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Lenovo ThinkStation P2 G2 | Tower Workstation | Ultra 7
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Lenovo ThinkStation P2 Tower Gen 2 30JQ - Tower - 1 x Core Ultra 7 265 - vPro Enterprise - RAM 32 GB - SSD 512 GB - TCG Opal Encryption, NVMe - Intel Graphics - 1GbE - Win 11 Pro - Monitor: keiner - Tastatur: Deutsch - Lenovo TopSeller

Tower & SFF

Lenovo ThinkStation P2 G2 | Tower Workstation | Ultra 7

Herstellernummer: 30JQ00BNGE

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Lenovo ThinkStation P2 Tower Gen 2 – AI-fähige Desktop-Workstation für den professionellen Einsatz Die Lenovo ThinkStation P2 Tower Gen 2 (Modell 30JQ00BNGE) ist eine professionelle Desktop-Workstation der Mittelklasse, die gezielt für Unternehmen und Fachkräfte entwickelt wurde, die mehr Rechenleistung benötigen als ein herkömmlicher Business-PC bieten kann. Im Mittelpunkt steht der Intel Core Ultra 7 265 der zweiten Generation auf der Intel-vPro-Enterprise-Plattform – ein 20-Kern-Prozessor mit integrierter NPU, der diese Workstation zu einem der ersten Desktop-Systeme seiner Klasse mit echter KI-Beschleunigung macht. Mit 32 GB DDR5-Arbeitsspeicher, einer NVMe-SSD sowie einer dreijährigen Vor-Ort-Garantie richtet sich der Tower-PC an IT-Abteilungen, Entwickler, Datenanalysten und Büroprofis, die Wert auf Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und langfristige Manageability legen. Das entscheidende Alleinstellungsmerkmal gegenüber klassischen Business-PCs: Die Kombination aus vPro Enterprise, Intel AMT 16 und einer dedizierten NPU mit 13 TOPS macht die ThinkStation P2 Tower Gen 2 zukunftssicher für KI-gestützte Workflows – ohne den Footprint einer großen High-End-Workstation. Leistung & Prozessor: Intel Core Ultra 7 265 mit NPU-Beschleunigung CPU-Architektur: 20 Kerne für parallele Workloads Der Intel Core Ultra 7 265 gehört zur zweiten Generation der Intel-Core-Ultra-Plattform (Codenamen "Arrow Lake") und bringt eine Hybrid-Architektur aus Performance- und Efficiency-Kernen mit. Mit insgesamt 20 Kernen und einem maximalen Turbotakt von 5,3 GHz ist der Prozessor für Workloads ausgelegt, die sowohl hohe Singlethread-Performance als auch parallele Multitasking-Fähigkeit verlangen. Der 30 MB L3-Cache sorgt dafür, dass häufig abgerufene Arbeitsdaten schnell bereitstehen – ein Vorteil bei der Arbeit mit großen Tabellen in Excel, beim Kompilieren von Code oder bei der gleichzeitigen Ausführung mehrerer Virtualisierungsinstanzen. Der Prozessor sitzt im FCLGA1851-Sockel auf einem Intel W880 Chipsatz – einem Workstation-orientierten Chipsatz, der gegenüber Consumer-Plattformen erweiterte Managementfunktionen und eine breitere PCIe-Lane-Verteilung bietet. Der W880 unterstützt die Intel-vPro-Enterprise-Funktionen und bildet damit die Grundlage für die umfangreichen Remote-Management-Fähigkeiten dieser Workstation. In der Praxis bedeutet diese CPU-Konfiguration: Microsoft Office 365, Microsoft Teams, Webbrowser-gestützte Unternehmensanwendungen, SAP GUI, Java-basierte ERP-Systeme und leichte Datenbank-Frontends laufen flüssig und mit reichlich Reserve. Auch Aufgaben wie Softwareentwicklung in Visual Studio Code oder IntelliJ, Kompilieren von mittelgroßen Projekten oder der parallele Betrieb von Docker-Containern sind mit 20 Kernen und 32 GB RAM gut bedient. Wichtiger Hinweis zur Grafik Die ThinkStation P2 Tower Gen 2 in dieser Konfiguration verfügt ausschließlich über die integrierte Intel Graphics (UMA) – also keine dedizierte GPU. Das ist für viele professionelle Workflows vollkommen ausreichend, schließt jedoch anspruchsvolle 3D-Anwendungen aus. AutoCAD 3D, SolidWorks, Revit, Blender mit GPU-Rendering, Adobe Premiere Pro oder DaVinci Resolve in professioneller Qualität sind mit dieser Konfiguration nicht empfehlenswert. Wer solche Workloads plant, sollte eine Variante mit dedizierter Workstation-GPU wählen oder eine PCIe-Grafikkarte nachrüsten – der Tower-Formfaktor erlaubt dies prinzipiell, jedoch sind Erweiterungsslots und Netzteil-Reserven im Einzelfall zu prüfen. Für leichte 2D-Vektorarbeiten, Bildbearbeitung in kleinerem Maßstab oder gelegentliche Arbeit in AutoCAD 2D mit den 32 GB RAM ist die integrierte Grafik akzeptabel. Laut Hersteller leistet die integrierte Intel Graphics bis zu 8 TOPS KI-Beschleunigung – das ergänzt die NPU bei bestimmten inferenzbasierten Aufgaben. Intel AI Boost NPU: KI-Beschleunigung im Desktop Ein echtes Differenzierungsmerkmal dieser Workstation ist die integrierte Intel AI Boost NPU mit 13 TOPS (Tera Operations Per Second) für KI-Inferenzaufgaben. Die Gesamtprozessorleistung aller KI-fähigen Recheneinheiten (CPU + NPU + iGPU) gibt Lenovo laut Hersteller mit 33 TOPS an. Was bedeutet das konkret für den Arbeitsalltag? Die NPU übernimmt KI-Berechnungen energieeffizient, ohne CPU oder RAM zu belasten. Unterstützt werden die KI-Software-Frameworks DirectML, OpenVINO, WebNN, WindowsML und ONNX RT – die wichtigsten Infrastrukturen für KI-Anwendungen im Windows-Ökosystem. Windows Studio-Effekte werden laut Hersteller unterstützt: Das bedeutet, dass Videokonferenz-Funktionen wie automatische Hintergrundunschärfe, Augenkorrektur (Eye Contact) und Stimm-Fokus direkt auf der NPU berechnet werden – ohne CPU-Last während eines Microsoft-Teams-Calls. Für Unternehmen, die Teams intensiv nutzen, ist das ein spürbarer Qualitätsgewinn. Darüber hinaus laufen lokale KI-Modelle, die über ONNX RT oder OpenVINO bereitgestellt werden, auf dieser Plattform effizient – etwa für KI-gestützte Code-Vervollständigung (GitHub Copilot lokal), Dokumentenanalyse oder Textverarbeitung mit kleineren Sprachmodellen. Die NPU unterstützt den Datentyp INT8 sowie Sparsität-Optimierung, was moderne quantisierte KI-Modelle besonders effizient macht. RAM: DDR5-5600 mit Aufrüstpotenzial Die Workstation kommt mit 32 GB DDR5 SDRAM bestückt, konfiguriert als 2 × 16-GB-DIMMs im Dual-Channel-Betrieb. Die Speichergeschwindigkeit von 5.600 MT/s ist gegenüber DDR4-Systemen ein deutlicher Sprung in der Speicherbandbreite – relevant überall dort, wo große Datenmengen schnell zwischen Prozessor und RAM bewegt werden müssen, also etwa bei Datenbankabfragen, Entwicklungs-Builds oder der Verarbeitung großer Office-Dokumente. Entscheidend für die Zukunftssicherheit: Die Workstation verfügt über 4 DIMM-Slots, von denen 2 frei sind . Das Board unterstützt laut Hersteller maximal 128 GB RAM . Wer heute mit 32 GB startet und später mehr benötigt, kann ohne Hardwaretausch auf 64 GB oder 128 GB erweitern. Der verwendete Speicher ist non-ECC – Fehlerkorrektur-RAM, wie er in manchen Hochverfügbarkeits-Workstations eingesetzt wird, ist in dieser Konfiguration nicht vorgesehen. Für die überwiegende Mehrheit der Unternehmensanwendungen ist non-ECC-DDR5 vollkommen ausreichend. Speicher & Erweiterbarkeit NVMe-SSD mit PCIe 4.0 und Hardware-Verschlüsselung Als Systemlaufwerk ist eine 512-GB-M.2-2280-SSD mit PCIe 4.0 × 4 -Anbindung verbaut. Das PCIe-4.0-Interface bietet gegenüber PCIe 3.0 doppelte theoretische Bandbreite – im Alltag beim Laden des Betriebssystems, beim Start von Anwendungen und beim Kopieren großer Arbeitsdateien deutlich spürbar. Die SSD unterstützt NVMe sowie TCG Opal Encryption , was Hardware-Verschlüsselung direkt auf der SSD ermöglicht. TCG Opal in Kombination mit Windows BitLocker (eDrive-Modus) bedeutet: Die Verschlüsselungsoperationen laufen auf der SSD selbst, ohne CPU-Last, und das Laufwerk bleibt im verschlüsselten Zustand, wenn der PC ausgeschaltet ist. Für Unternehmen, die unter DSGVO oder branchenspezifischen Compliance-Anforderungen Datenverschlüsselung benötigen, ist dies eine wichtige Funktion – und sie ist hier ohne Aufpreis enthalten. Speichererweiterung über SATA Neben dem NVMe-Controller ist auch ein SATA-Controller verbaut, was bedeutet, dass die Workstation für die Erweiterung mit zusätzlichen SATA-Laufwerken (HDD oder SSD) vorbereitet ist. Für Anwender, die große Datenmengen lokal vorhalten müssen – etwa Archivdaten, Projektdateien oder lokale Backups – bietet der Tower-Formfaktor damit echte Flexibilität. Ein optisches Laufwerk ist nicht verbaut; wer gelegentlich CDs oder DVDs benötigt, muss ein externes USB-Laufwerk hinzufügen. Konnektivität & Anschlüsse Umfangreiches USB-Portfolio für Desktop-Anforderungen Die ThinkStation P2 Tower Gen 2 bietet ein für eine Business-Workstation sehr vollständiges Anschluss-Set. An der Vorderseite befinden sich: ein USB-C 3.2 Gen 2×2 (bis zu 20 Gbit/s, nur Daten, kein Video/Power Delivery), zwei USB 3.2 Gen 2 -Ports sowie zwei USB 3.2 Gen 1 -Ports – ideal für USB-Sticks, externe Laufwerke und schnellen Datentransfer ohne Umweg um den Tisch. Ergänzt wird das durch je einen Kopfhörer-/Mikrofon-Kombi-Port und einen separaten Mikrofon-Eingang vorne – praktisch für Headsets im Homeoffice oder Büroalltag. An der Rückseite stehen bereit: zwei USB 2.0 -Ports (für Maus und Tastatur optimal), ein weiterer USB 3.2 Gen 1 -Port mit SmartPower-On -Funktion (ermöglicht das Einschalten des Systems über USB-Signal, relevant für Remote-Management-Szenarien), ein HDMI-Ausgang (TMDS-kompatibel) sowie zwei DisplayPort-1.4-Ausgänge . Damit können gleichzeitig bis zu drei Monitore über die integrierten Grafikausgänge betrieben werden – für Büroarbeit, Multi-Monitor-Setups im Entwicklungsbereich oder Handelsplätze ein echter Vorteil. Dazu kommt ein Gigabit-LAN-Port und ein Audio-Ausgang hinten. Wichtiger Hinweis: Einen Thunderbolt-4- oder USB4-Port nennt Lenovo in den Produktdaten dieser Konfiguration nicht. Wer externe Thunderbolt-Docks oder eGPU-Gehäuse über Thunderbolt anschließen möchte, sollte dies vor dem Kauf prüfen. Der USB-C-Port an der Vorderseite ist explizit als "nur Daten" ausgewiesen und unterstützt kein Thunderbolt-Protokoll laut den verfügbaren Spezifikationen. Netzwerk: Gigabit-Ethernet mit AMT Der Intel I219-LM Gigabit-Ethernet-Controller unterstützt neben Standard-Netzwerkkonnektivität auch Intel Active Management Technology (AMT) 16 – die neueste Generation von Intels Out-of-band-Management-Technologie. AMT 16 ermöglicht IT-Abteilungen, Systeme auch dann fernzuwarten, wenn das Betriebssystem nicht reagiert, die Workstation im ausgeschalteten Zustand ist oder der Nutzer nicht anwesend ist. Für Unternehmen mit zentralem IT-Management ist das ein kritisches Feature, das Zeit und Reisekosten für Vor-Ort-Interventionen spart. WLAN oder Bluetooth werden in den offiziellen Produktspezifikationen dieser Konfiguration nicht aufgeführt. Die ThinkStation P2 Tower Gen 2 ist in dieser Ausführung als kabelgebundene Desktop-Workstation konzipiert. Wer WLAN-Konnektivität benötigt, muss ggf. einen PCIe-WLAN-Adapter nachrüsten oder auf eine entsprechende Variante ausweichen. Design, Formfaktor & Stromversorgung Tower-Formfaktor: Wartungsfreundlich und erweiterbar Die Abmessungen der ThinkStation P2 Tower Gen 2 betragen 37,6 cm (H) × 17 cm (B) × 31,5 cm (T) bei einem Gewicht von 9,67 kg . Das ist ein kompakter Mid-Tower, der auf einem Schreibtisch oder unter dem Tisch gut Platz findet. Verglichen mit klassischen Full-Tower-Workstations ist die ThinkStation P2 deutlich raumsparender, bietet aber gegenüber SFF-Systemen (Small Form Factor) mehr Erweiterungsoptionen. Der Tower-Formfaktor hat gegenüber Kompaktsystemen einen wesentlichen Vorteil: bessere thermische Kapazität, leichtere Zugänglichkeit für Speicher-Upgrades und die Möglichkeit, über die vorhandenen Slots und den SATA-Controller Speicher nachzurüsten. Für IT-Administratoren, die Systeme über Jahre hinweg betreiben und anpassen müssen, ist das ein praktischer Vorteil. Netzteil: 500 Watt, 80 PLUS Platinum Das verbaute 500-Watt-Netzteil trägt die 80 PLUS Platinum -Zertifizierung – das bedeutet einen Wirkungsgrad von typischerweise über 90% unter Last. Im Dauerbetrieb, wie er in Unternehmensumgebungen üblich ist, reduziert das die Betriebskosten durch niedrigeren Stromverbrauch spürbar und senkt gleichzeitig die Wärmeentwicklung im Gehäuse. Das Netzteil arbeitet mit Eingangssspannungen von 100–240 V (50/60 Hz) , ist also international einsetzbar. Mit 500 Watt besteht außerdem ausreichend Reserve für die Nachrüstung einer dedizierten Mittelklasse-Grafikkarte zu einem späteren Zeitpunkt – die genaue Kompatibilität sollte jedoch mit Lenovo oder einem Fachhändler vorab abgestimmt werden. Sicherheit & Manageability Mehrschichtige Hardware-Sicherheit Die ThinkStation P2 Tower Gen 2 ist mit einem Discrete Trusted Platform Module (TPM 2.0) ausgestattet – einem physisch getrennten Sicherheitschip, der kryptografische Schlüssel sicher speichert und Grundlage für zahlreiche Sicherheitsfunktionen ist. TPM 2.0 ist Voraussetzung für Windows 11 und ermöglicht BitLocker-Laufwerksverschlüsselung, Windows Hello und FIDO2-kompatible passwortlose Authentifizierung. Die Workstation trägt die FIPS 140-2 -Kennzeichnung sowie die TCG Certified -Zertifizierung – beides anerkannte Sicherheitsstandards, die in regulierten Branchen (Behörden, Finanzdienstleister, Gesundheitswesen) häufig als Mindestanforderung gelten. Für Unternehmen mit entsprechenden Compliance-Vorgaben ist das ein direktes Kaufargument. Physische Diebstahlsicherung Für die physische Absicherung ist ein Kensington-Slot sowie ein Vorhängeschlossbügel integriert. Das Kabelschloss wird separat erworben. In Büroumgebungen, wo Workstations offen aufgestellt sind, bietet das einen einfachen Basisschutz gegen opportunistischen Diebstahl. Intel vPro Enterprise & AMT 16: Unternehmens-Management auf höchstem Niveau Die Intel vPro Enterprise -Plattform ist der Goldstandard für IT-Management in Unternehmensumgebungen. In Kombination mit Intel AMT 16 bietet die Workstation vollständige Out-of-band-Management-Funktionen: Remote-KVM-Zugriff (Bildschirm, Tastatur, Maus über das Netzwerk), Remote-Boot von einem ISO-Image, BIOS-Konfiguration per Fernzugriff und Hardware-Inventarisierung – alles unabhängig vom Betriebssystemzustand. IT-Teams können so auch bei Betriebssystem-Crashes, Ransomware-Vorfällen oder vergessenem BIOS-Passwort eingreifen, ohne physisch vor Ort zu sein. Betriebssystem: Windows 11 Pro Deutsch Die Workstation wird mit Windows 11 Pro in deutscher Lokalisierung ausgeliefert – inklusive BitLocker, Hyper-V, Remote Desktop und Azure AD Join. Für Unternehmen, die Systeme in bestehende Active-Directory- oder Microsoft-365-Infrastrukturen einbinden, ist Windows 11 Pro die korrekte Edition. Eine Home-Edition wäre hier inakzeptabel – die Pro-Version ist Standard für jede Business-Workstation. Nachhaltigkeit: EPEAT Gold Die ThinkStation P2 Tower Gen 2 ist EPEAT Gold -zertifiziert – das bedeutet, sie erfüllt strenge Umweltstandards in Bezug auf Energieeffizienz, Materialien und Recyclingfähigkeit. Für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen mit Nachhaltigkeitsberichterstattung kann EPEAT Gold ein relevantes Beschaffungskriterium sein. Ideal für diese Einsatzbereiche Aufgrund der verfügbaren Hardware-Konfiguration – 20-Kern-CPU, 32 GB DDR5-RAM, integrierte Grafik, NPU mit 13 TOPS, vPro Enterprise und AMT 16 – empfiehlt sich die ThinkStation P2 Tower Gen 2 besonders für folgende Einsatzbereiche: Intensiver Office- und ERP-Betrieb: 32 GB DDR5 und 20 CPU-Kerne ermöglichen komfortables paralleles Arbeiten in Microsoft 365 (Word, Excel, Outlook, Teams), SAP GUI, browserbasierten ERP-Systemen und Web-Conferencing-Lösungen gleichzeitig – ohne spürbare Leistungseinbußen auch bei vielen offenen Tabs und Applikationen. Softwareentwicklung und Build-Prozesse: Compiler und Build-Systeme profitieren direkt von 20 Kernen. Entwickler, die mit Visual Studio, Visual Studio Code, IntelliJ IDEA, Eclipse oder Docker-basierten Entwicklungsumgebungen arbeiten, erhalten mit dieser Workstation deutlich kürzere Build-Zeiten als auf einem typischen 4-Kern-Business-PC. Datenanalyse mit mittelgroßen Datensätzen: 32 GB RAM erlauben die Arbeit mit mittelgroßen Datensätzen in Tools wie Python (Pandas, NumPy), R oder Power BI Desktop. Für sehr große Datasets (mehrere Dutzend GB im RAM) sollte der Speicher auf 64 GB oder mehr erweitert werden – die zwei freien DIMM-Slots machen das möglich. KI-gestützte Büro-Workflows mit lokaler NPU: Die Intel AI Boost NPU ermöglicht Windows Studio-Effekte für Videokonferenzen (Hintergrundunschärfe, Augenkorrektur ohne CPU-Last) sowie die Ausführung von ONNX-RT- oder OpenVINO-basierten KI-Modellen lokal auf dem Gerät – relevant für Unternehmen, die KI-Funktionen ohne Cloud-Abhängigkeit nutzen möchten. Zentral verwaltete IT-Infrastruktur: Durch Intel vPro Enterprise und AMT 16 ist die Workstation prädestiniert für Umgebungen, in denen IT-Abteilungen Dutzende oder Hunderte von Systemen zentral verwalten, remote einrichten und warten müssen – ohne regelmäßige Vor-Ort-Einsätze. Compliance-sensible Branchen: FIPS 140-2, TCG Certified, TPM 2.0, TCG Opal SSD und EPEAT Gold erfüllen gemeinsam ein Sicherheits- und Nachhaltigkeitsprofil, das in Behörden, Finanzdienstleistung, Gesundheitswesen und Verteidigung häufig als Mindestanforderung gilt. Nicht geeignet für: 3D-CAD (SolidWorks, Inventor, CATIA), professionellen Video-Schnitt (Premiere Pro, DaVinci Resolve), GPU-beschleunigte Simulation oder Rendering – da keine dedizierte GPU vorhanden ist. Für diese Anwendungsfälle empfehlen wir Varianten der ThinkStation P-Serie mit NVIDIA RTX- oder Quadro-Grafik. Lieferumfang & Garantie Im Lieferumfang enthalten sind die Lenovo Calliope Tastatur (USB, Deutsches Layout) und die Lenovo Calliope Maus (USB) – solide Eingabegeräte für den täglichen Bürobetrieb. Ein Monitor ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat beschafft werden. Dank der drei Videoausgänge (1× HDMI, 2× DisplayPort 1.4) an der Rückseite können bis zu drei Displays gleichzeitig betrieben werden. Lenovo gewährt laut Hersteller eine 3-jährige begrenzte Garantie mit Vor-Ort-Service . Das bedeutet: Im Garantiefall kommt ein Techniker zum Standort des Geräts – der Nutzer muss die Workstation nicht einschicken. Für Unternehmen, die auf Systemverfügbarkeit angewiesen sind, ist der Vor-Ort-Service ein wesentlicher Vorteil gegenüber Einsende-Garantien. Für erweiterte Service-Levels (Next-Business-Day, 24/7-Support) stehen Lenovo-Garantieerweiterungen als Zubehör zur Verfügung. Häufige Fragen zur ThinkStation P2 Tower Gen 2 Kann ich die ThinkStation P2 Tower Gen 2 mit mehr RAM ausstatten? Ja. Die Workstation hat 4 DIMM-Slots, von denen aktuell 2 mit je 16 GB DDR5 belegt sind. Die zwei freien Slots können mit zusätzlichen DDR5-DIMMs bestückt werden. Laut Hersteller unterstützt das System maximal 128 GB RAM . Eine Aufrüstung ist also ohne Hardware-Tausch möglich – der Arbeitsspeicher ist nicht verlötet. Ist eine dedizierte Grafikkarte verbaubar? Was muss ich beachten? Der Tower-Formfaktor der ThinkStation P2 Gen 2 erlaubt prinzipiell die Nachrüstung einer dedizierten Grafikkarte über einen PCIe-Slot. Das 500-Watt-Netzteil bietet dabei eine gewisse Reserve für Einstiegs- und Mittelklasse-GPUs. Die genaue PCIe-Slot-Konfiguration und die maximale TDP einer unterstützten Grafikkarte entnehmen Sie bitte der Lenovo-Kompatibilitätsliste oder fragen Sie uns vor dem Kauf. Wer sicher plant, 3D-CAD oder Rendering-Software zu nutzen, sollte von vornherein eine Konfiguration mit dedizierter GPU wählen. Ist WLAN in dieser Workstation integriert? Nein. In den offiziellen Produktspezifikationen dieser Konfiguration (30JQ00BNGE) wird kein integriertes WLAN-Modul aufgeführt. Die Workstation ist für den kabelgebundenen Netzwerkbetrieb über den integrierten Gigabit-Ethernet-Port (Intel I219-LM) ausgelegt. Wer WLAN benötigt, muss einen PCIe-WLAN-Adapter separat nachrüsten. Was bedeutet die Intel vPro Enterprise Plattform für unsere IT-Abteilung? Intel vPro Enterprise ermöglicht über Intel AMT 16 das vollständige Remote-Management der Workstation – unabhängig vom Betriebssystemzustand. IT-Administratoren können das System fernsteuern (KVM), remote booten, BIOS-Einstellungen ändern und Hardware-Inventar abfragen, auch wenn Windows nicht reagiert oder der PC ausgeschaltet ist. Das reduziert Vor-Ort-Einsätze erheblich und ist besonders für dezentrale oder hybride Arbeitssituationen wertvoll. Für welche KI-Anwendungen ist die eingebaute NPU geeignet? Die Intel AI Boost NPU mit 13 TOPS unterstützt die Software-Frameworks DirectML, OpenVINO, WebNN, WindowsML und ONNX RT . Konkret ermöglicht sie die hardwarebeschleunigte Ausführung von Windows Studio-Effekten (Hintergrundunschärfe, Eye Contact, Stimm-Fokus in Videokonferenzen) sowie das lokale Ausführen von ONNX- oder OpenVINO-kompatiblen KI-Inferenzmodellen ohne Cloud-Abhängigkeit. Für das Training großer KI-Modelle ist die NPU dieser Klasse nicht ausgelegt. Welche Monitore kann ich an die ThinkStation P2 Tower Gen 2 anschließen? Die Workstation bietet an der Rückseite 2× DisplayPort 1.4 und 1× HDMI (TMDS-kompatibel). Damit können gleichzeitig bis zu drei Monitore betrieben werden. DisplayPort 1.4 unterstützt Auflösungen bis 4K bei 120 Hz bzw. 8K bei 30 Hz – für hochauflösende Monitore im Büroumfeld gut geeignet. Ein Monitor ist nicht im Lieferumfang enthalten. { "@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [ { "@type": "Question", "name": "Kann ich die ThinkStation P2 Tower Gen 2 mit mehr RAM ausstatten?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Ja. Die Workstation hat 4 DIMM-Slots, von denen aktuell 2 mit je 16 GB DDR5 belegt sind. Die zwei freien Slots können mit zusätzlichen DDR5-DIMMs bestückt werden. Laut Hersteller unterstützt das System maximal 128 GB RAM. 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