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Lenovo ThinkSystem SSD | 1,92TB SATA | 2,5" Hot-Swap

Lenovo 4XB7A38274 Internes Solid State Drive 1,92 TB 2.5" Serial ATA III TLC

Ersatzteile & Komponenten

Lenovo ThinkSystem SSD | 1,92TB SATA | 2,5" Hot-Swap

Herstellernummer: 4XB7A38274

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Lenovo ThinkSystem 1,92 TB SATA SSD – Hot-Swap-Speicher für Unternehmensserver Die Lenovo ThinkSystem Multi Vendor Entry SSD mit 1,92 TB (Artikelnummer 4XB7A38274) ist ein 2,5-Zoll-Solid-State-Drive im SATA-6Gb/s-Format, das speziell für den Einsatz in Lenovo ThinkSystem-Servern konzipiert wurde. Als Hot-Swap-fähiges Server-Laufwerk lässt es sich im laufenden Betrieb tauschen – ein wesentliches Merkmal für produktionskritische Umgebungen, in denen ungeplante Ausfallzeiten nicht tolerierbar sind. Mit TLC-NAND-Flash und sequenziellen Transferraten von bis zu 486 MB/s lesend und 459 MB/s schreibend (laut Hersteller) positioniert sich dieses Laufwerk als kosteneffiziente Kapazitätserweiterung für ein breites Spektrum an ThinkSystem-Rack- und Tower-Servern. Die Bezeichnung „Multi Vendor" signalisiert dabei, dass Lenovo das Laufwerk von verschiedenen qualifizierten NAND-Herstellern bezieht, aber eine einheitliche Kompatibilität und Qualitätsprüfung sicherstellt. Übertragungsrate und Schnittstellentechnik der Lenovo ThinkSystem SATA SSD Das Laufwerk nutzt die SATA-6-Gbit/s-Schnittstelle , die auch als SATA III bekannt ist. Der theoretische Maximaldurchsatz dieser Schnittstelle liegt bei 600 MB/s – die SSD schöpft dieses Limit mit 486 MB/s lesend und 459 MB/s schreibend weitgehend aus. Das ist ein wichtiger Hinweis für die Systemplanung: Wer höhere Bandbreiten benötigt, muss auf NVMe-basierte Laufwerke ausweichen, die über PCIe angebunden werden und deutlich höhere Durchsätze ermöglichen. Für viele klassische Server-Workloads – Datenbankabfragen, Dateiserverbetrieb, Backup-Repositories oder virtuelle Maschinen ohne extreme IOPS-Anforderungen – ist SATA jedoch vollkommen ausreichend und bietet zudem den Vorteil einer breiteren Kompatibilität mit vorhandener Serverinfrastruktur. Die Angabe 3 Drive Writes Per Day (DWPD) ist ein entscheidender Qualitätsindikator für Unternehmens-SSDs: Sie gibt an, wie oft die gesamte Kapazität täglich neu beschrieben werden kann, ohne dass die Garantie erlischt. Bei 1,92 TB und 3 DWPD ergibt das eine tägliche Schreibleistung von rund 5,76 TB – ein solider Wert, der das Laufwerk für gemischte Read/Write-Workloads qualifiziert. Reine Lese-Workloads oder weniger schreibintensive Anwendungen könnten auch mit 1-DWPD-Laufwerken bedient werden, aber die 3-DWPD-Klasse bietet spürbar mehr Spielraum für Anwendungen wie Datenbanklogging, VM-Swapping oder Transaktionsverarbeitung. Die Bezeichnung „Entry" im Produktnamen bezieht sich auf das Preissegment innerhalb der ThinkSystem-Laufwerkslinie, nicht auf eingeschränkte Haltbarkeit. Hot-Swap-Fähigkeit: Was das für den laufenden Serverbetrieb bedeutet Der Begriff Hot-Swap beschreibt die Fähigkeit, ein Laufwerk im eingeschalteten Zustand des Servers zu entnehmen und wieder einzusetzen – ohne Herunterfahren, ohne Neustart. Das ist kein optionales Komfortfeature, sondern eine betriebliche Notwendigkeit in Rechenzentren mit Hochverfügbarkeitsanforderungen. Kombiniert mit einem RAID-Controller oder einem softwaredefinierten Speichersystem (etwa VMware vSAN oder Windows Storage Spaces) kann ein defektes Laufwerk im laufenden Betrieb gewechselt und der RAID-Verbund anschließend automatisch neu aufgebaut werden, ohne dass der Server oder die darauf laufenden Dienste eine Unterbrechung erfahren. Voraussetzung für Hot-Swap ist ein entsprechend ausgestatteter Server mit Hot-Swap-fähigen Laufwerksschächten und passendem Backplane-Design. Alle in der Kompatibilitätsliste genannten ThinkSystem-Server erfüllen diese Anforderung. Das 2,5-Zoll-Formfaktor-Design ist der heute dominierende Standard in modernen Rack-Servern und ermöglicht eine höhere Laufwerksdichte pro Höheneinheit gegenüber 3,5-Zoll-Laufwerken. Speicherkapazität: 1,92 TB im Unternehmenskontext einordnen Mit 1,92 TB liegt dieses Laufwerk im mittleren Kapazitätsbereich der Enterprise-SATA-SSD-Klasse. Die etwas ungewöhnlich wirkende Kapazitätsangabe (statt gerunder 2 TB) ist in der Enterprise-Welt Standard: Hersteller reservieren einen Teil der Rohkapazität als Over-Provisioning, um die Lebensdauer des NAND-Flashs zu verlängern und konsistente Schreibleistung auch unter Last sicherzustellen. Diese reservierte Kapazität ist für den Anwender nicht adressierbar, aber sie ist der Grund, warum Enterprise-SSDs bei hohem Schreibaufkommen stabiler performen als Consumer-Laufwerke. In der Praxis bieten sich für 1,92-TB-Laufwerke dieser Klasse folgende Einsatzszenarien an: Mehrere solcher SSDs in einem RAID-5- oder RAID-6-Verbund ergeben nutzbare Kapazitäten im Bereich von 5 bis 10 TB – ausreichend für mittelgroße Datenbank-Server, Fileserver in KMU-Umgebungen oder als Speicher-Tier in hybriden Speicherkonfigurationen. Als Hot-Spare in bestehenden RAID-Gruppen ist das Laufwerk durch seine breite Modellkompatibilität auch als Ersatzteil im Lager sinnvoll. TLC-NAND: Technologie und Einordnung Das Laufwerk verwendet TLC-NAND (Triple-Level Cell), bei dem jede Flash-Zelle drei Bits speichert. Im Vergleich zu SLC (1 Bit) oder MLC (2 Bit) bietet TLC höhere Speicherdichte und niedrigere Kosten pro Gigabyte, auf Kosten einer geringeren Programmier-/Lösch-Zyklenanzahl. Für Enterprise-Laufwerke ist TLC heute der Industriestandard, weil moderne Controller und Over-Provisioning-Strategien die Schwächen des NAND weitgehend kompensieren. Die 3-DWPD-Bewertung dieses Laufwerks zeigt, dass Lenovo und der jeweilige NAND-Lieferant die Haltbarkeit für anspruchsvolle Workloads ausgelegt haben – ein Unterschied zu reinen Read-Intensive-Laufwerken der gleichen Produktfamilie, die typischerweise mit 1 DWPD spezifiziert sind. QLC-NAND (4 Bit pro Zelle), das bei Consumer- und einigen kostengünstigen Enterprise-SSDs zum Einsatz kommt, ist bei diesem Modell nicht verbaut – ein Vorteil für Workloads mit häufigen Schreibvorgängen. Kompatibilität: Unterstützte ThinkSystem-Server Die Kompatibilitätsliste des Laufwerks umfasst ein sehr breites Spektrum an Lenovo ThinkSystem-Servern , von kompakten Tower-Servern bis hin zu großen 4-Sockel-Systemen. Konkret unterstützt werden unter anderem: Rack-Server der SR-Reihe: SR250, SR530, SR550, SR570, SR590, SR630 (inkl. V2), SR635, SR645, SR650 (inkl. V2), SR655, SR665, SR670, SR850 (inkl. P), SR860, SR950 Tower-Server der ST-Reihe: ST250, ST550, ST650 V2 Blade- und Dense-Server: SD530, SN550, SN850 Diese breite Abdeckung macht das Laufwerk zu einem vielseitigen Ersatzteil- und Erweiterungskandidat für Unternehmen, die mehrere ThinkSystem-Modelle im Einsatz haben. Wichtig: Die Kompatibilität ist jeweils auf die 2,5-Zoll-Schachtvarianten der genannten Modelle beschränkt. Server-Varianten mit reinen 3,5-Zoll-Backplanes sind ohne Adapterkäfig nicht kompatibel – hier sollte vor dem Kauf die Serverausstattung geprüft werden. Die Kompatibilitätsliste stellt zudem sicher, dass das Laufwerk vollständig in Lenovos XClarity Administrator und den ThinkSystem-RAID-Controllern (ServeRAID-Nachfolger: MegaRAID-basiert) erkannt wird – ein praktischer Vorteil gegenüber generischen SATA-SSDs, die zwar physisch passen könnten, aber unter Umständen nicht in Lenovo-spezifischen Management-Tools vollständig angezeigt werden oder deren Firmware-Updates nicht über Lenovos Update-Mechanismen bereitgestellt werden. Ideal für diese Einsatzbereiche Dateiserver und NAS-Ersatz auf Serverbasis: Die Kombination aus 1,92 TB Kapazität und Hot-Swap-Fähigkeit eignet sich hervorragend für Fileserver-Konfigurationen, bei denen mehrere Laufwerke im RAID-Verbund betrieben werden. Im laufenden Betrieb austauschbare Laufwerke minimieren Wartungsfenster erheblich. Virtualisierungsumgebungen (VM-Storage): Mit 3 DWPD und sequenziellen Schreibraten von 459 MB/s (laut Hersteller) eignet sich das Laufwerk für die Speicherung von VM-Images und -Snapshots auf Hypervisoren wie VMware ESXi oder Microsoft Hyper-V – typisch in SR630-, SR650- oder SR850-Systemen. Datenbank-Server für mittlere Workloads: Relationale Datenbanken wie Microsoft SQL Server oder PostgreSQL profitieren von der konsistenten Schreibleistung des Laufwerks. Für OLAP-lastige Workloads mit sehr hohem sequenziellen Durchsatz ist SATA ausreichend; für extreme OLTP-Transaktionsdichten empfehlen sich NVMe-Laufwerke. Backup- und Archiv-Tier: Als sekundärer Speicher in einem mehrstufigen Speicherkonzept (z. B. NVMe für primäre Daten, SATA SSD für Backup-Ziele) bietet das Laufwerk ein gutes Preis-Kapazitäts-Verhältnis mit solider Schreibleistung. Ersatzteil-Bevorratung für ThinkSystem-Flotten: Durch die breite Kompatibilität mit mehr als 20 ThinkSystem-Modellen ist das Laufwerk ein sinnvolles Lagerteil für IT-Abteilungen mit heterogenem ThinkSystem-Bestand – ein Laufwerk abdeckt viele Systeme. Was dieses Laufwerk nicht leistet – ehrliche Einordnung Die SATA-Schnittstelle setzt der erreichbaren Bandbreite eine physikalische Grenze: Mehr als 600 MB/s sequenzieller Durchsatz sind über SATA nicht möglich. Anwendungen, die von sehr hohen IOPS-Werten abhängen – beispielsweise hochfrequente Transaktionsdatenbanken, Redis-basierte In-Memory-Caches oder NVMe-over-Fabrics-Architekturen – sind mit NVMe-Laufwerken besser bedient. Für solche Szenarien bietet Lenovo in der ThinkSystem-Produktlinie entsprechende NVMe-SSDs an, die in denselben Servern betrieben werden können, sofern der Server U.2- oder M.2-NVMe-Slots mitbringt. Ebenso ist das Laufwerk nicht für den Einsatz in Desktop-PCs, Notebooks oder Consumer-NAS-Systemen konzipiert. Die Hot-Swap-Mechanik, die Kompatibilitätsvalidierung und die DWPD-Bewertung sind auf Server-Umgebungen ausgelegt. In einem Consumer-PC würde das Laufwerk zwar physisch und elektrisch funktionieren, aber die Enterprise-spezifischen Management-Features kämen nicht zum Tragen. Häufige Fragen zur Lenovo ThinkSystem 1,92 TB SATA SSD Kann dieses Laufwerk im laufenden Serverbetrieb gewechselt werden? Ja. Das Laufwerk ist als Hot-Swap -Laufwerk spezifiziert, was bedeutet, dass es bei eingeschaltetem Server entnommen und eingesetzt werden kann – vorausgesetzt, der Server selbst verfügt über Hot-Swap-fähige Laufwerksschächte. Alle in der Kompatibilitätsliste genannten ThinkSystem-Modelle unterstützen Hot-Swap in der 2,5-Zoll-Konfiguration. Was bedeutet „Multi Vendor" bei diesem Laufwerk? Die Bezeichnung „Multi Vendor" bedeutet, dass Lenovo dieses Laufwerk von verschiedenen qualifizierten NAND-Flash-Herstellern bezieht. Der Endkunde erhält je nach Produktionszeitpunkt möglicherweise Laufwerke verschiedener NAND-Hersteller, die jedoch alle Lenovos Kompatibilitäts- und Qualifikationstests für die genannten ThinkSystem-Server bestanden haben. Leistungs- und Kompatibilitätsunterschiede zwischen den Varianten sind bei zertifizierten Laufwerken dieser Art in der Regel minimal. Was bedeutet die Angabe „3 Drive Writes Per Day"? 3 DWPD (Drive Writes Per Day) gibt an, wie oft die gesamte Laufwerkskapazität täglich neu beschrieben werden darf, ohne die Herstellergarantie zu gefährden. Bei 1,92 TB entspricht das einer täglichen Schreibmenge von rund 5,76 TB. Dieser Wert ist relevant für schreibintensive Workloads wie Datenbanklogging, VM-Swapping oder Transaktionsverarbeitung. Rein leseorientierte Workloads wie Softwareverteilung oder statische Webinhalte benötigen deutlich weniger DWPD. Funktioniert dieses Laufwerk auch in ThinkSystem-Servern ohne Lenovo-RAID-Controller? Das Laufwerk kommuniziert über den SATA-6Gb/s-Standard, der von allen gängigen RAID-Controllern und Motherboard-integrierten SATA-Controllern unterstützt wird. Für die vollständige Integration in Lenovo-spezifische Management-Tools (z. B. XClarity) und für herstellergestützte Firmware-Updates empfiehlt sich jedoch der Betrieb in Verbindung mit den vorgesehenen ThinkSystem-RAID-Controllern. Zu spezifischen Kompatibilitäten mit Drittanbieter-Controllern liegen uns keine Herstellerangaben vor. Ist das Laufwerk mit ThinkSystem-Servern der neuesten Generation (V3) kompatibel? Die offizielle Kompatibilitätsliste des Herstellers umfasst ThinkSystem-Modelle bis zur V2-Generation (z. B. SR630 V2, SR650 V2, ST650 V2). Ob das Laufwerk auch in V3-Servern funktioniert, ist durch die vorliegenden Produktdaten nicht abgedeckt. Für V3-Systeme empfehlen wir, die aktuelle Lenovo-Kompatibilitätsdatenbank (ServerProven) zu konsultieren oder uns direkt zu kontaktieren. Welche Transferraten erreicht das Laufwerk konkret? Laut Hersteller erreicht die SSD sequenzielle Leseraten von 486 MB/s und sequenzielle Schreibraten von 459 MB/s . Die maximale Übertragungsrate der SATA-6Gb/s-Schnittstelle liegt bei 600 MB/s, wird durch das Laufwerk also weitgehend ausgenutzt. Zu Random-IOPS-Werten liegen uns keine Herstellerangaben vor. { "@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [ { "@type": "Question", "name": "Kann dieses Laufwerk im laufenden Serverbetrieb gewechselt werden?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Ja. Das Laufwerk ist als Hot-Swap-Laufwerk spezifiziert, was bedeutet, dass es bei eingeschaltetem Server entnommen und eingesetzt werden kann – vorausgesetzt, der Server selbst verfügt über Hot-Swap-fähige Laufwerksschächte. 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