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Lenovo ThinkSystem RAID 940-16i | 8GB Flash | PCIe

Lenovo 4Y37A09730 RAID-Controller PCI Express x8 4.0 12 Gbit/s

Ersatzteile & Komponenten

Lenovo ThinkSystem RAID 940-16i | 8GB Flash | PCIe

Herstellernummer: 4Y37A09730

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Lenovo ThinkSystem RAID 940-16i: Enterprise-Speichercontroller mit Hardware-RAID und 8GB Flash-Cache Der Lenovo ThinkSystem RAID 940-16i mit 8GB Flash-Cache ist ein professioneller Hardware-RAID-Controller, der speziell für Lenovos aktuelle ThinkSystem-Servergeneration entwickelt wurde. Diese PCIe 4.0 x8-Karte bietet umfassende RAID-Funktionalität für bis zu 16 SAS- und SATA-Laufwerke mit 12 Gbit/s-Übertragungsrate und verfügt über einen großzügigen 8GB-Flash-Cache für deutlich verbesserte I/O-Performance. Mit Unterstützung für RAID-Level 0, 1, 5, 6, 10, 50 und 60 sowie erweiterte Enterprise-Features wie CacheVault-Technologie und Self-Encrypting Drive-Support positioniert sich der Controller als zentrale Speicherverwaltungslösung für unternehmenskritische Serveranwendungen. Hardware-RAID-Performance mit Broadcom SAS3916-Prozessor Das Herzstück des ThinkSystem RAID 940-16i bildet der bewährte Broadcom SAS3916-Prozessor, der für zuverlässige Hardware-basierte RAID-Berechnungen sorgt. Im Gegensatz zu Software-RAID-Lösungen entlastet dieser dedizierte Controller-Chip die Server-CPU vollständig von RAID-Operationen, wodurch die Hauptprozessoren ihre volle Leistung für Anwendungen zur Verfügung stellen können. Dies ist besonders in virtualisierten Umgebungen von Vorteil, wo jede gesparte CPU-Zyklen zusätzliche VM-Performance bedeuten. Der Controller unterstützt bis zu 16 Kanäle und kann maximal 16 Speichergeräte gleichzeitig verwalten. Die SAS/SATA-Schnittstellen arbeiten mit 12 Gbit/s pro Port und bieten damit ausreichend Bandbreite auch für moderne NVMe-SSDs im SAS-Interface oder hochperformante Enterprise-SATA-SSDs. Die zwei internen SFF-8654-Anschlüsse (Slim SAS) ermöglichen den direkten Anschluss von SAS/SATA-Kabeln oder Backplanes in 2,5-Zoll- und 3,5-Zoll-Konfigurationen. Ein besonderes Merkmal ist die FastPath-Technologie, die bei Single-Drive-Konfigurationen oder RAID-0-Arrays die RAID-Overhead umgeht und direkten Zugriff auf die Laufwerke ermöglicht. Dies reduziert die Latenz erheblich und verbessert die IOPS-Performance bei latenzkritschen Anwendungen wie Datenbanken oder High-Frequency-Trading-Systemen. 8GB Flash-Cache mit CacheVault-Technologie Der integrierte 8GB-Flash-Cache stellt einen der wichtigsten Performance-Vorteile des RAID 940-16i dar. Dieser Write-Back-Cache beschleunigt sowohl Lese- als auch Schreibvorgänge erheblich, indem häufig angeforderte Daten im schnellen Flash-Speicher vorgehalten werden. Bei sequenziellen Schreibvorgängen kann der Cache diese sammeln und in optimierten Blöcken an die Laufwerke weiterleiten, was die Schreibperformance um das Mehrfache steigert. Die CacheVault-Technologie gewährleistet, dass im Fall eines Stromausfalls alle im Cache befindlichen Daten sicher in den Flash-Speicher übertragen und beim nächsten Systemstart wiederhergestellt werden. Dies eliminiert das Risiko von Datenverlust bei aktiviertem Write-Back-Cache und macht den Controller für unternehmenskritische Anwendungen geeignet, die sowohl hohe Performance als auch absolute Datenintegrität erfordern. Der 8GB-Cache ist besonders bei gemischten Workloads mit vielen kleinen, zufälligen I/O-Operationen vorteilhaft – typisch für Virtualisierungsplattformen, Datenbanken oder CRM-Systeme. Während traditionelle Festplatten bei solchen Zugriffsmustern deutlich an Performance verlieren, kann der Flash-Cache diese Schwäche kompensieren und für gleichmäßige Response-Zeiten sorgen. Umfassende RAID-Level-Unterstützung für jeden Anwendungsfall Der RAID 940-16i unterstützt alle gängigen RAID-Level sowie erweiterte Konfigurationen für unterschiedliche Performance- und Redundanz-Anforderungen. RAID 0 bietet maximale Performance ohne Redundanz und eignet sich für Scratch-Volumes oder temporäre Daten. RAID 1 spiegelt Daten auf zwei Laufwerke und bietet höchste Ausfallsicherheit bei 50% Kapazitätsverlust – ideal für Boot-Laufwerke oder kritische Systempartitionen. RAID 5 und RAID 6 ermöglichen den Aufbau großer Speicherpools mit Paritätsschutz. Während RAID 5 den Ausfall eines Laufwerks verkraftet, übersteht RAID 6 den gleichzeitigen Ausfall von zwei Laufwerken – besonders wichtig bei großen Arrays mit vielen Laufwerken, wo die Wahrscheinlichkeit eines zweiten Defekts während des RAID-Rebuilds steigt. RAID 10 kombiniert die Vorteile von RAID 0 und RAID 1 und bietet sowohl hohe Performance als auch Redundanz, benötigt aber mindestens vier Laufwerke. Die erweiterten RAID-Level RAID 50 und RAID 60 kombinieren Striping mit RAID 5 bzw. RAID 6 und ermöglichen den Aufbau sehr großer, performanter Arrays mit mehreren Redundanzebenen. Der JBOD-Modus (Just a Bunch of Disks) erlaubt es, einzelne Laufwerke ohne RAID-Overhead zu betreiben und eignet sich für Software-defined Storage-Lösungen oder wenn maximale Einzellaufwerk-Performance gefordert ist. Enterprise-Features für Mission-Critical-Umgebungen Der RAID 940-16i bietet zahlreiche Enterprise-Funktionen, die in unternehmenskritischen Umgebungen unverzichtbar sind. Online Capacity Expansion (OCE) ermöglicht die Erweiterung bestehender RAID-Arrays um zusätzliche Laufwerke ohne Downtime – der Speicherplatz wird während des laufenden Betriebs verfügbar gemacht. Online RAID Level Migration (RLM) erlaubt sogar die Änderung des RAID-Levels ohne Datenverlust, beispielsweise die Migration von RAID 5 zu RAID 6 für zusätzliche Redundanz. Die S.M.A.R.T.-Unterstützung überwacht kontinuierlich den Gesundheitszustand aller angeschlossenen Laufwerke und kann frühzeitig vor drohenden Ausfällen warnen. Patrol Read führt regelmäßige Konsistenzprüfungen durch und kann Medienfehler erkennen und korrigieren, bevor sie zu Datenverlust führen. Die schnelle Initialisierung reduziert die Zeit für die Erstellung neuer RAID-Arrays erheblich, indem nur die für die Paritätsinformationen notwendigen Bereiche beschrieben werden. Self-Encrypting Drive (SED)-Unterstützung ermöglicht die Nutzung von Laufwerken mit Hardware-Verschlüsselung, während SafeStore zusätzliche Software-Verschlüsselung auf Controller-Ebene bietet. SecureBoot gewährleistet, dass nur autorisierte Firmware auf dem Controller ausgeführt wird und schützt vor Manipulationen auf Hardware-Ebene. Breite Betriebssystem-Kompatibilität und Zertifizierungen Lenovo stellt für den RAID 940-16i Treiber für alle gängigen Server-Betriebssysteme bereit. Dazu gehören aktuelle Windows Server-Versionen (2016, 2019), verschiedene Linux-Distributionen wie Red Hat Enterprise Linux 7.6 und 8.1, SUSE Linux Enterprise Server 12 SP5 und 15 SP1 sowie VMware ESXi 6.7 Update 3 und 7.0. Die Unterstützung für Xen-Hypervisor auf SUSE-Systemen macht den Controller auch für alternative Virtualisierungsplattformen geeignet. Der Controller ist nach zahlreichen internationalen Standards zertifiziert, darunter FCC CFR47 Part 15 B für elektromagnetische Verträglichkeit, RoHS für Umweltverträglichkeit und verschiedene regionale Zulassungen wie VCCI V-3 (Japan), AS/NZS CISPR 22 (Australien/Neuseeland) und CNS 13438 (Taiwan). Die WEEE-Konformität gewährleistet eine umweltgerechte Entsorgung am Ende der Nutzungsdauer. Kompatibilität mit aktuellen ThinkSystem-Servern Der RAID 940-16i ist spezifisch für die aktuelle Generation von Lenovo ThinkSystem-Servern entwickelt und unterstützt ein breites Portfolio von Rack- und Tower-Systemen. Dazu gehören die 1HE-Systeme ThinkSystem SR530 und SR630 sowie deren V2-Nachfolger SR630 V2 und SR650 V2, die 2HE-Systeme SR590, SR645, SR650 und SR665 sowie die High-End-Systeme SR850 V2 und SR860 V2 für anspruchsvollste Workloads. Auch Tower-Server wie der ThinkSystem ST550 und ST650 V2 werden unterstützt, was dem Controller Flexibilität für verschiedene Deployment-Szenarien bietet. Die Low-Profile-Bauform gewährleistet die Kompatibilität auch in kompakten 1HE-Gehäusen, wo der verfügbare Platz für Erweiterungskarten begrenzt ist. Die PCIe 4.0 x8-Schnittstelle nutzt dabei die neueste PCIe-Generation für maximale Bandbreite und zukunftssichere Leistung. Betriebsumgebung und Zuverlässigkeit Für den zuverlässigen 24/7-Betrieb in Rechenzentren ist der RAID 940-16i für einen erweiterten Temperaturbereich von 10°C bis 55°C spezifiziert. Diese Toleranz ermöglicht den Einsatz auch in wärmeren Umgebungen oder bei dichter Server-Packung, wo die Umgebungstemperatur höher als in Standard-Büroräumen liegt. Die zulässige Luftfeuchtigkeit von 20-80% (nicht kondensierend) deckt typische Rechenzentrum-Bedingungen ab. Lenovo gewährt auf den Controller eine einjährige Herstellergarantie, die für Enterprise-Hardware Standard ist und sich nahtlos in die Garantiezeiten der kompatiblen ThinkSystem-Server integriert. Für mission-kritische Umgebungen kann die Garantie typischerweise durch zusätzliche Service-Pakete erweitert werden, die erweiterte Vor-Ort-Services und verkürzte Reaktionszeiten beinhalten. Ideal für diese Einsatzbereiche Virtualisierungsplattformen (VMware vSphere, Hyper-V, KVM): Der Hardware-RAID-Controller entlastet die Host-CPU vollständig von RAID-Berechnungen und stellt durch den 8GB-Cache gleichmäßige I/O-Performance für multiple VMs bereit. Die Unterstützung für ESXi und Linux-Hypervisoren gewährleistet breite Kompatibilität. Datenbankserver (Oracle, SQL Server, MySQL, PostgreSQL): Die niedrige Latenz durch FastPath-Technologie und der große Write-Cache verbessern die Transaktionsperformance erheblich. RAID 6 oder RAID 10 bieten die für Produktionsdatenbanken erforderliche Ausfallsicherheit. File-Server und NAS-Systeme: Große RAID 5/6-Arrays mit bis zu 16 Laufwerken ermöglichen kostengünstigen Massenspeicher mit Redundanz. Online Capacity Expansion erlaubt die bedarfsgerechte Erweiterung ohne Ausfallzeiten. Backup- und Archivierungssysteme: RAID 6 bietet hohe Ausfallsicherheit für langfristig gespeicherte Daten, während die große Anzahl unterstützter Laufwerke kostengünstige Backup-to-Disk-Lösungen ermöglicht. High-Performance Computing (HPC) und Rendering: RAID 0-Konfigurationen mit FastPath bieten maximale sequenzielle Performance für große Datensätze, während der Cache auch bei zufälligen Zugriffen für konstante Performance sorgt. Häufige Fragen zum ThinkSystem RAID 940-16i Wie viele Laufwerke kann der RAID 940-16i maximal verwalten? Der Controller unterstützt maximal 16 Speichergeräte über 16 Kanäle. Dabei können sowohl SAS- als auch SATA-Laufwerke gemischt betrieben werden, solange die Gesamtanzahl 16 nicht überschreitet. Die zwei internen SFF-8654-Anschlüsse ermöglichen über entsprechende Kabel oder Backplanes den Anschluss der Laufwerke. Ist der 8GB-Cache vor Datenverlust bei Stromausfall geschützt? Ja, der Controller verfügt über CacheVault Flash-Cache-Schutz. Bei einem Stromausfall werden alle im Cache befindlichen Daten automatisch in den Flash-Speicher übertragen und beim nächsten Systemstart wiederhergestellt. Dies gewährleistet Datenintegrität auch bei aktiviertem Write-Back-Cache. Welche RAID-Level werden unterstützt und für welche Anwendungen eignen sie sich? Der Controller unterstützt RAID 0, 1, 5, 6, 10, 50, 60 sowie JBOD. RAID 0 bietet maximale Performance ohne Redundanz, RAID 1 spiegelt Daten auf zwei Laufwerke, RAID 5/6 bietet Kapazität mit Paritätsschutz gegen ein bzw. zwei Laufwerksausfälle, RAID 10 kombiniert Performance und Redundanz. RAID 50/60 erweitert diese Konzepte für sehr große Arrays. Kann der Controller nachträglich in bestehende RAID-Arrays eingreifen ohne Datenverlust? Ja, der RAID 940-16i unterstützt Online Capacity Expansion (OCE) für die Erweiterung bestehender Arrays um zusätzliche Laufwerke und Online RAID Level Migration (RLM) für die Änderung des RAID-Levels – beides ohne Datenverlust und im laufenden Betrieb. Dies ermöglicht flexible Anpassungen an veränderte Anforderungen. Ist der Controller mit älteren ThinkSystem-Servern kompatibel? Laut Hersteller ist der RAID 940-16i spezifisch für aktuelle ThinkSystem-Modelle entwickelt, darunter SR530, SR590, SR630/SR630 V2, SR645, SR650/SR650 V2, SR665, SR850 V2, SR860 V2 und ST650 V2. Für ältere ThinkSystem-Generationen oder andere Servermodelle sollten die jeweiligen Kompatibilitätslisten konsultiert werden. Welche Übertragungsgeschwindigkeit erreichen die SAS/SATA-Ports? Alle SAS- und SATA-Anschlüsse arbeiten mit 12 Gbit/s Übertragungsrate pro Port. Dies entspricht dem aktuellen SAS-3-Standard und bietet ausreichend Bandbreite auch für moderne Enterprise-SSDs. Die PCIe 4.0 x8-Hostschnittstelle stellt dabei genügend Bandbreite für die Aggregation aller Ports bereit. { "@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [ { "@type": "Question", "name": "Wie viele Laufwerke kann der RAID 940-16i maximal verwalten?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Der Controller unterstützt maximal 16 Speichergeräte über 16 Kanäle. 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