Lenovo ThinkStation P350 SFF – kompakte Workstation mit NVIDIA T1000 für professionelle Anwendungen Die Lenovo ThinkStation P350 SFF ist eine kompakte Desktop-Workstation im Small-Form-Factor-Gehäuse, die sich an Fachleute richtet, die professionelle GPU-Leistung auf engstem Raum benötigen. Mit dem Intel Core i7-11700 der elften Generation, einer dedizierten NVIDIA T1000 mit 4 GB GDDR6 und der Intel-vPro-Plattform positioniert sich dieser Kompakt-PC klar im professionellen Segment – klein genug für beengte Büroumgebungen, leistungsfähig genug für anspruchsvolle Visualisierungs- und Konstruktionsaufgaben. Die drei wesentlichen Alleinstellungsmerkmale sind das vom Hersteller zertifizierte 380-Watt-Platinum-Netzteil, die Enterprise-Sicherheitsarchitektur mit TPM 2.0 und Intel AMT 14 sowie die außergewöhnliche Erweiterbarkeit mit bis zu drei M.2-Steckplätzen und RAID-Unterstützung in einem Gehäuse, das weniger als zehn Zentimeter breit ist. Leistung & Prozessor der ThinkStation P350 Intel Core i7-11700 – achtkernige Workstation-CPU auf Rocket-Lake-Basis Der Intel Core i7-11700 gehört zur elften Core-Generation (Codename Rocket Lake) und basiert auf der Cypress-Cove-Mikroarchitektur. Im Unterschied zu späteren Hybrid-Architekturen mit Performance- und Efficiency-Kernen setzt der i7-11700 auf acht gleichwertige Kerne ohne Asymmetrie – ein klarer Vorteil für Workloads, die auf alle Kerne gleichmäßig verteilt werden, etwa Rendering, Simulationen oder parallele Kompilierungsprozesse. Der Basistakt liegt bei 2,5 GHz, unter Last erreicht ein einzelner Kern laut den technischen Spezifikationen bis zu 4,9 GHz Turbo-Frequenz. Dieser hohe Singlethread-Takt ist besonders relevant für Software, die sequenziell rechnet – darunter viele CAD-Solver und ERP-Backends. Der 16 MB große L3-Cache hält häufig genutzte Datensätze direkt auf dem Prozessor vor und reduziert Latenz bei wiederholenden Berechnungen spürbar. Der Chipsatz Intel W580 – ein echtes Workstation-Chipsatz-Design – unterstützt Features wie RAID über den NVMe-Controller und ermöglicht die ECC-Speicheroption, die in dieser Konfiguration allerdings nicht aktiviert ist (non-ECC DDR4, dazu später mehr). Arbeitsspeicher: 16 GB DDR4 – aufrüstbar bis 128 GB Werksseitig sind 16 GB DDR4-3200 in zwei Modulen à 8 GB installiert, die in zwei der vier DIMM-Steckplätze (288-Pin) sitzen. Die zwei verbleibenden Steckplätze sind frei, was eine unkomplizierte Erweiterung ermöglicht. Laut Herstellerangaben unterstützt das System maximal 128 GB RAM – relevant für Teams, die wachsende Workloads einplanen. Wichtig für IT-Administratoren: Der eingesetzte Speicher ist non-ECC und ungepuffert. Fehlerkorrigierende ECC-Module, wie sie in klassischen Workstation-Anforderungen etwa für Finite-Elemente-Analysen gewünscht werden, sind in dieser Konfiguration nicht verbaut. Wer ECC zwingend benötigt, sollte dies beim Kauf berücksichtigen. Für die Praxis bedeutet das vorhandene Setup: Office-Anwendungen, Multitasking mit Dutzenden Browser-Tabs, lokale Datenbankabfragen über SAP GUI, AutoCAD 2D sowie leichte bis mittlere 3D-Konstruktion laufen flüssig. Anspruchsvolle Simulationen mit sehr großen Datensätzen, die 64 GB oder mehr beanspruchen, lassen sich durch eine Nachrüstung realisieren – der Spielraum ist vorhanden. Grafik: NVIDIA T1000 und Intel UHD Graphics 750 Die NVIDIA T1000 ist eine professionelle Workstation-GPU der Turing-Generation. Mit 4 GB GDDR6-Videospeicher richtet sie sich an Anwender, die verlässliche Treiber-Zertifizierung, stabiles Multi-Monitor-Betrieb und die für Workstation-GPUs typische deterministische Renderleistung benötigen. Im Vergleich zu Consumer-GPUs gleicher Leistungsklasse bieten T-Serie-Karten von NVIDIA präzisere Floating-Point-Ergebnisse bei CAD- und BIM-Anwendungen sowie langfristige Treiber-Support-Zyklen, die gerade in Unternehmensumgebungen mit kontrollierten Software-Releases wichtig sind. Über die vier Mini-DisplayPort-Ausgänge und zwei Standard-DisplayPort-Ausgänge können bis zu mehrere Monitore simultan betrieben werden – ideal für technische Zeichner, die Modell- und Zeichnungsansicht nebeneinander darstellen, oder für Analysten, die Dashboards auf mehreren Screens verteilen. Die genaue maximale Anzahl gleichzeitig betriebener Displays sollte beim Hersteller verifiziert werden; die sechs vorhandenen Videoausgänge (2x DisplayPort + 4x Mini-DisplayPort) legen eine Multi-Monitor-Konfiguration nahe. Ergänzend ist die Intel UHD Graphics 750 als integrierter Grafikprozessor des i7-11700 vorhanden. Diese übernimmt im Normalbetrieb keine primäre Rolle, kann aber bei bestimmten Aufgaben oder als Fallback genutzt werden. Für anspruchsvolle 3D-CAD-Anwendungen wie SolidWorks oder AutoCAD 3D ist ausschließlich die NVIDIA T1000 relevant. Speicher & Erweiterbarkeit der P350 SFF Workstation 512 GB NVMe-SSD mit PCIe 4.0 und TCG Opal Die verbaute 512-GB-SSD im M.2-2280-Format nutzt PCIe 4.0 als Schnittstelle – damit ist die theoretische Bandbreite gegenüber PCIe-3.0-Laufwerken verdoppelt. In der Praxis profitieren davon vor allem große Dateioperationen: Das Laden umfangreicher CAD-Baugruppen, das Öffnen großer Videodateien oder das Arbeiten mit lokalen Datenbanken geht spürbar schneller als auf älteren SATA-SSDs. Für den Alltag mit Standard-Bürolasten ist der Unterschied zwischen PCIe 3.0 und 4.0 weniger dramatisch – entscheidend ist der grundsätzliche Wechsel von mechanischer Festplatte zu NVMe. Sicherheitssensible Branchen schätzen die TCG Opal Encryption : Das Laufwerk unterstützt Hardware-Verschlüsselung nach dem Opal-2.0-Standard, sodass die CPU beim Ver- und Entschlüsseln nicht belastet wird und BitLocker mit einem vorab gesetzten Passwort ohne Performanceverlust arbeitet. Eine wichtige Eigenschaft für Behörden, Kanzleien und Unternehmen mit Compliance-Anforderungen. Drei M.2-Steckplätze und interner 3,5-Zoll-Schacht Bemerkenswert für ein SFF-Gehäuse: Die ThinkStation P350 bietet laut Spezifikation insgesamt drei M.2-Steckplätze, von denen nach der Basisbestückung noch zwei frei sind. Damit lässt sich der lokale Speicher durch weitere NVMe-SSDs erheblich ausbauen – etwa für eine separate Datenlaufwerk-Konfiguration, bei der Betriebssystem und Arbeitsverzeichnisse physisch getrennt liegen. Zusätzlich ist ein freier interner 3,5-Zoll-Schacht vorhanden, der für eine mechanische Festplatte als preisgünstiges Archivlaufwerk genutzt werden kann. Der SATA-Controller unterstützt RAID 0 und RAID 1 über vier Kanäle; auch der NVMe-Controller bietet RAID 0 und RAID 1. Für Workloads, bei denen Datensicherheit durch Redundanz wichtiger ist als maximale Kapazität, lässt sich so ein gespiegeltes RAID-1-Gespann einrichten – ohne externes NAS oder zusätzlichen Storage-Controller. Konnektivität & Anschlüsse USB-Ausstattung: reichhaltig und praxisnah aufgeteilt Die Schnittstellenausstattung der P350 SFF ist für ein Kompaktgehäuse außergewöhnlich üppig. An der Vorderseite befinden sich zwei USB 3.2 Gen 1 Ports, zwei USB 3.2 Gen 2 Ports mit bis zu 10 Gbit/s sowie ein USB-C 3.2 Gen 2 Anschluss – letzterer ermöglicht schnelle Datenübertragungen zu externen NVMe-Gehäusen oder modernen Docking-Adaptern. Ergänzt wird die Front durch einen kombinierten Kopfhörer-/Mikrofon-Anschluss sowie einen separaten Mikrofon-Eingang, was professionelle Headsets ohne Adapter betreibbar macht. Praktisch: Einer der USB-3.2-Gen-1-Ports an der Vorderseite unterstützt SmartPower On – das System lässt sich durch diesen Port aus dem Standby wecken, ohne physische Eingriffe am Gehäuse. An der Rückseite sitzen drei weitere USB 3.2 Gen 1 Ports, ein serieller RS-232-Anschluss (für Legacy-Industriehardware, Messgeräte oder ältere Maschinen-Steuerungen), der Gigabit-LAN-Port sowie die bereits erwähnten vier Mini-DisplayPort-Ausgänge der T1000 und die zwei Standard-DisplayPort-Ausgänge. Auffallend: Ein nativer Thunderbolt-4-Port ist in den Spezifikationen nicht aufgeführt. Wer Thunderbolt-Docking-Stationen oder eGPU-Gehäuse anschließen möchte, sollte das vor dem Kauf abklären. Netzwerk: Intel I219-LM mit AMT 14 Die Netzwerkkarte Intel I219-LM ist kein Zufallsprodukt: Als Managed-Ethernet-Controller unterstützt sie Intel Active Management Technology (AMT) 14 – ein wesentlicher Baustein für Out-of-Band-Management in Unternehmensumgebungen. IT-Abteilungen können damit Systeme auch bei ausgeschaltetem Betriebssystem fernwarten, Firmware aktualisieren oder neu starten. Wake-on-LAN ist ebenfalls integriert. Die DASH-Zertifizierung (Desktop and mobile Architecture for System Hardware) ermöglicht zusätzlich herstellerübergreifendes Remote-Management nach DMTF-Standard. Für Unternehmen, die eine zentrale Device-Management-Infrastruktur betreiben, sind das keine Nettigkeit, sondern operative Notwendigkeiten. Ein dedizierter WLAN-Adapter ist in der beschriebenen Konfiguration nicht aufgeführt. Die Workstation ist für kabelgebundenen LAN-Betrieb ausgelegt – was in stationären Büroumgebungen dem Industriestandard entspricht und die Netzwerksicherheit durch reduzierte Angriffsfläche erhöht. Design, Gehäuse & Erweiterungssteckplätze SFF-Formfaktor: 9,25 cm schmal, 5 kg leicht Das Gehäuse der ThinkStation P350 SFF misst 9,25 × 30,97 × 33,95 cm (B × T × H) bei einem Gewicht von 5,01 kg. Zum Vergleich: Ein klassischer Tower-PC ist typischerweise mindestens doppelt so breit. Das SFF-Design passt unter Schreibtische, hinter Monitore oder in Serverschränke mit 19-Zoll-Schienen (mit entsprechendem Rack-Adapter). Die kompakten Maße machen die P350 SFF besonders attraktiv für Büroarbeitsplätze, an denen Raumeffizienz zählt, ohne auf Workstation-Leistung verzichten zu wollen. Gleichzeitig müssen Käufer wissen: Die Kompaktheit hat Grenzen bei der Erweiterbarkeit. Der PCIe-4.0-x16-Steckplatz ist bereits durch die NVIDIA T1000 belegt; ein zweiter x16-Steckplatz steht im x4-Modus zur Verfügung. Ein freier PCIe-3.0-x1-Slot rundet das Angebot ab – ausreichend für Zusatzkarten wie USB-Erweiterungen oder spezielle Schnittstellenkarten. Ein zweiter vollwertiger GPU-Steckplatz ist konstruktionsbedingt nicht verfügbar, was Multi-GPU-Setups ausschließt. 380-Watt-Netzteil mit 80-PLUS-Platinum Das 80-PLUS-Platinum-zertifizierte 380-Watt-Netzteil arbeitet laut dieser Zertifizierungsstufe mit einem Wirkungsgrad von mindestens 90 % bei typischer Last. In einem Dauerbetrieb-Szenario – wie es in Konstruktionsbüros oder Labors üblich ist – bedeutet das spürbar geringere Stromkosten und weniger Abwärme gegenüber Standard-Bronze-Netzteilen. Angesichts steigender Energiepreise ist das ein ernstes kaufmännisches Argument, das über mehrere Jahre Betrieb kumuliert. Sicherheit & Manageability Die Intel vPro Platform ist nicht nur ein Marketing-Label, sondern ein konkretes Bündel aus Hardware-Sicherheitsfeatures. Kern davon ist der Discrete TPM 2.0 Chip – ein physisch eigenständiger Sicherheitsprozessor, der kryptographische Schlüssel für BitLocker, Windows Hello und andere Sicherheitsanwendungen sicher verwahrt. Im Gegensatz zu rein softwarebasierten TPM-Implementierungen ist ein diskretes TPM deutlich resistenter gegen Cold-Boot-Angriffe und Firmware-Manipulationen. Die bereits erwähnte Intel AMT 14 -Integration ermöglicht es IT-Abteilungen, Systeme auch bei abgeschaltetem Betriebssystem zu erreichen – Fernwartung, Remote-BIOS-Update, Neustart bei hängendem OS. Das ist in Enterprise-Umgebungen mit Hunderten von Systemen kein Komfortfeature, sondern ein kritischer Betriebsfaktor. Physische Sicherheit wird durch mehrere Mechanismen abgedeckt: Der Kensington-Schlossslot erlaubt die Befestigung an Schreibtischen, ein Vorhängeschlossbügel verhindert das unbefugte Öffnen des Gehäuses, und ein Gehäuse-Alarmschalter löst bei gewaltsamer Öffnung einen Alarm aus – eine Funktion, die in sicherheitskritischen Umgebungen wie Behörden, Labors oder Schaltschränken ihren Wert hat. Das Betriebssystem wird als Windows 10 Pro 64-Bit ausgeliefert – nutzbar über die Downgrade-Rechte von Windows 11 Pro, dessen Lizenz dem Gerät beiliegt. Wer sofort auf Windows 11 Pro umstellen möchte, kann dies durch ein In-Place-Upgrade tun. Die mitgelieferten Lenovo UEFI Bootable Diagnostics ermöglichen hardwarenahe Systemdiagnosen unabhängig vom Betriebssystem – nützlich bei der Erstinbetriebnahme und bei Fehlersuche. Service & Garantie Im Lieferumfang enthalten ist ein 1-jähriger Lenovo Premier Support – das ist der direkte Zugang zum technischen Experten-Support ohne vorherige First-Level-Triage, was für Unternehmen Ausfallzeiten deutlich reduziert. Die Basisgarantie beträgt laut Hersteller drei Jahre mit Vor-Ort-Service; eine erweiterte Garantie über ein weiteres Jahr ebenfalls mit Vor-Ort-Service ist inbegriffen. In der Summe ergibt sich damit ein vierjähriges Serviceversprechen mit Vor-Ort-Techniker – ein überdurchschnittlicher Wert im Workstation-Segment und ein klares Argument für Investitionsrechnungen, die TCO (Total Cost of Ownership) über vier bis fünf Jahre planen. Die Workstation trägt die Zertifizierungen EPEAT Silver und ENERGY STAR 8.0 , was bei öffentlichen Ausschreibungen in Deutschland und der EU häufig als Mindestanforderung gelistet wird. RoHS-Konformität ist ebenfalls bestätigt. Ideal für diese Einsatzbereiche AutoCAD 2D und 3D sowie BIM-Anwendungen: Die NVIDIA T1000 mit 4 GB GDDR6 und 16 GB DDR4-3200 RAM erlauben flüssiges Arbeiten mit AutoCAD, Revit oder ähnlichen Konstruktionsanwendungen in 2D und mittleren 3D-Projekten. Die professionelle Workstation-GPU bietet gegenüber Gaming-Karten die für CAD-Software wichtige präzise Darstellungsqualität. Sehr große Baugruppen mit Zehntausenden von Bauteilen oder komplexe Finite-Elemente-Simulationen würden von mehr RAM profitieren – die vorhandenen Steckplätze erlauben eine Aufrüstung. Multi-Monitor-Arbeitsplatz in Technik und Büro: Mit bis zu sechs Videoausgängen (vier Mini-DisplayPort + zwei DisplayPort) lässt sich ein anspruchsvoller Multi-Screen-Arbeitsplatz aufbauen. Für Konstrukteure, die Modell- und Detailansicht gleichzeitig darstellen, oder für Finanzanalysten mit mehreren Dashboards ist diese Ausstattung praxisnah. Office, ERP und Videokonferenzen: 16 GB RAM, der achtkörnige i7-11700 und Gigabit-LAN sind eine solide Basis für Office-365-Umgebungen, SAP GUI, Microsoft Teams und Webkonferenzen. Für diesen Anwendungsfall wäre die NVIDIA T1000 eigentlich überdimensioniert – was gleichzeitig Luft nach oben für spätere Aufgaben lässt. Unternehmens-IT mit zentralem Remote-Management: Intel vPro mit AMT 14, TPM 2.0 Discrete, Wake-on-LAN und DASH-Zertifizierung machen die P350 SFF zur natürlichen Wahl für IT-Abteilungen, die ihre Geräte zentral managen. Die Out-of-Band-Managementfähigkeiten erlauben Wartung, Updates und Neustart ohne physischen Zugang zum Gerät. Datenintensive Branchen mit Compliance-Anforderungen: TCG Opal Encryption auf der SSD, diskretes TPM 2.0, Gehäuse-Alarmschalter und Kensington-Slot erfüllen typische Sicherheitsanforderungen aus den Bereichen Behörden, Gesundheitswesen, Recht und Finanzdienstleistungen. Die EPEAT-Silver- und ENERGY-STAR-8.0-Zertifizierungen erleichtern öffentliche Ausschreibungen. Häufige Fragen zur Lenovo ThinkStation P350 SFF Kann der RAM der ThinkStation P350 SFF nachgerüstet werden? Ja. Der Arbeitsspeicher ist nicht verlötet, sondern in Standard-DIMM-288-Pin-Steckplätzen verbaut. Von den vier Steckplätzen sind derzeit zwei mit je einem 8-GB-Modul belegt; zwei Steckplätze sind leer und können mit weiteren Modulen bestückt werden. Laut Hersteller unterstützt die P350 SFF maximal 128 GB DDR4-SDRAM. Zu beachten ist, dass die verbaute Konfiguration non-ECC-Speicher verwendet – beim Nachrüsten sollten Module gleichen Typs verwendet werden. Wie viele Monitore können gleichzeitig betrieben werden? Die NVIDIA T1000 bietet vier Mini-DisplayPort-Ausgänge; dazu kommen zwei Standard-DisplayPort-Ausgänge, die ebenfalls in den Spezifikationen aufgeführt sind. Die maximale Anzahl gleichzeitig aktiver Monitore sollte beim Hersteller oder im offiziellen Lenovo Compatibility Guide verifiziert werden, da nicht alle Ausgänge bei jedem Treiber-Setup gleichzeitig aktiv sein müssen. Ist ein WLAN-Modul integriert? In den vorliegenden technischen Spezifikationen ist kein WLAN-Adapter aufgeführt. Die P350 SFF ist auf kabelgebundenes Gigabit-Ethernet über den Intel-I219-LM-Controller ausgelegt. Ob ein WLAN-Modul nachgerüstet werden kann (etwa über einen freien M.2-Steckplatz), ist aus den vorliegenden Daten nicht eindeutig ableitbar – hierzu empfehlen wir eine Rückfrage beim Hersteller oder den Blick in das offizielle Maintenance Manual. Unterstützt die Workstation ECC-Arbeitsspeicher? Der Intel W580 Chipsatz und die vPro-Plattform sind grundsätzlich ECC-fähig, jedoch ist in dieser Konfiguration (30E5007RGE) ausdrücklich non-ECC-DDR4-Speicher verbaut und spezifiziert. ECC-Fähigkeit im Betrieb hängt nicht nur vom Chipsatz, sondern auch von der konkreten Motherboard-Implementierung und der verwendeten CPU ab. Wer ECC-Speicher zwingend benötigt, sollte eine entsprechende P350-Konfiguration mit expliziter ECC-Angabe wählen. Welches Betriebssystem ist vorinstalliert und kann auf Windows 11 Pro gewechselt werden? Laut Hersteller wird die P350 SFF in dieser Konfiguration mit Windows 10 Pro 64-Bit ausgeliefert – das ist möglich aufgrund der Downgrade-Rechte von Windows 11 Pro, deren Lizenz dem Gerät beiliegt. Der Wechsel zu Windows 11 Pro ist jederzeit über ein In-Place-Upgrade oder eine Neuinstallation möglich. Die Lizenz ist im Lieferumfang enthalten; eine separate Aktivierung ist nicht erforderlich. Welche Garantie und welcher Service sind im Lieferumfang enthalten? Laut Hersteller sind im Lieferumfang dieser Konfiguration drei Jahre Vor-Ort-Basisgarantie sowie eine erweiterte Vor-Ort-Garantie für ein weiteres Jahr enthalten – also insgesamt vier Jahre Vor-Ort-Service. Zusätzlich ist ein einjähriger Lenovo Premier Support inklusive, der den direkten Zugang zu zertifizierten Technikern ohne vorherigen First-Level-Support bietet. 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