Zum Inhalt springen
Lenovo RAID 540-8i | PCIe 4.0 RAID-Adapter | 12Gb/s

Lenovo 4Y37A78834 RAID-Controller PCI Express x8 12 Gbit/s

Ersatzteile & Komponenten

Lenovo RAID 540-8i | PCIe 4.0 RAID-Adapter | 12Gb/s

Herstellernummer: 4Y37A78834

383,00 €zzgl. MwSt.
Wenige verfügbar- 1 StückLive
Nur noch 1 Stück, schnell sein lohnt sich!
Individuelle Angebote innerhalb von 24h

Lieferung Mi., 8. Juli.-Do., 9. Juli.

Bei Bestellung vor 12:00 Uhr, versandkostenfrei ab 500 €

Versicherte Lieferung

Bei Transportschaden kostenfreier Ersatz

Menge:
1
Teilen:
LENOVO ThinkSystem RAID 540-8i PCIe Gen4 12Gb Adapter – RAID-Controller für ThinkSystem-Server Der Lenovo ThinkSystem RAID 540-8i (4Y37A78834) ist ein Entry-Level-RAID-Controller im Low-Profile-Format, der speziell für den Einsatz in Lenovos ThinkSystem-Serverplattformen entwickelt wurde. Als Plug-in-Karte mit PCIe-4.0-x8-Hostinterface bietet der RAID-Controller eine Datenübertragungsrate von 12 Gbit/s über SAS- und SATA-Schnittstellen und unterstützt bis zu acht Laufwerke parallel. Herzstück ist der Broadcom SAS 3808 -Prozessor, ein bewährter Chipsatz im Enterprise-Storage-Umfeld, der RAID-Level 0, 1, 10 sowie JBOD abdeckt. Mit Features wie Self-Encrypting Drive (SED)-Unterstützung , Online RAID Level Migration und FastPath -I/O-Optimierung richtet sich der Adapter an IT-Administratoren, die eine zuverlässige, verwaltbare Speicherlösung für kleine bis mittelgroße Server-Deployments suchen. Leistung & Controller-Architektur: Broadcom SAS 3808 auf PCIe 4.0 Der Broadcom SAS 3808 -Prozessor ist keine Neuheit im Servermarkt, aber ein gut etablierter und stabiler Chipsatz, der in zahlreichen Enterprise-RAID-Lösungen seinen Dienst versieht. Er verarbeitet SAS-12G- und SATA-Signale mit einer Bandbreite von bis zu 12 Gbit/s pro Kanal – theoretisch also bis zu 96 Gbit/s aggregierte Rohbandbreite auf acht Kanälen, begrenzt durch das PCIe-4.0-x8-Interface, das wiederum rund 128 Gbit/s bidirektional bereitstellt. In der Praxis bedeutet das: Der PCIe-4.0-Slot wird im Regelbetrieb nicht zum Flaschenhals – auch nicht, wenn mehrere NVMe-ähnlich schnelle SAS-SSDs gleichzeitig beschrieben werden. Wichtig zu verstehen: Der 540-8i ist ein Hardware-RAID-Controller ohne dedizierten Cache-Speicher (DRAM) – ein Punkt, der in der Positionierung relevant ist. Während Lenovos 730-8i oder 930-8i Controller mit eigenem Cache-Modul arbeiten und dadurch Write-Back-Caching ermöglichen, setzt der 540-8i auf direktes I/O ohne zwischengelagerten Schreibpuffer. Das macht ihn zuverlässiger bei plötzlichem Stromausfall (kein Risiko durch verlorene Cache-Daten), aber weniger performant bei schreibintensiven Workloads mit kleinen I/O-Blöcken. Für Anwendungsfälle mit überwiegend sequentiellem Lesen – etwa Backup-Targets, Dateiserver oder Log-Speicher – ist das kein Nachteil. Die FastPath-Funktion des Controllers ist in diesem Kontext erwähnenswert: Sie beschleunigt I/O-Zugriffe auf SSDs, indem Datenpfade intern optimiert werden, ohne den vollständigen RAID-Stack zu durchlaufen. Laut Hersteller verbessert FastPath die IOPS-Performance bei SSD-Konfigurationen spürbar – relevant für Deployments, die RAID-1- oder RAID-10-Spiegelungen aus SSDs aufbauen. RAID-Level & Einsatzszenarien: Was der 540-8i kann – und was nicht Der RAID 540-8i unterstützt die RAID-Level 0, 1 und 10 sowie den JBOD-Modus (Just a Bunch of Disks). Das deckt die häufigsten Unternehmensszenarien ab: RAID 0 (Striping): Maximaler Durchsatz durch Parallelisierung, ohne Redundanz. Geeignet für temporäre Workloads oder Datenbankpuffer, wo Performance zählt und ein Datenverlust akzeptabel wäre. RAID 1 (Mirroring): Zwei Laufwerke spiegeln sich gegenseitig – klassische Redundanzlösung für Boot-Volumes oder kritische Daten mit zwei Laufwerken. RAID 10 (Stripe of Mirrors): Kombination aus Redundanz und Performance. Ideal für Datenbankserver oder VM-Datastores, wenn mindestens vier Laufwerke verfügbar sind und sowohl Ausfallsicherheit als auch Schreib-/Lesegeschwindigkeit gefragt sind. JBOD: Jedes Laufwerk erscheint als eigene logische Einheit. Nützlich, wenn das Betriebssystem oder eine Software-RAID-Lösung (z. B. Linux MD RAID) die Verwaltung übernehmen soll – oder für einfaches Passthrough zu einer Virtualisierungsschicht. Was der 540-8i nicht unterstützt: RAID 5, RAID 6 oder RAID 50/60. Wer Parität-basierte RAID-Level benötigt – etwa für kostengünstige Großspeicher mit Ausfalltoleranz bei weniger Platzverlust – muss auf Lenovos 730-8i oder 930-8i Controller ausweichen. Dieser Unterschied ist kaufentscheidend: Bei vier oder mehr Laufwerken, bei denen RAID 5 attraktiv wäre, ist der 540-8i nicht das richtige Werkzeug. Konnektivität & physisches Interface Laufwerke werden über einen internen Slim-SAS-Anschluss (SFF-8654) angebunden – eine kompakte Steckverbindung, die sich in modernen ThinkSystem-Gehäusen findet und Kabelbäume schlanker hält als ältere SAS-Formate. Der Adapter stellt acht physische Kanäle bereit und kann bis zu acht Speichergeräte gleichzeitig verwalten – entweder HDDs oder SSDs mit SAS-12G- oder SATA-600-Interface. NVMe-Laufwerke werden über diesen Controller nicht angesprochen; dafür wären NVMe-Backplane-Adapter oder PCIe-Switches nötig. Das PCIe-4.0-x8-Interface zur Hostseite ist ein relevantes Merkmal: Der Vorgänger-Controller RAID 530-8i arbeitete noch mit PCIe 3.0. Mit PCIe 4.0 verdoppelt sich die theoretische Bandbreite des Host-Interfaces, was bei dicht bestückten SSD-Arrays oder bei gleichzeitigen Lese- und Schreiboperationen an mehreren Ports den Engpass vermeidet. Für HDD-Arrays ist der Unterschied weniger spürbar – mechanische Laufwerke erreichen die Bandbreitengrenze von PCIe 3.0 bei weitem nicht. Als Low-Profile-Karte passt der 540-8i sowohl in 1U- als auch in 2U-Server, sofern ein passendes Low-Profile-Bracket vorhanden ist. Die Kompatibilitätsliste umfasst ausschließlich ThinkSystem-Modelle von Lenovo – eine bewusste Einschränkung des Herstellers, die die Integration und Zertifizierung sicherstellt. Erweiterte Funktionen: OCE, RLM, SED und SafeStore Neben den Kern-RAID-Funktionen bringt der 540-8i eine Reihe von Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen mit, die im Enterprise-Alltag erheblich Zeit sparen können: Online Capacity Expansion (OCE): Laufwerke können im laufenden Betrieb durch größere Modelle ersetzt und der verfügbare Speicherplatz eines Arrays erweitert werden – ohne den Server offline nehmen zu müssen. In 24/7-Umgebungen ist das ein konkreter Betriebsvorteil. Online RAID Level Migration (RLM): Ein bestehendes Array kann im laufenden Betrieb von einem RAID-Level in einen anderen migriert werden. Etwa von RAID 1 auf RAID 10, wenn zusätzliche Laufwerke eingebaut wurden und mehr Performance gefragt ist. Auch hier entfällt ein Wartungsfenster. Self-Encrypting Drive (SED) Unterstützung: Der Controller kann SEDs – Laufwerke mit hardwarebasierter Verschlüsselung – verwalten und die Schlüsselverwaltung übernehmen. Das ermöglicht FIPS-konforme Speicherverschlüsselung ohne CPU-Overhead und ohne Software-Lösung wie BitLocker. Relevant für datenschutzrechtliche Anforderungen (DSGVO) und Branchen mit Compliance-Pflichten (Medizin, Finanzen, öffentliche Verwaltung). SafeStore: Lenovos Bezeichnung für die integrierte Schlüsselverwaltungsfunktion für SED-Laufwerke – arbeitet mit der SED-Unterstützung zusammen und ermöglicht sichere Außerbetriebnahme von Laufwerken durch kryptografisches Löschen. FastPath I/O: Direkter I/O-Pfad für SSD-Laufwerke, der unnötige Softwareschichten umgeht und die Latenz reduziert. Besonders relevant, wenn SSDs statt HDDs verbaut werden. Betriebssystem-Support: Enterprise-Linux, Windows Server und VMware Der RAID 540-8i ist für eine breite Palette von Enterprise-Betriebssystemen zertifiziert. Im Detail unterstützt der Controller laut Hersteller folgende Plattformen: Microsoft Windows Server 2019 und 2022 Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 7.7–8.4 SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 12 SP3–SP5 sowie SLES 15 SP1–SP3 , jeweils mit und ohne Xen-Hypervisor VMware vSphere Hypervisor 7.0 (ESXi) Für IT-Teams, die gemischte Umgebungen betreiben, ist der Support für RHEL und SLES in mehreren Service-Pack-Versionen wertvoll – gerade in Umgebungen mit Long-Term-Support-Strategien, wo nicht sofort auf die neueste Distribution migriert wird. Die VMware-ESXi-7.0-Zertifizierung macht den Controller auch für Virtualisierungshosts geeignet, auf denen VM-Datastores über RAID-Arrays bereitgestellt werden. Nicht explizit zertifiziert sind Ubuntu Server, Debian oder andere Community-Distributionen. Da der Broadcom SAS 3808 mit dem weit verbreiteten mpt3sas -Kernelmodul arbeitet, ist eine Funktion unter aktuellen Linux-Kerneln wahrscheinlich – für produktive Deployments sollte jedoch ausschließlich auf die zertifizierten Distributionen vertraut werden. Kompatible ThinkSystem-Server Der 540-8i ist explizit für ThinkSystem-Server von Lenovo qualifiziert. Die offizielle Kompatibilitätsliste umfasst eine breite Palette vom kompakten Tower bis zum großen 8-Socket-System: ThinkSystem SR250 – 1U Entry-Rack-Server ThinkSystem SR530, SR550, SR570, SR590 – 1U/2U Mainstream Rack-Server ThinkSystem SR630, SR650 – 2U Mainstream Rack-Server (häufigste Enterprise-Plattformen) ThinkSystem SR635, SR645, SR655 – AMD EPYC-basierte Rack-Server ThinkSystem SR850, SR850 V2, SR850P – 4-Socket-Rack-Server ThinkSystem SR860, SR860 V2 – 4-Socket High-Performance Rack-Server ThinkSystem SR950 – 8-Socket-Rack-Server (High-End) ThinkSystem ST250, ST550 – Tower-Server ThinkSystem ST50 – Einsteiger-Tower-Server Die Breite der Kompatibilitätsliste – von ST50 bis SR950 – zeigt, dass der 540-8i als Plattform-Controller konzipiert ist, der in nahezu der gesamten ThinkSystem-Produktfamilie seinen Platz findet. Das vereinfacht Beschaffung und Lagerhaltung in Umgebungen mit heterogener Serverlandschaft. Umgebungsbedingungen & Zertifizierungen Der Controller ist für einen Betriebstemperaturbereich von 10 °C bis 55 °C ausgelegt – ein breites Fenster, das auch nicht vollständig klimatisierten Serverräumen gerecht wird. Die zulässige Betriebsluftfeuchtigkeit liegt zwischen 20 und 90 % (nicht kondensierend), was Standard-Rechenzentrumsanforderungen entspricht. Auf der Zertifizierungsseite trägt der Adapter FCC CFR47 Part 15 B (USA), ICES-003 Class B (Kanada), CNS 13438 (Taiwan), VCCI V-3 (Japan) sowie EN55022, EN55024, AS/NZS CISPR 22 (Europa/Australien). Die RoHS- und WEEE-Kennzeichnung belegt umweltgerechte Fertigung und ermöglicht den Einsatz in öffentlichen Institutionen mit entsprechenden Beschaffungsrichtlinien. Die Sicherheitszertifizierung nach IEC/EN/UL 60950 ist für viele Unternehmens-IT-Policies relevant. Positionierung im Lenovo-RAID-Portfolio Im ThinkSystem-Portfolio positioniert Lenovo den 540-8i zwischen dem reinen HBA (Host Bus Adapter ohne RAID-Funktionalität) und den RAID-Controllern mit Cache-Modul. Wer keinen Hardware-RAID benötigt, greift zum günstigeren 430-8i HBA. Wer RAID 5/6 oder Cache-backed Write-Back benötigt, wählt den 730-8i oder 930-8i. Der 540-8i trifft den Sweet-Spot für Deployments, die: Echten Hardware-RAID (0/1/10) mit Controller-Management wollen, keine komplexen Parität-RAID-Level benötigen, SED-Verschlüsselung ohne Software-Overhead einsetzen wollen, und dabei Kosten im Vergleich zu Cache-Controllern sparen möchten. Ideal für diese Einsatzbereiche Dateiserver und NAS-ähnliche Speicherserver: Der 540-8i verwaltet bis zu acht SAS-/SATA-Laufwerke im RAID-1- oder RAID-10-Verbund zuverlässig. Die OCE-Funktion erlaubt spätere Kapazitätserweiterung im laufenden Betrieb – ideal für wachsende Dateiablagen in KMU oder Niederlassungen. Virtualisierungshosts mit VMware ESXi 7.0: Die explizite ESXi-7.0-Zertifizierung macht den Adapter zum geprüften Speicher-Backend für VM-Datastores. RAID 10 aus vier SSDs bietet dabei sowohl Redundanz als auch gute I/O-Performance für VM-Workloads. FastPath verbessert die SSD-Latenz zusätzlich. Windows Server- und Linux-Infrastrukturen mit Compliance-Anforderungen: Die SED-Unterstützung in Verbindung mit SafeStore ermöglicht hardwarebasierte Laufwerksverschlüsselung – ohne Software-RAID und ohne CPU-Last. Relevant für DSGVO-konforme Datenhaltung oder branchenspezifische Compliance (z. B. BSI IT-Grundschutz, ISO 27001-Umgebungen). Backup-Server und sekundäre Speichertiers: Für Backup-Targets, auf die überwiegend sequentiell geschrieben wird (z. B. Veeam-Repositories), ist ein Cache-Modul nicht notwendig. Der 540-8i bietet hier das richtige Kosten-Leistungs-Verhältnis ohne den Overhead eines Cache-Controllers. Erweiterung bestehender ThinkSystem-Deployments: Da der Controller für nahezu die gesamte ThinkSystem-Produktfamilie (SR250 bis SR950) zertifiziert ist, eignet er sich ideal als standardisierter RAID-Controller für heterogene Server-Flotten – einfach zu beschaffen, einfach zu verwalten. Häufige Fragen Unterstützt der RAID 540-8i auch RAID 5 oder RAID 6? Nein. Der RAID 540-8i unterstützt ausschließlich RAID 0, RAID 1, RAID 10 und JBOD. Parität-basierte RAID-Level wie RAID 5 oder RAID 6 sind mit diesem Controller nicht verfügbar. Wer RAID 5 oder RAID 6 benötigt, muss auf Lenovos RAID 730-8i oder RAID 930-8i zurückgreifen, die über entsprechende Cache-Module und Parität-Unterstützung verfügen. Wie viele Laufwerke kann der RAID 540-8i ansteuern? Der Controller verfügt über acht physische Kanäle und kann bis zu acht Speichergeräte gleichzeitig verwalten. Angebunden werden Laufwerke über einen internen Slim-SAS-Anschluss (SFF-8654). Unterstützt werden SAS- und SATA-Laufwerke (HDDs und SSDs) mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 12 Gbit/s pro Kanal. NVMe-Laufwerke werden über diesen Controller nicht unterstützt. Ist der RAID 540-8i für VMware ESXi geeignet? Ja. Laut Hersteller ist der Controller für VMware vSphere Hypervisor 7.0 (ESXi) zertifiziert und damit offiziell für den Einsatz als Speicher-Backend in ESXi-Virtualisierungshosts freigegeben. Für andere VMware-Versionen (z. B. ESXi 8.0) liegen uns keine Herstellerangaben zur Zertifizierung vor – bitte vor dem Einsatz die aktuelle VMware Compatibility Guide prüfen. Unterstützt der Controller verschlüsselte Laufwerke (SED)? Ja. Der RAID 540-8i unterstützt Self-Encrypting Drives (SEDs) und bietet mit der SafeStore-Funktion eine integrierte Schlüsselverwaltung. Damit können SED-Laufwerke hardwarebasiert verschlüsselt und bei Außerbetriebnahme sicher durch kryptografisches Löschen bereinigt werden. Die Verschlüsselung erfolgt im Laufwerk selbst – ohne CPU-Overhead auf dem Host-System. In welche Server-Modelle passt der RAID 540-8i? Der Adapter ist als Low-Profile-PCIe-Karte konzipiert und für eine breite Palette von Lenovo ThinkSystem-Servern zertifiziert – darunter die Rack-Server SR250, SR530, SR550, SR570, SR590, SR630, SR635, SR645, SR650, SR655, SR850, SR850 V2, SR850P, SR860, SR860 V2, SR950 sowie die Tower-Server ST250, ST50 und ST550. Die vollständige Kompatibilitätsliste mit Typen-Nummern findet sich in Lenovos ServerProven-Datenbank. Der Einsatz in Servern anderer Hersteller ist nicht zertifiziert. Hat der RAID 540-8i einen eigenen Cache-Speicher? Nein. Der RAID 540-8i arbeitet ohne dedizierten DRAM-Cache. Das bedeutet: Write-Back-Caching ist nicht möglich – der Controller operiert im Write-Through-Modus. Das erhöht die Datensicherheit bei Stromausfall (keine gecachten, nicht geschriebenen Daten), kann jedoch bei schreibintensiven Workloads mit kleinen I/O-Blöcken die Schreibleistung gegenüber Cache-Controllern reduzieren. Für überwiegend lesende Workloads oder sequentielle Schreiboperationen (z. B. Backup) ist dies kein relevanter Nachteil. { "@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [ { "@type": "Question", "name": "Unterstützt der RAID 540-8i auch RAID 5 oder RAID 6?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Nein. Der RAID 540-8i unterstützt ausschließlich RAID 0, RAID 1, RAID 10 und JBOD. Parität-basierte RAID-Level wie RAID 5 oder RAID 6 sind mit diesem Controller nicht verfügbar. Wer RAID 5 oder RAID 6 benötigt, muss auf Lenovos RAID 730-8i oder RAID 930-8i zurückgreifen, die über entsprechende Cache-Module und Parität-Unterstützung verfügen." } }, { "@type": "Question", "name": "Wie viele Laufwerke kann der RAID 540-8i ansteuern?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Der Controller verfügt über acht physische Kanäle und kann bis zu acht Speichergeräte gleichzeitig verwalten. Angebunden werden Laufwerke über einen internen Slim-SAS-Anschluss (SFF-8654). Unterstützt werden SAS- und SATA-Laufwerke (HDDs und SSDs) mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 12 Gbit/s pro Kanal. NVMe-Laufwerke werden über diesen Controller nicht unterstützt." } }, { "@type": "Question", "name": "Ist der RAID 540-8i für VMware ESXi geeignet?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Ja. Laut Hersteller ist der Controller für VMware vSphere Hypervisor 7.0 (ESXi) zertifiziert und damit offiziell für den Einsatz als Speicher-Backend in ESXi-Virtualisierungshosts freigegeben. Für andere VMware-Versionen (z. B. ESXi 8.0) liegen keine Herstellerangaben zur Zertifizierung vor – bitte vor dem Einsatz die aktuelle VMware Compatibility Guide prüfen." } }, { "@type": "Question", "name": "Unterstützt der Controller verschlüsselte Laufwerke (SED)?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Ja. Der RAID 540-8i unterstützt Self-Encrypting Drives (SEDs) und bietet mit der SafeStore-Funktion eine integrierte Schlüsselverwaltung. Damit können SED-Laufwerke hardwarebasiert verschlüsselt und bei Außerbetriebnahme sicher durch kryptografisches Löschen bereinigt werden. Die Verschlüsselung erfolgt im Laufwerk selbst – ohne CPU-Overhead auf dem Host-System." } }, { "@type": "Question", "name": "In welche Server-Modelle passt der RAID 540-8i?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Der Adapter ist als Low-Profile-PCIe-Karte konzipiert und für eine breite Palette von Lenovo ThinkSystem-Servern zertifiziert – darunter die Rack-Server SR250, SR530, SR550, SR570, SR590, SR630, SR635, SR645, SR650, SR655, SR850, SR850 V2, SR850P, SR860, SR860 V2, SR950 sowie die Tower-Server ST250, ST50 und ST550. Der Einsatz in Servern anderer Hersteller ist nicht zertifiziert." } }, { "@type": "Question", "name": "Hat der RAID 540-8i einen eigenen Cache-Speicher?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Nein. Der RAID 540-8i arbeitet ohne dedizierten DRAM-Cache. Das bedeutet: Write-Back-Caching ist nicht möglich – der Controller operiert im Write-Through-Modus. Das erhöht die Datensicherheit bei Stromausfall, kann jedoch bei schreibintensiven Workloads mit kleinen I/O-Blöcken die Schreibleistung gegenüber Cache-Controllern reduzieren. Für überwiegend lesende Workloads oder sequentielle Schreiboperationen ist dies kein relevanter Nachteil." } } ] }

Hinweise zu den Produktangaben: Diese Produktdarstellung richtet sich ausschließlich an gewerbliche Abnehmer:innen (Unternehmer:innen iSv § 14 BGB). Alle Angaben zu Spezifikationen, Verfügbarkeit und Lieferzeiten sind freibleibend und unverbindlich; sie stellen kein verbindliches Angebot dar. Maßgeblich werden Leistungsumfang und Konditionen erst mit unserer Auftragsbestätigung. Abbildungen können vom tatsächlichen Produkt abweichen. Hersteller-, Produkt- und Markennamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber:innen und dienen ausschließlich der Beschreibung, eine Markenrechtsgestattung wird hierdurch nicht erteilt. Druckfehler, Irrtümer und Zwischenverkauf bleiben vorbehalten.

Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders gekennzeichnet, in Euro zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer (derzeit 19 %) und zzgl. Versandkosten. Es gelten ausschließlich unsereAGB in der zum Zeitpunkt der Bestellung jeweils gültigen Fassung.

Preis

383,00 €

Baltaris - Einfach. Sicher. Eure IT.