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Lenovo ThinkStation P3 Ultra G2 | SFF | Core Ultra 9
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Lenovo ThinkStation P3 Ultra SFF Gen 2 Intel Core Ultra 9 285K 64 GB DDR5-SDRAM 512 GB SSD Windows 11 Pro Arbeitsstation

Tower & SFF

Lenovo ThinkStation P3 Ultra G2 | SFF | Core Ultra 9

Herstellernummer: 30J50075GE

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Lenovo ThinkStation P3 Ultra Gen 2 – die kompakte Desktop-Workstation mit Intel Core Ultra 9 285K Die Lenovo ThinkStation P3 Ultra Gen 2 ist eine professionelle Desktop-Workstation im besonders kompakten Small Form Factor (SFF), die trotz ihrer Abmessungen von nur 8,7 × 22,3 × 20,2 cm echte Workstation-Hardware beherbergt. Konzipiert für anspruchsvolle gewerbliche Nutzer in Unternehmensumgebungen, kombiniert sie den Intel Core Ultra 9 285K mit 64 GB DDR5-ECC-freiem RAM und einer NPU für KI-beschleunigte Workflows – alles auf einer Stellfläche, die einem Buch entspricht. Die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale: Intel vPro Enterprise für vollständige Fernverwaltbarkeit durch die IT-Abteilung, eine NPU mit bis zu 13 TOPS für Windows-Studio-Effekte und KI-Inferenz, sowie MIL-STD-810H-Zertifizierung und ein 3-jähriger Vor-Ort-Garantieservice ab Werk. Dieser Artikel hilft IT-Verantwortlichen und Powerusern, die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Leistung & Prozessor der Lenovo ThinkStation P3 Ultra Gen 2 Intel Core Ultra 9 285K – Arrow Lake in der Workstation Das Herzstück der ThinkStation P3 Ultra Gen 2 ist der Intel Core Ultra 9 285K der zweiten Generation (Arrow Lake, Sockel FCLGA1851), der auf dem Intel W880 Workstation-Chipsatz aufsitzt. Mit 24 Kernen und einem maximalen Turbotakt von 5,7 GHz laut Herstellerangabe sowie einem großzügigen 36 MB Cache bietet er erhebliche Verarbeitungskapazität für parallelisierbare Workloads. Arrow Lake setzt auf Intels Hybrid-Architektur mit Performance- und Efficiency-Kernen: Die P-Kerne übernehmen latenzempfindliche Einzelthread-Aufgaben wie kompiliergeschützte Berechnungen oder interaktive Anwendungen, während die E-Kerne Hintergrundprozesse und parallelisierbare Berechnungen effizient abarbeiten. Für den Praxis-Alltag bedeutet das: Aufgaben wie umfangreiche Excel-Berechnungen mit PowerPivot, große Datenbank-Abfragen, Software-Kompilierung, Simulationen in MATLAB oder rechenintensive Bildverarbeitung in Adobe Lightroom laufen spürbar schneller, weil die CPU Last dynamisch auf die jeweils passende Kernklasse verteilt. Wichtig für IT-Administratoren: Der 285K sitzt auf einem FCLGA1851-Sockel und ist damit grundsätzlich austauschbar – ein Vorteil gegenüber vielen Kompaktsystemen mit verlöteter CPU. Dies verlängert die Nutzungsdauer und schützt die Investition. Der Einsatz des Intel W880 Chipsatzes (Workstation-Grade statt Consumer-Z-Chipsatz) unterstreicht den professionellen Anspruch der Plattform. NPU: KI-Beschleunigung direkt im Prozessor Der Core Ultra 9 285K bringt Intels AI Boost NPU mit, die laut Hersteller bis zu 13 TOPS (INT8) leistet. In der Kombination aus CPU, GPU und NPU erreicht die Plattform laut Herstellerangabe eine Gesamtleistung von bis zu 36 TOPS . Das klingt zunächst abstrakt – was bedeutet das konkret? Die NPU ermöglicht die lokale Ausführung von KI-Inferenz-Workloads, ohne dass Daten in die Cloud übertragen werden müssen. Unterstützte Software-Frameworks sind laut Hersteller DirectML, OpenVINO, WebNN, WindowsML und ONNX RT – damit ist die P3 Ultra Gen 2 mit einem breiten Ökosystem an KI-Entwicklungstools kompatibel. Praxisrelevant ist vor allem die Unterstützung von Windows Studio-Effekten : Hintergrundunschärfe, Geräuschunterdrückung und automatische Rahmung in Videokonferenzen laufen NPU-beschleunigt, ohne CPU-Ressourcen zu belasten. Für Unternehmen, die zunehmend auf KI-gestützte Collaboration-Tools setzen, ist das ein handfester Vorteil. Entwickler, die mit ONNX-Modellen oder OpenVINO-optimierten Netzen arbeiten, können die NPU direkt ansprechen und lokale Inferenz ohne GPU-Abhängigkeit realisieren – interessant für Branchen, in denen Datenschutz oder Offline-Verfügbarkeit eine Rolle spielen. RAM: 64 GB DDR5 mit Dual-Channel Installiert sind 64 GB DDR5-SDRAM in 2 × 32 GB SO-DIMMs (262-Pin) mit einer Übertragungsrate von 5.600 MT/s im Dual-Channel-Modus. DDR5 bringt gegenüber DDR4 eine deutlich höhere Bandbreite mit sich, was besonders bei speicherintensiven Anwendungen wie großen Datenbankabfragen, Batch-Verarbeitung oder umfangreicher Bild- und Videoverarbeitung spürbar wird. Zu beachten: Es handelt sich um non-ECC RAM . Wer fehlerkorrigierenden Arbeitsspeicher für sicherheitskritische Berechnungen (z. B. in der Wissenschaft oder im Finanzwesen) benötigt, sollte dies berücksichtigen. Das System unterstützt laut Hersteller maximal 128 GB – da beide SO-DIMM-Slots belegt sind, ist eine Aufrüstung nur durch Austausch gegen größere Module möglich, nicht durch einfaches Hinzufügen. 64 GB ermöglichen komfortables Multitasking mit speicherhungrigen Anwendungen: AutoCAD 2D-Projekte, Adobe Lightroom/Photoshop mit großen Dateien, Virtualisierungsumgebungen mit mehreren VMs oder Python-basierte Datenanalyse mit Pandas/NumPy auf mittelgroßen Datensätzen sind in dieser Konfiguration problemlos handhabbar. Display & Grafik der ThinkStation P3 Ultra – wichtige Einschränkung Die ThinkStation P3 Ultra Gen 2 wird ohne Monitor geliefert – der Displayanschluss erfolgt über die drei integrierten DisplayPort-1.4-Ausgänge an der Rückseite. Mit DisplayPort 1.4 lassen sich Displays mit bis zu 8K Auflösung oder mehrere 4K-Monitore gleichzeitig betreiben, was für Mehrbildschirm-Arbeitsplätze praxisrelevant ist. Der Grafikprozessor ist ausschließlich die integrierte Intel Graphics (Shared Video Memory/UMA) des Core Ultra 9 285K. Diese erreicht laut Hersteller bis zu 8 TOPS KI-Leistung. Für die Einschätzung möglicher Einsatzbereiche ist dies entscheidend: Office-Anwendungen, Videokonferenzen, Webbrowser: problemlos Bildbearbeitung in Adobe Lightroom/Photoshop (Entwicklung, Retusche): mit 64 GB RAM und moderner iGPU grundsätzlich nutzbar 3D-CAD (SolidWorks, Inventor, CATIA), 3D-Rendering, professioneller Videoschni tt (DaVinci Resolve, Premiere Pro): NICHT empfohlen – hierfür ist eine dedizierte Workstation-GPU (z. B. NVIDIA RTX Pro oder AMD Radeon Pro) erforderlich, die in der vorliegenden Konfiguration nicht verbaut ist Wer 3D-Visualisierung oder GPU-beschleunigtes Rendering benötigt, muss auf eine Konfiguration mit dedizierter GPU zurückgreifen oder prüfen, ob der vorhandene PCIe 4.0 x8 Erweiterungsslot für eine Nachrüstung genutzt werden kann. Speicher & Erweiterbarkeit 512-GB-NVMe-SSD: schnell, verschlüsselt, erweiterbar Ab Werk ist eine 512-GB-SSD im M.2-2280-Format installiert, die über die PCIe 4.0 x4 -Schnittstelle (NVMe) angebunden ist. Das Performance-Profil dieser SSD – die Lenovo explizit als "Performance"-Klasse kennzeichnet – bedeutet deutlich höhere sequenzielle Lese- und Schreibraten als bei SATA-SSDs oder älteren PCIe-3.0-Laufwerken. Besonders hervorzuheben: Die SSD unterstützt TCG Opal Encryption . Das bedeutet, dass die Hardware-basierte Vollverschlüsselung ohne Performanceverlust aktiv ist – relevant für alle Unternehmen, die DSGVO-konformes Datenschutzmanagement umsetzen müssen oder sensible Geschäftsdaten auf dem System lagern. In Kombination mit Windows BitLocker ergibt sich eine vollständige, hardwarebeschleunigte Laufwerkverschlüsselung. PCIe 4.0 vs. 5.0: Für typische Büro- und Workstation-Workloads macht dieser Unterschied im Alltag kaum wahrnehmbare Unterschiede – die Latenz beim Öffnen von Anwendungen oder beim Laden großer Dateien ist bei PCIe 4.0 bereits sehr gering. Nur bei extremen Datendurchsatz-Szenarien wie großvolumigem Videomaterial oder sehr großen wissenschaftlichen Datensätzen würde PCIe 5.0 nennenswerte Vorteile bringen. Erweiterungsmöglichkeiten Das System verfügt über einen SATA-Controller sowie einen NVMe-Controller , was auf zumindest einen weiteren internen Speicherplatz schließen lässt – konkrete Angaben zur Anzahl freier interner Bays sollten vor dem Kauf beim Hersteller verifiziert werden. Für externe Erweiterungen steht ein PCIe 4.0 x8 Erweiterungsslot zur Verfügung, über den etwa eine Grafikkarte, eine 10-GbE-NIC oder eine NVMe-Erweiterungskarte nachgerüstet werden kann. Konnektivität & Anschlüsse der Lenovo ThinkStation P3 Ultra Gen 2 USB-Anschlüsse im Detail Die Schnittstellenausstattung ist für einen SFF-Rechner bemerkenswert umfangreich: 2 × USB-C 3.2 Gen 2×2 (vorne, nur Daten) : Mit bis zu 20 Gbit/s pro Port ideal für schnelle externe NVMe-Gehäuse oder High-Speed-Peripherie. Hinweis: Diese Ports übertragen nur Daten, kein Laden oder Displayausgabe. 5 × USB 3.2 Gen 2 (1 vorne, 4 hinten) : 10 Gbit/s je Port – ausreichend für USB-Hubs, Docking-Lösungen und externe Laufwerke 3 × DisplayPort 1.4 (hinten) : Ermöglicht bis zu drei externe Monitore gleichzeitig – wichtig für Mehrbildschirm-Arbeitsplätze in Finanz, Medizin oder Leitstellen 1 × Gigabit-Ethernet (hinten) : Intel I219-LM Controller mit Intel AMT 16 für vollständige Remote-Management-Fähigkeit 1 × Klinke (Kopfhörer/Mikrofon, vorne) : Für Headsets im Büroalltag Auffällig: Thunderbolt-Ports sind in der vorliegenden Konfiguration nicht spezifiziert . Das bedeutet, dass externe Thunderbolt-Docks oder eGPU-Gehäuse über Thunderbolt nicht angeschlossen werden können. Externe Docking-Lösungen sollten daher über USB 3.2 Gen 2 oder den PCIe-Erweiterungsslot realisiert werden. WLAN oder Bluetooth sind ebenfalls nicht in den Feature-Daten aufgeführt – die Netzwerkanbindung erfolgt ausschließlich kabelgebunden über Gigabit-Ethernet. Netzwerk & Remote Management Der Intel I219-LM ist kein gewöhnlicher Gigabit-Controller: Er ist eng mit der vPro-Plattform verzahnt und ermöglicht Intel Active Management Technology (AMT) 16 . Das bedeutet, IT-Abteilungen können die Workstation unabhängig vom Betriebssystemstatus fernwarten, BIOS-Updates einspielen, den Rechner aus der Ferne ein- oder ausschalten und bei Fehlerszenarien diagnostizieren – auch wenn Windows nicht bootet. Für IT-Verantwortliche, die einen heterogenen Gerätepark verwalten, ist das ein erheblicher Verwaltungsvorteil. Design, Formfaktor & Robustheit Small Form Factor – groß in der Leistung, klein auf dem Schreibtisch Mit Abmessungen von 8,7 cm × 22,3 cm × 20,2 cm und einem Gewicht von 3,6 kg passt die ThinkStation P3 Ultra Gen 2 hinter einen Monitor, neben den Schreibtisch oder in ein 19"-Rack mit entsprechendem Adapter. Diese Kompaktheit ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass im Inneren ein leistungsstarker 24-Kern-Prozessor mit 330-Watt-Netzteil arbeitet. Das 330-Watt-Netzteil ist intern verbaut und erreicht laut Herstellerangabe eine Effizienz von 90 %. Es unterstützt universelle Netzspannungen von 100–240 V (50/60 Hz), was den Einsatz weltweit ohne Spannungsadapter ermöglicht. MIL-STD-810H: Was steckt dahinter? Die ThinkStation P3 Ultra Gen 2 trägt die MIL-STD-810H Zertifizierung – einen US-amerikanischen Militärstandard, der Tests unter extremen Umweltbedingungen definiert. Konkret bedeutet das, dass das Gehäuse und seine Komponenten auf Vibration, Stoß, Temperaturwechsel und weitere physische Belastungen getestet wurden. Für eine stationäre Workstation, die primär im Büro steht, mag das zunächst überdimensioniert klingen – tatsächlich stellt es aber sicher, dass das System auch unter anspruchsvolleren Umgebungsbedingungen (z. B. in Industriebetrieben, auf Baustellen-Büros oder in mobilen Kommandoräumen) zuverlässig arbeitet. Ergänzt wird die Robustheit durch einen Gehäuse-Alarmschalter , der unbefugtes Öffnen des Gehäuses an die IT-Verwaltung meldet. Sicherheit & Manageability der ThinkStation P3 Ultra Gen 2 Hardware-Sicherheit auf Enterprise-Niveau Die ThinkStation P3 Ultra Gen 2 verfügt über einen diskreten Trusted Platform Module (TPM 2.0) – kein fTPM (Software-Emulation im Prozessor), sondern ein dedizierter Sicherheitschip. Das ist relevant für: BitLocker-Vollverschlüsselung : Schlüsselverwaltung im TPM, kein Schlüssel im RAM-Dump angreifbar FIDO2-Authentifizierung : Passwortlose Anmeldung über Hardware-Token, kompatibel mit modernen Identity-Plattformen (Azure AD, Okta) Windows Hello : Unterstützung biometrischer Anmeldemethoden (Fingerabdruck/Gesichtserkennung erfordern jedoch entsprechende Peripherie, die separat erworben werden muss) Zusätzlich trägt das System die Zertifizierungen FIPS 140-2 (US-amerikanischer Standard für kryptografische Module) und TCG Certified (Trusted Computing Group). Das macht die Workstation für Behörden, Finanzdienstleister und andere Branchen mit strengen Compliance-Anforderungen qualifiziert. Diebstahlschutz Für physische Absicherung steht ein Kensington-Sicherheitsschlitz zur Verfügung (Schloss separat erhältlich) sowie der bereits erwähnte Gehäuse-Alarmschalter. Beides sind Standard-Features für Enterprise-Workstations, die in Shared-Office- oder Mehrpersonenbüros eingesetzt werden. Intel vPro Enterprise: Vollständige IT-Verwaltbarkeit Die Intel vPro Enterprise Plattform ist die umfassendste vPro-Stufe und ermöglicht neben AMT auch Intel Endpoint Management Assistant (EMA) für Cloud-basiertes Management sowie Kernel Guard Technology (KGT) für Betriebssystem-Integritätsschutz. Für IT-Abteilungen, die systemübergreifende Verwaltungslösungen wie Microsoft Endpoint Manager (Intune), SCCM oder VMware Workspace ONE einsetzen, ist vPro Enterprise ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Betriebssystem & Software Vorinstalliert ist Windows 11 Pro (Deutsch) – die für Unternehmen relevante Variante mit BitLocker, Hyper-V, Remote Desktop und erweiterten Sicherheitsfunktionen gegenüber Windows 11 Home. Ideal für diese Einsatzbereiche Datenintensive Büro- und Wissensarbeiter : 64 GB DDR5, 24 CPU-Kerne und bis zu 5,7 GHz Turbotakt ermöglichen flüssiges Arbeiten mit großen Excel-Modellen, umfangreichen Datenbanken, mehreren Browser-Tabs und parallelen Applikationen. Microsoft 365, Teams und SAP GUI laufen auf dieser Hardware problemlos. Softwareentwicklung und IT-Betrieb : Kompilierläufe, Virtualisierung (Hyper-V unter Windows 11 Pro), Docker-Containerumgebungen und lokale Test-Deployments profitieren von 24 Kernen und 64 GB RAM. Der FCLGA1851-Sockel erlaubt CPU-Tausch für langfristige Nutzbarkeit. Verwaltete Enterprise-Arbeitsplätze : vPro Enterprise, AMT 16, TPM 2.0 diskret, FIPS 140-2 und MIL-STD-810H machen dieses System zur Standardisierungsplattform für IT-Abteilungen mit zentralem Device Management. UEFI-Fernverwaltung ist ohne laufendes OS möglich. Bildbearbeitung und digitale Kreativarbeit (2D) : Mit 64 GB RAM und der integrierten Intel Graphics eignet sich das System für Adobe Lightroom, Photoshop (Bildbearbeitung, Retusche, Compositing) und ähnliche 2D-Workflows. Hinweis: Für rechenintensive 3D-Rendering- oder GPU-accelerated Video-Export-Workflows ist eine dedizierte GPU erforderlich, die in dieser Konfiguration nicht enthalten ist. KI-gestützte Workflows und lokale Inferenz : Die NPU mit 13 TOPS und die Unterstützung von ONNX RT, OpenVINO und DirectML ermöglichen lokale KI-Inferenz ohne Cloud-Abhängigkeit. Relevant für Unternehmen, die datensensible KI-Modelle lokal ausführen wollen oder Entwickler, die ONNX-Modelle deployen und testen. AutoCAD 2D : Mit 64 GB RAM ist AutoCAD für 2D-Planung und -Konstruktion gut geeignet. Für 3D-Modellierung in AutoCAD 3D, SolidWorks, Revit oder vergleichbarer Software ist dagegen eine dedizierte GPU zwingend erforderlich – diese fehlt in der vorliegenden Konfiguration. Service & Garantie Im Lieferumfang enthalten ist 1 Jahr Lenovo Premier Support – ein Premium-Support-Kanal mit direktem Zugang zu spezialisierten Lenovo-Technikern, ohne Call-Center-Routing. Dieser ergänzt die Basis-Garantie, die laut Hersteller 3 Jahre Vor-Ort-Service mit Next-Business-Day-Reaktionszeit umfasst. Das ergibt effektiv 4 Jahre abgedeckter Servicelaufzeit ab Kauf – ein attraktives Paket für Unternehmen, die langfristig kalkulieren. Für IT-Einkäufer ist wichtig: Verlängerungen und Upgrades des Premier Supports sowie Depot-Repair- oder Vor-Ort-Service-Erweiterungen sind über Lenovo bzw. autorisierte Händler wie Baltaris GmbH erhältlich. Lieferumfang Im Paket enthalten sind die Workstation selbst, eine Lenovo Calliope USB-Tastatur (Deutsch) sowie eine Lenovo Calliope USB-Maus . Ein Monitor ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat beschafft werden. Häufige Fragen zur Lenovo ThinkStation P3 Ultra Gen 2 Kann die ThinkStation P3 Ultra Gen 2 mit einer dedizierten Grafikkarte aufgerüstet werden? Das System verfügt über einen PCIe 4.0 x8 Erweiterungsslot . Grundsätzlich ist eine Nachrüstung mit einer Low-Profile- oder Single-Slot-Grafikkarte möglich, sofern diese in das kompakte SFF-Gehäuse passt. Die maximale TDP der nachrüstbaren GPU wird durch das interne 330-Watt-Netzteil begrenzt. Konkrete Empfehlungen zur kompatiblen GPU sollten mit Lenovo oder einem autorisierten Fachhändler abgestimmt werden, da physische Einbaumaße und Kühlkapazität im SFF-Gehäuse kritische Faktoren sind. Ist der Arbeitsspeicher aufrüstbar? Ja, der RAM ist aufrüstbar. Das System verfügt über 2 SO-DIMM-Steckplätze , die derzeit mit 2 × 32 GB (64 GB) belegt sind. Das Maximum liegt laut Hersteller bei 128 GB . Eine Aufrüstung erfordert den Austausch der bestehenden Module gegen 2 × 64 GB DDR5 SO-DIMMs. Da beide Slots belegt sind, ist kein einfaches Hinzufügen, sondern nur ein Tausch möglich. Achten Sie auf kompatible DDR5-SO-DIMM-Module mit 5.600 MT/s oder höher. Hat die Workstation WLAN oder Bluetooth eingebaut? In den vorliegenden Herstellerspezifikationen sind kein WLAN und kein Bluetooth aufgeführt. Die Netzwerkanbindung erfolgt ausschließlich über das kabelgebundene Gigabit-Ethernet (Intel I219-LM). Wer drahtlose Konnektivität benötigt, muss einen USB-WLAN-Adapter oder – falls der PCIe-Slot verfügbar ist – eine interne PCIe-WLAN-Karte nachrüsten. Bitte verifizieren Sie dies vor dem Kauf direkt beim Hersteller oder Händler, falls drahtlose Verbindung für Ihren Einsatz erforderlich ist. Eignet sich die P3 Ultra Gen 2 für 3D-CAD mit SolidWorks oder Revit? In der vorliegenden Konfiguration nicht empfohlen . Das System ist nur mit der integrierten Intel Graphics ausgestattet – ohne dedizierte Workstation-GPU (wie NVIDIA RTX Pro oder AMD Radeon Pro) fehlt die für 3D-CAD-Anwendungen wie SolidWorks, Revit oder CATIA erforderliche GPU-Leistung und ISV-Zertifizierung. Für reine AutoCAD-2D-Arbeit sind 64 GB RAM und der leistungsstarke Prozessor jedoch gut geeignet. Wer 3D-Workflows plant, sollte eine Konfiguration mit dedizierter GPU wählen oder prüfen, ob eine GPU-Nachrüstung über den PCIe-Erweiterungsslot für diesen Anwendungsfall realisierbar ist. Was bietet Intel vPro Enterprise gegenüber Standard-Plattformen? Intel vPro Enterprise ist die umfassendste vPro-Stufe und bietet IT-Abteilungen Out-of-Band-Management über Intel AMT 16: Fernwartung, Remote-Boot, BIOS-Konfiguration und Hardware-Diagnose – selbst wenn Windows nicht läuft oder der Rechner ausgeschaltet ist (bei aktivem Netzwerk). Zusätzlich ermöglicht vPro Enterprise erweiterte Sicherheitsfeatures wie Intel Hardware Shield und die Integration in Enterprise-Management-Plattformen wie Microsoft Intune oder VMware Workspace ONE. Für IT-Abteilungen mit zentralem Device Management ist dies ein erheblicher Effizienzgewinn bei Rollouts, Updates und Fehlerbehebungen. Welche Displays lassen sich anschließen und wie viele gleichzeitig? Die ThinkStation P3 Ultra Gen 2 verfügt über 3 × DisplayPort 1.4 an der Rückseite. DisplayPort 1.4 unterstützt Auflösungen bis zu 8K (7680 × 4320) bei 60 Hz oder 4K bei 120 Hz. In der Praxis können bis zu drei externe Monitore gleichzeitig betrieben werden – etwa drei 4K-Displays für einen Mehrbildschirm-Arbeitsplatz. Adapter von DisplayPort auf HDMI oder VGA sind separat erhältlich. 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