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Lenovo ThinkSystem 2U Drive Bay Kit | 8x 2.5" SAS/SATA | SR650/SR655/SR665

Lenovo 4XH7A60930 Speicherlaufwerksgehäuse HDD-Gehäuse Schwarz, Silber 2.5 Zoll

Ersatzteile & Komponenten

Lenovo ThinkSystem 2U Drive Bay Kit | 8x 2.5" SAS/SATA | SR650/SR655/SR665

Herstellernummer: 4XH7A60930

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Lenovo ThinkSystem 2U 8x2.5" SAS/SATA Backplane – Erweiterte Storage-Flexibilität für Business-Server Das Lenovo ThinkSystem 2U 8x2.5" SAS/SATA Backplane Kit (4XH7A60930) ist ein spezialisiertes Serverzubehörkit, das die Storage-Kapazität ausgewählter ThinkSystem-Server gezielt erweitert. Als Backplane-Lösung ermöglicht es IT-Administratoren, bis zu acht 2,5-Zoll-Laufwerke in einem kompakten 2U-Rackgehäuse zu betreiben und dabei sowohl SAS- als auch SATA-Schnittstellen zu nutzen. Die Lösung richtet sich primär an Unternehmen, die ihre bestehende ThinkSystem-Infrastruktur mit zusätzlicher Storage-Flexibilität ausstatten möchten, ohne dabei auf separate Storage-Systeme angewiesen zu sein. Kompatibilität und Einsatzbereich der Backplane-Lösung Laut Hersteller ist das 4XH7A60930 Backplane Kit gezielt für ausgewählte Lenovo ThinkSystem-Server entwickelt worden. Die Kompatibilität erstreckt sich auf die ThinkSystem SR650 V2 (7D15) in der 2,5-Zoll-Konfiguration sowie die ThinkSystem SR655-Serie (Modelle 7Y00 und 7Z01) und die SR665-Serie (7D2V, 7D2W), jeweils in ihren 2,5-Zoll-Varianten. Diese spezifische Kompatibilitätsliste ist entscheidend für IT-Administratoren, da Backplane-Systeme hardwarespezifisch konstruiert sind. Die mechanischen Befestigungen, elektrischen Verbindungen und die Signalführung müssen exakt auf die jeweilige Server-Plattform abgestimmt sein. Eine fehlerhafte Installation in nicht-kompatiblen Systemen kann zu Funktionsausfällen oder sogar Hardwareschäden führen. ThinkSystem SR650 V2 Integration Der ThinkSystem SR650 V2 ist Lenovos vielseitigster 2U-Rackserver und wird häufig für virtualisierte Umgebungen, Datenbank-Workloads und Unternehmensanwendungen eingesetzt. Das 8x2.5" Backplane Kit erweitert die Storage-Optionen dieses Systems erheblich, da es zusätzlich zu den bereits vorhandenen Laufwerksschächten installiert werden kann. Dies ist besonders relevant für Umgebungen mit hohen IOPS-Anforderungen oder für Software-Defined Storage-Implementierungen. SR655 und SR665 AMD-Plattformen Die ThinkSystem SR655 und SR665 basieren auf AMD EPYC-Prozessoren und sind für rechenintensive Workloads optimiert. Die Integration des Backplane Kits in diese Systeme ermöglicht es, die hohe Rechenleistung mit entsprechend dimensionierter Storage-Performance zu kombinieren. Gerade bei Anwendungen wie In-Memory-Datenbanken oder Analytics-Workloads profitiert die Gesamtperformance von der Möglichkeit, lokale NVMe-SSDs in großer Anzahl einzusetzen. SAS- und SATA-Schnittstellen: Flexibilität für verschiedene Speichertypen Die Unterstützung sowohl für SAS- als auch SATA-Laufwerke macht dieses Backplane Kit besonders vielseitig. Diese Dual-Interface-Fähigkeit ist ein wichtiges Differenzierungsmerkmal, da sie IT-Abteilungen ermöglicht, ihre Storage-Strategie flexibel an Budget und Performance-Anforderungen anzupassen. SAS-Laufwerke: Enterprise-Performance SAS-Laufwerke (Serial Attached SCSI) sind für Enterprise-Umgebungen konzipiert und bieten typischerweise höhere Zuverlässigkeit, bessere Fehlerkorrektur und niedrigere Latenz als SATA-Pendants. In einem 8-Bay-Backplane-System können SAS-SSDs für kritische Anwendungen eingesetzt werden, die konstant hohe IOPS benötigen. Die höheren Kosten pro GB rechtfertigen sich durch die längere Lebensdauer und bessere Konsistenz der Performance-Werte. SATA-Integration: Kosteneffizienz bei hohen Kapazitäten SATA-Laufwerke bieten das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis für Anwendungen, bei denen primär die Kapazität im Vordergrund steht. In einem Mixed-Storage-Szenario können SATA-SSDs für weniger kritische Daten oder als Tier-2-Storage in automatisierten Storage-Tiering-Systemen fungieren. Die Möglichkeit, beide Interface-Typen in derselben Backplane zu mischen, vereinfacht das Storage-Management erheblich. 2U-Formfaktor und Rack-Integration Der 2U-Formfaktor (2 Höheneinheiten = 88,9 mm) stellt einen bewährten Kompromiss zwischen Dichte und Kühlung dar. In modernen Rechenzentren ist die effiziente Raumnutzung entscheidend, und 2U-Systeme ermöglichen es, sowohl ausreichend Hardware als auch angemessene Luftzirkulation in einem 19-Zoll-Rack unterzubringen. Das schwarze und silberne Gehäusedesign entspricht den Enterprise-Standards für Rack-Hardware und integriert sich nahtlos in bestehende ThinkSystem-Installationen. Die farbliche Abstimmung mag oberflächlich erscheinen, ist aber für die professionelle Präsentation in Rechenzentren durchaus relevant, insbesondere wenn Kunden oder Auditoren Zugang zu den Räumlichkeiten haben. Thermische Überlegungen Bei der Installation von acht 2,5-Zoll-Laufwerken in einem 2U-System ist das Thermal Management kritisch. SAS- und SATA-SSDs erzeugen weniger Abwärme als ihre HDD-Pendants, dennoch muss die Kühlung der Gesamtkonfiguration berücksichtigt werden. Die Backplane ist so konstruiert, dass sie die Luftzirkulation der jeweiligen Server-Plattform optimal nutzt, ohne zusätzliche Lüfter zu benötigen. Installation und Integration in die Server-Architektur Die Installation einer Backplane erfordert fortgeschrittene Hardware-Kenntnisse und sollte ausschließlich von qualifizierten Technikern durchgeführt werden. Das Kit umfasst nicht nur die eigentliche Backplane, sondern auch die notwendigen Kabel und Befestigungselemente für die Integration in die kompatiblen Server-Modelle. Controller-Integration Die Backplane funktioniert in Verbindung mit den RAID- oder HBA-Controllern der jeweiligen Server. Je nach Konfiguration können die acht Laufwerksbays als einzelne Volumes, in RAID-Konfigurationen oder als JBOD (Just a Bunch of Disks) betrieben werden. Die Flexibilität hängt dabei von den Fähigkeiten des verwendeten Storage-Controllers ab. Hot-Swap-Funktionalität Ein wesentlicher Vorteil professioneller Backplane-Systeme ist die Hot-Swap-Fähigkeit, die es ermöglicht, Laufwerke im laufenden Betrieb zu wechseln. Dies ist für die Wartung kritischer Systeme unverzichtbar, da Ausfallzeiten minimiert werden können. Die entsprechenden Carrier-Module (Drive Trays) müssen separat beschafft werden und sind spezifisch für die jeweilige Server-Generation konstruiert. Performance-Skalierung und Storage-Architekturen Die Möglichkeit, acht zusätzliche 2,5-Zoll-Laufwerke zu integrieren, eröffnet verschiedene Storage-Architektur-Optionen. In modernen Enterprise-Umgebungen sind Software-Defined Storage-Lösungen wie VMware vSAN, Microsoft Storage Spaces Direct oder Ceph weit verbreitet, und alle profitieren von einer größeren Anzahl lokaler Laufwerke. NVMe-SSD Integration Obwohl die Produktspezifikation SAS/SATA-Schnittstellen nennt, unterstützen moderne Server-Backplanes häufig auch NVMe-SSDs über entsprechende Adapter. NVMe bietet deutlich höhere Performance als SATA und geringere Latenz als SAS, allerdings zu höheren Kosten. Für Performance-kritische Anwendungen wie In-Memory-Datenbanken oder High-Frequency Trading kann diese Option entscheidend sein. RAID-Konfigurationen Mit acht verfügbaren Laufwerksbays ergeben sich verschiedene RAID-Konfigurationsmöglichkeiten. RAID 10 mit acht Laufwerken bietet sowohl Redundanz als auch hohe Performance, während RAID 6 mit einem Hot-Spare maximale Datensicherheit gewährleistet. Die Wahl der RAID-Konfiguration hängt von den spezifischen Anforderungen der Anwendung ab: OLTP-Datenbanken bevorzugen RAID 10 für niedrige Latenz, während OLAP-Systeme von der höheren Kapazität eines RAID 5 oder 6 profitieren können. Wartung und Lifecycle-Management Professional Server-Hardware wie das ThinkSystem Backplane Kit ist für Betriebszeiten von mehreren Jahren in 24/7-Umgebungen ausgelegt. Die Langlebigkeit hängt jedoch maßgeblich von der ordnungsgemäßen Wartung und dem proaktiven Austausch von Komponenten ab. Predictive Failure Analysis In Verbindung mit Lenovos XClarity Management-Software können die über die Backplane angeschlossenen Laufwerke kontinuierlich überwacht werden. SMART-Daten, Temperaturwerte und I/O-Statistiken werden erfasst und ausgewertet, um potenzielle Ausfälle frühzeitig zu erkennen. Dies ermöglicht den proaktiven Austausch von Laufwerken, bevor es zu Datenverlusten oder Systemausfällen kommt. Ersatzteilbeschaffung Da es sich um ein serienspezifisches Bauteil handelt, ist die langfristige Verfügbarkeit von Ersatzteilen ein wichtiger Aspekt für IT-Procurement-Entscheidungen. Lenovo bietet für ThinkSystem-Komponenten typischerweise einen Supportzeitraum von fünf bis sieben Jahren nach Produktionsende. Für kritische Systeme sollten Ersatzteile bevorratet oder entsprechende Service-Verträge abgeschlossen werden. Integration in moderne IT-Infrastrukturen Die erweiterte Storage-Kapazität durch das Backplane Kit passt gut zu aktuellen IT-Trends wie Hyperkonvergenz und Edge Computing. In hyperkonvergenten Infrastrukturen (HCI) werden Compute-, Storage- und Netzwerk-Ressourcen in denselben Hardware-Knoten integriert, was eine hohe lokale Storage-Performance erfordert. Virtualisierung und Container Virtualisierte Umgebungen profitieren von lokalem, schnellem Storage, da die I/O-Patterns moderner Anwendungen oft unvorhersagbar sind. Container-Orchestrierung-Plattformen wie Kubernetes können persistente Volumes direkt auf den lokalen SSDs bereitstellen, was Latenz reduziert und die Gesamtperformance verbessert. Edge Computing Szenarien In Edge Computing-Implementierungen, wo ThinkSystem-Server in abgelegenen Standorten oder Industrieumgebungen eingesetzt werden, ist lokale Storage-Redundanz besonders wichtig. Die Möglichkeit, acht Laufwerke für lokale Datenreplikation und Caching zu nutzen, reduziert die Abhängigkeit von WAN-Verbindungen zur zentralen IT-Infrastruktur. Kostenbetrachtung und ROI-Faktoren Die Investition in zusätzliche Storage-Kapazität über Backplane-Erweiterungen ist oft kosteneffizienter als der Kauf separater Storage-Systeme. Externe Storage Arrays erfordern zusätzliche Netzwerk-Infrastruktur, Management-Overhead und oft auch spezielle Fachkenntnisse für Betrieb und Wartung. Durch die Integration in bestehende Server-Hardware reduziert sich der administrative Aufwand erheblich. Ein einzelnes Management-Interface für Compute und Storage vereinfacht sowohl die täglichen Betriebsabläufe als auch die Troubleshooting-Prozesse. Dies führt zu niedrigeren TCO (Total Cost of Ownership) über die Nutzungsdauer der Hardware. Ideal für diese Einsatzbereiche Virtualisierung und Hyperkonvergenz: Die acht zusätzlichen Laufwerksbays ermöglichen lokale Storage-Pools für VMware vSAN, Microsoft Storage Spaces Direct oder ähnliche HCI-Lösungen mit den kompatiblen ThinkSystem-Servern als Compute-Knoten. Datenbank-Server mit hohen I/O-Anforderungen: Oracle, SQL Server oder PostgreSQL-Implementierungen profitieren von der Möglichkeit, Daten, Logs und temporäre Dateien auf separaten, schnellen lokalen Laufwerken zu platzieren und dabei RAID-Redundanz zu nutzen. Software-Defined Storage-Infrastrukturen: Als Storage-Knoten in Ceph, GlusterFS oder anderen verteilten Speichersystemen, wo die hohe Anzahl lokaler Laufwerke die Replikations- und Erasure-Coding-Algorithmen unterstützt. Edge Computing und Branch Office IT: In dezentralen Standorten mit ThinkSystem SR650 V2, SR655 oder SR665 Servern, wo lokale Datenreplikation und Caching-Funktionen die Abhängigkeit von WAN-Verbindungen reduzieren. Media Processing und Content Delivery: Für Anwendungen die große Datenmengen lokal verarbeiten müssen, ermöglichen die acht Laufwerksbays optimierte Workflow-Storage-Konfigurationen mit den unterstützten Server-Modellen. Häufige Fragen Welche ThinkSystem-Server sind mit diesem Backplane Kit kompatibel? Laut Hersteller ist das Kit ausschließlich kompatibel mit Lenovo ThinkSystem SR650 V2 (7D15) in der 2,5-Zoll-Konfiguration sowie den ThinkSystem SR655-Modellen (7Y00 und 7Z01) und SR665-Modellen (7D2V, 7D2W), jeweils in ihren 2,5-Zoll-Varianten. Eine Installation in anderen Server-Modellen ist nicht möglich und kann zu Beschädigungen führen. Können SAS- und SATA-Laufwerke gleichzeitig verwendet werden? Ja, die Backplane unterstützt sowohl SAS- als auch SATA-Schnittstellen und ermöglicht den gemischten Betrieb verschiedener Laufwerkstypen. Dies bietet Flexibilität bei der Kosten- und Performance-Optimierung, abhängig von den spezifischen Anwendungsanforderungen der jeweiligen Laufwerksbays. Sind die Drive Trays (Laufwerksträger) im Kit enthalten? Hierzu liegen uns keine spezifischen Herstellerangaben vor. Typically werden bei Backplane Kits die mechanischen Laufwerksträger separat bestellt, da diese spezifisch für die jeweiligen Laufwerkstypen und Server-Generationen konstruiert sind. Eine Klärung mit dem technischen Support wird empfohlen. Welche RAID-Level sind mit acht Laufwerken möglich? Die verfügbaren RAID-Konfigurationen hängen vom verwendeten RAID-Controller ab, der im kompatiblen Server installiert ist. Mit acht Laufwerken sind typischerweise RAID 0, 1, 5, 6, 10 und 50 möglich. Spezifische Unterstützung sollte in der Dokumentation des jeweiligen ThinkSystem-Servers überprüft werden. Kann das Kit in bereits produktiven Servern nachgerüstet werden? Die Installation erfordert das Herunterfahren des Servers und sollte nur von qualifizierten Technikern durchgeführt werden. Je nach Server-Konfiguration und vorhandener Hardware können zusätzliche Komponenten wie Controller-Karten oder Kabel erforderlich sein. Eine Kompatibilitätsprüfung vor der Bestellung wird dringend empfohlen. Unterstützt die Backplane Hot-Swap-Funktionalität? Professional Server-Backplanes unterstützen in der Regel Hot-Swap-Betrieb, dies hängt jedoch von der spezifischen Implementierung in den kompatiblen ThinkSystem-Servern ab. Die endgültige Hot-Swap-Fähigkeit wird durch die Kombination aus Backplane, Controller und Server-Firmware bestimmt.

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