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UBIQUITI UniFi SFP+ MM 10G | 20er Pack | 300m Reichweite
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Ubiquiti UACC-OM-MM-10G-D-20 Netzwerk-Transceiver-Modul Faseroptik 10000 Mbit/s SFP 850 nm

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UBIQUITI UniFi SFP+ MM 10G | 20er Pack | 300m Reichweite

Herstellernummer: UACC-OM-MM-10G-D-20

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UBIQUITI UniFi 10G Multi-Mode Optical Module 20-Pack: Professionelle SFP+-Transceiver für moderne Netzwerkinfrastruktur Das UBIQUITI UniFi 10G Multi-Mode Optical Module 20-Pack (UACC-OM-MM-10G-D-20) ist eine professionelle Lösung für Unternehmen und IT-Administratoren, die ihre Netzwerkinfrastruktur auf 10-Gigabit-Ethernet über Glasfaser ausbauen möchten. Diese SFP+-Transceiver-Module ermöglichen es, Switches, Server und andere Netzwerkgeräte mit Multi-Mode-Glasfaserkabeln zu verbinden und dabei Übertragungsgeschwindigkeiten von 10 Gbit/s über Distanzen bis zu 300 Metern zu erreichen. Mit 20 Modulen im Paket bietet Ubiquiti eine kosteneffiziente Lösung für größere Installationen oder strategische Bevorratung. Technische Grundlagen und Leistungsmerkmale der SFP+-Module Die UACC-OM-MM-10G-D-Module basieren auf der bewährten SFP+-Technologie (Small Form-factor Pluggable Plus), die sich als Standard für 10-Gigabit-Ethernet-Verbindungen etabliert hat. Im Gegensatz zu Kupferverbindungen über SFP+-DAC-Kabel oder RJ45-Ports ermöglicht die Glasfaser-Technologie deutlich größere Übertragungsdistanzen bei gleichzeitig geringerer elektromagnetischer Interferenz. Mit einer Wellenlänge von 850 nm arbeiten diese Module im sogenannten First Window der optischen Übertragung, das speziell für Multi-Mode-Fasern optimiert ist. Diese Wellenlänge bietet den optimalen Kompromiss zwischen Übertragungsleistung und Komponentenkosten bei Multi-Mode-Glasfasern vom Typ OM3 oder OM4. Die maximale Übertragungsdistanz von 300 Metern laut Hersteller macht diese Module ideal für Campus-Netzwerke, Rechenzentren mittlerer Größe oder Gebäudeverkabelungen, wo einzelne Etagen oder Gebäudeteile miteinander verbunden werden müssen. Der Energieverbrauch von nur 0,8 Watt pro Modul ist bemerkenswert niedrig und spielt besonders bei größeren Installationen eine wichtige Rolle. In einem 48-Port-Switch mit vollständiger SFP+-Bestückung würden 48 Module dieser Art lediglich 38,4 Watt zusätzliche Verlustleistung erzeugen – ein Wert, der die Kühlungsanforderungen und Energiekosten minimal beeinflusst. Multi-Mode vs. Single-Mode: Die richtige Wahl für Ihre Infrastruktur Die Entscheidung zwischen Multi-Mode- und Single-Mode-Glasfasern ist fundamental für die Netzwerkplanung. Multi-Mode-Fasern, für die diese Ubiquiti-Module konzipiert sind, haben einen größeren Kerndurchmesser (typischerweise 50 oder 62,5 Mikrometer) als Single-Mode-Fasern (etwa 9 Mikrometer). Dieser größere Durchmesser ermöglicht es dem Licht, auf verschiedenen Pfaden (Modi) durch die Faser zu reisen, was die Installation und den Anschluss vereinfacht, aber die maximale Übertragungsdistanz begrenzt. Für die meisten Unternehmensumgebungen sind Multi-Mode-Fasern die pragmatischere Wahl. Sie sind kostengünstiger in der Installation, toleranter gegenüber Verschmutzungen und mechanischen Toleranzen, und die verfügbaren 300 Meter Reichweite decken praktisch alle Anwendungsfälle innerhalb von Gebäuden oder Campus-Netzwerken ab. Single-Mode-Fasern mit ihrer theoretisch unbegrenzten Reichweite kommen erst bei Verbindungen zwischen weit entfernten Standorten oder bei Carrier-Netzwerken zum Einsatz. Die LC-Steckverbinder (Lucent Connector) dieser Module haben sich als Standard für moderne Glasfaser-Installationen durchgesetzt. Sie sind deutlich kompakter als die älteren SC-Stecker und ermöglichen höhere Portdichten. Mit ihrem Duplex-Design (zwei Fasern pro Verbindung) unterstützen sie echtes Vollpuplex-Ethernet, bei dem Senden und Empfangen gleichzeitig über separate optische Kanäle erfolgt. Kompatibilität und Integration in Ubiquiti UniFi-Umgebungen Als Teil des Ubiquiti UniFi-Ökosystems sind diese SFP+-Module primär für den Einsatz in UniFi-Switches konzipiert, funktionieren aber dank der standardisierten SFP+-Spezifikation auch in kompatiblen Geräten anderer Hersteller. Ubiquiti hat bei der Entwicklung besonderen Wert auf die Integration in das UniFi Network Management System gelegt, wodurch sich die Module nahtlos überwachen und verwalten lassen. Die Laser Class 1-Zertifizierung nach EN 60825-1:2014 und IEC 60825-1:2014 bestätigt, dass diese Module den strengsten Sicherheitsstandards für optische Geräte entsprechen. Laser Class 1 bedeutet, dass die Laserleistung so gering ist, dass sie unter normalen Betriebsbedingungen als augensicher gilt. Dennoch sollten grundlegende Sicherheitsregeln wie das Vermeiden direkter Blicke in die Faserenden beachtet werden. Die Betriebstemperatur von 0°C bis 70°C macht diese Module auch für anspruchsvolle Umgebungen wie Technikräume ohne Klimatisierung oder Außeninstallationen in wettergeschützten Gehäusen geeignet. Dieser erweiterte Temperaturbereich ist typisch für industrielle SFP+-Module und deutlich robuster als Consumer-orientierte Varianten. Praktische Einsatzszenarien und Netzwerkarchitekturen In modernen Netzwerkarchitekturen kommen 10-Gigabit-Verbindungen typischerweise in drei Bereichen zum Einsatz: als Uplinks zwischen Access- und Distribution-Switches, als Verbindungen zu leistungsstarken Servern und als Backbone-Verbindungen in größeren Campus-Netzwerken. Diese Ubiquiti-Module adressieren alle drei Anwendungsfälle effektiv. Bei der klassischen dreistufigen Netzwerkarchitektur (Access-Distribution-Core) ermöglichen 10G-Uplinks eine Konsolidierung des Verkehrs von mehreren 1G-Access-Ports. Ein typischer 48-Port-Gigabit-Switch kann seinen gesamten theoretischen Durchsatz über vier bis acht 10G-Uplinks weiterleiten, ohne dass Engpässe entstehen. Die 300-Meter-Reichweite dieser Module reicht dabei problemlos für Verbindungen zwischen verschiedenen Gebäudeetagen oder sogar zwischen nahegelegenen Gebäuden. Für Server-Anbindungen bieten 10-Gigabit-Verbindungen einen deutlichen Leistungssprung gegenüber Standard-Gigabit-Ethernet. Virtualisierungsumgebungen, Datenbank-Server oder File-Server mit hohem Durchsatz profitieren erheblich von der zehnfachen Bandbreite. Dabei ist wichtig zu verstehen, dass die volle Leistung nur erreicht wird, wenn auch der Server entsprechende 10G-Netzwerkkarten und ausreichend schnelle Storage-Systeme besitzt. Installation und Best Practices für Glasfaser-Netzwerke Die Installation von SFP+-Modulen erfordert besondere Aufmerksamkeit für Sauberkeit und korrekte Handhabung. Glasfasern sind empfindlich gegenüber Verschmutzungen, und bereits minimale Staubpartikel oder Fingerabdrücke auf den Faserenden können die Signalqualität drastisch verschlechtern oder sogar zum kompletten Verbindungsausfall führen. Vor jeder Installation sollten sowohl die SFP+-Module als auch die Glasfaserkabel mit geeigneten Reinigungsutensilien gesäubert werden. Spezielle Glasfaser-Reinigungsstäbchen oder Reinigungsfolien entfernen zuverlässig Verschmutzungen, ohne die empfindlichen Faserenden zu beschädigen. Ein optisches Mikroskop oder zumindest eine Glasfaser-Inspektionslupe sollte zur Grundausstattung gehören, um die Qualität der Verbindungen zu überprüfen. Beim Umgang mit den Modulen ist zu beachten, dass SFP+-Transceiver im laufenden Betrieb warm werden können. Das Hot-Swapping – also der Austausch bei laufendem Gerät – ist zwar technisch möglich, sollte aber nur bei Bedarf durchgeführt werden. Die Kontakte der Module sind empfindlich gegenüber elektrostatischen Entladungen, weshalb entsprechende ESD-Schutzmaßnahmen getroffen werden sollten. Monitoring und Troubleshooting von optischen Verbindungen Moderne SFP+-Module wie die von Ubiquiti bieten umfangreiche Diagnosemöglichkeiten über das Digital Optical Monitoring (DOM) Interface. Über das UniFi Network Management System lassen sich wichtige Parameter wie Sendeleistung, Empfangsleistung, Temperatur und Spannung in Echtzeit überwachen. Diese Werte geben wichtige Hinweise auf den Zustand der Verbindung und können frühzeitig vor Ausfällen warnen. Die Sendeleistung sollte im Bereich von -4 bis +4 dBm liegen, während die Empfangsleistung typischerweise zwischen -1 und -14 dBm liegt, abhängig von der Kabellänge und -qualität. Starke Abweichungen von diesen Werten deuten auf Probleme mit der Faserverbindung, Verschmutzungen oder defekte Komponenten hin. Eine kontinuierliche Verschlechterung der Empfangsleistung kann ein Hinweis auf alternde Glasfaserkabel oder lockere Verbindungen sein. Bei Störungen sollte systematisch vorgegangen werden: Zunächst werden beide Enden der Glasfaserverbindung gereinigt und die Steckverbindungen überprüft. Anschließend kann durch Austausch eines der SFP+-Module festgestellt werden, ob das Problem in der Hardware oder der Verkabelung liegt. Ein optisches Leistungsmessgerät hilft dabei, Dämpfungsverluste entlang der Glasfaserstrecke zu identifizieren. Ideal für diese Einsatzbereiche Campus-Netzwerke und Gebäudeverkabelung: Die 300-Meter-Reichweite ermöglicht Verbindungen zwischen Etagen oder nahegelegenen Gebäuden, während die Multi-Mode-Technologie kostengünstige Installation bei ausreichender Performance bietet. Rechenzentren mittlerer Größe: Mit nur 0,8 Watt Leistungsaufnahme pro Modul bleibt die zusätzliche Wärmeentwicklung minimal, während 10 Gbit/s ausreichend Bandbreite für Server-Uplinks und Storage-Verbindungen bereitstellen. Virtualisierungsumgebungen: Die hohe Bandbreite von 10 Gbit/s unterstützt den intensiven Netzwerkverkehr zwischen Virtualisierungsservern, Storage-Systemen und Management-Netzwerken effektiv. Video-Streaming und Content-Delivery: Für Medienunternehmen oder Bildungseinrichtungen, die hochauflösende Videoinhalte übertragen müssen, bieten diese Module die notwendige Bandbreite ohne Kompromisse bei der Latenz. Backup- und Storage-Netzwerke: Die kontinuierliche 10-Gbit/s-Leistung ist ideal für Backup-Systeme, die große Datenmengen schnell übertragen müssen, sowie für NAS-Systeme mit hohen Performance-Anforderungen. Häufige Fragen Sind diese Module mit Switches anderer Hersteller kompatibel? Ja, da es sich um standardkonforme SFP+-Module handelt, funktionieren sie grundsätzlich auch in Switches anderer Hersteller wie Cisco, HP, Dell oder Netgear. Allerdings können einige Hersteller proprietäre Erkennungsmechanismen implementieren, die Fremdmodule blockieren. In solchen Fällen kann meist eine entsprechende CLI-Konfiguration die Kompatibilität herstellen. Welche Glasfaserkabel sind für diese Module geeignet? Diese Module sind für Multi-Mode-Glasfaserkabel mit LC-Steckern konzipiert, typischerweise OM3 (50/125µm) oder OM4 (50/125µm). OM4-Kabel bieten dabei die bessere Performance und erreichen die vollen 300 Meter Reichweite. Ältere OM1- oder OM2-Kabel können verwendet werden, reduzieren aber die maximale Übertragungsdistanz deutlich. Kann ich diese Module in SFP-Ports (1 Gigabit) verwenden? Nein, SFP+-Module sind mechanisch und elektrisch nicht kompatibel mit Standard-SFP-Ports. Die Module benötigen SFP+-Ports, die 10-Gigabit-Ethernet unterstützen. Umgekehrt können aber 1G-SFP-Module meist in SFP+-Ports betrieben werden, allerdings nur mit reduzierter Geschwindigkeit. Wie hoch ist der tatsächliche Durchsatz bei 10-Gigabit-Verbindungen? Der theoretische Brutto-Durchsatz beträgt 10 Gbit/s, der nutzbare Netto-Durchsatz liegt durch Ethernet-Overhead bei etwa 9,6 Gbit/s. In der Praxis hängt der tatsächlich erreichbare Durchsatz von Faktoren wie der CPU-Leistung der angeschlossenen Geräte, der Paketgröße und der Netzwerk-Architektur ab. Bei optimalen Bedingungen sind Durchsatzraten von über 9 Gbit/s durchaus erreichbar. Benötige ich spezielle Switches für diese SFP+-Module? Ja, Sie benötigen Switches oder andere Netzwerkgeräte mit SFP+-Ports. Standard-Gigabit-Switches mit SFP-Ports sind nicht kompatibel. Ubiquiti bietet verschiedene UniFi-Switches mit SFP+-Ports, aber auch Geräte anderer Hersteller mit entsprechenden 10G-Ports können verwendet werden, sofern sie die SFP+-Spezifikation unterstützen. Wie kann ich die Qualität der Glasfaserverbindung überprüfen? Moderne SFP+-Module bieten Digital Optical Monitoring (DOM), wodurch sich Parameter wie Sendeleistung, Empfangsleistung und Temperatur über das Netzwerkmanagement-System überwachen lassen. Zusätzlich können optische Leistungsmessgeräte verwendet werden, um die Dämpfung der Glasfaserstrecke zu messen. Typische Werte liegen bei -1 bis -14 dBm für die Empfangsleistung, abhängig von der Kabellänge.

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