Lenovo ThinkStation P3 Tower Gen 2 – leistungsstarke KI-Workstation für professionelle Anwender Die Lenovo ThinkStation P3 Tower Gen 2 ist eine stationäre Workstation der Enterprise-Klasse, die sich an professionelle Anwender in Ingenieurbüros, Kreativagenturen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmens-IT-Abteilungen richtet. Als Tower-PC vereint sie Intels neueste Core-Ultra-7-Prozessorarchitektur der zweiten Generation mit einer dedizierten NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell-GPU, 32 GB DDR5-RAM und einer NVMe-SSD mit PCIe-5.0-Anbindung – und positioniert sich damit klar im Segment der AI-fähigen Workstations. Drei besondere Stärken zeichnen dieses System aus: die Unterstützung von Intel vPro Enterprise für Unternehmens-Management und Remote-Verwaltung, die integrierte NPU mit 13 TOPS für lokale KI-Inferenz sowie die NVIDIA RTX PRO 2000 mit 16 GB GDDR7-Videospeicher für rechenintensive Visualisierungsaufgaben. Im Lieferumfang enthalten ist zudem ein Jahr Lenovo Premier Support, der über die standardmäßige Dreijahres-Vor-Ort-Garantie hinausgeht. Leistung & Prozessor der ThinkStation P3 Tower Intel Core Ultra 7 265K – Architektur und Praxisleistung Das Herzstück dieser Workstation ist der Intel Core Ultra 7 265K der zweiten Generation, montiert im FCLGA1851-Sockel auf dem Intel-W880-Chipsatz. Mit 20 Kernen und einem maximalen Turbotakt von 5,5 GHz laut Hersteller adressiert dieser Prozessor sowohl hochgetaktete Single-Thread-Aufgaben als auch parallelisierte Workloads. Der Prozessor teilt sich in Performance-Kerne (P-Cores) für rechenintensive Aufgaben und effiziente Kerne (E-Cores) für Hintergrundprozesse auf – eine Architektur, die den Arbeitsalltag spürbar optimiert, wenn beispielsweise im Hintergrund Kompilierungsprozesse oder Renderjobs laufen, während im Vordergrund Echtzeit-Visualisierungen oder Videokonferenzen aktiv sind. Der 30 MB große L3-Cache sorgt dafür, dass häufig genutzte Daten nahe am Prozessor gehalten werden – ein Vorteil bei Simulationen, Datenbankabfragen und der Verarbeitung großer Datenmengen in Python, R oder MATLAB. In Verbindung mit dem schnellen DDR5-5600-Arbeitsspeicher und der PCIe-5.0-SSD entsteht ein Datenpfad, der Flaschenhälse an mehreren kritischen Stellen im System minimiert. NPU und KI-Fähigkeiten: Intel AI Boost in der Praxis Explizit als "AI Workstation" klassifiziert, verfügt die ThinkStation P3 Tower Gen 2 über Intels integrierte NPU "AI Boost" mit bis zu 13 TOPS Rechenleistung. Die Gesamtprozessorleistung aller Recheneinheiten (CPU + GPU + NPU) beträgt laut Hersteller bis zu 33 TOPS . Unterstützte KI-Frameworks umfassen DirectML, OpenVINO, WebNN, WindowsML und ONNX Runtime – damit ist die Workstation kompatibel mit den gängigen Inferenz-Pipelines in Unternehmensumgebungen. Was bedeutet das konkret? Die NPU übernimmt KI-Inferenzaufgaben, ohne CPU oder GPU zu belasten: Windows Studio Effects – laut Hersteller explizit unterstützt – ermöglichen automatisches Framing, Hintergrundweichzeichnung und Rauschunterdrückung in Videokonferenzen (Teams, Zoom) ohne Prozessorlast. Für lokale KI-Workloads wie kleine Sprachmodelle oder Bildklassifizierung steht die NPU als dedizierter Beschleuniger bereit. Anspruchsvolle lokale LLMs mit Milliarden von Parametern sind auf dieser NPU-Leistung jedoch nicht sinnvoll ausführbar – dafür ist die dedizierte GPU mit 16 GB GDDR7 die bessere Wahl, soweit das Modell auf den Videospeicher passt. Arbeitsspeicher: DDR5-5600 mit Aufrüstpotenzial Installiert sind 32 GB DDR5-SDRAM in einer Dual-Channel-Konfiguration aus zwei 16-GB-Modulen (2 × 16 GB, DIMM 288-Pin, ungepuffert). Die Speichergeschwindigkeit von 5600 MT/s profitiert von der DDR5-Architektur, die gegenüber DDR4 eine deutlich höhere Bandbreite bei gleichzeitig niedrigerem Betriebsspannungsniveau bietet. Wichtig für Administratoren: Das System verfügt über 4 DIMM-Steckplätze , von denen aktuell zwei belegt sind – zwei Steckplätze bleiben für Erweiterungen frei. Das maximale Speicherausbau beträgt laut Hersteller 256 GB . Die Workstation kommt allerdings ohne ECC-RAM – wer auf Bit-Fehlerkorrektur angewiesen ist (etwa in sicherheitskritischen Berechnungen oder Datenbankservern), sollte diesen Punkt in der Produktplanung berücksichtigen. Grafik: NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell Die NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell mit 16 GB GDDR7-Videospeicher ist eine professionelle Workstation-GPU der neuen Blackwell-Architektur. Im Gegensatz zu Consumer-GPUs der GeForce-Serie ist die RTX PRO-Linie auf stabile Treiber, lange Betriebszeiten und professionelle Workload-Charakteristiken ausgelegt. Der großzügige Videospeicher von 16 GB GDDR7 – GDDR7 bietet gegenüber GDDR6X eine erhöhte Speicherbandbreite – ermöglicht die Verarbeitung großer 3D-Szenen, hochauflösender Texturen und komplexer Visualisierungen ohne GPU-Memory-Overflow. Dank dedizierter GPU sind folgende Anwendungsszenarien durch die Hardware direkt unterstützt: AutoCAD 3D , SolidWorks , Revit sowie andere 3D-CAD- und BIM-Anwendungen. Für Videobearbeitung mit Adobe Premiere Pro oder DaVinci Resolve liefert die Kombination aus 32 GB RAM und dedizierter GPU die notwendige Grundlage – auch hier spielt der schnelle GDDR7-Speicher seine Stärken aus. Die Anzeige-Ausgaben werden über zwei DisplayPort-1.4-Anschlüsse und einen HDMI-Ausgang bereitgestellt, was bis zu drei Monitore direkt ermöglicht. Zu beachten: Ob für die RTX PRO 2000 Blackwell ISV-Zertifizierungen (beispielsweise für CATIA, Siemens NX oder Ansys) vorliegen, ist den uns vorliegenden Produktdaten nicht zu entnehmen. Interessenten mit spezifischen ISV-Anforderungen sollten dies direkt bei Lenovo oder NVIDIA erfragen. Speicher & Erweiterbarkeit der ThinkStation P3 PCIe-5.0-SSD: Geschwindigkeit auf dem neuesten Stand Die werksseitig installierte SSD (M.2 2280, NVMe) ist über eine PCIe-5.0-x4-Schnittstelle angebunden – die aktuell schnellste verfügbare Schnittstelle für M.2-Laufwerke. PCIe 5.0 verdoppelt die theoretische Bandbreite gegenüber PCIe 4.0 auf bis zu 16 GB/s sequentielle Lese- und Schreibgeschwindigkeit (herstellerabhängig). Im Arbeitsalltag bedeutet das: kürzere Ladezeiten für große Projektdateien in CAD oder Videobearbeitung, schnellere Systemstarts und zügigere Anwendungsstarts bei komplexen Softwarepaketen. Die SSD unterstützt TCG Opal Encryption – ein hardwarebasierter Verschlüsselungsstandard, der zusammen mit BitLocker unter Windows 11 Pro eine lückenlose Datenverschlüsselung ohne CPU-Overhead ermöglicht. Die installierte Kapazität von 512 GB ist für viele Primärinstallationen ausreichend, kann aber bei datenintensiven Workflows (große 3D-Modelle, Videorohmaterial) schnell an Grenzen stoßen. Hier ist es wichtig zu wissen: Das System verfügt sowohl über einen NVMe- als auch einen SATA-Controller , was die interne Erweiterung um zusätzliche Laufwerke – NVMe über M.2 oder klassische SATA-Laufwerke – ermöglicht. Konkrete Angaben zur Anzahl freier M.2-Slots oder SATA-Bays liegen uns aus den Herstellerdaten nicht vor; hierzu empfehlen wir die Rücksprache mit dem Lenovo-Konfigurator. Optisches Laufwerk und Kartenleser Ein optisches Laufwerk ist in dieser Konfiguration nicht verbaut – für Unternehmensumgebungen, die auf ISO-Images und Netzwerk-Deployment setzen, ist das kein Nachteil. Integriert ist hingegen ein SD-Kartenleser , praktisch für die schnelle Datenübernahme von Kameras oder Messgeräten. Konnektivität & Anschlüsse Umfangreiches Port-Setup für professionelle Anforderungen Die ThinkStation P3 Tower Gen 2 bietet eine für Tower-Workstations typische, aber gut durchdachte Anschlussvielfalt. An der Vorderseite stehen für den schnellen Zugriff bereit: 1 × USB-C 3.2 Gen 2×2 (nur Daten, 20 Gbit/s) – für schnelle externe NVMe-Gehäuse oder Hochgeschwindigkeits-Hubs 2 × USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s) – für Standardperipherie 2 × USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s) – für schnellere Speichermedien oder Docking-Lösungen 1 × kombinierter Kopfhörer-/Mikrofoneingang sowie 1 × dediziertes Mikrofon-In An der Rückseite befinden sich die fest verdrahteten Peripherieanschlüsse: 2 × USB 2.0 – für Maus, Tastatur und andere Niedrig-Bandbreiten-Geräte 1 × USB 3.2 Gen 1 mit SmartPower On -Funktion – ermöglicht das Einschalten des Systems über ein angeschlossenes USB-Gerät 1 × HDMI (TMDS-kompatibel) sowie 2 × DisplayPort 1.4 für bis zu drei Monitore gleichzeitig 1 × Gigabit-Ethernet (RJ45) 1 × Audio-Ausgang Hinweis: Thunderbolt 4 oder USB4 ist in den vorliegenden Produktdaten nicht ausgewiesen. Wer eine Thunderbolt-Dockingstation oder eine externe GPU über TB4 anschließen möchte, sollte dies vor dem Kauf verifizieren. Netzwerk: Gigabit-Ethernet mit Intel AMT Der Intel I219-LM Ethernet-Controller unterstützt Gigabit-Ethernet und ist durch das "LM"-Suffix explizit für Management-Funktionen ausgelegt. In Verbindung mit Intel Active Management Technology (AMT) 16 – Teil der vPro-Enterprise-Plattform – können IT-Abteilungen das System remote verwalten, auch wenn das Betriebssystem nicht gestartet ist. Das ermöglicht Out-of-Band-Wartung, Remote-Boot und Ferndiagnose über das Netzwerk – ein wesentlicher Vorteil für Unternehmen mit zentraler IT-Administration. WLAN oder Bluetooth sind in den vorliegenden Produktdaten nicht ausgewiesen; als stationäre Tower-Workstation ist die kabelgebundene Netzwerkanbindung hier der Standard. Design, Gehäuse & Robustheit Tower-Format mit MIL-STD-810H-Zertifizierung Mit Abmessungen von 18 × 37 × 41,5 cm (B × T × H) und einem Gewicht von 14,38 kg ist die ThinkStation P3 Tower Gen 2 eine klassische Desktop-Workstation, die für einen festen Arbeitsplatz konzipiert ist. Das Gehäuse trägt laut Hersteller die MIL-STD-810H-Zertifizierung – ein US-Militärstandard, der Tests auf Temperaturwechsel, Vibration, Schock, Feuchtigkeit und weitere Umweltbelastungen umfasst. Für eine stationäre Office-Workstation mag das zunächst überdimensioniert wirken; in der Praxis spiegelt es die Fertigungsqualität und Materialauswahl wider und ist ein Qualitätsmerkmal, das Lenovo konsequent über die gesamte ThinkStation-Linie durchzieht. Für den physischen Diebstahlschutz sind ein Kensington-Schlossslot und ein Vorhängeschlossbügel integriert – praktisch in offen zugänglichen Büros oder Labors. Das Kabelschloss selbst ist separat erhältlich. Netzteil: 750 Watt mit 80-PLUS-Platinum-Effizienz Das integrierte 750-Watt-Netzteil ist mit dem 80 PLUS Platinum -Zertifikat ausgezeichnet, was laut Standard eine Energieeffizienz von mindestens 90 % bei 50 % Last bedeutet. Für eine Workstation dieser Leistungsklasse – mit einer TDP-starken CPU wie dem Core Ultra 7 265K und einer dedizierten RTX-PRO-GPU – ist eine ausreichende Netzteildimensionierung entscheidend für Stabilität unter Volllast. Das Netzteil unterstützt Wechselspannungen von 100 bis 240 V (50/60 Hz) und ist damit global einsetzbar. Sicherheit & Unternehmens-Manageability vPro Enterprise: Die Grundlage für unternehmensweites Management Die Plattform-Zertifizierung Intel vPro Enterprise ist für IT-Administratoren weit mehr als ein Marketing-Label. Sie garantiert die Verfügbarkeit von Intel AMT 16 (Out-of-Band-Management), Intel Hardware Shield (Boot-Schutz auf Hardwareebene) und Intel Threat Detection Technology. In Unternehmensumgebungen mit Endpoint-Management-Lösungen wie Microsoft Endpoint Manager (Intune/MECM), Intel EMA oder vergleichbaren Tools ist vPro die Voraussetzung für vollständige Remote-Kontrolle – inklusive Remote-Boot von einem Netzwerk-Image, Hardware-Inventarisierung und BIOS-Konfiguration über das Netz. TPM 2.0, Verschlüsselung und physische Sicherheit Ein diskreter Trusted Platform Module 2.0 (dTPM 2.0) -Chip ist fest integriert – die Grundvoraussetzung für Windows 11 Pro, BitLocker-Laufwerkverschlüsselung und FIDO2-basierte Authentifizierung. Zusammen mit der TCG-Opal-fähigen NVMe-SSD ermöglicht das System eine vollständige Laufwerkverschlüsselung ohne CPU-Overhead. Die Workstation trägt außerdem die Kennzeichnungen FIPS 140-2 und TCG Certified – relevant für Behörden, Finanzdienstleister und andere regulierte Branchen mit expliziten Anforderungen an kryptografische Hardwaremodule. Im Lieferumfang ist Lenovo Diagnostics for Windows enthalten – ein Tool für Hardware-Diagnose und Systemüberprüfung, das IT-Teams bei der vorausschauenden Wartung unterstützt. Garantie und Support Laut Hersteller beinhaltet die ThinkStation P3 Tower Gen 2 eine 3-Jahre-Vor-Ort-Basisgarantie sowie zusätzlich 1 Jahr Lenovo Premier Support mit Next-Business-Day-Reaktionszeit. Premier Support bedeutet direkten Zugang zu Lenovos Techniker-Hotline ohne erste Tier-1-Filterung – ein praktischer Vorteil gegenüber Standard-Garantiekonzepten, bei denen zunächst Laiensupport die Anfrage bearbeitet. Insgesamt ergibt sich damit eine initiale Supportabdeckung von vier Jahren, wobei die Premier-Support-Stufe nach dem ersten Jahr in den Standard-Vor-Ort-Service übergeht. Verlängerungen sind separat buchbar. Ideal für diese Einsatzbereiche 3D-CAD und Konstruktion (AutoCAD 3D, SolidWorks, Revit): Die NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell mit 16 GB GDDR7 ist die entscheidende Grundlage. Dedizierte Workstation-GPUs dieser Klasse sind auf die stabilen Treiber und die Workload-Charakteristiken professioneller CAD-Software ausgelegt. Der Core Ultra 7 265K mit 20 Kernen und 5,5 GHz Turbo sorgt für zügige Regenerierungszeiten bei komplexen Baugruppen. Videobearbeitung und Motion Design (Adobe Premiere Pro, DaVinci Resolve): Die Kombination aus 32 GB DDR5-5600-RAM, der dedizierten RTX-PRO-GPU und der schnellen PCIe-5.0-SSD liefert die Grundvoraussetzungen für professionelle Videobearbeitung. Für 4K-Workflows und Color Grading ist der 16-GB-GDDR7-Videospeicher ein klarer Vorteil. Für extrem rechenintensive 8K-RAW-Workflows mit mehreren Effekt-Layern empfiehlt sich perspektivisch eine RAM-Erweiterung auf 64 GB oder mehr – dank zwei freier DIMM-Slots problemlos möglich. KI-gestützte Anwendungen und lokale Inferenz: Die explizit ausgewiesene NPU mit 13 TOPS und Unterstützung für OpenVINO, DirectML und ONNX RT macht die Workstation zum geeigneten Entwicklungs- und Testsystem für KI-Anwendungen auf Edge-Niveau. Windows Copilot+ Features und Windows Studio Effects werden nativ beschleunigt. Für Training großer Modelle ist die Hardware nicht ausgelegt – das ist die Domäne von Multi-GPU-Servern. Unternehmens-IT mit zentralem Management: Intel vPro Enterprise, AMT 16, dTPM 2.0 und FIPS-140-2-Zertifizierung machen diese Workstation zu einer validen Wahl für sicherheitsbewusste Unternehmensumgebungen. IT-Abteilungen können das System vollständig remote verwalten, inventarisieren und warten – ohne physischen Zugriff auf das Gerät. Wissenschaftliche Simulation und Datenanalyse: Mit 32 GB DDR5-RAM (aufrüstbar auf 256 GB) und einem 20-Kern-Prozessor eignet sich die Workstation für parallelisierte Berechnungen in Python, R, MATLAB oder ähnlichen Umgebungen. Für speicherintensive In-Memory-Analysen großer Datensätze ist der maximale Ausbau auf 256 GB ein wesentliches Planungsargument. Häufige Fragen zur ThinkStation P3 Tower Gen 2 Lässt sich der Arbeitsspeicher erweitern? Ja. Die Workstation verfügt über 4 DIMM-Steckplätze (288-Pin, DDR5), von denen aktuell 2 mit je 16 GB belegt sind. Zwei Steckplätze sind frei. Laut Hersteller kann der RAM bis auf maximal 256 GB ausgebaut werden. Die verwendeten Module sind Standard-DDR5-DIMMs (ungepuffert, non-ECC), keine verlöteten Onboard-Module – eine Erweiterung ist also problemlos durch Fachpersonal möglich. Unterstützt das System Thunderbolt 4 oder USB4? Thunderbolt 4 oder USB4 sind in den uns vorliegenden Produktdaten für diese Konfiguration nicht ausgewiesen. Der schnellste USB-Anschluss ist ein USB-C 3.2 Gen 2×2 mit 20 Gbit/s (vorne, nur Daten). Wer für spezifische Anwendungen Thunderbolt 4 benötigt (z. B. externe GPUs oder bestimmte Dockingstationen), sollte dies vor dem Kauf direkt beim Hersteller verifizieren. Ist die GPU für professionelle CAD-Software geeignet? Die NVIDIA RTX PRO 2000 Blackwell ist eine dedizierte Workstation-GPU der Blackwell-Generation mit 16 GB GDDR7-Videospeicher. Sie ist für professionelle 3D-Anwendungen wie AutoCAD 3D, SolidWorks, Revit und ähnliche Software konzipiert. Ob für diese GPU spezifische ISV-Zertifizierungen (z. B. für CATIA oder Siemens NX) vorliegen, geht aus den uns vorliegenden Produktdaten nicht hervor. Für ISV-kritische Entscheidungen empfehlen wir die direkte Rücksprache mit Lenovo oder NVIDIA. Was bedeutet Intel vPro Enterprise für den IT-Betrieb? Intel vPro Enterprise ist eine Plattformzertifizierung, die sicherstellt, dass das System Intel Active Management Technology (AMT) 16 unterstützt. Damit können IT-Administratoren das Gerät remote verwalten – auch wenn das Betriebssystem nicht läuft oder das System ausgeschaltet ist (Out-of-Band-Management). Das ermöglicht Remote-Boot, BIOS-Konfiguration über das Netzwerk, Hardware-Inventarisierung und Ferndiagnose. Voraussetzung ist eine kompatible Management-Konsole (z. B. Intel EMA, Microsoft MECM). Welche Garantie ist inklusive? Laut Hersteller ist eine 3-Jahre-Vor-Ort-Basisgarantie enthalten. Zusätzlich liegt dem System 1 Jahr Lenovo Premier Support bei, der direkten Zugang zu Lenovos Technikern ohne vorgelagerte Tier-1-Filterung und eine Next-Business-Day-Reaktionszeit bietet. Nach dem ersten Jahr läuft der Support auf dem Standard-Vor-Ort-Level weiter. Garantieverlängerungen sind als separate Optionen erhältlich. Ist die Workstation für WLAN oder Bluetooth geeignet? In den uns vorliegenden Produktdaten ist kein WLAN-Adapter und kein Bluetooth-Modul ausgewiesen. Die Netzwerkanbindung erfolgt ausschließlich über den integrierten Intel-I219-LM-Gigabit-Ethernet-Controller. Als stationäre Tower-Workstation ist das die übliche Ausführung; für WLAN-Konnektivität wäre eine separate PCIe-WLAN-Karte oder ein USB-WLAN-Adapter notwendig. {"@context":"https://schema.org","@type":"FAQPage","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Lässt sich der Arbeitsspeicher erweitern?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ja. Die Workstation verfügt über 4 DIMM-Steckplätze (288-Pin, DDR5), von denen aktuell 2 mit je 16 GB belegt sind. Zwei Steckplätze sind frei. Laut Hersteller kann der RAM bis auf maximal 256 GB ausgebaut werden. 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