Lenovo ThinkStation P2 Tower Gen 2 – KI-fähige Workstation für anspruchsvolle Büro- und Unternehmensumgebungen Die Lenovo ThinkStation P2 Tower Gen 2 ist eine kompakte Desktop-Workstation der Einstiegsklasse, die Lenovo speziell für Unternehmen konzipiert hat, die zuverlässige Rechenleistung mit integrierten KI-Fähigkeiten im klassischen Tower-Formfaktor benötigen. Im Mittelpunkt steht der neue Intel Core Ultra 5 225 der zweiten Generation (Arrow Lake) auf dem Intel-W880-Chipsatz – eine Prozessorarchitektur, die erstmals eine dedizierte neuronale Prozessoreinheit (NPU) in dieses Workstation-Segment bringt. Mit drei freien RAM-Steckplätzen (ausbaubar bis 128 GB DDR5), einer NVMe-SSD mit TCG-Opal-Verschlüsselung, 3 Jahren Vor-Ort-Garantie und EPEAT-Gold-Zertifizierung positioniert sich dieser Workstation-PC als solide, langfristig verwaltbare Plattform für IT-Abteilungen in Mittelstand und Konzern. Leistung & Prozessor: Intel Core Ultra 5 225 mit NPU-Beschleunigung Der Intel Core Ultra 5 225 gehört zur zweiten Generation der Intel-Core-Ultra-Prozessoren (Codename Arrow Lake) und stellt gegenüber der Vorgängergeneration eine grundlegend überarbeitete Architektur dar. Der Chip arbeitet im FCLGA1851-Sockel auf dem Intel-W880-Chipsatz – einer Plattform, die Lenovo explizit für zertifizierbare Workstation-Umgebungen einsetzt. Mit 10 Kernen , einem maximalen Turbotakt von 4,9 GHz und einem L3-Cache von 20 MB ist der Prozessor für parallelisierbare Büro- und Entwicklungsaufgaben ausgelegt. Was diese Prozessorgeneration vom Vorgänger unterscheidet, ist die integrierte Intel AI Boost NPU . Laut Hersteller leistet die NPU bis zu 13 TOPS (Trillion Operations Per Second), während die Gesamtplattform inkl. CPU- und GPU-Anteil auf bis zu 23 TOPS kommt. Das klingt abstrakt, hat aber konkrete Auswirkungen im Alltag: Die NPU übernimmt rechenintensive KI-Aufgaben, ohne dabei CPU oder Arbeitsspeicher zu belasten. In der Praxis bedeutet das vor allem Vorteile bei Videokonferenzen : Die ThinkStation P2 Tower Gen 2 unterstützt laut Hersteller Windows Studio Effects – also KI-gestützte Hintergrundunschärfe, automatisches Einrahmen des Sprechers und Rauschunterdrückung, die hardwarebeschleunigt auf der NPU laufen, ohne die CPU zu belasten. Für Software-Entwickler und Data-Science-Teams, die mit lokalen KI-Modellen experimentieren, ist die NPU-Unterstützung für die Frameworks DirectML, OpenVINO, WebNN, WindowsML und ONNX Runtime relevant. Diese Frameworks erlauben es, kleinere Inferenz-Workloads direkt auf der NPU auszuführen – eine sinnvolle Ergänzung zur CPU, wenn es darum geht, beispielsweise lokale Sprachmodelle für einfache Aufgaben einzusetzen. Für schwere generative KI-Workloads (große LLMs, Bildgenerierung) reichen 13 TOPS allerdings nicht aus – hier wären dedizierte KI-Beschleunigerkarten oder Systeme mit deutlich mehr TOPS notwendig. Arbeitsspeicher: DDR5-5600 mit Aufrüstpotenzial Ab Werk kommt die Workstation mit 16 GB DDR5-SDRAM in einem einzelnen DIMM-Modul, das mit 5600 MT/s taktet. Der Arbeitsspeicher arbeitet ungepuffert (non-ECC) und nutzt die Zweikanal-Architektur des Chipsatzes. Da aktuell nur ein von vier Steckplätzen belegt ist, sind drei Slots frei – ein klarer Vorteil gegenüber vielen kompakteren Systemen. Das Board unterstützt laut Hersteller maximal 128 GB DDR5 . Wer heute mit 16 GB startet und später auf 32 oder 64 GB erweitern möchte, hat dazu reichlich Spielraum, ohne Hardware zu tauschen. Ein Hinweis zur Zweikanalarchitektur: In der Werksauslieferung mit nur einem Modul läuft der Speicher im Einzelkanal-Modus. Wer die volle Speicherbandbreite ausnutzen möchte, sollte ein zweites identisches 16-GB-Modul nachrüsten – das ergibt doppelte Bandbreite bei weiterhin drei freien Slots. Kein Display enthalten – externe Monitore erforderlich Als Tower-Workstation wird die ThinkStation P2 Tower Gen 2 ohne Monitor geliefert. Das ist bei Desktop-PCs dieser Klasse selbstverständlich, aber ausdrücklich zu beachten: Ein Bildschirm muss separat beschafft werden. Über die zwei DisplayPort-1.4-Ausgänge und den HDMI-Ausgang am Heck lassen sich bis zu drei externe Displays gleichzeitig betreiben. DisplayPort 1.4 unterstützt dabei Auflösungen bis 8K@30Hz oder 4K@144Hz, was die Workstation auch für professionelle Multi-Monitor-Setups mit hochauflösenden Displays geeignet macht. Grafik: Integriert und für Office-Aufgaben ausgelegt Die ThinkStation P2 Tower Gen 2 setzt auf die Intel Graphics als integrierte GPU, die über Shared Video Memory (UMA) auf den Hauptspeicher zugreift. Laut Hersteller leistet die GPU-Einheit bis zu 4 TOPS , was für beschleunigte Desktop-Darstellung, HD-/4K-Videoausgabe und einfache Bildbearbeitung ausreicht. Wichtig für die Kaufentscheidung: Ohne dedizierte Grafikkarte (GPU) sind professionelle 3D-Anwendungen wie AutoCAD 3D, SolidWorks, Revit oder CATIA mit dieser Konfiguration nicht empfehlenswert. Ebenso ist professioneller Videoschnitt in Adobe Premiere oder DaVinci Resolve auf dieser Basis nicht sinnvoll umsetzbar. Wer solche Workloads benötigt, sollte entweder eine höherwertige ThinkStation-Konfiguration mit dedizierter Quadro- oder RTX-GPU wählen oder prüfen, ob der verfügbare PCIe-Slot zur Nachrüstung einer Grafikkarte genutzt werden kann. Für Office-Anwendungen, Microsoft 365, Teams-Videokonferenzen, Browser-basierte Fachanwendungen, SAP GUI, leichte Bildbetrachtung und AutoCAD 2D ist die integrierte Grafik hingegen vollkommen ausreichend. Speicher & Erweiterbarkeit Als primäres Laufwerk verbaut Lenovo eine 512-GB-SSD im M.2-2280-Format mit PCIe-4.0-x4-Schnittstelle und NVMe-Protokoll. Das PCIe-4.0-Interface bietet gegenüber SATA III deutlich höhere sequenzielle Lese- und Schreibraten – für das Betriebssystem und häufig genutzte Anwendungen macht sich das in spürbar kürzeren Boot- und Ladezeiten bemerkbar. Gegenüber einem noch schnelleren PCIe 5.0 ist PCIe 4.0 im Alltagsbetrieb mit Office- und Entwickler-Workloads praktisch gleichwertig – die Unterschiede zeigen sich erst bei sehr großen Dateitransfers. Die SSD unterstützt TCG-Opal-Verschlüsselung , was hardwareseitige Verschlüsselung unabhängig vom Betriebssystem ermöglicht. In Verbindung mit Windows 11 Pro und dessen BitLocker-Funktion lässt sich so eine vollständige, leistungsneutrale Laufwerkverschlüsselung einrichten – ein wichtiges Feature für Unternehmen mit Datenschutzanforderungen. Das System verfügt laut den verfügbaren Daten über einen SATA-Controller , was darauf hindeutet, dass zusätzliche 2,5"- oder 3,5"-Laufwerke nachgerüstet werden können. Hierzu empfehlen wir, die genaue Anzahl verfügbarer SATA-Anschlüsse und Laufwerksschächte beim Kauf zu prüfen. Kein optisches Laufwerk ist verbaut – wer gelegentlich CDs oder DVDs lesen muss, benötigt ein externes USB-Laufwerk. Konnektivität & Anschlüsse Die Anschlussausstattung der ThinkStation P2 Tower Gen 2 ist für eine Büro-Workstation gut durchdacht und berücksichtigt sowohl Front- als auch Rückseite: Frontseite 1× USB-C 3.2 Gen 2×2 (20 Gbit/s, nur Daten) – für schnelle externe SSDs oder USB-C-Peripherie; Thunderbolt 4 ist in dieser Konfiguration nicht angegeben 2× USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s) – für Standardperipherie wie USB-Sticks, Kameras 2× USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s) – für schnellere externe Laufwerke oder Hubs 1× Kopfhörer/Mikrofon-Kombo sowie 1× Mikrofon – für Headsets und Einzelmikrofone direkt am Arbeitsplatz Rückseite 2× USB 2.0 – für Tastatur, Maus und andere Langsamperipherie 1× USB 3.2 Gen 1 (SmartPower On) – dieser Port ermöglicht es, das System über USB-Geräte aufzuwecken (relevant für Managed-IT-Szenarien) 1× HDMI (TMDS-kompatibel) und 2× DisplayPort 1.4 – Multi-Monitor-Betrieb mit bis zu drei Displays 1× Gigabit-Ethernet (Intel I219-LM) – zuverlässiger Business-NIC mit vPro-Kompatibilität 1× Audio-Ausgang Auffällig ist, dass kein WLAN-Modul in der Spezifikation aufgeführt ist. Diese Workstation ist für den kabelgebundenen Netzwerkbetrieb vorgesehen – wer drahtlose Konnektivität benötigt, müsste einen USB-WLAN-Adapter oder eine PCIe-WLAN-Karte nachrüsten. Der Intel I219-LM als Gigabit-NIC ist bewährt in Unternehmensumgebungen: Er unterstützt Wake-on-LAN, PXE-Boot und ist in vPro-fähigen Systemen für Remote-Management-Szenarien vorbereitet – wichtig für IT-Abteilungen, die Systeme fernwarten wollen. Gehäuse, Design & Erweiterungsoptionen Mit Abmessungen von 170 × 315 × 376 mm (B × T × H) und einem Gewicht von 9,67 kg handelt es sich um einen klassischen Mini-Tower, der auf dem Schreibtisch oder unter dem Tisch aufgestellt werden kann. Das Gehäuse ist solide verarbeitet und entspricht der ThinkStation-Designsprache: funktional, dezent, wartungsfreundlich. Das 500-Watt-Netzteil trägt die 80-PLUS-Platinum-Zertifizierung – das bedeutet einen Wirkungsgrad von mindestens 92 % bei Nennlast und reduziert damit sowohl Stromkosten als auch Abwärme im Vergleich zu Bronze- oder Gold-zertifizierten Netzteilen. Gerade im Dauerbetrieb über mehrere Jahre summiert sich das zu relevanten Einsparungen. Die Stromversorgung unterstützt Eingangsspannungen von 100–240 V (50/60 Hz) , was weltweiten Einsatz ohne Spannungsumschalter ermöglicht. Sicherheit & Verwaltbarkeit für IT-Abteilungen Für den Unternehmenseinsatz ist das Sicherheitspaket der ThinkStation P2 Tower Gen 2 gut ausgestattet. Zentrales Element ist der Discrete Trusted Platform Module (TPM 2.0) als eigenständiger Sicherheitschip – nicht als Firmware-TPM, sondern als physisches Bauteil. Das ist relevant für Unternehmen, die TPM-Hardware als Voraussetzung für bestimmte Compliance-Frameworks fordern, und Grundvoraussetzung für BitLocker-Festplattenverschlüsselung sowie Windows-Hello-Anmeldung. Die SSD-Verschlüsselung via TCG Opal ermöglicht Self-Encrypting Drive (SED)-Betrieb: Die Verschlüsselung läuft hardwareseitig auf dem Laufwerk, ohne CPU-Leistung zu verbrauchen. Gemeinsam mit BitLocker unter Windows 11 Pro ergibt sich eine vollständig verschlüsselte Arbeitsumgebung auf Enterprise-Niveau. Das System ist nach FIPS 140-2 und als TCG Certified gekennzeichnet – relevant für Behörden und Unternehmen, die in regulierten Branchen (Finanz, Gesundheitswesen, Bundesbehörden) nach US-amerikanischen Sicherheitsstandards arbeiten. Für den physischen Schutz bietet das Gehäuse einen Kensington-Sicherheitsschlitz sowie einen Vorhängeschlossbügel – praktisch in offenen Büroflächen oder Schulungsräumen. Der SmartPower-On-USB-Port an der Rückseite erlaubt es, das System per angeschlossenem USB-Gerät zu starten – ein Feature, das in Managed-IT-Umgebungen für automatisierte Deployment-Szenarien genutzt werden kann. In Verbindung mit dem Intel I219-LM NIC und dessen WoL-Unterstützung (Wake-on-LAN) ist die Workstation für zentralisiertes Remote-Management über Tools wie Microsoft Endpoint Configuration Manager (MECM/SCCM) oder vergleichbare Systeme vorbereitet. Windows 11 Pro – Voraussetzungen erfüllt Die Workstation wird mit Windows 11 Pro in der deutschen Version ausgeliefert. Alle Hardware-Voraussetzungen für Windows 11 sind gegeben: TPM 2.0 als diskreter Chip, kompatible CPU, Secure-Boot-fähiges System. IT-Abteilungen können das Gerät direkt in bestehende Azure-AD- oder Active-Directory-Infrastrukturen einbinden, BitLocker aktivieren und über Microsoft Intune oder SCCM verwalten. Nachhaltigkeit: EPEAT Gold Laut Hersteller erfüllt die ThinkStation P2 Tower Gen 2 die Anforderungen für EPEAT Gold – das anspruchsvollste Level des Electronic Product Environmental Assessment Tool. Das ist für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber relevant, die bei Ausschreibungen Nachhaltigkeitsnachweise erbringen müssen. Das 80-PLUS-Platinum-Netzteil unterstützt diesen Ansatz durch hohe Energieeffizienz im Betrieb. Lieferumfang: Tastatur und Maus inklusive Im Lieferumfang sind die Lenovo Calliope Tastatur (USB, deutsches Layout) und die Lenovo Calliope Maus (USB) enthalten. Beide Geräte sind solide Büoperipherie für den täglichen Einsatz. Wer Ergonomie-Anforderungen hat oder kabelloses Arbeiten bevorzugt, wird auf andere Lösungen zurückgreifen – die Grundausstattung für den Soforteinsatz ist aber gegeben. Garantie: 3 Jahre Vor-Ort-Service Lenovo liefert die ThinkStation P2 Tower Gen 2 mit 3 Jahren begrenzter Herstellergarantie als Vor-Ort-Service . Das bedeutet: Im Garantiefall kommt ein Techniker zum Einsatzort – das System muss nicht eingesendet werden. Für produktionskritische Umgebungen ist das ein klarer Vorteil gegenüber Einsende-Garantien, da Ausfallzeiten auf ein Minimum reduziert werden. Ideal für diese Einsatzbereiche Office-Arbeitsplatz mit Microsoft 365 und Teams: Intel Core Ultra 5 mit 10 Kernen und 16 GB DDR5 bieten ausreichend Reserven für paralleles Arbeiten in Word, Excel, Outlook und Teams-Videokonferenzen. Die NPU-beschleunigten Windows Studio Effects entlasten die CPU bei Kamerafiltern und Hintergrundunschärfe in Videokonferenzen. Entwickler-Workstation für Software-Entwicklung und Web-Technologien: Mit 16 GB DDR5 (aufrüstbar bis 128 GB), schneller NVMe-SSD und einem Mehrkernprozessor mit 4,9 GHz Boost lassen sich Compilier-Jobs, Docker-Container und IDEs wie Visual Studio oder IntelliJ IDEA komfortabel betreiben. Die Erweiterbarkeit auf 128 GB RAM ist besonders attraktiv für Entwickler, die mit großen Codebases oder Virtualisierung arbeiten. CAD-Arbeitsplatz für 2D-Zeichnungen (AutoCAD 2D): Mit 16 GB RAM und der installierten SSD ist AutoCAD 2D lauffähig. Für 3D-CAD, Rendering oder BIM-Anwendungen ist eine dedizierte GPU zwingend – diese ist in dieser Konfiguration nicht enthalten und müsste nachgerüstet werden. SAP-GUI-Arbeitsplatz und ERP-Clients: Browserbasierte und Client-basierte ERP-Anwendungen wie SAP GUI, Microsoft Dynamics oder vergleichbare Business-Software laufen auf dieser Plattform problemlos. Die Workstation erfüllt alle technischen Voraussetzungen für solche Szenarien. Managed-Desktop-Deployment in Unternehmen und Behörden: TPM 2.0 (diskret), TCG-Opal-Verschlüsselung, FIPS-140-2-Kennzeichnung, Wake-on-LAN, SmartPower-On und Windows 11 Pro machen die Workstation zum idealen Kandidaten für standardisierte IT-Rollouts in regulierten Umgebungen. Die 3-Jahre-Vor-Ort-Garantie reduziert den Serviceaufwand für die IT-Abteilung. Häufige Fragen zur Lenovo ThinkStation P2 Tower Gen 2 Kann ich den Arbeitsspeicher nachträglich aufrüsten? Ja. Der Arbeitsspeicher ist nicht verlötet. Die ThinkStation P2 Tower Gen 2 verfügt über vier DIMM-288-Pin-Steckplätze für DDR5-SDRAM. Ab Werk ist ein Modul mit 16 GB belegt, drei Steckplätze sind frei. Laut Hersteller lässt sich der RAM auf maximal 128 GB DDR5 erweitern. Zu beachten: Für den Zweikanalmode sollten Module paarweise mit identischen Specs bestückt werden. Ist WLAN integriert? Nein. In den verfügbaren Produktspezifikationen ist kein integrierter WLAN-Adapter aufgeführt. Die Workstation ist für den kabelgebundenen Netzwerkbetrieb über den integrierten Gigabit-Ethernet-Port (Intel I219-LM) ausgelegt. Wer WLAN benötigt, muss einen USB-WLAN-Adapter oder eine PCIe-WLAN-Karte separat beschaffen. Kann man eine dedizierte Grafikkarte nachrüsten? Die Spezifikation des Systems benennt keine expliziten PCIe-Slot-Konfigurationen in den uns vorliegenden Produktdaten. Grundsätzlich sind Tower-Workstations dieser Klasse für Erweiterungskarten vorgesehen. Hierzu empfehlen wir, die offizielle Lenovo-Produktseite oder das Hardware Maintenance Manual zu konsultieren, um die genaue Slot-Anzahl, Formfaktor und TDP-Grenzen des Netzteils zu prüfen. Das verbaute 500-Watt-Netzteil bietet grundsätzlich Kapazität für eine Mittelklasse-GPU. Unterstützt die Workstation Thunderbolt 4? Nein, nicht in dieser Konfiguration. Der USB-C-Port an der Vorderseite ist als USB-C 3.2 Gen 2×2 mit bis zu 20 Gbit/s spezifiziert und ausdrücklich als "nur Daten" gekennzeichnet. Thunderbolt 4 ist in den vorliegenden Spezifikationen nicht aufgeführt. Wer Thunderbolt-Docks oder eGPU-Gehäuse anschließen möchte, sollte dies vor dem Kauf prüfen. Wie viele Monitore kann ich gleichzeitig anschließen? Die ThinkStation P2 Tower Gen 2 bietet an der Rückseite zwei DisplayPort-1.4-Ausgänge und einen HDMI-Ausgang – insgesamt drei Videoausgänge. Damit ist im Normalfall ein Drei-Monitor-Setup möglich. DisplayPort 1.4 unterstützt Auflösungen bis 8K@30Hz bzw. 4K@144Hz. Die tatsächliche maximale Anzahl gleichzeitig genutzter Displays hängt von der konkreten Systemkonfiguration und dem Treiber ab; hierzu empfehlen wir die Herstellerdokumentation. Was bedeutet die NPU für den Alltag – und was kann sie nicht? Die Intel AI Boost NPU (13 TOPS) ist vor allem für KI-gestützte Echtzeit-Anwendungen gedacht, die auf dem Gerät selbst ausgeführt werden. Praktisch bedeutet das: Windows Studio Effects (Hintergrundunschärfe, Auto-Framing, Geräuschunterdrückung in Videokonferenzen) laufen auf der NPU, ohne die CPU zu belasten. Entwickler können die NPU über Frameworks wie DirectML, OpenVINO oder ONNX Runtime für eigene Inferenz-Workloads nutzen. 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