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Lenovo ThinkSystem DE4000 HIC | SAS RAID Controller | 4x 12Gb/s

Lenovo - Speichercontroller (RAID) - 4 Sender/Kanal - SAS 12Gb/s - für ThinkSystem DE4000F; DE4000H Hybrid

Ersatzteile & Komponenten

Lenovo ThinkSystem DE4000 HIC | SAS RAID Controller | 4x 12Gb/s

Herstellernummer: 4C57A14367

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Lenovo ThinkSystem DE4000 HIC – Professioneller RAID-Controller für Enterprise-Storage Der Lenovo ThinkSystem DE4000 HIC (4C57A14367) ist ein spezialisierter RAID-Speichercontroller im Plug-in-Modul-Format, der exklusiv für die ThinkSystem DE4000-Speichersysteme entwickelt wurde. Mit vier SAS 12Gb/s-Kanälen und nativer RAID-Unterstützung bildet dieser Controller die zentrale Schnittstelle zwischen Server und Festplatten-Arrays in professionellen Rechenzentrumsumgebungen. Der DE4000 HIC richtet sich primär an IT-Administratoren und Systemintegratoren, die hochperformante, skalierbare Storage-Lösungen für unternehmenskritische Anwendungen implementieren. Architektur und RAID-Performance Der ThinkSystem DE4000 HIC basiert auf einer modernen RAID-Controller-Architektur, die speziell für die Anforderungen aktueller Enterprise-Workloads optimiert wurde. Mit vier unabhängigen SAS-Kanälen und einer Übertragungsrate von 12 Gb/s pro Kanal erreicht der Controller eine theoretische Gesamtbandbreite von 48 Gb/s (6 GB/s). Diese Architektur ermöglicht es, mehrere Festplatten-Arrays parallel zu verwalten und dabei eine gleichmäßige Last-Verteilung zu gewährleisten. Die SAS 12Gb/s-Schnittstelle bringt im Vergleich zu älteren 6Gb/s-Controllern deutliche Vorteile bei der Verwaltung moderner SSD-Arrays. Während eine einzelne Enterprise-SSD bereits Transferraten von über 500 MB/s erreichen kann, würde ein 6Gb/s-Controller hier zum Flaschenhals werden. Der DE4000 HIC hingegen kann selbst schnelle NVMe-to-SAS-Bridge-Lösungen ohne Performance-Einbußen verwalten. Besonders bei RAID-5- und RAID-6-Konfigurationen mit vielen Festplatten spielt die erhöhte Bandbreite ihre Stärken aus. Die Parity-Berechnung und -Verteilung kann auf mehrere Kanäle parallelisiert werden, was sowohl die Schreibgeschwindigkeit als auch die Rebuild-Zeiten nach einem Festplattenausfall deutlich verkürzt. In der Praxis bedeutet dies kürzere Ausfallzeiten und eine höhere Datenverfügbarkeit – ein kritischer Faktor in 24/7-Umgebungen. Konnektivität und Erweiterbarkeit Der DE4000 HIC verfügt über vier SAS 12Gb/s-Anschlüsse im 36-poligen Mini SAS HD-Format (SFF-8644). Diese Steckverbindung hat sich als Standard für moderne Storage-Systeme etabliert, da sie eine höhere Packungsdichte ermöglicht als traditionelle SAS-Konnektoren. Jeder SFF-8644-Anschluss kann bis zu vier SAS-Lanes übertragen, wodurch der Controller insgesamt 16 SAS-Lanes verwalten kann. Die Verwendung von Mini SAS HD-Verbindungen bringt mehrere praktische Vorteile mit sich: Die Kabel sind dünner und flexibler als herkömmliche SAS-Kabel, was die Luftzirkulation im Gehäuse verbessert und die Installation vereinfacht. Gleichzeitig sind die Steckverbindungen robuster und weniger anfällig für Kontaktprobleme – ein wichtiger Aspekt in Rechenzentrumsumgebungen, wo Vibrationen und thermische Zyklen die Hardware belasten können. Für IT-Administratoren bedeutet diese Konfiguration eine hohe Flexibilität bei der Storage-Erweiterung. Je nach Anforderung können sowohl mehrere kleinere Festplatten-Enclosures als auch große, hochdichte Storage-Arrays angeschlossen werden. Die vier unabhängigen Kanäle ermöglichen es zudem, verschiedene RAID-Level oder Storage-Tiers parallel zu betreiben – beispielsweise schnelle SSD-Arrays für Datenbanken auf zwei Kanälen und kostengünstige HDD-Arrays für Backups auf den anderen beiden Kanälen. Kompatibilität und Systemintegration Der DE4000 HIC ist ausschließlich für die Lenovo ThinkSystem DE4000-Serie konzipiert und unterstützt verschiedene Konfigurationen dieser Produktlinie. Dazu gehören das DE4000F 2U24 SFF Controller Enclosure für reine SSD-Deployments, das DE4000H Hybrid System in verschiedenen Formfaktoren (2U12 LFF, 2U24 SFF, 4U60 LFF) für gemischte HDD/SSD-Umgebungen sowie spezialisierte Controller Enclosures. Diese enge Integration in das ThinkSystem-Ökosystem bringt mehrere Vorteile mit sich. Lenovo kann die Firmware-Entwicklung zwischen Controller und Enclosures optimal aufeinander abstimmen, was zu besserer Performance und höherer Stabilität führt. Gleichzeitig vereinfacht sich das Support-Management, da alle Komponenten von einem Hersteller stammen und gemeinsam getestet wurden. Die verschiedenen Enclosure-Typen decken unterschiedliche Anwendungsszenarien ab: Das 2U24 SFF Format eignet sich ideal für hochperformante Datenbank-Workloads mit vielen kleinen SSDs, während das 4U60 LFF Format maximale Kapazität für Archive und Backup-Systeme bietet. Das Hybrid-Design des DE4000H ermöglicht es, sowohl schnelle SSDs für häufig genutzte Daten als auch kostengünstige HDDs für selten zugegriffene Inhalte in einem System zu kombinieren. Performance-Optimierung für Enterprise-Workloads Die Architektur des DE4000 HIC ist speziell auf die Anforderungen moderner Enterprise-Anwendungen ausgelegt. Mit vier parallelen SAS-Kanälen kann der Controller mehrere I/O-Streams gleichzeitig verarbeiten, ohne dass es zu Blockierungen kommt. Dies ist besonders wichtig bei virtualisierten Umgebungen, wo mehrere VMs gleichzeitig auf das Storage-System zugreifen. In der Praxis zeigt sich dieser Vorteil beispielsweise bei Datenbank-Workloads, wo gleichzeitig Transaktions-Logs geschrieben, Indizes gelesen und Background-Prozesse ausgeführt werden. Während ein Single-Channel-Controller diese verschiedenen Zugriffsmuster sequenziell abarbeiten müsste, kann der DE4000 HIC sie auf verschiedene Kanäle verteilen und parallel verarbeiten. Auch bei Backup- und Archivierungsaufgaben spielt die Multi-Channel-Architektur ihre Stärken aus. Während auf einem Kanal große, sequenzielle Datenblöcke für die Archivierung übertragen werden, können auf den anderen Kanälen weiterhin normale Anwendungszugriffe bedient werden. Dies reduziert die Performance-Einbußen während Backup-Windows erheblich. Zuverlässigkeit und Fehlertoleranz Als Enterprise-Komponente ist der DE4000 HIC auf maximale Verfügbarkeit ausgelegt. Die Verwendung von SAS-Technologie bringt inherente Zuverlässigkeitsvorteile mit sich: SAS-Verbindungen sind full-duplex-fähig und verfügen über integrierte Fehlerkorrektur und -erkennung. Jeder SAS-Kanal kann unabhängig überwacht werden, wodurch sich Verbindungsprobleme isolieren und diagnostizieren lassen. Die vier separaten Kanäle bieten zudem eine natürliche Redundanz-Möglichkeit. In kritischen Umgebungen können RAID-Arrays über mehrere Kanäle gespiegelt werden, sodass der Ausfall eines Kanals nicht zum Datenverlust führt. Diese Konfiguration ist besonders in hochverfügbaren Systemen wie ERP-Servern oder E-Commerce-Plattformen von Bedeutung. Die Plug-in-Modul-Architektur ermöglicht außerdem einen einfachen Austausch des Controllers ohne größere Systemunterbrechungen. In redundant ausgelegten Storage-Systemen kann der DE4000 HIC während eines geplanten Wartungsfensters getauscht werden, während das System über alternative Pfade weiterläuft. Integration in bestehende IT-Infrastrukturen Der DE4000 HIC fügt sich nahtlos in etablierte Enterprise-IT-Umgebungen ein. Die Verwaltung erfolgt über die Standard-ThinkSystem-Management-Tools, die IT-Administratoren bereits von anderen Lenovo-Servern kennen. Dies reduziert den Schulungsaufwand und vereinfacht die operative Betreuung. Für Monitoring und Wartung können die RAID-Status-Informationen in bestehende Überwachungssysteme integriert werden. SNMP-basierte Monitoring-Lösungen wie Nagios, Zabbix oder Microsoft System Center können Festplattenausfälle, Performance-Anomalien und andere kritische Ereignisse automatisch erkennen und entsprechende Alerts generieren. Bei der Kapazitätsplanung bietet der DE4000 HIC durch seine modulare Architektur hohe Flexibilität. Storage-Administratoren können mit kleineren Konfigurationen beginnen und bei Bedarf zusätzliche Enclosures hinzufügen, ohne die bestehende Infrastruktur ersetzen zu müssen. Diese Skalierbarkeit ist besonders für wachsende Unternehmen von Vorteil, die ihre IT-Investitionen über mehrere Jahre verteilen möchten. Ideal für diese Einsatzbereiche Enterprise-Datenbanken: Die vier parallelen SAS-Kanäle mit 12 Gb/s ermöglichen die optimale Verwaltung großer Datenbank-Arrays mit hohen I/O-Anforderungen, wie sie bei SAP HANA, Oracle oder Microsoft SQL Server auftreten. Virtualisierte Rechenzentren: Durch die Multi-Channel-Architektur können verschiedene VMs gleichzeitig auf das Storage zugreifen, ohne sich gegenseitig zu blockieren – ideal für VMware vSphere oder Hyper-V-Umgebungen. Backup- und Archivierungssysteme: Die hohe Bandbreite und die Möglichkeit, verschiedene Storage-Tiers zu verwalten, macht den Controller ideal für Backup-Appliances und hierarchische Storage-Management-Systeme. Content-Delivery und Medien-Streaming: Die parallele Verarbeitung von Storage-Zugriffen unterstützt Anwendungen mit hohen sequenziellen Durchsatzanforderungen wie Video-on-Demand-Plattformen oder Content-Distribution-Networks. High-Performance Computing: In HPC-Clustern, wo große Datenmengen parallel verarbeitet werden, ermöglicht die Multi-Channel-Architektur optimale Storage-Performance für Simulations- und Analyseanwendungen. Häufige Fragen Ist der DE4000 HIC mit anderen Lenovo-Storage-Systemen kompatibel? Nein, der DE4000 HIC ist ausschließlich für die ThinkSystem DE4000-Serie entwickelt und unterstützt nur DE4000F und DE4000H Systeme in verschiedenen Konfigurationen. Eine Verwendung mit anderen Storage-Systemen ist nicht möglich. Wie viele Festplatten können maximal angeschlossen werden? Die maximale Anzahl der anschließbaren Festplatten hängt von der verwendeten Enclosure-Konfiguration ab. Jeder SAS-Kanal kann theoretisch bis zu 128 SAS-Geräte verwalten, in der Praxis wird die Anzahl jedoch durch die physischen Enclosure-Limits bestimmt – beispielsweise 24 SSDs im 2U24 SFF Format oder 60 HDDs im 4U60 LFF Format. Welche RAID-Level werden unterstützt? Laut Hersteller handelt es sich um einen RAID-fähigen Speichercontroller. Die spezifischen unterstützten RAID-Level sind abhängig von der Enclosure-Firmware und können RAID 0, 1, 5, 6 und 10 umfassen, jedoch liegen uns keine detaillierten Angaben zu den exakt verfügbaren Modi vor. Kann der Controller während des Betriebs getauscht werden? Als Plug-in-Modul ist der DE4000 HIC grundsätzlich für den Austausch konzipiert. Ob ein Hot-Swap während des laufenden Betriebs möglich ist, hängt von der jeweiligen Enclosure-Konfiguration und der redundanten Auslegung des Systems ab. Hierzu liegen uns keine spezifischen Herstellerangaben vor. Welche Kabel werden für den Anschluss benötigt? Der Controller verwendet SAS-Kabel mit 36-poligen Mini SAS HD-Anschlüssen (SFF-8644). Die benötigten Kabel sind in der Regel Teil der Enclosure-Lieferung oder müssen separat als SAS 12Gb/s-kompatible Verbindungskabel beschafft werden. Ist eine Firmware-Aktualisierung möglich? Als Enterprise-Controller wird der DE4000 HIC über die ThinkSystem-Management-Tools verwaltet, die normalerweise auch Firmware-Updates unterstützen. Spezifische Details zum Update-Prozess sind in der ThinkSystem-Dokumentation zu finden.

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