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Lenovo ThinkSystem SSD 1.92TB | 2.5" SATA Hot-Swap | Read Intensive

Lenovo 4XB7A90875 Internes Solid State Drive 1,92 TB 2.5" Serial ATA III V-NAND TLC

Ersatzteile & Komponenten

Lenovo ThinkSystem SSD 1.92TB | 2.5" SATA Hot-Swap | Read Intensive

Herstellernummer: 4XB7A90875

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Lenovo ThinkSystem 2.5" MV 1.92TB RI SATA HS – Enterprise-SSD für read-intensive Server-Workloads Die Lenovo ThinkSystem 2.5" MV 1.92TB RI SATA HS ist eine speziell für Server-Umgebungen entwickelte Solid State Drive, die sich durch ihre Optimierung auf read-intensive Workloads auszeichnet. Als Hot-Swap-fähiges 2.5-Zoll-Laufwerk ermöglicht sie den unterbrechungsfreien Austausch in kompatiblen ThinkSystem-Servern und bietet mit 1,92 TB eine substanzielle Speicherkapazität für unternehmenskritische Anwendungen. Die SATA-6Gb/s-Schnittstelle kombiniert mit der Read Intensive-Klassifizierung macht sie zur idealen Lösung für Datenbank-Workloads, Web-Server und Content-Delivery-Systeme, wo häufige Lesezugriffe bei moderaten Schreibanforderungen im Vordergrund stehen. Speicherarchitektur und Performance-Charakteristik Die SSD basiert auf einer SATA-6Gb/s-Schnittstelle, die eine theoretische maximale Übertragungsrate von 600 MB/s ermöglicht. Diese Bandbreite ist für read-intensive Anwendungen völlig ausreichend und bietet gegenüber herkömmlichen SATA-HDDs einen drastischen Performance-Sprung bei gleichzeitig niedrigeren Latenzen. Die Read Intensive-Klassifizierung bedeutet, dass die SSD für Workloads optimiert wurde, bei denen das Verhältnis von Lese- zu Schreibvorgängen stark zugunsten der Lesevorgänge verschoben ist – typischerweise 95% Reads zu 5% Writes oder ähnliche Szenarien. Mit 1,92 TB nutzbarer Kapazität positioniert sich das Laufwerk im Sweet Spot für viele Enterprise-Anwendungen. Diese Kapazität reicht für umfangreiche Datenbanken, Web-Content-Repositories oder als Cache-Storage für häufig abgerufene Daten. Die V-NAND TLC-Technologie (Triple Level Cell) ermöglicht diese hohe Speicherdichte bei gleichzeitig attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis. TLC-NAND speichert drei Bits pro Speicherzelle und ist damit dichter als SLC oder MLC, was jedoch bei write-intensiven Workloads zu höherem Verschleiß führen kann – ein Grund, warum diese SSD explizit als "Read Intensive" klassifiziert ist. Die SATA-Schnittstelle bringt gegenüber NVMe zwar Performance-Limitierungen mit sich, bietet jedoch den Vorteil universeller Kompatibilität und bewährter Zuverlässigkeit. Für read-intensive Workloads ist SATA oft völlig ausreichend, da die meisten Flaschenhälse nicht bei der sequenziellen Übertragungsrate liegen, sondern bei den deutlich niedrigeren Random-IO-Anforderungen vieler Server-Anwendungen. Hot-Swap-Funktionalität und Enterprise-Features Das Hot-Swap-Design ermöglicht den Austausch der SSD im laufenden Betrieb, ohne den Server herunterfahren zu müssen. Dies ist essentiell für hochverfügbare Systeme, wo Ausfallzeiten minimiert werden müssen. Der 2.5-Zoll-Formfaktor entspricht dem Standard für moderne Server und ermöglicht hohe Speicherdichten in 1U- und 2U-Chassis. Enterprise-SSDs wie diese verfügen typischerweise über erweiterte Fehlerkorrektur-Algorithmen (ECC), Wear Leveling zur gleichmäßigen Abnutzung der Speicherzellen und Over-Provisioning für bessere Langlebigkeit. Die Read Intensive-Optimierung bedeutet, dass die Firmware speziell auf die Anforderungen von Workloads abgestimmt ist, die primär Daten lesen – etwa Web-Server, die statische Inhalte ausliefern, oder Data Warehouses für Analytics-Abfragen. Die Server-Kompatibilität ist auf spezifische ThinkSystem-Modelle beschränkt: SR250 V2, SR630 V3 und SR650 V3. Diese Einschränkung stellt sicher, dass die SSD optimal mit der jeweiligen Server-Hardware und dem RAID-Controller zusammenarbeitet. Lenovo testet jede SSD-Server-Kombination ausgiebig, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden und die bestmögliche Performance zu gewährleisten. Formfaktor und Anschluss-Standards Der 2.5-Zoll-Formfaktor (6,4 cm) ist der etablierte Standard für moderne Server-SSDs und ermöglicht deutlich höhere Speicherdichten als das ältere 3.5-Zoll-Format. In einem typischen 2U-Server finden bis zu 24 solcher SSDs Platz, was bei 1,92 TB pro Laufwerk theoretische Raw-Kapazitäten von über 46 TB ermöglicht. Der geringe Stromverbrauch von SSDs gegenüber HDDs reduziert außerdem die Kühl- und Energiekosten erheblich. Die SATA-6Gb/s-Schnittstelle bietet ausreichend Bandbreite für die meisten read-intensiven Anwendungen. Während NVMe-SSDs deutlich höhere Peak-Transferraten erreichen, ist SATA oft der kostengünstigere Ansatz für Workloads, die nicht von den höchsten IOPS-Raten profitieren. Viele Web-Server oder File-Server erreichen bereits mit SATA-SSDs Performance-Level, die um Größenordnungen über herkömmlichen HDDs liegen. Das Hot-Swap-Design mit entsprechenden Einschubrahmen ermöglicht Wartungsarbeiten ohne Systemunterbrechung. Dies ist besonders wertvoll in 24/7-Umgebungen, wo selbst geplante Wartungsfenster kostspielig sind. Die mechanische Robustheit des 2.5-Zoll-Designs mit Schutz vor Vibrationen und Stößen macht die SSD ideal für Rechenzentrumsumgebungen. Workload-Optimierung und Einsatzszenarien Die Read Intensive-Klassifizierung macht diese SSD besonders geeignet für spezifische Server-Workloads. Datenbank-Server, die primär Abfragen verarbeiten und seltener große Datenmengen schreiben, profitieren erheblich von den niedrigen Latenzen und hohen sequenziellen Leseraten. Web-Server, die statischen Content wie Bilder, Videos oder Dokumente ausliefern, können mit dieser SSD deutlich mehr gleichzeitige Nutzer bedienen als mit herkömmlichen HDDs. Content Delivery Networks (CDNs) und Caching-Systeme sind weitere typische Einsatzbereiche. Hier werden häufig abgerufene Inhalte auf lokalen SSDs gecacht, um die Antwortzeiten zu minimieren. Die 1,92 TB Kapazität ermöglicht es, große Mengen an populärem Content lokal zu speichern und damit die Netzwerklast zu reduzieren. Virtualisierungs-Umgebungen mit überwiegend read-only Workloads – etwa VDI-Deployments mit persistenten Desktops oder Template-Speicher – können ebenfalls von dieser SSD profitieren. Boot-Partitionen, Anwendungs-Images und andere weitgehend statische Daten lassen sich mit hoher Performance bereitstellen. Backup- und Archive-Systeme, die bereits geschriebene Daten hauptsächlich für Restore-Vorgänge oder Compliance-Abfragen lesen, stellen einen weiteren sinnvollen Einsatzbereich dar. Die Kombination aus hoher Kapazität und optimierter Read-Performance macht die SSD zur kosteneffizienten Alternative zu teureren Mixed-Use- oder Write-Intensive-Laufwerken. Integration in ThinkSystem-Server Die Kompatibilität beschränkt sich auf die ThinkSystem-Modelle SR250 V2, SR630 V3 und SR650 V3. Diese Server decken verschiedene Leistungsklassen ab: Der SR250 V2 ist ein kompakter 1U-Server für Edge-Computing oder kleinere Workloads, während die SR630 V3 und SR650 V3 als 1U- bzw. 2U-Systeme für anspruchsvollere Datacenter-Anwendungen konzipiert sind. Die spezifische Kompatibilitätsliste stellt sicher, dass die SSD optimal mit den jeweiligen SATA-Controllern und dem Server-Management zusammenarbeitet. Lenovo validiert jede Kombination ausgiebig, um Performance-Probleme oder Kompatibilitätskonflikte zu vermeiden. Dies ist besonders wichtig bei Enterprise-Hardware, wo ungeplante Ausfälle erhebliche Kosten verursachen können. Die Integration erfolgt über die Standard-2.5-Zoll-Hot-Swap-Rahmen der jeweiligen Server. Diese ermöglichen nicht nur den unterbrechungsfreien Austausch, sondern auch die Überwachung von SSD-Status und -Gesundheit über die Server-Management-Tools. Lenovo XClarity oder ähnliche Management-Plattformen können Wear-Level, Temperatur und andere kritische Parameter überwachen und proaktiv vor möglichen Ausfällen warnen. RAID-Konfigurationen sind je nach Server-Modell möglich, wobei RAID 5 oder RAID 6 für read-intensive Workloads oft eine gute Balance zwischen Kapazität, Performance und Redundanz bieten. Die gleichmäßige Read-Last verteilt sich gut über mehrere SSDs im RAID-Verbund, während die seltenen Schreibvorgänge den RAID-Overhead minimal halten. Ideal für diese Einsatzbereiche Web-Server und Content-Delivery: Die hohe sequenzielle Leserate und niedrige Latenzen ermöglichen die effiziente Auslieferung statischer Inhalte wie Bilder, Videos oder Dokumente an viele gleichzeitige Nutzer. Die 1,92 TB Kapazität bietet ausreichend Platz für umfangreiche Content-Bibliotheken. Read-Heavy Datenbanken: Data Warehouses, Reporting-Systeme oder Analytics-Datenbanken mit überwiegend SELECT-Abfragen profitieren von den niedrigen Zugriffszeiten. Die SATA-Bandbreite reicht für typische OLAP-Workloads völlig aus. Backup und Archivierung: Als sekundärer Storage für bereits geschriebene Backup-Daten bietet die SSD schnelle Restore-Performance bei moderaten Kosten. Die Read Intensive-Optimierung passt perfekt zu gelegentlichen Wiederherstellungsvorgängen. Virtualisierungs-Templates: VM-Images, Container-Repositories oder Software-Deployment-Systeme lesen häufig dieselben Template-Dateien. Die SSD beschleunigt Boot-Vorgänge und Software-Rollouts erheblich gegenüber HDD-basiertem Storage. Edge-Computing in ThinkSystem SR250 V2: Für Edge-Deployments mit lokaler Content-Caches oder regionalen Datenbank-Replikas bietet die SSD enterprise-grade Zuverlässigkeit bei kompakten Abmessungen und niedrigem Stromverbrauch. Häufige Fragen Kann diese SSD in anderen Servern als den genannten ThinkSystem-Modellen verwendet werden? Nein, laut Hersteller ist die SSD spezifisch für die ThinkSystem-Modelle SR250 V2, SR630 V3 und SR650 V3 entwickelt und validiert. Die Verwendung in anderen Systemen könnte zu Kompatibilitätsproblemen oder Performance-Einbußen führen. Für andere Server-Modelle sind entsprechende, für diese Systeme optimierte SSD-Varianten verfügbar. Was bedeutet "Read Intensive" und wann ist diese SSD nicht geeignet? Read Intensive bedeutet, dass die SSD für Workloads mit einem sehr hohen Anteil an Lesevorgängen optimiert ist – typischerweise 95% Reads und 5% Writes. Sie ist nicht geeignet für write-intensive Anwendungen wie Transaktionsdatenbanken (OLTP), Log-Files mit hohem Durchsatz oder frequent aktualisierte Caches. Für solche Workloads sind Mixed Use oder Write Intensive SSDs die bessere Wahl. Wie unterscheidet sich SATA von NVMe bei Server-SSDs? SATA 6Gb/s bietet maximal 600 MB/s Übertragungsrate und höhere Latenzen als NVMe, ist aber kostengünstiger und universell kompatibel. Für read-intensive Workloads ist SATA oft ausreichend, da viele Server-Anwendungen nicht von den höchsten IOPS-Raten profitieren. NVMe wird primär bei latenz-kritischen oder sehr I/O-intensiven Anwendungen benötigt. Kann die SSD während des Serverbetriebs ausgetauscht werden? Ja, das Hot-Swap-Design ermöglicht den Austausch im laufenden Betrieb, sofern entsprechende RAID-Konfigurationen oder Redundanzen vorhanden sind. Bei Single-SSD-Konfigurationen ist ein Austausch nur mit Systemunterbrechung möglich. Die Hot-Swap-Funktionalität erfordert die entsprechenden Einschubrahmen der kompatiblen ThinkSystem-Server. Welche RAID-Level sind für diese SSD empfehlenswert? Für read-intensive Workloads eignen sich RAID 5 oder RAID 6 gut, da sie eine gute Balance zwischen Kapazität, Performance und Redundanz bieten. RAID 10 maximiert die Read-Performance, halbiert aber die nutzbare Kapazität. RAID 1 ist für kritische, aber nicht extrem performance-sensitive Anwendungen eine Option. Die finale RAID-Wahl hängt von den spezifischen Anforderungen an Verfügbarkeit und Performance ab. Wie überwacht man die Gesundheit dieser Enterprise-SSD? Die Überwachung erfolgt über die Server-Management-Tools der ThinkSystem-Plattform, typischerweise Lenovo XClarity. Diese können SMART-Attribute wie Wear Level, Betriebstemperatur und verbleibende Lebensdauer auslesen. Proaktive Überwachung ermöglicht den geplanten Austausch vor einem Ausfall. Zusätzlich sind betriebssystem-seitige Tools für detailliertere SSD-Analysen verfügbar.

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