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Lenovo ThinkPad P16s G5 | 16" Workstation | Ultra 7
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Lenovo ThinkPad P16s Gen 5 21XE - Intel Core Ultra 7 366H / 2 GHz - vPro Enterprise - Win 11 Pro - RTX PRO 2000 Blackwell - 64 GB RAM - 1 TB SSD NVMe, TCG Opal Encryption 2 - 40.6 cm (16") IPS Touchscreen 1920 x 1200 - Wi-Fi 7, Bluetooth - 5G aufrüstbar - Schwarz - kbd: Deutsch - mit 1 Jahr Lenovo Premier Support, CO2-Ausgleich 300 kg (3. Gen)

Mobile Workstations

Lenovo ThinkPad P16s G5 | 16" Workstation | Ultra 7

Herstellernummer: 21XE000VGE

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Das Lenovo ThinkPad P16s Gen 5 im Überblick: Mobile Workstation mit KI-Fokus Das Lenovo ThinkPad P16s Gen 5 (21XE000VGE) ist eine mobile Workstation im 16-Zoll-Format, die sich an professionelle Anwender richtet, die rechenintensive Aufgaben unterwegs oder im Büro erledigen müssen — ohne auf das Gewicht und die Mobilität eines klassischen Business-Laptops verzichten zu wollen. Als direkte Antwort auf den wachsenden Bedarf an KI-gestützten Arbeitsprozessen kombiniert dieses Notebook den Intel Core Ultra 7 366H der dritten Generation mit einer dedizierten NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell GPU und einer leistungsfähigen NPU mit 50 TOPS — und qualifiziert sich damit laut Hersteller als "AI Workstation" und "Copilot+ PC". Mit 64 GB LPDDR5X-RAM, einem 1-TB-NVMe-SSD, einem 16-Zoll-IPS-Touchscreen im 16:10-Format und einem Gewicht von 1,79 kg positioniert sich dieser Laptop als Kompromiss zwischen maximaler Rechenleistung und echtem Mobilitätsanspruch. Leistung & Prozessor: Intel Core Ultra 7 mit NPU und vPro-Plattform CPU-Architektur: Hybrid-Design mit Effizienzgewinn Der Intel Core Ultra 7 366H gehört zur Intel Core Ultra Serie 3 (Codename: Panther Lake respektive Meteor Lake Nachfolger) und basiert auf dem Hybrid-Kern-Design: Vier Performance-Kerne (P-Cores) übernehmen rechenintensive Aufgaben, während zwölf Effizienz-Kerne (E-Cores) parallele und weniger anspruchsvolle Workloads — etwa Hintergrundprozesse, E-Mail-Synchronisation oder Systemüberwachung — energieeffizient abarbeiten. Der Basistakt liegt bei 2 GHz, im Boost erreicht der Prozessor laut Hersteller bis zu 4,8 GHz. Mit 18 MB Cache und dem integrierten Speicher-Controller ist die CPU gut aufgestellt für Workloads, die kurze Zugriffszeiten auf häufig benötigte Daten benötigen. Für den Arbeitsalltag bedeutet dieses Architekturkonzept: Anwendungen wie Microsoft 365, Teams oder Chrome-Tabs im Hintergrund belasten die E-Cores kaum messbar, während der Nutzer gleichzeitig in einer rechenintensiven Applikation im Vordergrund arbeitet. Die 16-Kern-Konfiguration erlaubt flüssiges Multitasking auch bei anspruchsvollen Workflows — beispielsweise beim gleichzeitigen Rendern in einer CAD-Applikation und der Arbeit in einer Tabellenkalkulation. Intel vPro Enterprise: Pflicht für die Unternehmens-IT Die Intel vPro Enterprise-Plattform ist für IT-Abteilungen mittlerer und großer Unternehmen ein entscheidendes Kaufargument. Sie ermöglicht hardwarebasiertes Remote-Management über Intel Active Management Technology (AMT), sodass IT-Administratoren Geräte auch dann verwalten, patchen oder remote einschalten können, wenn das Betriebssystem nicht reagiert oder der Nutzer nicht angemeldet ist. Das senkt den Supportaufwand erheblich — besonders in verteilten Teams oder bei Außendienstmitarbeitern. NPU: 50 TOPS für lokale KI-Verarbeitung Ein zentrales Merkmal des P16s Gen 5 ist die integrierte Neural Processing Unit (NPU) mit 50 TOPS (Tera Operations Per Second). Diese Rechenleistung wird nicht von CPU oder GPU geliehen, sondern von einem dedizierten KI-Beschleuniger im SoC erbracht — was bedeutet, dass KI-Aufgaben stattfinden können, ohne den Hauptprozessor oder die GPU zu belasten. Was lässt sich damit heute konkret tun? Laut Hersteller unterstützt der NPU Windows Studio Effects vollständig — das schließt automatischen Hintergrundunschärfe, Augenkontakt-Simulation (Eye Contact), Stimmenunterdrückung und Bildeinrahmung in Videokonferenzen ein, ohne CPU-Last. Darüber hinaus sind die KI-Software-Frameworks OpenVINO, WindowsML, ONNX RT und WebNN unterstützt, was den Einsatz lokal laufender KI-Modelle auf Basis dieser Frameworks ermöglicht. Mit 50 TOPS überschreitet das Gerät die von Microsoft geforderte Schwelle von 40 TOPS für die offizielle Copilot+-Zertifizierung — der Laptop qualifiziert sich damit für sämtliche Copilot+-Funktionen unter Windows 11, inklusive zukünftiger Features, die Microsoft ausrollt. Die Kombination aus CPU (Anteile des Core Ultra), NPU (50 TOPS) und der dedizierten GPU bringt die Gesamtsystem-KI-Rechenleistung laut Hersteller auf bis zu 572 TOPS . Dieser Wert bezieht sich auf das Gesamtsystem inklusive GPU-Anteile und ist nicht allein der NPU zuzurechnen. RAM: 64 GB LPDDR5X mit LPCAMM2-Formfaktor Mit 64 GB LPDDR5X SDRAM bei 7.467 MT/s Betriebsgeschwindigkeit (Nenntakt: 8.533 MT/s) bietet der P16s Gen 5 ausreichend Arbeitsspeicher für datenintensive Workflows — darunter große Datensätze in Python/Pandas, umfangreiche Excel-Modelle mit Millionen Zeilen oder das gleichzeitige Arbeiten in mehreren ressourcenhungrigen Applikationen. LPDDR5X bietet gegenüber klassischem DDR5 eine höhere Energieeffizienz bei vergleichbarer Bandbreite. Bemerkenswert ist der eingesetzte Formfaktor: Der RAM sitzt in einem LPCAMM2-Slot (Low Power Compression Attached Memory Module 2) — einer neuartigen Bauform, die die Vorteile von aufgelötetem LPDDR5X-RAM (Energieeffizienz, kompakte Bauweise) mit der Wechselbarkeit von Steckmodulen verbindet. Es gibt einen Steckplatz, der aktuell mit einem 64-GB-Modul belegt ist. Der Arbeitsspeicher ist damit theoretisch auf maximal 96 GB aufrüstbar — ein klarer Vorteil gegenüber Geräten mit vollständig verlötetem RAM. Allerdings muss für ein Upgrade der vorhandene Riegel entnommen und durch ein höherkapazitives LPCAMM2-Modul ersetzt werden, da kein zweiter Steckplatz vorhanden ist. Wer heute mit 64 GB startet, hat also noch Spielraum — sollte aber beachten, dass LPCAMM2-Module derzeit noch nicht so weit verbreitet sind wie Standard-SO-DIMM-Riegel und entsprechend höhere Beschaffungskosten verursachen können. Display & Bildqualität: 16 Zoll IPS mit Touch und professioneller Kalibrierung Panel: IPS mit hoher Helligkeit und breitem Farbraum Das 40,6-cm-IPS-Display (16 Zoll) löst mit 1920 × 1200 Pixeln (WUXGA) auf und bringt damit das 16:10-Seitenverhältnis mit, das sich für produktives Arbeiten gegenüber klassischem 16:9 bewährt hat: 120 zusätzliche vertikale Pixel bedeuten mehr Platz für Dokumente, Tabellen und Code — ohne horizontales Scrolling. Im Vergleich zu vielen Consumer-Laptops, die auf günstigere 16:9-Panels setzen, ist das 16:10-Format bei professionellen Geräten mittlerweile Standard. IPS-Technologie bedeutet im Vergleich zu OLED: keine eingebrannte Bildinformation auch bei statischen Arbeitsflächen (z. B. dauerhaft geöffnete Symbolleisten in CAD-Software oder Codezeilen), konstantere Helligkeit über die Fläche, und in der Regel präzisere Farbdarstellung ohne die natürliche Überzerrung von OLED-Displays. Die angegebene Helligkeit von 500 cd/m² ist ein solider Wert für eine professionelle Workstation — helle Büroumgebungen und indirektes Tageslicht lassen sich damit gut handhaben. Für den Außeneinsatz in direkter Sonneneinstrahlung ist jeder Laptop-Monitor eine Herausforderung, dennoch ist 500 cd/m² hier im oberen Mittelfeld. Der Farbraum wird mit 100 % sRGB angegeben — ausreichend für den professionellen Einsatz in Web-Publishing, Präsentationsdesign, und alle Applikationen, die auf dem sRGB-Standard basieren. Wer zwingend auf DCI-P3-Abdeckung angewiesen ist — etwa für Farbkorrektur in der Videopostproduktion oder Druckvorstufe mit erweitertem Farbgamut — sollte prüfen, ob alternative Display-Konfigurationen des P16s Gen 5 diese Anforderung erfüllen; die vorliegenden Spezifikationen nennen ausschließlich 100 % sRGB. Kalibrierung und Augenkomfort Laut Hersteller ist das Display AICCP-farbkalibriert — ein Verfahren, das bei Lenovo im Werk vor der Auslieferung durchgeführt wird und sicherstellt, dass das Panel innerhalb definierter Delta-E-Toleranzwerte liegt. Das ist für Anwender relevant, die auf Farbkonsistenz angewiesen sind, beispielsweise bei der Bildbearbeitung mit Adobe Lightroom oder Photoshop — hier bieten 64 GB RAM und die dedizierte GPU (dazu mehr im Grafikabschnitt) die nötige Hardware-Grundlage. DC-Dimmen (statt PWM) verhindert das für empfindliche Nutzer störende Flackern bei niedrigen Helligkeitsstufen. Das Display ist zudem mit Eyesafe Certified 2.0 und Low Blue Light zertifiziert — was den Blaulichtanteil im emittierten Spektrum reduziert, ohne die Farbdarstellung nennenswert zu verfälschen. Touchscreen und praktischer Nutzen Das Display unterstützt 10-Punkt-Multi-Touch mit In-Cell-Touch-Technologie — letzteres bedeutet, dass die Touch-Schicht direkt im Panel integriert ist, was dünnere Displays und bessere Transparenz ermöglicht als aufgeklebte Overlay-Lösungen. Für den Unternehmensalltag bietet der Touchscreen Mehrwert in Präsentationssituationen, bei der Annotation von Dokumenten oder der schnellen Navigation — insbesondere in Kombination mit dem 89 % Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis und den nahezu rahmenlosen Seiten. Variable Refresh Rate (VRR) ist ebenfalls angegeben, was für gleichmäßigere Bilddarstellung bei schwankenden Frame-Raten sorgt. Grafik: NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell — Workstation-GPU der neuen Generation Die NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell ist eine dedizierte Workstation-GPU der neuen Blackwell-Generation mit 8 GB GDDR7-Videospeicher . GDDR7 bietet gegenüber GDDR6 eine deutlich höhere Speicherbandbreite — relevant für Workloads, die große Texturen, Voxeldaten oder KI-Inferenz-Modelle in den VRAM laden müssen. Diese GPU-Klasse erlaubt den Einsatz von professionellen 3D-Applikationen: AutoCAD 3D, SolidWorks, PTC Creo, Autodesk Inventor und ähnliche parametrische CAD-Programme profitieren von einer dedizierten Workstation-GPU. Gleiches gilt für Adobe Photoshop und Lightroom — hier kommen sowohl die 64 GB RAM als auch die dedizierte GPU zur Geltung. Für Videobearbeitung mit Adobe Premiere Pro oder DaVinci Resolve ist mit 64 GB RAM und dedizierter GPU ebenfalls eine solide Grundlage gegeben. Laut den Spezifikationen unterstützt das System bis zu 3 externe Monitore gleichzeitig — über HDMI (4K-Unterstützung) und die zwei Thunderbolt-4/DisplayPort-2.1-Anschlüsse. Für Nutzer, die an einem Docking-Setup mit Multi-Monitor-Konfiguration arbeiten, ist das eine praxisrelevante Angabe. Für ISV-Zertifizierungen (Independent Software Vendor Certifications) durch NVIDIA oder Autodesk liegen in den vorliegenden Produktspezifikationen keine Angaben vor — wer auf zertifizierte Treiber für spezifische Branchensoftware angewiesen ist, sollte dies direkt beim Hersteller oder dem zuständigen ISV prüfen. Speicher & Erweiterbarkeit: NVMe mit TCG Opal-Verschlüsselung Als primäres Speichermedium kommt eine 1-TB-SSD im M.2-2280-Format (PCIe 4.0 x4, NVMe) zum Einsatz. PCIe 4.0 x4 bietet gegenüber PCIe 3.0 die doppelte Bandbreite — theoretische Transferraten liegen bei modernen PCIe-4.0-Laufwerken im Bereich von bis zu 7.000 MB/s sequenziell. Im Arbeitsalltag macht sich das vor allem bei großen Dateioperationen bemerkbar: Kompilierungs-Vorgänge, das Öffnen umfangreicher Projektdateien oder das Exportieren von Videos gehen merklich schneller als mit PCIe-3.0-Laufwerken der Vorgängergeneration. Die SSD unterstützt TCG Opal Encryption 2 — das ist der Industriestandard für hardwarebasierte Selbstverschlüsselung (Self-Encrypting Drive, SED). In Kombination mit dem TPM 2.0 und BitLocker unter Windows 11 Pro lässt sich eine vollständige hardwarebasierte Festplattenverschlüsselung realisieren, ohne die CPU zu belasten. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu rein softwarebasierter Verschlüsselung: Die Verschlüsselung findet im Controller des Laufwerks statt, was weder Systemleistung kostet noch ein CPU-Overhead erzeugt. Für Branchen mit hohen Datenschutzanforderungen (z. B. Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Rechtsberatung) ist diese Kombination aus TCG Opal + TPM 2.0 + BitLocker ein substanzielles Sicherheitsargument. Ob ein zweiter M.2-Steckplatz verbaut ist, lässt sich aus den vorliegenden Produktdaten nicht abschließend beurteilen — hierzu sollte die technische Dokumentation von Lenovo oder ein Service-Manual konsultiert werden. Konnektivität & Anschlüsse: Thunderbolt 4 als Rückgrat des Ökosystems Anschluss-Übersicht Der P16s Gen 5 bietet ein durchdachtes Anschluss-Portfolio für den professionellen Einsatz: 2× Thunderbolt 4 / DisplayPort 2.1 (Power Delivery 3.1, 140 W Ein / 15 W Aus): Thunderbolt 4 ist die vielseitigste Schnittstelle am Gerät. Über einen einzigen Anschluss lassen sich Docking-Stationen mit Multi-Monitor-Setup, externe NVMe-Gehäuse (bis 40 Gbit/s), externe GPU-Gehäuse (eGPUs) und das Laden des Laptops mit bis zu 140 W realisieren. Die Kompatibilität mit DisplayPort 2.1 erweitert die Möglichkeiten für 4K- und 5K-Displays. Für den Unternehmenseinsatz empfehlen sich Thunderbolt-4-Docks (z. B. von Lenovo, Belkin, CalDigit) zur Nutzung als vollwertige Desktop-Erweiterung. 1× HDMI (4K-Unterstützung): Klassischer Anschluss für externe Monitore, Projektoren und Konferenzraumtechnik ohne Adapter. 1× USB 3.2 Gen 1 (Typ-A): Standard-USB für Mäuse, USB-Sticks und andere Peripheriegeräte. 1× USB 3.2 Gen 1 (Typ-A, Always On): Dieser Port lädt angeschlossene Geräte auch im Standby oder ausgeschaltetem Zustand — praktisch für das Laden von Smartphones. 1× RJ-45 (LAN): Kabelgebundenes Ethernet für stabile Verbindungen im Büronetzwerk oder bei der IT-Administration. 1× 3,5-mm-Kombibuchse: Kopfhörer und Mikrofon kombiniert. 1× SD-Express-Kartenleser: SD Express ist der aktuelle Hochgeschwindigkeitsstandard für SD-Karten und bietet deutlich höhere Transferraten als ältere UHS-II-Leser — relevant für Fotografen und Videografen, die große Datenmengen von Kamerakarten übertragen. 1× Nano-SIM-Steckplatz: Das Gerät ist für 5G aufrüstbar — ein WWAN-Modul ist in dieser Konfiguration jedoch nicht ab Werk verbaut. Wer mobiles Breitband benötigt, muss den 5G-Modul-Aufrüstsatz separat erwerben und installieren (lassen). WLAN: Intel Wi-Fi 7 BE211 Der verbaute Intel Wi-Fi 7 (802.11be) Adapter BE211 mit Dual-Stream-Konfiguration (2×2) unterstützt das neueste WLAN-Protokoll. Wi-Fi 7 bringt gegenüber Wi-Fi 6E vor allem niedrigere Latenzen durch Multi-Link Operation (MLO), höhere Durchsatzraten und verbesserte Kanaleffizienz in dicht besiedelten WLAN-Umgebungen. In der Praxis bedeutet das: stabilere Videokonferenz-Verbindungen, geringere Latenz bei Cloud-Anwendungen und zukunftssichere Infrastruktur, wenn der Unternehmens-Access-Point ebenfalls Wi-Fi 7 unterstützt. Bluetooth 5.4 ist ebenfalls integriert und deckt aktuelle kabellose Peripheriegeräte vollständig ab. Mobilität & Design: 1,79 kg bei MIL-STD-810H-Zertifizierung Gewicht und Gehäuse Mit 1,79 kg und Abmessungen von 35,79 × 24,79 × 2,33 cm bewegt sich der P16s Gen 5 für eine 16-Zoll-Workstation im schlanken Bereich — und damit unterhalb vieler vergleichbarer Workstation-Notebooks. Das Gehäuse kombiniert ein Aluminium-Oberteil mit einer Polycarbonat-ABS-Unterseite : Das Aluminiumdeck vermittelt Wertigkeit und Wärmeableitung, während die Kunststoffunterseite das Gewicht senkt — ein in der ThinkPad-Linie bewährtes Materialkonzept. MIL-STD-810H: Was wurde getestet? Laut Hersteller wurde der P16s Gen 5 nach MIL-STD-810H getestet — dem US-amerikanischen Militärstandard für Umwelttests. Dieser Standard definiert eine Reihe von Einzeltests, darunter typischerweise Vibrations- und Fallschutz, Temperaturtoleranzen, Feuchtigkeitsresistenz und Staubeintritt. Welche konkreten MIL-STD-810H-Einzeltests das Gerät bestanden hat, spezifiziert die vorliegende Produktdokumentation nicht im Detail — grundsätzlich bedeutet die Zertifizierung aber, dass das Gerät unter widrigen Bedingungen (z. B. Transport im Rucksack auf Dienstreise, Temperaturschwankungen beim Wechsel von Innen nach Außen) robuster als uncertifizierte Consumer-Laptops ist. Die Tastatur ist flüssigkeitsbeständig — ein sinnvoller Schutz gegen das gelegentliche umgestoßene Getränk im Büroalltag. Akku und Laden Der Akku fasst 90 Wh — ein hoher Wert, der für eine 16-Zoll-Workstation angemessen dimensioniert ist. Zur tatsächlichen Laufzeit macht der Hersteller in den vorliegenden Spezifikationen keine Stundenangabe — Laufzeiten hängen stark von der GPU-Last, Displayhelligkeit und den aktiven Workloads ab, sodass eine pauschale Stundenangabe ohne herstellerseitige Messmethode wenig aussagekräftig wäre. Das mitgelieferte USB-C GaN-Netzteil leistet 140 W und unterstützt damit auch RapidCharge — eine Schnellladefunktion, die laut Lenovo-Strategie den Akku in kurzer Zeit auf ausreichend Kapazität bringt. Die genaue Ladezeit von 0 auf 80 % nennt die vorliegende Produktdokumentation nicht explizit. Das Laden über USB-C ist ein praktischer Vorteil: Das Gerät kann auch über die Thunderbolt-4-Ports mit kompatiblen USB-C-Ladegeräten (bis 140 W PD 3.1) geladen werden. Kamera und Audio Die 5-Megapixel-IR-Kamera mit HDR, physischem Rollladenschutz und hardwarebasierter Personenerkennung (Computer Vision) deckt alle Anforderungen moderner Videokonferenzen ab. Windows Hello via IR-Kamera ermöglicht passwortlose Gesichtserkennung. Das Dual-Array-Mikrofon mit Dolby Voice und 360°-Fernfeld-Unterstützung ist für Videokonferenzen ausgelegt. Dolby Atmos verbessert die Klangqualität der Stereolautsprecher — für den Multimedia-Einsatz oder das Anhören von Videokonferenzaudio relevant. Sicherheit & Manageability: Enterprise-Grade für IT-Abteilungen Der ThinkPad P16s Gen 5 bietet ein umfassendes Sicherheitspaket, das modernen Unternehmensanforderungen gerecht wird: Discrete TPM 2.0: Ein eigenständiger Sicherheitschip (nicht im CPU-Die integriert) speichert kryptografische Schlüssel, Zertifikate und Hashes. Grundlage für BitLocker-Verschlüsselung, Windows Hello FIDO2 und Secure Boot. Das "Discrete" TPM ist sicherheitstechnisch vorzuziehen gegenüber firmware-basiertem TPM (fTPM), da es physisch vom CPU getrennt ist. Fingerabdruckleser: Ermöglicht passwortlose Anmeldung und unterstützt Windows Hello — in Kombination mit der IR-Kamera stehen zwei biometrische Authentifizierungsfaktoren zur Verfügung. FIPS 140-2 Zertifizierung: Das Gerät ist nach dem US-amerikanischen Federal Information Processing Standard 140-2 zertifiziert — relevant für Behörden, Rüstungsunternehmen und andere Organisationen, die FIPS-konforme Hardware einsetzen müssen oder wollen. Selbstheilendes BIOS: Lenovos ThinkShield-Technologie erkennt Manipulationen am BIOS-Firmware und kann das System auf eine bekannte, sichere Version zurücksetzen — ein Schutz gegen UEFI-Rootkits und Firmware-Angriffe. Manipulationsüberwachung der Unterseite: Sensoren erkennen, wenn das Gehäuse geöffnet wurde — und können so dokumentieren, ob unbefugter physischer Zugang stattgefunden hat. NVMe-Passwort, Administrations- und Power-On-Passwort: Mehrstufige BIOS-Passwortebenen erlauben granulare Kontrolle darüber, wer das Gerät starten und konfigurieren darf. Kensington Nano-Sicherheitsschloss: Der kleinere Nano-Schlitz ist die aktuelle Standardgröße bei aktuellen ThinkPads — für den Einsatz mit Nano-Lock-kompatiblen Kabelschlössern (separat erhältlich). Intel vPro Enterprise: Ermöglicht Out-of-Band-Management über Intel AMT — IT-Administratoren können das Gerät remote verwalten, auch ohne aktives Betriebssystem. TCG Certified: Bestätigt die Konformität mit dem Trusted Computing Group-Standard — Voraussetzung für die TCG-Opal-Verschlüsselung der SSD. Zusammengefasst bietet der P16s Gen 5 eine der vollständigsten Sicherheitsausstattungen, die im Notebook-Segment verfügbar ist — von der hardwarebasierten Festplattenverschlüsselung über biometrische Authentifizierung bis hin zu Remote-Management und Firmware-Schutz. Ideal für diese Einsatzbereiche 3D-CAD und technisches Design (AutoCAD 3D, SolidWorks, PTC Creo): Die dedizierte NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell mit 8 GB GDDR7 und 64 GB RAM erfüllt die Hardware-Mindestanforderungen dieser Applikationen. Das 16:10-Display mit 500 cd/m² und AICCP-Kalibrierung bietet eine präzise Arbeitsfläche für technische Zeichnungen. Bildbearbeitung und Fotoworkflow (Adobe Lightroom, Photoshop): 64 GB RAM, dedizierte GPU und das kalibrierte 100%-sRGB-Display mit DC-Dimmen schaffen die technischen Voraussetzungen für professionelle Bildbearbeitungs-Workflows. Lightroom-Kataloge mit vielen Tausend Bildern profitieren vom schnellen NVMe-Speicher. Videobearbeitung und Rendering (Adobe Premiere Pro, DaVinci Resolve): Mit 64 GB RAM und der dedizierten RTX PRO 2000 GPU sind die Hardware-Grundlagen für GPU-beschleunigten Videoschnitt und -export gegeben. Der SD-Express-Kartenleser erlaubt schnellen Datentransfer von Kamerakarten. Unternehmenskritische Applikationen mit hoher Sicherheitsanforderung: Die Kombination aus vPro Enterprise, TPM 2.0 (Discrete), FIPS-140-2-Zertifizierung, selbstheilendem BIOS und TCG-Opal-Verschlüsselung macht den P16s Gen 5 zu einem starken Kandidaten für Branchen mit erhöhten Compliance-Anforderungen — darunter Finanzdienstleistungen, Behörden, Gesundheitswesen und Verteidigung. KI-gestützte Produktivität und lokale KI-Inference (Copilot+, Windows Studio Effects, OpenVINO): Die NPU mit 50 TOPS und die Copilot+-Zertifizierung erlauben den Einsatz aktueller und kommender KI-Features unter Windows 11 ohne zusätzliche CPU/GPU-Last. Lokale Inferenz mit OpenVINO- oder ONNX-kompatiblen Modellen ist hardwareseitig unterstützt. Nicht geeignet als primäres Gerät für: Gaming (RTX PRO ist keine Gaming-GPU — Treiber und Optimierungen sind auf professionelle Workloads ausgelegt, nicht auf Spiele). Nutzer mit primärem Fokus auf Gaming sollten zu einem ThinkPad L- oder E-Modell mit Gaming-GPU oder einem IdeaPad-Gerät wechseln. Häufige Fragen zum Lenovo ThinkPad P16s Gen 5 Ist der Arbeitsspeicher aufrüstbar oder verlötet? Der RAM ist nicht verlötet, sondern steckt in einem LPCAMM2-Steckplatz — einer modernen, wechselbaren Bauform. Es gibt einen Steckplatz, der mit einem 64-GB-Modul belegt ist. Laut Spezifikation unterstützt das System maximal 96 GB RAM. Ein Upgrade erfordert den Tausch des vorhandenen 64-GB-Moduls gegen ein höherkapazitives LPCAMM2-Modul. Da LPCAMM2 ein relativ neuer Formfaktor ist, sollte die Verfügbarkeit passender Module vorab geprüft werden. Hat das Gerät ab Werk ein 5G-Modem verbaut? Nein. Die vorliegende Konfiguration (21XE000VGE) ist laut Spezifikation lediglich 5G-aufrüstbar — ein WWAN-Modul ist nicht ab Werk enthalten. Ein Nano-SIM-Steckplatz ist jedoch vorhanden. Für mobiles Breitband via Mobilfunknetz muss das 5G-Modul separat beschafft und nachgerüstet werden. Wer heute bereits auf mobiles Internet unterwegs angewiesen ist, sollte prüfen, ob eine Konfigurationsvariante mit eingebautem WWAN-Modul verfügbar ist. Wie lange hält der Akku des ThinkPad P16s Gen 5? Der Akku hat eine Kapazität von 90 Wh . Eine Herstellerangabe zur Laufzeit in Stunden findet sich in den vorliegenden Produktspezifikationen nicht. Die tatsächliche Laufzeit hängt stark von der GPU-Last (dedizierte GPU vs. integrierte GPU), der Displayhelligkeit und den aktiven Anwendungen ab. Für energieintensive Workloads (3D-Rendering, Videoexport) ist ein externer Stromanschluss empfehlenswert. Das mitgelieferte USB-C-GaN-Netzteil (140 W) lädt auch über die Thunderbolt-4-Ports. Welche Docking-Stationen sind kompatibel? Durch die zwei Thunderbolt 4-Anschlüsse mit Power Delivery 3.1 ist das Gerät kompatibel mit allen Thunderbolt-4-Docks — darunter Lenovos eigene ThinkPad-Thunderbolt-4-Docks sowie Geräte von Drittherstellern wie Belkin, CalDigit oder OWC. Über eine Thunderbolt-4-Dockingstation lassen sich bis zu drei externe Monitore, USB-Peripherie, Ethernet und Stromversorgung über ein einziges Kabel verbinden. Für den Einsatz mit älteren Lenovo-Onelink+-Docks ist das Gerät nicht kompatibel, da es keinen proprietären Dock-Anschluss besitzt. Unterstützt das Gerät Windows Hello und passwortlose Anmeldung? Ja. Das ThinkPad P16s Gen 5 bietet zwei Windows-Hello-fähige biometrische Methoden: den Fingerabdruckleser und die IR-Kamera (Gesichtserkennung). Beide Methoden ermöglichen eine passwortlose Anmeldung unter Windows 11 Pro. Der discrete TPM 2.0 Chip stellt die sichere Schlüsselspeicherung für Windows Hello sicher. Das Gerät trägt zudem die FIPS-140-2-Zertifizierung, die für bestimmte regulierte Umgebungen erforderlich ist. Was bedeutet die EPEAT Gold Zertifizierung und ist das Gerät nachhaltig? Das ThinkPad P16s Gen 5 ist laut Hersteller EPEAT Gold und ENERGY STAR zertifiziert , zusätzlich trägt es das EPEAT Climate+-Label. EPEAT ist ein US-amerikanisches Umweltzeichen für elektronische Produkte, das Kriterien wie Energieeffizienz, Recyclingfähigkeit, Schadstoffreduzierung und Herstellerverantwortung bewertet. Gold ist die zweithöchste EPEAT-Stufe. Die Verpackung besteht laut Hersteller zu 90 % aus plastikfreien, recycelten oder FSC-zertifizierten Materialien. 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