurationen (2U12, 2U24, 4U60 in unterschiedlichen LFF/SFF-Varianten) Lenovo ThinkSystem DM3000H – Controller-Enclosure der DM-Storage-Serie Lenovo ThinkSystem DM5000F und DM5000H – Controller-Enclosures der höherwertigen DM-Storage-Linie Lenovo ThinkSystem SD630 V2 (7D1K) – Blade-Server-Node für den ThinkSystem D2 Enclosure Diese Kompatibilitätsliste zeigt klar, dass das Kabel nicht als universelles Glasfaserkabel positioniert ist, sondern als validiertes Verbindungsmittel für Lenovo-Rechenzentrumsinfrastruktur . Besonders relevant ist die Freigabe für die Storage-Systeme der DE- und DM-Serie sowie für die RackSwitches: In Storage-Netzwerken ist zuverlässige Glasfaserverkabelung kritisch, da Verbindungsabbrüche oder Signaldegradierung direkt zu Datenverfügbarkeitsproblemen führen können. IT-Verantwortliche, die Lenovo-Infrastruktur betreiben und ihre Garantie- und Supportvereinbarungen nicht durch den Einsatz nicht freigegebenen Drittanbieter-Zubehörs gefährden möchten, sind gut beraten, auf solche validierten Kabel zurückzugreifen. Drittanbieterkabel mögen auf den ersten Blick günstiger erscheinen, aber bei Supportfällen kann der Einsatz nicht freigegebener Komponenten zu Diskussionen mit dem Hersteller führen. Einsatzbereiche: Für welche Infrastruktur dieses Kabel geeignet ist SAN-Verkabelung mit dem ThinkSystem DB630S: Der DB630S ist ein Fibre-Channel-Switch. LC-LC OM4-Kabel sind das Standardverbindungsmittel für SFC-Transceiver (Short Wavelength) in Fibre-Channel-SANs. Dieses Kabel ist die validierte Wahl für den Anschluss von HBAs in Servern an den DB630S. Top-of-Rack-Switching mit NE10032 und NE2580O: Beide RackSwitches verfügen über SFP+/QSFP-Ports, die Multimode-Transceiver für OM4-Kabel nutzen. Die 3-Meter-Länge eignet sich für saubere strukturierte Verkabelung innerhalb oder zwischen Racks. Storage-Anbindung DE4000H / DM3000H / DM5000F / DM5000H: Storage-Systeme dieser Klassen werden typischerweise über dedizierte Storage-Netzwerke (SAN oder Direct Attach) angebunden. OM4-Glasfaser ist dabei der bevorzugte Übertragungsweg für latenzarme, bandbreitenstarke Verbindungen. Blade-Server-Konnektivität mit SD630 V2: Der ThinkSystem SD630 V2 als Blade-Node im D2-Enclosure benötigt externe Uplink-Verbindungen zu Switches oder Storage. Dieses Kabel stellt die validierte Verbindung zwischen Enclosure-I/O-Modulen und der Netzwerkinfrastruktur dar. Ersatz und Erweiterung bestehender ThinkSystem-Installationen: In gewachsenen Rechenzentren mit Lenovo ThinkSystem-Basis ist dieses Kabel die richtige Wahl, wenn zusätzliche Verbindungen benötigt werden oder bestehende Kabel ersetzt werden müssen – ohne Kompatibilitätsrisiko. Häufige Fragen zum Lenovo 4Z57A10847 LC-LC OM4 Glasfaserkabel Ist dieses Kabel mit Geräten anderer Hersteller kompatibel? Das Kabel verwendet den standardisierten LC-Duplex-Stecker und den OM4-Multimode-Glasfasertyp – beides sind offene Industriestandards. Physisch passt es in jeden LC-Port, der OM4-Multimode-Signale verarbeiten kann. Die explizite Herstellerfreigabe (laut Lenovo) bezieht sich jedoch ausschließlich auf die genannten ThinkSystem-Systeme. Ob das Kabel in Verbindung mit Geräten anderer Hersteller oder anderen Lenovo-Systemen funktioniert und supportiert wird, lässt sich aus den vorliegenden Herstellerangaben nicht ableiten. Für mischgemischte Infrastrukturen empfiehlt sich eine Klärung mit dem jeweiligen Hersteller-Support. Für welche Übertragungsraten ist ein OM4-Kabel geeignet? OM4-Multimode-Glasfaser ist für sehr hohe Datenraten ausgelegt und unterstützt gängige Rechenzentrumsstandards wie 10 Gigabit Ethernet, 16G/32G Fibre Channel sowie 40G und 100G Ethernet über geeignete Transceiver. Die konkrete maximal nutzbare Datenrate hängt vom eingesetzten Transceiver und der effektiven Kabellänge ab – hierzu sind die Spezifikationen der jeweiligen Endgeräte maßgeblich. Für die in der Kompatibilitätsliste genannten ThinkSystem-Systeme ist OM4 das empfohlene Kabelmedium laut Hersteller. Kann ich dieses Kabel statt eines OM3-Kabels verwenden? OM4-Kabel sind abwärtskompatibel zu OM3 – das heißt, ein OM4-Kabel kann in OM3-fähigen Strecken eingesetzt werden, da beide denselben LC-Stecker und den gleichen Kerndurchmesser (50 µm) verwenden. OM4 bietet dabei gegenüber OM3 eine höhere Bandbreitenlängenprodukt (Modal Bandwidth), was bei gleicher Datenrate längere Strecken oder bei gleicher Streckenlänge höhere Datenraten ermöglicht. Ein Einsatz von OM3-Kabeln in Strecken, die für OM4 ausgelegt wurden, kann hingegen zu Einschränkungen führen. Herstellerseitig ist für die genannten ThinkSystem-Geräte explizit OM4 angegeben. Welche Farbe hat das Kabel und warum ist das relevant? Laut Hersteller ist das Kabel in Blau ausgeführt. Die Farbkodierung von Glasfaserkabeln folgt industriellen Konventionen: OM4-Kabel werden üblicherweise in Aqua (türkis) oder – wie in diesem Fall angegeben – in Blau geliefert. Eine einheitliche Farbkodierung erleichtert im Rechenzentrum die schnelle visuelle Identifikation von Kabeltypen, was bei Fehlersuche, Umstrukturierungen und Erweiterungen der Infrastruktur erheblich Zeit spart. Ist dieses Kabel für den Einsatz in Fibre-Channel-SANs und Ethernet-Netzwerken gleichermaßen geeignet? Ja – das Kabel selbst ist ein passives Übertragungsmedium, das keine Protokoll-spezifische Logik enthält. Das Glasfaserkabel transportiert Lichtsignale; welches Protokoll darüber läuft (Fibre Channel, Ethernet, etc.) wird ausschließlich durch die angeschlossenen Transceiver und Geräte bestimmt. Da die Kompatibilitätsliste laut Hersteller sowohl den DB630S (Fibre-Channel-Switch) als auch die NE-Serie RackSwitches (Ethernet) umfasst, ist das Kabel für beide Einsatzszenarien freigegeben. Was ist der Unterschied zwischen diesem Kabel und einem DAC-Kabel (Direct Attach Copper)? DAC-Kabel (Direct Attach Copper) sind Kupferkabel mit fest integrierten Transceiver-Modulen an beiden Enden – sie sind günstiger, aber auf sehr kurze Strecken (in der Regel unter 5 Meter) und spezifische Port-Kombinationen beschränkt. Glasfaserkabel wie dieses OM4-Kabel benötigen separate SFP/QSFP-Transceiver in den Geräte-Ports, sind aber flexibler einsetzbar, protokollunabhängiger und für etwas größere Distanzen innerhalb des Rechenzentrums besser geeignet. Im Bereich von 3 Metern sind beide Technologien prinzipiell nutzbar – die Wahl hängt von den verfügbaren Ports, den Transceiver-Typen und den Anforderungen der konkreten Infrastruktur ab. { "@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [ { "@type": "Question", "name": "Ist dieses Kabel mit Geräten anderer Hersteller kompatibel?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Das Kabel verwendet den standardisierten LC-Duplex-Stecker und den OM4-Multimode-Glasfasertyp – beides sind offene Industriestandards. Physisch passt es in jeden LC-Port, der OM4-Multimode-Signale verarbeiten kann. 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