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Lenovo ThinkSystem M.2 SATA RAID Kit | 2-Bay Enablement | SR/HX

Lenovo M.2 SATA 2-Bay RAID Enablement Kit - Aktivierungs-Kit - für ThinkAgile HX5531 Certified Node; HX7530 Appliance; HX7531 Certified Node

Ersatzteile & Komponenten

Lenovo ThinkSystem M.2 SATA RAID Kit | 2-Bay Enablement | SR/HX

Herstellernummer: 4Y37A09739

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Das Lenovo ThinkSystem M.2 SATA 2-Bay RAID Enablement Kit ist eine spezialisierte Hardware-Erweiterung für Lenovo Server der ThinkSystem- und ThinkAgile-Serien. Als Aktivierungs-Kit ermöglicht es die Implementierung von RAID-Funktionalität für M.2 SATA-SSDs in einer Zwei-Bay-Konfiguration. Das Kit richtet sich primär an Systemintegratoren, IT-Administratoren und Datacenter-Betreiber, die ihre Lenovo Server-Infrastruktur um redundante Speicherlösungen erweitern möchten. Die breite Kompatibilität mit über einem Dutzend aktueller ThinkSystem-Servermodelle macht es zu einer flexiblen Lösung für heterogene Datacenter-Umgebungen. RAID-Funktionalität und technische Grundlagen Das M.2 SATA 2-Bay RAID Enablement Kit erweitert kompatible Lenovo Server um die Möglichkeit, zwei M.2 SATA-SSDs in einer RAID-Konfiguration zu betreiben. RAID (Redundant Array of Independent Disks) bietet je nach gewähltem RAID-Level verschiedene Vorteile: RAID 1 (Mirroring) verdoppelt die Ausfallsicherheit durch Spiegelung der Daten auf beide Laufwerke, während RAID 0 (Striping) die Schreibgeschwindigkeit durch parallele Datenverteilung erhöht. M.2 SATA-SSDs kombinieren die Vorteile des kompakten M.2-Formfaktors mit der bewährten SATA-Schnittstelle. Während M.2 NVMe-SSDs über PCIe-Lanes angebunden sind und höhere Transferraten erreichen, nutzen M.2 SATA-SSDs die etablierte SATA-Schnittstelle mit Transferraten bis zu 6 Gbit/s. Für viele Server-Anwendungen, insbesondere bei sequenziellen Workloads oder wenn die Priorität auf Kosteneinsparung und bewährter Technologie liegt, bieten SATA-SSDs ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Enablement Kit fungiert als Hardware-Schnittstelle zwischen dem Server-Motherboard und den M.2-SSDs. Es stellt die notwendigen Controller-Funktionen bereit, um RAID-Modi zu konfigurieren und zu verwalten. Dabei arbeitet es nahtlos mit der Lenovo XClarity-Management-Software zusammen, wodurch IT-Administratoren RAID-Arrays remote überwachen und konfigurieren können. Kompatibilität mit ThinkSystem und ThinkAgile Servern Das RAID Enablement Kit ist für eine beeindruckende Bandbreite aktueller Lenovo Server-Systeme entwickelt worden. Zu den kompatiblen Modellen gehören die ThinkAgile HX-Serie, die speziell für hyperkonvergente Infrastrukturen (HCI) konzipiert wurde. Die HX3375 und HX3376 Appliances sowie Certified Nodes richten sich an kleinere bis mittlere Implementierungen, während die HX5530/5531 und HX7530/7531 Systeme für größere, skalierbare HCI-Umgebungen ausgelegt sind. Bei den klassischen ThinkSystem Servern unterstützt das Kit die SR630 V2 und SR650 V2 Modelle, die als vielseitige 2U-Rack-Server für Virtualisierung, Datenbanken und Anwendungsserver eingesetzt werden. Die SR635 und SR645 repräsentieren Lenovos AMD EPYC-basierte Serverplattformen, die sich durch hohe Kern-Anzahl und Speicher-Bandbreite auszeichnen. Besonders interessant ist die Kompatibilität mit der SR665-Serie, die auf AMD EPYC Prozessoren der neuesten Generation setzt und bis zu 128 PCIe-Lanes bietet. Die High-End-Systeme SR670 V2 und SR860 V2 sind für rechenintensive Workloads wie KI-Training, wissenschaftliche Simulationen oder In-Memory-Datenbanken konzipiert. Das RAID Kit ermöglicht es, auch in diesen leistungsstarken Systemen eine kostengünstige, redundante Speicherlösung für Betriebssystem-Installation oder Boot-Partitionen zu implementieren. Der Tower-Server ST650 V2 rundet das Kompatibilitätsspektrum ab und bietet eine Stand-Alone-Lösung für Unternehmen, die keine Rack-Infrastruktur benötigen. Integration in Datacenter-Architekturen In modernen Datacenter-Umgebungen spielt die Speicher-Tiering-Strategie eine entscheidende Rolle bei der Optimierung von Performance und Kosten. Das M.2 SATA RAID Kit fügt sich ideal in eine mehrstufige Speicherlandschaft ein: Während hochperformante NVMe-SSDs über PCIe für latenzkriitsche Anwendungsdaten genutzt werden, können M.2 SATA-Arrays für Betriebssystem-Images, Boot-Volumes oder weniger zeitkritische Daten eingesetzt werden. Besonders in virtualisierten Umgebungen mit VMware vSphere, Microsoft Hyper-V oder Red Hat OpenShift bietet das RAID Kit Vorteile bei der Implementierung von separaten Boot-LUNs. Hypervisor können auf den gespiegelten M.2 SATA-SSDs installiert werden, während die eigentlichen VM-Datastores auf schnelleren NVMe-Arrays oder SAN-Storage liegen. Diese Trennung erhöht die Systemstabilität und vereinfacht Wartungsarbeiten. Für Container-Orchestrierung mit Kubernetes kann das RAID Kit als persistente Speicherlösung für etcd-Datenbanken oder Registry-Services dienen. Die Kombination aus Ausfallsicherheit durch RAID 1 und den niedrigeren Kosten von SATA-SSDs gegenüber Enterprise-NVMe-Laufwerken macht es zu einer wirtschaftlichen Wahl für weniger performance-kritische Container-Workloads. Implementierung und Management Die Installation des RAID Enablement Kits erfolgt in kompatiblen Lenovo Servern über standardisierte M.2-Steckplätze. Lenovo hat das Kit so konzipiert, dass es ohne umfangreiche Hardware-Modifikationen in die Ziel-Systeme integriert werden kann. Die mechanische Befestigung erfolgt über die standard M.2-Mounting-Mechanismen, während die elektrische Anbindung über die vorhandenen SATA-Controller des Server-Motherboards realisiert wird. Das Management der RAID-Funktionalität erfolgt über Lenovos XClarity Controller-Firmware, die in alle kompatiblen ThinkSystem Server integriert ist. Administratoren können RAID-Konfigurationen während des Boot-Vorgangs über das BIOS-Interface einrichten oder zur Laufzeit über die XClarity Web-Oberfläche verwalten. Dabei stehen Standard-RAID-Modi wie RAID 0 (Performance), RAID 1 (Mirroring) zur Verfügung. Die Integration in bestehende Monitoring- und Management-Tools erfolgt über SNMP, Redfish-APIs oder Lenovo XClarity Administrator. Dadurch können Systemadministratoren den Zustand der RAID-Arrays zentral überwachen, Alerts bei Laufwerksfehlern empfangen und präventive Wartungsmaßnahmen einleiten. Die Firmware des Kits unterstützt S.M.A.R.T.-Monitoring der angeschlossenen SSDs, wodurch sich abzeichnende Laufwerksprobleme frühzeitig erkannt werden können. Performance-Charakteristika und Anwendungsszenarien Die Performance des RAID Kits hängt maßgeblich von den verwendeten M.2 SATA-SSDs und der gewählten RAID-Konfiguration ab. In RAID 1-Konfiguration entspricht die Leseleistung etwa der eines einzelnen Laufwerks, während Schreibvorgänge durch das notwendige Mirroring theoretisch verlangsamt werden. Moderne SATA-SSD-Controller kompensieren dies jedoch durch intelligente Caching-Mechanismen und parallele Schreiboperationen. Für Anwendungsszenarien wie Betriebssystem-Installation, Hypervisor-Deployment oder Boot-Images bietet SATA-Performance von bis zu 550 MB/s sequenziell völlig ausreichende Transferraten. Bei random I/O-Operationen, die für Boot-Vorgänge und Systemstart charakteristisch sind, erreichen qualitativ hochwertige M.2 SATA-SSDs IOPS-Werte von 90.000 bis 100.000, was deutlich über mechanischen Festplatten liegt und für diese Anwendungen mehr als ausreichend ist. In Umgebungen mit vielen virtuellen Maschinen kann das RAID Kit als Speicher für VM-Templates oder weniger I/O-intensive Workloads dienen. Anwendungen wie File-Services, Print-Server oder interne Web-Services profitieren von der Ausfallsicherheit des RAID 1-Setups, ohne die höheren Kosten enterprise-tauglicher NVMe-SSDs zu rechtfertigen. Die geringere Stromaufnahme von M.2 SATA-SSDs gegenüber 2.5"-Laufwerken trägt zudem zur Energieeffizienz des Gesamtsystems bei. Wartung und Lifecycle-Management Das Lifecycle-Management des RAID Enablement Kits integriert sich nahtlos in Lenovos Service- und Support-Struktur. Als originales Lenovo-Zubehör unterliegt es denselben Garantie- und Service-Bedingungen wie die kompatiblen Server-Systeme. Dies vereinfacht die Beschaffung von Ersatzteilen und gewährleistet konsistente Support-Prozesse für IT-Abteilungen. Firmware-Updates für das RAID Kit werden über Lenovos UpdateXpress System Packs (UXSP) oder XClarity Administrator ausgeliefert. Diese automatisierte Update-Mechanismen stellen sicher, dass alle Systemkomponenten inklusive des RAID Kits auf dem aktuellen Software-Stand bleiben. Lenovo veröffentlicht regelmäßig UXSP-Pakete, die getestete Kombinationen aus BIOS-, Firmware- und Treiber-Updates enthalten. Bei Laufwerksausfällen in RAID 1-Konfiguration ermöglicht das Hot-Swap-fähige Design den Austausch defekter M.2 SSDs ohne Systemunterbrechung. Die automatische Rebuild-Funktion startet unmittelbar nach dem Einsetzen eines Ersatzlaufwerks und stellt die vollständige Redundanz wieder her. Während des Rebuild-Prozesses bleibt das System voll funktionsfähig, auch wenn die I/O-Performance vorübergehend reduziert sein kann. Ideal für diese Einsatzbereiche Hypervisor und Virtualisierungsplattformen: Das RAID Kit bietet eine ausfallsichere Boot-Lösung für VMware ESXi, Microsoft Hyper-V oder Red Hat Enterprise Virtualization. Die Trennung von Hypervisor-Installation und VM-Storage auf separaten Speicher-Tiers erhöht die Systemstabilität. Container-Orchestrierung und Kubernetes: Als persistenter Speicher für etcd-Cluster, Container-Registries oder weniger performance-kritische Container-Workloads bietet das Kit die notwendige Ausfallsicherheit bei moderaten Kosten. Datenbank-Server mit Speicher-Tiering: Für Anwendungen wie PostgreSQL, MySQL oder Microsoft SQL Server kann das RAID Kit für Transaction-Logs, Backup-Daten oder Read-Only-Replicas genutzt werden, während Hot-Data auf schnelleren NVMe-Arrays liegt. File- und Print-Services: In Umgebungen mit Windows Server, Samba oder NFS bietet das Kit ausreichende Performance für File-Sharing-Workloads bei gleichzeitiger Datenredundanz durch RAID 1-Mirroring. Entwicklungs- und Test-Umgebungen: Für CI/CD-Pipelines, Build-Server oder Test-Infrastrukturen stellt das RAID Kit eine kostengünstige Speicherlösung bereit, die dennoch Ausfallsicherheit für kritische Development-Assets gewährleistet. Häufige Fragen Welche RAID-Level werden von dem Kit unterstützt? Das M.2 SATA 2-Bay RAID Enablement Kit unterstützt die Standard-RAID-Level für Zwei-Laufwerk-Konfigurationen: RAID 0 (Striping) für erhöhte Performance und RAID 1 (Mirroring) für Datenredundanz. Die Konfiguration erfolgt über die XClarity Controller-Firmware der kompatiblen Lenovo Server. Können bereits installierte M.2 SSDs nachträglich in ein RAID konvertiert werden? Die Konvertierung bestehender M.2 SATA-Installationen in RAID-Konfigurationen ist möglich, erfordert jedoch in der Regel eine Neuformatierung der Laufwerke. Bestehende Daten müssen vor der RAID-Erstellung gesichert und anschließend wiederhergestellt werden. Eine non-destructive Konvertierung ist technisch nicht möglich. Ist das Kit mit M.2 NVMe-SSDs kompatibel? Nein, das RAID Enablement Kit ist spezifisch für M.2 SATA-SSDs entwickelt. M.2 NVMe-SSDs verwenden eine andere Signalführung über PCIe-Lanes und sind nicht mit diesem Kit kompatibel. Für NVMe-RAID-Funktionalität sind separate Hardware-RAID-Controller oder Software-RAID-Lösungen erforderlich. Welche maximale Kapazität wird pro M.2 SSD unterstützt? Hierzu liegen uns keine spezifischen Herstellerangaben zur maximalen Laufwerkskapazität vor. Die Kompatibilität hängt sowohl vom RAID Kit als auch vom jeweiligen Server-Modell ab. Lenovo empfiehlt, aktuelle Compatibility-Listen in der Server-Dokumentation zu konsultieren oder den technischen Support zu kontaktieren. Wie erfolgt das Monitoring und Management der RAID-Arrays? Das Management erfolgt über Lenovos XClarity Controller, der in alle kompatiblen ThinkSystem Server integriert ist. Administratoren können RAID-Status über die Web-Oberfläche, SNMP oder Redfish-APIs überwachen. S.M.A.R.T.-Daten der SSDs werden ebenfalls über diese Schnittstellen bereitgestellt, um präventive Wartung zu ermöglichen. Ist Hot-Swap-Funktionalität für die M.2 SSDs verfügbar? Die Hot-Swap-Fähigkeit hängt vom spezifischen Server-Modell und dessen M.2-Slot-Implementierung ab. Viele der kompatiblen ThinkSystem Server unterstützen Hot-Swap für M.2-Laufwerke, jedoch sollte dies für jedes spezifische Server-Modell in der jeweiligen Dokumentation verifiziert werden, da die Implementierung modellabhängig variieren kann.

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