Zum Inhalt springen
LENOVO ThinkSystem V3 2U Riser Card | 2x PCIe 4.0 x16 | SR665 V3

Lenovo - Riser Card - für ThinkSystem SR665 V3 7D9A

Ersatzteile & Komponenten

LENOVO ThinkSystem V3 2U Riser Card | 2x PCIe 4.0 x16 | SR665 V3

Herstellernummer: 4XH7A82892

99,00 €zzgl. MwSt.
Wenige verfügbar- 2 StückLive
Nur noch 2 Stück, schnell sein lohnt sich!
Individuelle Angebote innerhalb von 24h

Lieferung Mi., 8. Juli.-Do., 9. Juli.

Bei Bestellung vor 12:00 Uhr, versandkostenfrei ab 500 €

Versicherte Lieferung

Bei Transportschaden kostenfreier Ersatz

Menge:
1
Teilen:
Die Lenovo ThinkSystem V3 2U Riser Card (4XH7A82892) ist eine speziell für den Lenovo ThinkSystem SR665 V3 Server entwickelte Erweiterungskarte, die zusätzliche PCIe-Steckplätze in einer optimierten 2U-Bauweise bereitstellt. Als essenzielle Komponente für die Servermodernisierung ermöglicht sie Unternehmen die flexible Erweiterung ihrer IT-Infrastruktur mit modernen PCIe 4.0-Karten. Die Riser Card bietet zwei vollwertige PCIe Express 4.0 x16-Steckplätze und ist damit ideal für Rechenzentren geeignet, die ihre Serverkapazitäten kosteneffizient ausbauen möchten. PCIe 4.0-Architektur und Leistungsfähigkeit Das Herzstück der ThinkSystem V3 2U Riser Card bilden zwei PCIe Express 4.0 x16-Steckplätze , die jeweils eine Bandbreite von bis zu 32 GB/s (16 GB/s in jede Richtung) bereitstellen. Diese Spezifikation bedeutet in der Praxis eine doppelt so hohe Datenübertragungsrate im Vergleich zu PCIe 3.0-Systemen, was besonders bei datenintensiven Anwendungen wie Hochleistungsnetzwerkkarten, NVMe-RAID-Controllern oder GPU-Beschleunigern einen spürbaren Vorteil bietet. Die PCIe 4.0-Architektur ermöglicht es Systemadministratoren, moderne Erweiterungskarten ohne Leistungseinbußen zu betreiben. Während ältere PCIe 3.0-Systeme bei anspruchsvollen Workloads schnell an ihre Bandbreitengrenzen stoßen, bietet diese Riser Card ausreichend Reserven für zukünftige Hardware-Generationen. Besonders in virtualisierten Umgebungen, wo mehrere VMs gleichzeitig auf Hardware-Ressourcen zugreifen, macht sich die erhöhte Bandbreite durch reduzierte I/O-Latenzen bemerkbar. Ein wichtiger Aspekt der PCIe 4.0-Implementierung ist die Rückwärtskompatibilität zu älteren PCIe-Generationen. Bestehende PCIe 3.0- oder 2.0-Karten lassen sich problemlos in den Steckplätzen betreiben, wobei sie automatisch mit ihrer nativen Geschwindigkeit arbeiten. Dies erleichtert die schrittweise Migration bestehender Server-Infrastrukturen erheblich. 2U-Bauweise und thermische Eigenschaften Die 2U-Bauweise der Riser Card ist speziell für den Einsatz in Rack-Servern konzipiert, wo der vertikale Bauraum begrenzt ist. Im Gegensatz zu Tower-Servern müssen Rack-Server Erweiterungskarten in einer horizontalen Ausrichtung aufnehmen, was spezielle Riser-Konstruktionen erforderlich macht. Die V3-Generation dieser Riser Card optimiert die Luftzirkulation innerhalb des 2U-Gehäuses und trägt so zur thermischen Stabilität des Gesamtsystems bei. Die mechanische Konstruktion berücksichtigt die Anforderungen professioneller Rechenzentren. Laut Hersteller ist die Karte für den 24/7-Dauerbetrieb ausgelegt und verfügt über verstärkte Lötverbindungen, die auch bei thermischen Zyklen langfristig stabil bleiben. Dies ist besonders wichtig, da Serverräume häufig Temperaturschwankungen unterliegen, die durch schwankende Lastverteilung oder unterschiedliche Außentemperaturen entstehen. Die optimierte Signalführung der PCIe-Leiterbahnen minimiert Übersprechen zwischen den beiden x16-Slots. Dies ist entscheidend für die Systemstabilität, wenn beide Steckplätze gleichzeitig mit High-Speed-Karten bestückt sind. Professionelle Netzwerkkarten oder NVMe-Controller können so ihre volle Leistung entfalten, ohne sich gegenseitig zu beeinträchtigen. Kompatibilität mit ThinkSystem SR665 V3 Die Riser Card ist ausschließlich für den Lenovo ThinkSystem SR665 V3 (7D9A) entwickelt worden, einem AMD EPYC-basierten 2U-Server der neuesten Generation. Diese spezifische Kompatibilität gewährleistet, dass alle elektrischen und mechanischen Parameter perfekt auf die Server-Plattform abgestimmt sind. Die Herstellernummer 7D9A kennzeichnet dabei die spezifische Konfigurationsvariante des SR665 V3, für die diese Riser Card validiert wurde. Der SR665 V3 Server unterstützt AMD EPYC-Prozessoren der 4. Generation (Genoa), die über bis zu 128 PCIe 5.0-Lanes verfügen. Obwohl die Riser Card "nur" PCIe 4.0 bereistellt, ist dies für die meisten aktuellen Erweiterungskarten vollkommen ausreichend, da nur wenige Karten die volle PCIe 5.0-Bandbreite tatsächlich nutzen können. Die Implementierung von PCIe 4.0 hält die Kosten moderat und bietet dennoch zukunftssichere Performance. Ein wichtiger Punkt für Systemintegratoren ist die Hot-Plug-Fähigkeit der Server-Plattform. Während die Riser Card selbst nicht hot-plugfähig ist (sie erfordert einen Server-Shutdown für den Ein- oder Ausbau), unterstützt sie hot-plugfähige PCIe-Karten in ihren Steckplätzen. Dies ermöglicht es Administratoren, beispielsweise defekte Netzwerkkarten im laufenden Betrieb zu tauschen, ohne den gesamten Server herunterzufahren. Installation und Systemintegration Die Installation der ThinkSystem V3 2U Riser Card erfolgt über standardisierte Befestigungspunkte im SR665 V3 Servergehäuse. Die mechanische Konstruktion nutzt sowohl Schraubverbindungen als auch Führungsschienen, um eine stabile Montage zu gewährleisten. Dies ist wichtig, da schwere Erweiterungskarten wie GPU-Acceleratoren oder Multi-Port-Netzwerkkarten erhebliche mechanische Belastungen auf die Riser Card ausüben können. Für Systemadministratoren ist die korrekte Zuordnung der PCIe-Slots zu den CPU-Sockets relevant. Je nach Server-Konfiguration können die beiden x16-Slots der Riser Card unterschiedlichen NUMA-Domains zugeordnet sein. Dies hat Auswirkungen auf die Performance bei NUMA-sensitiven Anwendungen und sollte bei der Planung der Kartenbelegung berücksichtigt werden. Die Lenovo ThinkSystem-Dokumentation enthält detaillierte NUMA-Mappings für verschiedene Konfigurationen. Die elektrische Verbindung zur Hauptplatine erfolgt über einen proprietären Connector, der sowohl die PCIe-Datensignale als auch die Stromversorgung für die Erweiterungskarten überträgt. Die Riser Card selbst benötigt keine zusätzliche Stromversorgung, kann aber die Standard-PCIe-Stromversorgung (75 Watt pro Slot) an die installierten Karten weiterleiten. Für stromhungrige Karten mit zusätzlichen 6-Pin- oder 8-Pin-Stromsteckern sind separate Stromkabel vom Server-Netzteil erforderlich. Erweiterungsmöglichkeiten und Kartenbelegung Die beiden PCIe Express 4.0 x16-Steckplätze bieten vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten für den SR665 V3 Server. Typische Einsatzszenarien umfassen Hochleistungs-Netzwerkkarten für 25/40/100-Gigabit-Ethernet, NVMe-RAID-Controller für lokalen High-Speed-Storage oder Spezialkarten für Hardware-beschleunigte Verschlüsselung. Auch GPU-Karten für Computing-Workloads oder KI-Inferenz lassen sich problemlos integrieren, sofern die thermischen und elektrischen Rahmenbedingungen des 2U-Gehäuses berücksichtigt werden. Bei der Kartenbelegung sollten Administratoren die mechanischen Beschränkungen der 2U-Bauweise beachten. Während Single-Slot-Karten problemlos in beide Steckplätze passen, können größere Dual- oder Triple-Slot-Karten je nach Kartendesign und Kühllösung möglicherweise nicht gleichzeitig betrieben werden. Die Lenovo Hardware Maintenance Manual des SR665 V3 enthält eine Kompatibilitätsliste für verschiedene Kartenkombinationen. Für Netzwerkspezialisten interessant ist die Möglichkeit, moderne SmartNICs (Smart Network Interface Cards) zu installieren. Diese kombinieren traditionelle Netzwerkfunktionalität mit programmierbaren Prozessoren und können Netzwerkfunktionen wie Firewall, Load Balancing oder Traffic Shaping direkt auf der Karte ausführen. Die hohe PCIe 4.0-Bandbreite ist dabei essentiell für die Performance solcher datenverarbeitenden Netzwerkkarten. Systemmanagement und Monitoring Im Kontext des Lenovo ThinkSystem-Ökosystems integriert sich die Riser Card nahtlos in die XClarity-Management-Infrastruktur. Über den integrierten XClarity Controller (XCC) des SR665 V3 können Administratoren den Status der PCIe-Slots remote überwachen und eventuelle Fehler oder Warnungen abfragen. Dies umfasst sowohl elektrische Parameter als auch die korrekte Erkennung installierter Karten. Die Systemdiagnose kann über verschiedene Kanäle erfolgen: Neben der webbasierten XCC-Oberfläche unterstützt der Server auch IPMI- und Redfish-basierte Management-Tools. Für automatisierte Datacenter-Umgebungen ist besonders die REST API interessant, die es ermöglicht, PCIe-Slot-Informationen programmgesteuert abzufragen und in übergeordnete Monitoring-Systeme zu integrieren. Ein praktischer Aspekt für die tägliche Administration ist die LED-Statusanzeige am Server-Chassis. Defekte oder falsch installierte PCIe-Karten werden durch entsprechende Leuchtdioden signalisiert, was die Fehlerdiagnose in dicht bestückten Racks erheblich erleichtert. Die Riser Card selbst verfügt über Status-LEDs, die über ihre korrekte Funktion Auskunft geben. Ideal für diese Einsatzbereiche Rechenzentrumsmodernisierung: Die Riser Card ermöglicht es Unternehmen, bestehende ThinkSystem SR665 V3 Server mit modernen PCIe 4.0-Erweiterungskarten auszustatten und so die Serverlebensdauer kosteneffizient zu verlängern. Hochleistungsnetzwerke: Mit zwei x16-Slots eignet sich die Karte ideal für den Einsatz mehrerer High-Speed-Netzwerkkarten in Scale-Out-Infrastrukturen oder für redundante Netzwerkverbindungen in kritischen Anwendungen. Storage-intensive Anwendungen: NVMe-RAID-Controller oder High-End-Storage-Acceleratoren können die volle PCIe 4.0-Bandbreite nutzen, um optimale I/O-Performance für Datenbanken oder Analytics-Workloads zu liefern. Virtualisierte Umgebungen: Durch die Bereitstellung zusätzlicher PCIe-Slots können mehr VMs mit direktem Hardware-Zugriff (SR-IOV) versorgt werden, was die Gesamteffizienz der Virtualisierungsplattform steigert. HPC- und AI-Computing: GPU-Acceleratoren oder spezialisierte AI-Inference-Karten können parallel installiert werden, um Computing-intensive Workloads zu beschleunigen, sofern die thermischen Grenzen des 2U-Gehäuses beachtet werden. Häufige Fragen Ist die Riser Card mit anderen ThinkSystem-Servern kompatibel? Nein, diese spezifische V3 2U Riser Card ist ausschließlich für den Lenovo ThinkSystem SR665 V3 (Modellnummer 7D9A) entwickelt und validiert. Jede ThinkSystem-Serie verwendet unterschiedliche mechanische und elektrische Schnittstellen, sodass eine Kompatibilität mit anderen Servermodellen nicht gewährleistet ist. Können beide PCIe-Slots gleichzeitig mit x16-Bandbreite betrieben werden? Ja, beide PCIe Express 4.0 x16-Steckplätze können gleichzeitig mit ihrer vollen Bandbreite von jeweils 32 GB/s betrieben werden. Die Riser Card ist so konzipiert, dass keine Bandbreitenteilung zwischen den Slots stattfindet, sofern der SR665 V3 Server über ausreichende PCIe-Lanes verfügt. Welche maximale Kartenlänge wird unterstützt? Die maximale Kartenlänge hängt von der internen Gehäusegeometrie des SR665 V3 ab. Hierzu liegen uns keine spezifischen Herstellerangaben in den Produktdaten vor. Wir empfehlen, die Hardware Maintenance Manual des SR665 V3 zu konsultieren oder beim Lenovo Support die Kompatibilität spezifischer Karten zu erfragen. Ist ein Hot-Swap der Riser Card möglich? Nein, die Riser Card selbst ist nicht hot-swap-fähig und erfordert einen vollständigen Server-Shutdown für Installation oder Austausch. Die in den Slots der Riser Card installierten PCIe-Karten können jedoch hot-plugfähig sein, sofern sowohl die Karte als auch das Betriebssystem diese Funktion unterstützen. Werden auch PCIe 3.0- und ältere Karten unterstützt? Ja, die PCIe 4.0-Slots sind vollständig rückwärtskompatibel zu PCIe 3.0, 2.0 und 1.0-Karten. Ältere Karten werden automatisch mit ihrer nativen Geschwindigkeit betrieben, wobei sie von der verbesserten Signalintegrität der neueren PCIe-Generation profitieren können. Wie erfolgt die Stromversorgung für die PCIe-Karten? Die Riser Card leitet die Standard-PCIe-Stromversorgung (bis zu 75 Watt pro Slot) von der Server-Hauptplatine weiter. Karten mit höherem Strombedarf, die zusätzliche 6-Pin- oder 8-Pin-Stromstecker benötigen, müssen separat mit Kabeln vom Server-Netzteil versorgt werden. Die genaue Verkabelung ist abhängig vom spezifischen Server-Setup und der verwendeten Netzteilkonfiguration.

Hinweise zu den Produktangaben: Diese Produktdarstellung richtet sich ausschließlich an gewerbliche Abnehmer:innen (Unternehmer:innen iSv § 14 BGB). Alle Angaben zu Spezifikationen, Verfügbarkeit und Lieferzeiten sind freibleibend und unverbindlich; sie stellen kein verbindliches Angebot dar. Maßgeblich werden Leistungsumfang und Konditionen erst mit unserer Auftragsbestätigung. Abbildungen können vom tatsächlichen Produkt abweichen. Hersteller-, Produkt- und Markennamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber:innen und dienen ausschließlich der Beschreibung, eine Markenrechtsgestattung wird hierdurch nicht erteilt. Druckfehler, Irrtümer und Zwischenverkauf bleiben vorbehalten.

Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders gekennzeichnet, in Euro zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer (derzeit 19 %) und zzgl. Versandkosten. Es gelten ausschließlich unsereAGB in der zum Zeitpunkt der Bestellung jeweils gültigen Fassung.

Preis

99,00 €

Baltaris - Einfach. Sicher. Eure IT.