Zum Inhalt springen
Lenovo ThinkSystem V3 PCIe Riser | 3-Slot 2U | PCIe 4.0 x16/x8

Lenovo 4XH7A82896 Computer-Gehäuseteil Rack Zubehör-Set

Ersatzteile & Komponenten

Lenovo ThinkSystem V3 PCIe Riser | 3-Slot 2U | PCIe 4.0 x16/x8

Herstellernummer: 4XH7A82896

84,00 €zzgl. MwSt.
Wenige verfügbar- 15 StückLive
Individuelle Angebote innerhalb von 24h

Lieferung Mi., 8. Juli.-Do., 9. Juli.

Bei Bestellung vor 12:00 Uhr, versandkostenfrei ab 500 €

Versicherte Lieferung

Bei Transportschaden kostenfreier Ersatz

Menge:
1
Teilen:
Lenovo ThinkSystem V3 2U PCIe Riser Card: Professionelle Erweiterungslösung für Rack-Server Das Lenovo ThinkSystem V3 2U x16/x8/x8 PCIe G4 Riser 1/2 Option Kit (4XH7A82896) ist eine spezialisierte Erweiterungslösung für Lenovo ThinkSystem V3 Rack-Server im 2U-Formfaktor. Diese Riser Card ermöglicht die optimale Ausnutzung des verfügbaren PCIe-Expansion-Slots durch die Bereitstellung von drei separaten Erweiterungsslots in einer kompakten 3-Slot-Konfiguration. Mit Unterstützung für PCI Express 4.0 richtet sich dieses Kit an Systemintegratoren, IT-Administratoren und Rechenzentren, die ihre Server-Hardware flexibel und zukunftssicher erweitern möchten. PCIe 4.0 Konnektivität und Slot-Konfiguration Das Herzstück dieser Riser Card bildet die durchdachte PCIe-Slot-Aufteilung mit einem x16-Slot und zwei x8-Slots, alle nach dem aktuellen PCI Express 4.0 Standard. Der x16-Slot bietet die volle Bandbreite von 32 GB/s (bidirektional) und eignet sich optimal für leistungshungrige Erweiterungskarten wie High-End-Grafikkarten, Storage-Controller oder High-Speed-Netzwerkkarten. Die beiden x8-Slots stellen jeweils 16 GB/s zur Verfügung, was für die meisten Netzwerk-, Storage- oder Spezialkarten vollkommen ausreichend ist. Diese Konfiguration folgt dem bewährten Prinzip der flexiblen Ressourcenverteilung: Während rechenintensive Anwendungen wie GPU-Computing oder NVMe-Storage-Arrays den x16-Slot nutzen können, bleiben die x8-Slots für weitere Funktionen wie zusätzliche Netzwerk-Interfaces, RAID-Controller oder spezialisierte I/O-Karten verfügbar. Die Verwendung von PCIe 4.0 stellt dabei sicher, dass auch moderne, bandbreitenintensive Erweiterungskarten ihre volle Leistung entfalten können. Besonders relevant ist diese Slot-Verteilung für moderne Datacenter-Architekturen, wo Software-Defined Networks (SDN) und hyperkonvergente Infrastrukturen multiple Hochgeschwindigkeits-Verbindungen erfordern. Ein einzelner 100-Gigabit-Ethernet-Controller kann beispielsweise den x16-Slot belegen, während zwei weitere 25-Gigabit-Verbindungen über die x8-Slots realisiert werden. Mechanischer Aufbau und Installation Die Riser Card wird als komplettes Kit geliefert, das eine 3-Slot Riser Cage für Erweiterungskarten in voller Höhe sowie die erforderlichen M3,5-Schrauben zur Befestigung umfasst. Diese Vollhöhen-Unterstützung (Full-Height) ist entscheidend für die Kompatibilität mit professionellen Server-Erweiterungskarten, die oft aufgrund ihrer leistungsstarken Kühllösungen oder zusätzlichen Anschlüsse das volle Slot-Bracket benötigen. Die mechanische Konstruktion berücksichtigt die thermischen Anforderungen moderner Server-Umgebungen. Durch die räumliche Trennung der PCIe-Slots wird eine bessere Luftzirkulation ermöglicht, was bei leistungsstarken Erweiterungskarten wie GPU-Computing-Beschleunigern oder High-Performance-Storage-Controllern kritisch für die Betriebsstabilität ist. Die stabile Cage-Konstruktion minimiert außerdem Vibrationen, die bei mechanischen Storage-Systemen oder in Umgebungen mit starken elektromagnetischen Feldern auftreten können. Kompatibilität und Systemintegration Als Option Kit für Lenovo ThinkSystem V3 2U Server ist diese Riser Card spezifisch für die mechanischen und elektrischen Anforderungen dieser Servergeneration entwickelt worden. Die Bezeichnung "Riser 1/2" deutet darauf hin, dass es sich um eine der beiden möglichen Riser-Positionen im 2U-Chassis handelt, was Systemplanern Flexibilität bei der Konfiguration bietet. Die Integration in das Lenovo ThinkSystem-Ökosystem bedeutet auch Kompatibilität mit Lenovos Systemmanagement-Tools wie XClarity Controller. Dies ermöglicht die zentrale Überwachung und Verwaltung aller installierten Erweiterungskarten, einschließlich Temperaturüberwachung, Power-Management und Fehlerdiagnose. Für Rechenzentren mit standardisierten Lenovo-Infrastrukturen vereinfacht dies erheblich die Wartung und das Monitoring. Die elektrische Kompatibilität mit PCIe 4.0 gewährleistet außerdem Abwärtskompatibilität zu älteren PCIe-Generationen. Ältere PCIe 3.0 oder sogar PCIe 2.0 Karten können problemlos betrieben werden, arbeiten dann jedoch mit der reduzierten Bandbreite ihrer jeweiligen Generation. Praktische Einsatzszenarien In virtualisierten Umgebungen ermöglicht diese Riser Card die gleichzeitige Installation von GPU-Beschleunigern für VDI-Workloads (x16-Slot) zusammen mit zusätzlichen Netzwerk-Interfaces für Storage-Traffic und Management-Netzwerke (x8-Slots). Dies ist besonders relevant für VMware vSphere- oder Citrix-Implementierungen, wo dedizierte Netzwerkpfade für verschiedene Traffic-Arten erforderlich sind. Für High-Performance-Computing-Anwendungen bietet die Slot-Konfiguration die Möglichkeit, spezialisierte Beschleunigerkarten zu kombinieren. Beispielsweise kann eine NVIDIA Tesla- oder AMD Instinct-Karte den x16-Slot belegen, während InfiniBand-Adapter für Cluster-Kommunikation die x8-Slots nutzen. Diese Flexibilität ist entscheidend für wissenschaftliche Rechenzentren oder Engineering-Simulationen. Im Storage-Bereich ermöglicht das Kit die Installation von NVMe-Storage-Controllern mit hoher Lane-Anzahl im x16-Slot, ergänzt durch separate RAID-Controller oder Backup-Interfaces in den x8-Slots. Dies unterstützt moderne Storage-Architekturen wie Software-Defined Storage (SDS) oder hyperkonvergente Systeme, die sowohl hohe Storage-Performance als auch Redundanz erfordern. Technische Überlegungen für Systemplaner Bei der Planung von Server-Konfigurationen mit dieser Riser Card müssen mehrere technische Aspekte berücksichtigt werden. Die verfügbare PCIe-Lane-Anzahl des Prozessors begrenzt die tatsächlich nutzbare Bandbreite. Moderne Intel Xeon oder AMD EPYC Prozessoren bieten typischerweise 64 oder 128 PCIe-Lanes, die zwischen verschiedenen Slots und Onboard-Funktionen aufgeteilt werden müssen. Die Stromversorgung ist ein weiterer kritischer Faktor. Hochleistungs-Erweiterungskarten können je nach Typ zwischen 75 Watt (PCIe-Standard) und 300+ Watt (High-End-GPUs) verbrauchen. Das Server-Netzteil und die Kühlung müssen entsprechend dimensioniert sein, um alle installierten Karten stabil zu versorgen. Thermisches Management wird besonders wichtig, wenn alle drei Slots mit leistungsstarken Karten bestückt werden. Die Airflow-Charakteristika des 2U-Chassis müssen ausreichend Kühlung für die zusätzliche Wärmeentwicklung bereitstellen. In dicht gepackten Rack-Umgebungen kann dies zusätzliche Überlegungen zur Rack-Kühlung erfordern. Wartung und Serviceability Die modulare Bauweise der Riser Card erleichtert Wartungsarbeiten erheblich. Einzelne Erweiterungskarten können gewechselt werden, ohne andere Komponenten zu beeinträchtigen. Die mitgelieferten M3,5-Schrauben entsprechen Server-Standards und können mit handelsüblichen Werkzeugen bearbeitet werden, was die Servicefreundlichkeit in Rechenzentren gewährleistet. Für präventive Wartung bietet die Integration in Lenovos ThinkSystem-Management erweiterte Diagnosefunktionen. Temperaturwerte, Stromverbrauch und Betriebszustände aller installierten PCIe-Karten können zentral überwacht werden. Dies ermöglicht proaktives Management und rechtzeitige Intervention vor Ausfällen. Die Verfügbarkeit als Lenovo Option Kit stellt sicher, dass Ersatzteile und technischer Support über die etablierten Kanäle verfügbar sind. Dies ist für unternehmenskritische Server-Infrastrukturen von entscheidender Bedeutung, wo ungeplante Ausfallzeiten hohe Kosten verursachen können. Ideal für diese Einsatzbereiche Rechenzentren und Cloud-Provider: Flexible PCIe-Erweiterung für unterschiedlichste Workloads, von GPU-Computing bis zu High-Speed-Networking in virtualisierten Umgebungen High-Performance-Computing (HPC): Kombinierte Installation von Beschleunigerkarten und Cluster-Interconnect-Hardware für wissenschaftliche Berechnungen und Simulationen Enterprise-Storage-Systeme: Optimale Nutzung für NVMe-Controller, RAID-Hardware und Backup-Interfaces in Software-Defined Storage-Implementierungen Virtualized Desktop Infrastructure (VDI): GPU-Sharing für virtuelle Arbeitsplätze kombiniert mit dedizierten Netzwerk-Interfaces für optimierte User-Experience Netzwerk-Function-Virtualization (NFV): Multiple Hochgeschwindigkeits-Netzwerk-Interfaces für Software-Defined Networks und Telekommunikations-Infrastruktur Häufige Fragen Ist diese Riser Card mit älteren ThinkSystem-Servern kompatibel? Nein, dieses Kit ist spezifisch für Lenovo ThinkSystem V3 2U Server entwickelt. Die mechanischen und elektrischen Anforderungen unterscheiden sich zwischen den Servergenerationen. Für ältere ThinkSystem-Modelle sind separate Option Kits verfügbar. Können PCIe 3.0 Karten in dieser PCIe 4.0 Riser Card verwendet werden? Ja, PCIe ist abwärtskompatibel. PCIe 3.0 oder ältere Erweiterungskarten können problemlos installiert werden, arbeiten jedoch mit der Geschwindigkeit ihrer jeweiligen Generation. Eine PCIe 3.0 x8 Karte erreicht beispielsweise 8 GB/s statt der möglichen 16 GB/s eines PCIe 4.0 x8 Slots. Wie viel Strom können die PCIe-Slots maximal liefern? Standardmäßig können PCIe-Slots bis zu 75 Watt über den Slot-Connector bereitstellen. Karten mit höherem Stromverbrauch benötigen zusätzliche Stromversorgung über separate Stromanschlüsse direkt vom Server-Netzteil. Die genauen Spezifikationen sind abhängig vom verwendeten Server-Modell. Kann das Kit nachträglich in bereits installierte Server eingebaut werden? Ja, als Option Kit kann diese Riser Card auch nachträglich in kompatible ThinkSystem V3 2U Server eingebaut werden. Dies erfordert jedoch eine kurze Downtime für die Installation und entsprechende mechanische Anpassungen im Server-Chassis. Unterstützt die Riser Card Hot-Plug-Funktionen? Die Hot-Plug-Fähigkeit hängt vom installierten Betriebssystem, dem Server-BIOS und den verwendeten Erweiterungskarten ab. Die Riser Card selbst muss bei ausgeschaltetem System installiert werden, aber PCIe-Karten können je nach Systemkonfiguration Hot-Plug-fähig sein. Welche Kühlanforderungen ergeben sich durch die Installation? Die Installation der Riser Card selbst erzeugt keine zusätzliche Wärme. Die Kühlanforderungen hängen von den installierten Erweiterungskarten ab. High-Performance-GPUs oder Storage-Controller können erhebliche Kühlung erfordern. Die Server-Kühlung sollte entsprechend der geplanten PCIe-Karten dimensioniert werden.

Hinweise zu den Produktangaben: Diese Produktdarstellung richtet sich ausschließlich an gewerbliche Abnehmer:innen (Unternehmer:innen iSv § 14 BGB). Alle Angaben zu Spezifikationen, Verfügbarkeit und Lieferzeiten sind freibleibend und unverbindlich; sie stellen kein verbindliches Angebot dar. Maßgeblich werden Leistungsumfang und Konditionen erst mit unserer Auftragsbestätigung. Abbildungen können vom tatsächlichen Produkt abweichen. Hersteller-, Produkt- und Markennamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber:innen und dienen ausschließlich der Beschreibung, eine Markenrechtsgestattung wird hierdurch nicht erteilt. Druckfehler, Irrtümer und Zwischenverkauf bleiben vorbehalten.

Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders gekennzeichnet, in Euro zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer (derzeit 19 %) und zzgl. Versandkosten. Es gelten ausschließlich unsereAGB in der zum Zeitpunkt der Bestellung jeweils gültigen Fassung.

Preis

84,00 €

Baltaris - Einfach. Sicher. Eure IT.