Die Lenovo ThinkStation P3 Tower Gen 2 – KI-fähige Tower-Workstation für anspruchsvolle Profi-Anwendungen Die Lenovo ThinkStation P3 Tower Gen 2 (Modell 30HT00C6GE) ist eine professionelle Tower-Workstation der gehobenen Klasse, die sich an Ingenieure, Architekten, Mediengestalter und IT-Verantwortliche richtet, die maximale CPU-Leistung, dedizierte Profi-GPU und zukunftssichere KI-Fähigkeiten in einem kompakten Tower-Gehäuse benötigen. Das Herzstück bildet der Intel Core Ultra 9 285K der zweiten Generation auf der Intel-vPro-Enterprise-Plattform – kombiniert mit 64 GB DDR5-RAM, einer 1-TB-PCIe-5.0-SSD und der NVIDIA RTX 4000 Ada mit 20 GB GDDR6-Videospeicher. Was diese Workstation von einem leistungsstarken Consumer-Desktop unterscheidet, sind die integrierten Unternehmenssicherheitsfunktionen, der mitgelieferte dreijährige Lenovo Premier Support mit Vor-Ort-Service sowie die MIL-STD-810H-Zertifizierung, die für industrielle Betriebsumgebungen relevant ist. Leistung & Prozessor: Intel Core Ultra 9 285K trifft auf KI-Beschleuniger Prozessorarchitektur im Detail Der Intel Core Ultra 9 285K der zweiten Generation (Arrow Lake) ist Lenovos aktuelle Top-Prozessorwahl für die ThinkStation P3. Mit 24 Kernen und einem maximalen Turbo-Takt von laut Hersteller 5,7 GHz auf dem FCLGA1851-Sockel arbeitet die CPU mit dem Workstation-Chipsatz Intel W880 zusammen – nicht dem Consumer-Z-Chipsatz. Das ist ein entscheidender Unterschied: Der W880 unterstützt Intel vPro Enterprise, bietet erweiterte Remote-Management-Funktionen über Intel AMT 16 und ist auf Dauerlastbetrieb ausgelegt, wie er in professionellen Arbeitsumgebungen vorkommt. Der 36 MB große L3-Cache ist vor allem bei latenzempfindlichen Arbeitslasten – etwa Kompilierungs-Pipelines, Finite-Elemente-Analysen oder dem Verarbeiten großer Datensätze im RAM – spürbar. Im Alltag bedeutet diese CPU-Konfiguration: Selbst anspruchsvolle Multi-Tasking-Szenarien – ein laufendes CAD-Modell im Hintergrund, dazu mehrere Browser-Tabs, Teams-Meeting und eine aktive Render-Queue – bremsen diese Workstation nicht aus. Die 24 Kerne lassen sich von Anwendungen wie Blender, Ansys oder Adobe Premiere gezielt nutzen, sobald die Anwendung Multithread-Workloads unterstützt. NPU und KI-Beschleunigung: Mehr als ein Marketing-Feature Der Core Ultra 9 285K bringt mit Intel AI Boost eine dedizierte Neural Processing Unit (NPU) mit, die laut Hersteller bis zu 13 TOPS (Tera Operations per Second) für KI-Inferenz-Workloads liefert. In Kombination mit der integrierten Intel-Grafik und der RTX 4000 Ada ergibt sich eine Gesamt-KI-Rechenleistung von laut Hersteller bis zu 36 TOPS . Die NPU unterstützt INT8-Datentypen sowie Sparsität-Optimierungen und ist kompatibel mit den KI-Frameworks DirectML, OpenVINO, WebNN, WindowsML und ONNX Runtime. Was bedeutet das konkret? Erstens: Windows Studio Effects laufen auf der NPU – Hintergrundunschärfe und Augenkontaktkorrektur in Videokonferenzen verbrauchen damit keine CPU-Ressourcen mehr und bleiben auch unter Volllast verfügbar. Zweitens: Lokale KI-Inferenzmodelle auf Basis von ONNX oder OpenVINO – etwa für Bildklassifizierung, Qualitätssicherung in der Fertigung oder NLP-Assistenten im Enterprise-Umfeld – können auf der NPU ausgeführt werden, ohne die GPU zu blockieren. Drittens: Die Workstation trägt offiziell die Kennzeichnung AI Workstation , was für Compliance-Anforderungen und Software-Qualifizierungen relevant sein kann. Arbeitsspeicher: DDR5-5600 im Dual-Channel, großzügig aufrüstbar Die ThinkStation P3 Tower Gen 2 ist mit 64 GB DDR5-SDRAM bei einer Transferrate von 5.600 MT/s ausgestattet – konfiguriert als 2 × 32-GB-Module im Dual-Channel-Betrieb über 288-Pin-DIMM-Steckplätze. Wichtig für Planer: Zwei der vier Steckplätze sind noch frei. Das Gehäuse erlaubt eine Aufrüstung auf bis zu 256 GB DDR5-RAM , was für speicherhungrige Workloads wie In-Memory-Datenbankanalysen, sehr große Revit-Modelle oder umfangreiche Compositing-Projekte in Nuke/DaVinci Resolve relevant ist. DDR5 mit non-ECC ist die Konfiguration dieser Einheit – wer ECC zwingend benötigt, sollte dies vor dem Kauf prüfen. Für den überwiegenden Teil professioneller Workstation-Workloads ist non-ECC DDR5 vollständig ausreichend. Grafik: NVIDIA RTX 4000 Ada – professionelle GPU ohne Kompromisse Die NVIDIA RTX 4000 Ada ist eine dedizierte Profi-GPU der Ada-Lovelace-Generation mit 20 GB GDDR6-Videospeicher . Das ist das Kernstück dieser Workstation für grafikintensive Anwendungen. Die RTX 4000 Ada positioniert sich in Nvidias Portfolio als solide Workstation-GPU für mittlere bis gehobene Anforderungen – mehr Videospeicher als viele Consumer-Karten, professionelle Treiber mit erhöhter Stabilität und langen Qualifizierungszyklen. Mit 20 GB GDDR6 können große 3D-Szenen, komplexe Texturen und aufwendige VFX-Composites vollständig im GPU-Speicher gehalten werden. In der Praxis bedeutet das: AutoCAD 3D, SolidWorks, CATIA, Blender (GPU-Rendering), DaVinci Resolve und Autodesk Revit laufen stabil und profitieren direkt von der dedizierten GPU-Architektur. Die RTX-Generation bringt zudem Hardware-Raytracing-Kerne und Tensor-Kerne mit, was für Echtzeit-Visualisierungen in Architektur und Produktdesign relevant ist. Der kombinierte KI-Beitrag der RTX 4000 Ada fließt in die 36-TOPS-Gesamtleistung ein. Für die Ausgabe stehen laut Hersteller 2 × DisplayPort 1.4 und 1 × HDMI (TMDS-kompatibel) an der Rückseite zur Verfügung – direkt an der Grafikkarte. Das erlaubt den Betrieb von bis zu drei Monitoren gleichzeitig, was für Multi-Monitor-Setups in Engineering- und Kreativumgebungen Standard ist. Speicher & Erweiterbarkeit: PCIe 5.0 und weiteres Potenzial Die Primär-SSD auf PCIe 5.0 Die verbaute 1-TB-SSD im M.2-2280-Format kommuniziert über eine PCIe-5.0-x4-Schnittstelle (NVMe) . PCIe 5.0 verdoppelt die theoretische Bandbreite gegenüber PCIe 4.0 noch einmal: Theoretisch stehen bis zu 14 GB/s sequenzielle Lesegeschwindigkeit zur Verfügung. Im Alltag bedeutet das: das Laden großer 3D-Projektdateien, das Lesen von Raw-Footage für die Videobearbeitung oder das Starten komplexer Simulationsumgebungen geht spürbar schneller als auf herkömmlichen PCIe-3.0- oder SATA-Laufwerken. Die SSD verfügt zudem über TCG-Opal-Verschlüsselung , was sie für Unternehmensumgebungen mit Data-at-Rest-Anforderungen qualifiziert und BitLocker-kompatibel macht. Darüber hinaus ist ein SATA-Controller verbaut – das System ist also auf die Aufnahme weiterer Massenspeicher vorbereitet. Wie viele interne Einbauschächte das Gehäuse konkret bietet, entnehmen Sie bitte dem offiziellen Lenovo-Konfigurationsleitfaden oder klären es vorab mit uns. Kein optisches Laufwerk Ein optisches Laufwerk ist in dieser Konfiguration nicht vorgesehen. Für die meisten professionellen Umgebungen ist das kein Nachteil; wer DVDs oder Blu-rays lesen muss, benötigt ein externes USB-Laufwerk. Integrierter Kartenleser Ein SD-Kartenleser ist integriert – praktisch für Fotografen, Kameraleute und alle, die Daten von Feldgeräten, Drohnen oder Kameras direkt einlesen möchten, ohne einen zusätzlichen USB-Adapter. Konnektivität & Anschlüsse: Vielseitiger I/O für professionelle Peripherie USB-Ausstattung vorne und hinten Die ThinkStation P3 Tower Gen 2 bietet eine durchdachte Port-Verteilung. An der Vorderseite sind für den schnellen Zugriff vorhanden: 1 × USB-C 3.2 Gen 2×2 (bis zu 20 Gbit/s, nur Daten), 2 × USB 3.2 Gen 1 , 2 × USB 3.2 Gen 2 sowie ein kombinierter Kopfhörer-/Mikrofon-Anschluss und ein separates Mikrofon-In. An der Rückseite finden sich 2 × USB 2.0 , 1 × USB 3.2 Gen 1 (mit SmartPower-On-Funktion, über die sich das System per angeschlossenem Gerät aufwecken lässt), 1 × HDMI , 2 × DisplayPort 1.4 , 1 × Gigabit-LAN und 1 × Audio-Ausgang . Hinweis: Ein Thunderbolt 4- oder USB4-Anschluss ist in den Produktdaten dieser Konfiguration nicht ausgewiesen. Wer externe Thunderbolt-Docks oder eGPUs über Thunderbolt betreiben möchte, sollte dies vorab klären. Netzwerk: Intel I219-LM mit AMT 16 Die Workstation ist mit dem bewährten Intel I219-LM Gigabit-Ethernet-Controller ausgestattet, der für seine Stabilität und niedrige CPU-Last bekannt ist. Entscheidend für Unternehmens-IT-Abteilungen ist die Unterstützung von Intel Active Management Technology (AMT) Version 16 : AMT ermöglicht Remote-Management-Zugriff auf Systemebene, unabhängig vom Betriebssystemzustand – also auch bei eingefrorenem System, ausgeschaltetem Betriebssystem oder nach einem Systemabsturz. Das vereinfacht Remote-Diagnose, Fernwartung und Software-Verteilung erheblich. WLAN oder Bluetooth sind in den vorliegenden Produktdaten nicht ausgewiesen. Die ThinkStation P3 Tower ist als Desktop-System für den kabelgebundenen Betrieb konzipiert; wer drahtlose Konnektivität benötigt, kann diese gegebenenfalls über eine PCIe-Erweiterungskarte nachrüsten. Design, Formfaktor & Robustheit Tower-Format mit industrieller Zertifizierung Mit Abmessungen von 18 × 37 × 41,5 cm (B × T × H) und einem Gewicht von 14,38 kg ist die ThinkStation P3 Tower Gen 2 ein klassischer Desktop-Tower. Das Gehäuse ist nicht für häufigen Transport ausgelegt – das Gewicht und der Formfaktor positionieren diese Workstation als stationäre Plattform für den dauerhaften Einsatz am Arbeitsplatz oder im Serverschrank-Nahbereich. Relevant für industrielle Einsatzgebiete: Die Workstation trägt laut Hersteller die Zertifizierung nach MIL-STD-810H . Dieser US-Militärstandard testet Geräte auf Widerstandsfähigkeit gegenüber Temperaturextremen, Vibration, Feuchtigkeit und Schock. Für den Büroalltag bedeutet das in erster Linie Robustheit bei Transport und unvorhergesehenen Umgebungseinflüssen; in Produktionsumgebungen oder Labors mit erhöhten Anforderungen an die Ausfallsicherheit ist diese Zertifizierung ein echtes Qualitätsmerkmal. Zusätzlich ist die ThinkStation P3 Tower Gen 2 nach FIPS 140-2 und TCG Certified zertifiziert – beide Zertifizierungen sind im behördlichen und regulierten Unternehmensumfeld (KRITIS, Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen) oft Voraussetzung für den Einsatz. Netzteil: 750 W mit 80 PLUS Platinum Das interne Netzteil leistet 750 Watt und ist mit dem 80-PLUS-Platinum -Standard zertifiziert. Das bedeutet einen Wirkungsgrad von mindestens 90 % bei typischer Last – ein relevanter Faktor für Dauerarbeit in energiekostenbewussten Umgebungen und für die Wärmeentwicklung im Büro. Angesichts der leistungsstarken CPU und der dedizierten GPU ist die 750-W-Auslegung auf die tatsächliche Maximallast dieser Konfiguration abgestimmt. Sicherheit & Manageability: Enterprise-tauglich von Grund auf Hardware-Sicherheitsfundament Der Discrete Trusted Platform Module 2.0 (TPM 2.0) ist als dedizierter Hardware-Chip verbaut – nicht als firmware-basierte Lösung (fTPM). Das ist für Unternehmens-IT-Abteilungen relevant, weil ein diskretes TPM physisch isoliert und resistenter gegen bestimmte Angriffsvektoren ist. Windows 11 Pro nutzt das TPM 2.0 für BitLocker-Laufwerksverschlüsselung, Secure Boot und Windows Hello for Business. In Kombination mit der TCG-Opal-SSD entsteht eine vollständige Data-at-Rest-Verschlüsselung auf Hardware-Ebene. Für die physische Absicherung sind ein Kensington-Schloss-Slot sowie ein Vorhängeschlossbügel integriert. Das erlaubt die Sicherung des Geräts an einem festen Standort – relevant für Umgebungen, in denen unbefugter physischer Zugriff verhindert werden muss. Intel vPro Enterprise: Remote-Management auf Systemebene Die Intel vPro Enterprise -Plattform ist mehr als ein Label – sie ist die Grundlage für professionelles Fleet-Management. In Verbindung mit Intel AMT 16 kann die IT-Abteilung Systeme remote starten, herunterfahren, neu starten, BIOS-Einstellungen ändern und OS-Images ausrollen, selbst wenn das Betriebssystem nicht reagiert. Das reduziert Vor-Ort-Einsätze erheblich und ist für mittelständische und große Unternehmen mit verteilten Standorten ein wesentlicher Betriebskostenfaktor. Betriebssystem und Software Vorinstalliert ist Windows 11 Pro (Deutsch) – die vollständige Profi-Version mit BitLocker, Remote Desktop, Hyper-V und gruppenrichtlinienbasierter Verwaltbarkeit. Mitgeliefert wird außerdem Lenovo Diagnostics for Windows zur Hardwarediagnose und präventiven Wartung. Ideal für diese Einsatzbereiche 3D-CAD und Konstruktion (SolidWorks, AutoCAD 3D, CATIA, Creo) Die dedizierte NVIDIA RTX 4000 Ada mit 20 GB GDDR6 ist eine echte Profi-GPU mit stabilen Workstation-Treibern. Der Intel Core Ultra 9 285K mit 24 Kernen übernimmt CPU-intensive Berechnungen wie FEM-Analysen parallel zum Rendering. 64 GB DDR5-RAM halten auch sehr große Baugruppen komfortabel im Arbeitsspeicher. Architekturvisualisierung und BIM (Autodesk Revit, ArchiCAD) Revit ist bekannt für hohen RAM-Bedarf bei großen Projekten. 64 GB DDR5 – und die Option, auf 256 GB aufzurüsten – schaffen hier ausreichend Reserve. Die RTX 4000 Ada beschleunigt Echtzeit-Visualisierungen und Raytracing-Vorschauen. Videobearbeitung und Compositing (Adobe Premiere Pro, DaVinci Resolve) 32 GB RAM sind für Videoschnitt die Mindestanforderung; mit 64 GB DDR5 und der RTX 4000 Ada mit 20 GB GDDR6 lassen sich auch 4K-Multi-Stream-Projekte und GPU-beschleunigtes Encoding komfortabel bearbeiten. Die PCIe-5.0-SSD liefert genug Bandbreite für hoch aufgelöstes Raw-Footage direkt vom internen Speicher. Technische Simulation und wissenschaftliche Berechnungen 24 CPU-Kerne und bis zu 256 GB DDR5-Ausbaukapazität machen die ThinkStation P3 Tower Gen 2 zur belastbaren Plattform für FEM, CFD-Vorberechnungen oder numerische Simulationen. Die Intel vPro Enterprise Plattform ermöglicht dabei die zentrale Verwaltung im Rechencluster-nahen Umfeld. KI-Entwicklung und lokale Modell-Inferenz Die NPU (Intel AI Boost, 13 TOPS) unterstützt OpenVINO und ONNX RT – damit lassen sich Edge-KI-Modelle lokal entwickeln und testen, ohne Cloud-Abhängigkeit. Die RTX 4000 Ada ergänzt für CUDA-basiertes Training kleinerer Modelle. Enterprise-IT und Managed Workplaces Intel vPro Enterprise, AMT 16, TPM 2.0 (diskret), TCG-Opal-SSD, FIPS-140-2-Zertifizierung und Windows 11 Pro bilden ein vollständiges Fundament für den managed Enterprise-Einsatz. Der dreijährige Lenovo Premier Support mit Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag minimiert ungeplante Ausfallzeiten. Lieferumfang und Service Im Lieferumfang enthalten sind neben der Workstation eine Lenovo Calliope USB-Tastatur (Deutsch) und eine Lenovo Calliope USB-Maus . Ein Monitor ist nicht im Lieferumfang, was in der Profi-Workstation-Klasse üblich ist – professionelle Anwender wählen ihr Display nach individuellen Anforderungen an Auflösung, Farbtreue und Größe separat aus. Lenovo empfiehlt passende ThinkVision-Monitore; sprechen Sie uns für eine Konfigurationsberatung an. Der mitgelieferte Lenovo Premier Support (3 Jahre, Vor-Ort) ist kein Standard-Carry-in-Service: Im Garantiefall kommt ein Techniker am nächsten Arbeitstag zum Standort – ohne Aufpreis, ohne Versandaufwand. Für Produktionsbetriebe und Kreativstudios, in denen ein Ausfall der Workstation direkte Projektkosten verursacht, ist das ein echter Mehrwert gegenüber Herstellergarantien mit Einsendepflicht. Häufige Fragen zur Lenovo ThinkStation P3 Tower Gen 2 Ist der Arbeitsspeicher der ThinkStation P3 Tower Gen 2 aufrüstbar? Ja. Die Workstation verfügt über vier DIMM-288-Pin-Steckplätze , von denen aktuell zwei mit je 32 GB DDR5 belegt sind. Die zwei freien Steckplätze erlauben eine Aufrüstung auf bis zu 256 GB DDR5-RAM (laut Hersteller). Der Speicher ist ausdrücklich nicht verlötet – ein klarer Vorteil gegenüber Notebook-Workstations oder Compact-Desktop-Systemen. Hat die ThinkStation P3 Tower Gen 2 einen Thunderbolt-Anschluss? In den vorliegenden Produktdaten dieser Konfiguration (30HT00C6GE) ist kein Thunderbolt 4- oder USB4-Anschluss ausgewiesen. Für externe Thunderbolt-Docks oder eGPUs über Thunderbolt sollte die Kompatibilität vorab geprüft werden. Der schnellste vorhandene USB-C-Port ist ein USB-C 3.2 Gen 2×2 an der Vorderseite mit bis zu 20 Gbit/s Datendurchsatz (nur Daten, kein Power Delivery laut Datenblatt). Unterstützt diese Workstation mehrere Monitore gleichzeitig? Ja. Die NVIDIA RTX 4000 Ada stellt an der Rückseite 2 × DisplayPort 1.4 und 1 × HDMI bereit – damit lassen sich gleichzeitig bis zu drei externe Monitore anschließen. Dies ist für CAD-, BIM- und Videobearbeitungsumgebungen relevant, in denen Multi-Monitor-Setups der Standard sind. Was beinhaltet der Lenovo Premier Support und wie unterscheidet er sich von der Standardgarantie? Der Lenovo Premier Support (3 Jahre) ist ein Vor-Ort-Serviceangebot mit Reaktionszeit am nächsten Arbeitstag . Das bedeutet: Im Garantiefall kommt ein Lenovo-zertifizierter Techniker direkt zum Standort – kein Einschicken, kein Warten auf Paketdienste. Verglichen mit Standard-Carry-in-Garantien ist das für professionelle Umgebungen mit hoher Systemverfügbarkeitsanforderung der maßgebliche Unterschied. Ist die Workstation für den Einsatz in regulierten Branchen (Behörden, Gesundheitswesen, Finanzsektor) geeignet? Die ThinkStation P3 Tower Gen 2 trägt laut Hersteller die Zertifizierungen FIPS 140-2 (Kryptographie-Standard für US-Bundesbehörden, anerkannt in vielen regulierten Branchen weltweit) sowie TCG Certified (TPM-Konformität) und MIL-STD-810H (Militärischer Robustheitsstandard). Die Kombination aus diskretem TPM 2.0, TCG-Opal-SSD und Intel vPro Enterprise erfüllt gängige Compliance-Anforderungen an Data-at-Rest-Verschlüsselung und Remote-Auditierbarkeit. Eine abschließende Compliance-Prüfung für die jeweilige regulatorische Anforderung sollte dennoch durch die zuständige IT-Sicherheitsabteilung erfolgen. Lässt sich die Workstation ohne Monitor, Tastatur und Maus bestellen? Diese Konfiguration (30HT00C6GE) ist mit Lenovo Calliope USB-Tastatur (Deutsch) und Lenovo Calliope USB-Maus ausgestattet. Ein Monitor ist nicht im Lieferumfang. Wenn Sie die Workstation ohne Eingabegeräte benötigen oder einen anderen Monitor aus unserem Sortiment dazu kombinieren möchten, sprechen Sie uns an – wir konfigurieren gerne individuelle Bundle-Angebote. { "@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [ { "@type": "Question", "name": "Ist der Arbeitsspeicher der ThinkStation P3 Tower Gen 2 aufrüstbar?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Ja. Die Workstation verfügt über vier DIMM-288-Pin-Steckplätze, von denen aktuell zwei mit je 32 GB DDR5 belegt sind. 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