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LENOVO ThinkSystem NVMe Backplane | 2U 8x2.5" | SR665 Server

Lenovo - Server NVMe PCIe SSD-Backplane - für ThinkSystem SR665 7D2V, 7D2W

Ersatzteile & Komponenten

LENOVO ThinkSystem NVMe Backplane | 2U 8x2.5" | SR665 Server

Herstellernummer: 4XH7A61059

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Die LENOVO ThinkSystem 2U 8x2.5'' NVMe Backplane (Artikelnummer 4XH7A61059) ist eine speziell für den professionellen Servereinsatz entwickelte NVMe-PCIe-SSD-Backplane, die ausschließlich für die Lenovo ThinkSystem SR665 Server-Modelle 7D2V und 7D2W konzipiert wurde. Als zentrale Speicher-Infrastruktur-Komponente ermöglicht sie die gleichzeitige Anbindung von bis zu acht 2,5-Zoll-NVMe-SSDs in einem 2U-Formfaktor und bildet damit das Rückgrat moderner hochperformanter Speicherlösungen. Die Backplane stellt eine kritische Schnittstelle zwischen den NVMe-Laufwerken und dem Server-Mainboard dar, wodurch sie maßgeblich die Storage-Performance und Skalierbarkeit des gesamten Systems beeinflusst. Technische Architektur und NVMe-Performance Die ThinkSystem NVMe-Backplane nutzt die PCIe-Schnittstelle zur direkten Kommunikation mit den angeschlossenen NVMe-SSDs und umgeht dabei traditionelle SATA- oder SAS-Controller-Engpässe. NVMe (Non-Volatile Memory Express) ist ein speziell für Flash-Speicher optimiertes Protokoll, das im Gegensatz zu älteren AHCI-Standards die parallele Verarbeitung von Tausenden von I/O-Operationen ermöglicht. Laut Hersteller ist die Backplane für den Einsatz mit den neuesten NVMe-SSD-Generationen ausgelegt und unterstützt die hohen Bandbreitenanforderungen moderner Enterprise-Workloads. Die 2U-Bauform optimiert die Platzverhältnisse im Rack und ermöglicht eine hohe Speicherdichte bei gleichzeitig effizienter Kühlung. Durch die direkte PCIe-Anbindung entstehen minimale Latenzen, was besonders bei latenz-kritischen Anwendungen wie Datenbank-Transaktionen, Virtualisierungs-Workloads oder Echtzeit-Analytics von entscheidender Bedeutung ist. Die acht Laufwerksschächte können unabhängig voneinander betrieben werden, was Hot-Swap-Funktionalität und flexible RAID-Konfigurationen ermöglicht. Ein wesentlicher Vorteil der NVMe-Technologie liegt in der deutlich reduzierten CPU-Overhead im Vergleich zu traditionellen Storage-Protokollen. Während SATA-SSDs typischerweise nur eine Command-Queue mit 32 Befehlen unterstützen, können NVMe-Laufwerke bis zu 65.536 Queues mit jeweils 65.536 Commands verwalten. Diese massive Parallelisierung wird durch die ThinkSystem-Backplane vollständig unterstützt und an das Server-System weitergegeben. Kompatibilität und System-Integration Die NVMe-Backplane ist ausschließlich für die Lenovo ThinkSystem SR665 Server in den Modellvarianten 7D2V und 7D2W entwickelt worden. Diese AMD EPYC-basierten 2U-Server bieten die notwendigen PCIe-Lanes und die entsprechende Systemarchitektur zur optimalen Nutzung der acht NVMe-Slots. Die Kompatibilitätsbeschränkung auf diese spezifischen Modelle resultiert aus den exakten mechanischen Abmessungen, der elektrischen Pinbelegung und der Integration in das jeweilige Kühlungskonzept. Der SR665 7D2V ist als Dual-Socket-Server mit zwei AMD EPYC-Prozessoren konzipiert und bietet damit ausreichend PCIe-Lanes für die vollständige Ausnutzung aller acht NVMe-Slots ohne Bandwidth-Engpässe. Das Modell 7D2W stellt eine Single-Socket-Variante dar, die ebenfalls die notwendigen PCIe-Ressourcen für die Backplane bereitstellt. Beide Server-Varianten unterstützen moderne NVMe-Features wie Namespace-Management, End-to-End-Data-Protection und erweiterte Thermal-Management-Funktionen. Die mechanische Integration erfolgt über standardisierte 2U-Mounting-Points und nutzt die werksseitig vorgesehenen Kabelverbindungen zu den PCIe-Slots des Server-Mainboards. Dabei werden spezielle Multi-Lane-PCIe-Kabel verwendet, die eine störungsfreie Signalübertragung auch bei hohen Datenraten gewährleisten. Die Backplane integriert sich nahtlos in das Server-Management-System und wird von Lenovo XClarity Administrator vollständig unterstützt. Storage-Performance und Skalierbarkeit Mit acht gleichzeitigen NVMe-Slots ermöglicht die ThinkSystem-Backplane theoretische Gesamtkapazitäten von mehreren Hundert Terabyte, abhängig von den eingesetzten SSD-Modellen. Moderne Enterprise-NVMe-SSDs erreichen Kapazitäten von bis zu 30,72 TB pro Laufwerk, wodurch sich Gesamtspeicherkapazitäten von über 245 TB realisieren lassen. Diese enormen Kapazitäten sind besonders für datenintensive Anwendungen wie Data-Warehousing, Content-Distribution oder High-Performance-Computing relevant. Die parallele Nutzung aller acht NVMe-Laufwerke ermöglicht aggregierte Durchsatzraten, die traditionelle SAS- oder SATA-basierte Storage-Arrays deutlich übertreffen. Durch intelligente Workload-Verteilung können sowohl sequenzielle als auch zufällige I/O-Patterns optimal bedient werden. RAID-Konfigurationen wie RAID 0, 1, 5, 6 oder 10 sind implementierbar und bieten verschiedene Balance-Punkte zwischen Performance, Kapazität und Ausfallsicherheit. Die Backplane unterstützt Hot-Plug-Funktionalität, wodurch defekte oder zu erweiternde NVMe-SSDs im laufenden Betrieb getauscht werden können. Diese Eigenschaft ist für kritische Produktivumgebungen unerlässlich, da Wartungsfenster minimiert und die Systemverfügbarkeit maximiert wird. LED-Indikatoren pro Laufwerksschacht signalisieren den Betriebsstatus und erleichtern die Identifikation problematischer Laufwerke. Stromversorgung und Thermal-Management Die NVMe-Backplane integriert sich in das Stromversorgungskonzept des ThinkSystem SR665 und verteilt die notwendigen Spannungen (3,3V und 12V) an alle acht NVMe-Slots. Dabei werden moderne Power-Management-Features unterstützt, die es einzelnen NVMe-SSDs ermöglichen, in stromsparende Standby-Modi zu wechseln, wenn sie nicht aktiv genutzt werden. Diese Funktionalität trägt zur Gesamteffizienz des Server-Systems bei und reduziert die Betriebskosten. Das Thermal-Management der Backplane koordiniert sich mit dem Server-Kühlungssystem und nutzt die vorhandenen Lüfter zur optimalen Temperaturregelung. NVMe-SSDs können unter Last erhebliche Wärme entwickeln, weshalb eine effiziente Wärmeableitung kritisch für Performance und Lebensdauer ist. Die Backplane positioniert die Laufwerksschächte so, dass der Luftstrom des Server-Kühlungssystems optimal genutzt wird und Hot-Spots vermieden werden. Temperatur-Monitoring erfolgt sowohl auf Backplane-Ebene als auch individuell pro NVMe-SSD und wird in das Server-Management-System integriert. Überhitzungsschutz-Mechanismen können einzelne Laufwerke oder das gesamte Storage-Subsystem bei kritischen Temperaturen automatisch heruntertakten oder in den Schutzmodus versetzen, um Hardware-Schäden zu vermeiden. Enterprise-Features und Zuverlässigkeit Als Enterprise-Komponente erfüllt die ThinkSystem NVMe-Backplane industrielle Qualitäts- und Zuverlässigkeitsstandards. Die verwendeten Komponenten sind für kontinuierlichen 24/7-Betrieb spezifiziert und unterstützen die hohen MTBF-Werte (Mean Time Between Failures), die in Rechenzentren und kritischen IT-Infrastrukturen erforderlich sind. Laut Hersteller werden umfangreiche Qualitätstests durchgeführt, um die Langzeitstabilität unter verschiedenen Betriebsbedingungen sicherzustellen. Die Backplane implementiert Error-Correction-Mechanisms und Signal-Integrity-Features, die auch bei höchsten Datenraten eine zuverlässige Übertragung gewährleisten. PCIe-Error-Reporting wird vollständig unterstützt und ermöglicht es dem Server-Management-System, auftretende Probleme frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Diese proaktive Fehlererkennung ist essentiell für die Aufrechterhaltung hoher Service-Level-Agreements. Redundanz-Features auf Backplane-Ebene umfassen doppelt ausgelegte kritische Schaltkreise und Backup-Pfade für essentielle Signale. Sollte ein einzelner Laufwerksslot aufgrund eines Hardware-Defekts ausfallen, bleiben die verbleibenden sieben Slots voll funktionsfähig. Diese Isolated-Failure-Architektur verhindert, dass lokale Probleme das gesamte Storage-Subsystem beeinträchtigen. Management und Monitoring-Integration Die NVMe-Backplane integriert sich vollständig in Lenovos XClarity-Management-Ecosystem und bietet detaillierte Monitoring- und Diagnosemöglichkeiten. Über IPMI und Redfish-APIs können Administratoren den Status aller acht NVMe-Slots remote überwachen und detaillierte Performance-Metriken abrufen. Diese Integration ermöglicht es, Storage-Performance-Trends zu verfolgen und präventive Wartung zu planen. SNMP-Unterstützung ermöglicht die Integration in bestehende Network-Management-Systeme und Enterprise-Monitoring-Plattformen. Alle relevanten Hardware-Events wie Laufwerksausfälle, Temperaturanomalien oder Performance-Degradation werden automatisch an die Management-Konsole gemeldet. Diese proaktive Benachrichtigung ist kritisch für die Aufrechterhaltung hoher Systemverfügbarkeit. Die Backplane unterstützt SMART-Attribute-Weiterleitung von den angeschlossenen NVMe-SSDs an das Server-Management-System. Dadurch können Wear-Level-Informationen, Error-Counts und Lebensdauer-Prognosen zentral ausgewertet werden. Diese Daten ermöglichen eine datenbasierte Planung von SSD-Ersatzbeschaffungen und optimieren die Total-Cost-of-Ownership des Storage-Systems. Ideal für diese Einsatzbereiche Hochperformante Datenbank-Server: Die acht NVMe-Slots ermöglichen extrem niedrige Latenzen und hohe IOPS-Werte, die für OLTP-Datenbank-Workloads wie Microsoft SQL Server, Oracle Database oder PostgreSQL essentiell sind Virtualisierungs-Infrastrukturen: VMware vSphere, Microsoft Hyper-V oder KVM-basierte Umgebungen profitieren von der hohen Storage-Performance für VDI-Workloads und Server-Virtualisierung High-Performance-Computing (HPC): Wissenschaftliche Simulationen, Finite-Element-Analysen oder Machine-Learning-Training benötigen die hohen Datenraten, die durch acht parallel arbeitende NVMe-SSDs realisiert werden Content-Distribution und Media-Streaming: Video-on-Demand-Plattformen oder Content-Delivery-Networks nutzen die hohe sequenzielle Performance für gleichzeitige Multi-Stream-Delivery Enterprise-Backup und -Recovery: Deduplizierungs-Appliances und Backup-Server profitieren von der Kombination aus hoher Kapazität und Performance für schnelle Backup-Zyklen Häufige Fragen Ist die Backplane mit anderen Lenovo Server-Modellen kompatibel? Nein, die ThinkSystem 2U 8x2.5'' NVMe Backplane ist ausschließlich für die Lenovo ThinkSystem SR665 Modelle 7D2V und 7D2W entwickelt worden. Die spezifischen mechanischen Abmessungen, elektrischen Anschlüsse und die Integration in das Kühlungskonzept sind auf diese Server-Modelle zugeschnitten. Welche NVMe-SSD-Kapazitäten werden unterstützt? Die Backplane unterstützt alle standardkonformen 2,5-Zoll-NVMe-SSDs, unabhängig von der Kapazität. Moderne Enterprise-NVMe-SSDs sind in Kapazitäten von 480 GB bis zu 30,72 TB verfügbar, wobei alle diese Größen technisch kompatibel sind. Können die NVMe-SSDs im laufenden Betrieb getauscht werden? Ja, die Backplane unterstützt Hot-Plug-Funktionalität für alle acht NVMe-Slots. SSDs können im laufenden Betrieb entfernt und eingesetzt werden, ohne das System herunterfahren zu müssen. LED-Indikatoren zeigen den Status jedes Laufwerks an. Welche RAID-Konfigurationen sind möglich? Die acht NVMe-Slots können in verschiedenen RAID-Konfigurationen betrieben werden, einschließlich RAID 0, 1, 5, 6 und 10. Die spezifischen RAID-Möglichkeiten hängen vom eingesetzten RAID-Controller im ThinkSystem SR665 ab. Wie erfolgt das Monitoring der Backplane-Gesundheit? Die Backplane integriert sich vollständig in Lenovo XClarity Administrator und bietet detailliertes Hardware-Monitoring. Status-LEDs an jedem Laufwerksschacht, SNMP-Integration und Redfish-APIs ermöglichen umfassendes Remote-Monitoring. Ist zusätzliche Software für den Betrieb erforderlich? Nein, die Backplane wird direkt vom Server-BIOS und dem Betriebssystem erkannt. Die angeschlossenen NVMe-SSDs erscheinen als individuelle Laufwerke im System. Für erweiterte Funktionen wie RAID-Konfiguration kann zusätzliche Controller-Software erforderlich sein.

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