Der RICOH IM C2010 – A3-Farblaser für Arbeitsgruppen im Überblick Der RICOH IM C2010 ist ein multifunktionaler A3-Farblaserdrucker der Arbeitsgruppen-Klasse, der Drucken, Kopieren, Scannen und Faxen in einem Gerät vereint. Er richtet sich an kleine bis mittelgroße Teams in Unternehmen, Behörden und im Gesundheitswesen, die regelmäßig auch Überformatdokumente in A3 oder SRA3 ausgeben müssen – etwa für Präsentationsunterlagen, technische Zeichnungen oder großformatige Tabellen. Als zentrales Bürogerät überzeugt der IM C2010 mit einer Druckauflösung von bis zu 4.800 × 1.200 dpi, Unterstützung der klassischen Seitenbeschreibungssprachen PostScript 3 und PCL 6 sowie einer integrierten 256-GB-Festplatte, die erweiterte Workflow-Funktionen ermöglicht. Das Gerät positioniert sich als kompakter Einstieg in RICOHs IM-C-Farbmultifunktionsserie und bietet Betriebssystemunterstützung von Windows über macOS bis hin zu Linux-Distributionen und klassischen Unix-Systemen. Druckleistung & Prozessor des RICOH IM C2010 Im Inneren des IM C2010 arbeitet ein Intel Atom x5 E3930 mit 1,3 GHz Basistakt. Dieser Embedded-Prozessor ist für den Dauerbetrieb in Multifunktionsdruckern konzipiert und steuert die Verarbeitung von Druckdaten, das Rendering komplexer PDFs sowie die Verwaltung von Scan- und Fax-Aufträgen. Er ist kein Desktop-CPU, sondern ein dedizierter Embedded-Chip, der auf Effizienz und Langzeitstabilität ausgelegt ist – im Druckerumfeld wichtiger als rohe Rechenleistung. Flankiert wird der Prozessor von 6 GB RAM , was im Multifunktionsdrucker-Segment für die Arbeitsgruppen-Klasse komfortabel ist. Dieser Arbeitsspeicher erlaubt die gleichzeitige Verarbeitung mehrerer Aufträge im Spooler, ohne dass der Durchsatz einbricht – relevant für Umgebungen, in denen mehrere Mitarbeiter parallel drucken. Hinzu kommt eine eingebaute 256-GB-Festplatte , die als persistenter Auftragsspeicher fungiert: Dokumente können als gesicherte Druckjobs hinterlegt, Formulare und Stempel lokal gespeichert und Scans zwischengespeichert werden, bevor sie weitergeleitet oder abgerufen werden. Die maximale Druckauflösung beträgt 4.800 × 1.200 dpi – sowohl für Farb- als auch Schwarzweißdrucke. Damit liefert der IM C2010 scharfe Texte und klar definierte Linien, was besonders bei Formularen, Rechnungen mit Barcode oder technischen Dokumenten mit feinen Beschriftungen einen sichtbaren Qualitätsvorteil gegenüber einfacheren 600-dpi-Geräten bringt. Laut Hersteller liegt die Druckgeschwindigkeit bei bis zu 20 Seiten pro Minute in Farbe . Bemerkenswert kurz sind die Zeiten bis zum ersten Ausdruck: Laut Produktdaten druckt das Gerät den ersten Schwarzweißausdruck nach 4,5 Sekunden , den ersten Farbausdruck nach 7 Sekunden . Das ist für eine Farblasermaschine dieser Klasse ein praxisrelevanter Wert – wer gelegentlich einzelne Seiten druckt, muss nicht auf das Aufwärmen aus dem Tiefschlaf warten, da der IM C2010 im Sleep-Modus mit nur 0,3 Watt arbeitet und dennoch schnell anspringt. Seitenbeschreibungssprachen: PostScript 3, PCL 6 und PDF Direct Der RICOH IM C2010 unterstützt PCL 5C, PCL 6, PostScript 3 und PDF Direct – ein Quartett, das den IM C2010 in praktisch jede IT-Infrastruktur integrierbar macht. PostScript 3 ist der De-facto-Standard in professionellen Druckumgebungen, der eine pixelgenaue Ausgabe von Vektorgrafiken, Schriften und komplexen Layouts sicherstellt. PCL 6 (PCL XL) bietet für Standard-Office-Dokumente hohe Geschwindigkeit bei geringer Netzwerklast. Die PDF-Direct-Funktion erlaubt das Drucken von PDF-Dateien ohne vorherige Treiberkonvertierung – nützlich für Anwender, die Dokumente direkt vom USB-Stick oder aus einer Dokumentenverwaltung heraus drucken, ohne einen Treiber auf dem Client installieren zu müssen. Kopieren, Scannen & Faxen: Die Multifunktionsbasis Als Multifunktionsgerät deckt der IM C2010 alle klassischen Bürokommunikationsaufgaben ab. Der Farbkopierer arbeitet mit bis zu 600 × 600 dpi und unterstützt Duplexkopien – Vorder- und Rückseite werden automatisch bedruckt, was Papierverbrauch und Kosten senkt. Für Arbeitsgruppen, die regelmäßig mehrseitige Berichte oder Präsentationsunterlagen vervielfältigen, ist die automatische Duplexfunktion kein Nice-to-have, sondern ein echter Effizienzgewinn im Alltag. Der integrierte Scanner erreicht eine optische Auflösung von 1.200 dpi und liefert Farbscans in hoher Qualität – ausreichend für die Archivierung von Dokumenten, die Digitalisierung von Formularen oder die Einspeisung in Dokumentenmanagementsysteme (DMS). Der Vorlageneinzug (SPDF: Single Pass Document Feeder) fasst laut Hersteller bis zu 220 Blätter und ermöglicht manuelles Einlegen. SPDF-Einzüge erlauben das Scannen im Durchlauf, ohne dass Vorlagen gewendet werden müssen – das spart Zeit bei größeren Stapeln. Ergänzt wird das Portfolio durch ein Mono-Fax , das in Branchen wie dem Gesundheitswesen, der Justiz oder in Behörden nach wie vor ein unverzichtbarer Kommunikationskanal ist. Farbfax ist laut Produktdaten nicht vorgesehen. Medienhandhabung & Papiervielfalt Ein entscheidender Unterschied zu reinen A4-Bürodruckern ist die A3-Fähigkeit des IM C2010 – und darüber hinaus die Unterstützung des SRA3-Formats (320 × 450 mm). SRA3 ist das Überformat, das im Druckvorstufenbereich eingesetzt wird, um Beschnittmarken und Randanschnitt zu realisieren. Für Nutzer in Druckereien, Marketingabteilungen oder technischen Büros eröffnet diese Formatunterstützung Gestaltungsmöglichkeiten, die mit einem A4-Gerät schlicht nicht realisierbar sind. Das Gerät verarbeitet eine breite Palette an Medientypen: von Normalpapier und Recyclingpapier über Briefumschläge, Kartonpapier (bis 300 g/m²) bis hin zu glänzendem Papier und Etikettenpapier . Das Mediengewicht reicht von 52 bis 300 g/m² – damit lassen sich auch Visitenkarten-Rohlinge, Deckblätter oder Broschürenumschläge direkt am Multifunktionsgerät ausgeben. Die Basiskapazität des Papiermagazins beträgt 220 Blätter . Für Arbeitsgruppen mit hohem Druckvolumen empfiehlt sich zu prüfen, ob RICOHs optionale Papiermodule für den IM C2010 verfügbar sind – dies ist aus den vorliegenden Herstellerdaten nicht direkt ableitbar und sollte vor der Beschaffung geklärt werden. Konnektivität & Netzwerkintegration Der RICOH IM C2010 verbindet sich über LAN (Ethernet) und USB mit der IT-Infrastruktur. WLAN ist in den Produktdaten nicht aufgeführt – wer eine kabellose Netzwerkanbindung benötigt, muss dies vor der Beschaffung beim Hersteller oder Fachhändler klären. Für den Unternehmenseinsatz in fest verdrahteten Netzwerken ist LAN ohnehin die bevorzugte Wahl: stabiler, sicherer und latenzärmer als WLAN. Die USB-Schnittstelle dient neben dem Drucken auch für die Anbindung an einen lokalen Arbeitsplatz oder die direkte Ausgabe von USB-Sticks via PDF Direct. Im LAN-Betrieb wird das Gerät über Standard-TCP/IP-Protokolle angebunden, was die Integration in bestehende Windows-Server-Infrastrukturen ebenso vereinfacht wie in heterogene Umgebungen mit Linux- oder macOS-Clients. Betriebssystem-Kompatibilität: Ungewöhnlich breit aufgestellt Selten für ein Büromultifunktionsgerät dieser Klasse: Der IM C2010 unterstützt laut Hersteller eine außergewöhnlich breite Palette an Betriebssystemen. Neben den aktuellen Windows-Versionen ( Windows 10, Windows 11 ) und Windows Server 2012 R2 bis 2022 werden auch Apple macOS ab Version 10.15 (Catalina) , Red Hat Enterprise Linux , IBM AIX , HP-UX , SCO OpenServer und SunSoft Solaris unterstützt. Das ist ein klares Signal an IT-Administratoren in heterogenen oder Legacy-Umgebungen: Der IM C2010 lässt sich auch in Infrastrukturen einbinden, in denen Unix-basierte Server noch produktiv im Einsatz sind – etwa in Fertigungsunternehmen, Forschungseinrichtungen oder öffentlichen Institutionen. Energieeffizienz & Stromverbrauch Im Druckbetrieb zieht der IM C2010 laut Herstellerangaben 456,3 Watt – typisch für einen Farblaser mit Fixiereinheit in dieser Klasse. Im Standby-Modus sinkt der Verbrauch auf 37,7 Watt , und im Sleep-Modus auf bemerkenswert niedrige 0,3 Watt . Letzteres ist relevant für Unternehmen, die Energieeffizienz im Nacht- und Wochenendbetrieb optimieren oder entsprechende Umwelt- und Compliance-Anforderungen erfüllen müssen. Das Gerät wird mit 220–240 V / 50–60 Hz betrieben – europäische Standardspannung, kein Transformator notwendig. Abmessungen & Aufstellungsplanung Mit 58,7 cm Breite, 70,1 cm Tiefe, 96,3 cm Höhe und einem Gewicht von 96,1 kg ist der RICOH IM C2010 kein Tischgerät, sondern ein Standgerät , das typischerweise in einem Kopierbereiche, einem Bürogang oder einem dedizierten Druckraum aufgestellt wird. Das Gewicht macht den Transport zu einer Mehrpersonenaufgabe – für die Aufstellungsplanung sollte sichergestellt werden, dass der Stellplatz tragfähig genug ist und ausreichend Freiraum für Wartung und Papiernachfüllung vorhanden ist. Für eine Erstinstallation empfiehlt sich die Beauftragung eines Technikers, der auch die Netzwerkkonfiguration und Treiberverteilung übernimmt. Ideal für diese Einsatzbereiche Arbeitsgruppen mit A3-Druckbedarf: Die A3- und SRA3-Unterstützung macht den IM C2010 zur richtigen Wahl überall dort, wo Präsentationen, technische Zeichnungen, Tabellen oder Marketingmaterialien im Überformat gedruckt werden müssen – ohne externe Druckdienstleister beauftragen zu müssen. Die Farblaserqualität mit bis zu 4.800 × 1.200 dpi liefert dabei professionell wirkende Ergebnisse. Büroumgebungen mit gemischten Druckjobs: Durch die Unterstützung von Normalpapier bis Karton (300 g/m²), Etiketten und Umschlägen können Teams viele Druckaufgaben am zentralen Gerät bündeln, statt mehrere Spezialdrucker vorzuhalten. Die Duplexfunktion für Drucken und Kopieren spart Papierkosten im laufenden Betrieb. Dokumentenintensive Branchen (Behörden, Gesundheitswesen, Rechtsberufe): Die Kombination aus Farb-Scan mit 1.200 dpi, 220-Blatt-Einzug und Mono-Fax deckt die Kernprozesse ab, die in diesen Branchen nach wie vor analog bleiben – Formulareinzug, Digitalisierung, Fax-Versand von Befunden oder Schriftsätzen. Heterogene IT-Infrastrukturen: Dank der breiten Betriebssystemunterstützung (Windows, macOS, RHEL, IBM AIX, HP-UX, Solaris) eignet sich der IM C2010 besonders für Organisationen, die nicht ausschließlich mit Windows-Clients und -Servern arbeiten. IT-Administratoren müssen keine Workarounds oder Emulationsschichten einrichten. Umgebungen mit Workflow-Anforderungen: Die interne 256-GB-Festplatte und der 6-GB-Arbeitsspeicher ermöglichen erweiterte Druckworkflows wie gesichertes/vertrauliches Drucken (Secure Print), gespeicherte Formulare und mehrstufige Scanrouting-Prozesse. Für einfache Dokumentenmanagement-Integrationen bietet das Gerät damit eine brauchbare interne Basis. Häufige Fragen zum RICOH IM C2010 Unterstützt der RICOH IM C2010 auch WLAN? In den vorliegenden Herstellerdaten zum IM C2010 sind als Schnittstellen ausschließlich LAN (Ethernet) und USB angegeben. Eine WLAN-Funktion ist nicht dokumentiert. Wer eine kabellose Netzwerkanbindung benötigt, sollte dies vor der Bestellung beim Fachhändler oder direkt bei RICOH klären, da manche Modelle optionale WLAN-Adapter unterstützen. Kann der IM C2010 beidseitig drucken und kopieren (Duplex)? Ja. Laut Hersteller unterstützt der RICOH IM C2010 die automatische Duplexfunktion sowohl für den Druckbetrieb als auch für das Kopieren . Dokumente werden dabei automatisch gewendet und beidseitig bedruckt, ohne manuelles Einlegen. Das reduziert den Papierverbrauch im Arbeitsalltag signifikant. Welche Papierformate und Mediengewichte verarbeitet der RICOH IM C2010? Das Gerät verarbeitet Papierformate von A6 bis SRA3 (320 × 450 mm) , also deutlich über A3 hinaus. Zusätzlich werden B4, B5 und B6 unterstützt. Das Mediengewicht reicht von 52 g/m² bis 300 g/m² – von dünnem Bondpapier über Standardpapier bis hin zu Karton und Deckblättern. Etiketten, Briefumschläge, Recyclingpapier und glänzendes Papier werden ebenfalls unterstützt. Mit welchen Betriebssystemen ist der IM C2010 kompatibel? Laut Hersteller unterstützt der RICOH IM C2010 ein ungewöhnlich breites Spektrum: Windows 8.1, 10 und 11 , Windows Server 2012 R2 bis 2022 , Apple macOS ab 10.15 (Catalina) , Red Hat Enterprise Linux , IBM AIX , HP-UX , SCO OpenServer sowie SunSoft Solaris . Damit eignet sich das Gerät auch für heterogene IT-Umgebungen mit Unix-basierten Systemen. Welche Seitenbeschreibungssprachen werden unterstützt – und warum ist das relevant? Der IM C2010 unterstützt laut Herstellerangaben PCL 5C, PCL 6, PostScript 3 und PDF Direct . PostScript 3 ist der Standard für pixelgenaue Druckausgabe in professionellen Umgebungen, insbesondere bei Vektorgrafiken und komplexen Layouts. PCL 6 ist für Office-Dokumente optimiert und erzeugt weniger Netzwerklast. PDF Direct erlaubt das direkte Drucken von PDF-Dateien ohne Treiber-Umweg – nützlich für den USB-Stick-Druck oder driverslose Ausgabe aus Dokumentenmanagementsystemen. Wie groß und schwer ist der RICOH IM C2010 – passt er auf einen Schreibtisch? Der RICOH IM C2010 ist ein Standgerät . Mit den Abmessungen 58,7 cm (B) × 70,1 cm (T) × 96,3 cm (H) und einem Gewicht von 96,1 kg ist er nicht für den Schreibtisch konzipiert. Er benötigt einen festen Stellplatz auf einem tragfähigen Untergrund – idealerweise in einem Kopierbereiche oder Druckraum mit ausreichend Freiraum für Wartung und Papierzufuhr. 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