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UBIQUITI UniFi SFP-Modul 1G BiDi | Single-Mode 3km | 2er-Pack
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Ubiquiti UACC-OM-SM-1G-S-2 Netzwerk-Transceiver-Modul Faseroptik 1250 Mbit/s SFP

Ersatzteile & Komponenten

UBIQUITI UniFi SFP-Modul 1G BiDi | Single-Mode 3km | 2er-Pack

Herstellernummer: UACC-OM-SM-1G-S-2

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UniFi 1G BiDi SFP-Module: Professionelle Single-Mode-Glasfaser-Übertragung für Netzwerk-Infrastrukturen Die UBIQUITI UniFi 1G Bidirectional Single-Mode Optical Module (UACC-OM-SM-1G-S-2) sind speziell für professionelle Netzwerk-Infrastrukturen entwickelte SFP-Transceiver, die Gigabit-Ethernet-Verbindungen über Single-Mode-Glasfaser ermöglichen. Das 2er-Pack richtet sich an Systemintegratoren, Netzwerk-Administratoren und Unternehmen, die kosteneffiziente Punkt-zu-Punkt-Glasfaserverbindungen mit bis zu 3 Kilometern Reichweite implementieren möchten. Die bidirektionale Übertragungstechnologie ermöglicht dabei den Vollbetrieb über eine einzige Glasfaser, was Verkabelungsaufwand und -kosten erheblich reduziert. BiDi-Technologie: Vollbetrieb über eine einzige Glasfaser Das Herzstück der UniFi SFP-Module bildet die bidirektionale (BiDi) Übertragungstechnologie nach 1000Base-BiDi-Standard. Diese fortschrittliche Technik nutzt zwei unterschiedliche optische Wellenlängen – 1310 nm und 1550 nm – um gleichzeitig Daten in beide Richtungen über eine einzige Single-Mode-Glasfaser zu übertragen. Während herkömmliche SFP-Module zwei separate Glasfasern für Sende- und Empfangsrichtung benötigen, halbiert die BiDi-Technologie den Faserverbrauch und damit die Verkabelungskosten. Die Module erreichen dabei eine maximale Datenübertragungsrate von 1,25 Gbps, was dem Standard für Gigabit-Ethernet entspricht. Diese Geschwindigkeit reicht für die meisten Unternehmensanwendungen vollkommen aus, einschließlich Datei-Sharing, VoIP-Telefonie, IP-Überwachung und Cloud-Anwendungen. Bei kritischen Anwendungen wie Echtzeit-Datenübertragung oder Backup-Verbindungen zwischen Rechenzentren bietet die Glasfaser-Übertragung zudem eine deutlich geringere Latenz als Kupferverbindungen über größere Distanzen. Technisch arbeiten die Module im LC-Single-Mode-Format, dem Industriestandard für professionelle Glasfaser-Installationen. Single-Mode-Fasern haben einen deutlich kleineren Kerndurchmesser als Multi-Mode-Fasern, wodurch sie Signalstreuung minimieren und größere Übertragungsdistanzen ermöglichen. Die LC-Steckverbindung ist kompakt, robust und für den häufigen Ein- und Ausbau in Rechenzentren optimiert. Reichweite und Netzwerk-Topologien Mit einer maximalen Übertragungsreichweite von 3 Kilometern decken die UniFi BiDi-Module typische Campus-Netzwerke, Industrieanlagen und kleinere Metropolitan Area Networks (MAN) ab. Diese Reichweite macht sie ideal für die Vernetzung von Gebäuden innerhalb eines Firmengeländes, die Anbindung von Außenstellen oder die Überbrückung größerer Distanzen, wo Kupferkabel an ihre physikalischen Grenzen stoßen würden. In der Praxis ermöglichen die 3 Kilometer Reichweite verschiedene Netzwerk-Topologien: Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen Gebäuden, Uplinks von Access-Switches zu Core-Switches oder die Anbindung von PoE-Switches in entfernten Bereichen. Besonders in industriellen Umgebungen, wo elektromagnetische Interferenzen Kupferverbindungen beeinträchtigen können, bietet die optische Übertragung absolute Immunität gegen EMI/RFI-Störungen. Für Redundanz-Szenarien können Administratoren mit dem 2er-Pack direkt zwei parallele Verbindungen aufbauen. Dies ist besonders bei kritischen Anwendungen wichtig, wo Ausfallzeiten vermieden werden müssen. Die Module unterstützen dabei Standard-Spanning-Tree-Protokolle und Link-Aggregation, sodass sie nahtlos in bestehende Netzwerk-Designs integrierbar sind. SFP-Formfaktor und Hardware-Integration Die Module nutzen den SFP-Formfaktor (Small Form-factor Pluggable), der zum Industriestandard für modulare Netzwerk-Hardware geworden ist. Als Hot-Swap-fähige Transceiver lassen sie sich im laufenden Betrieb einsetzen und austauschen, ohne dass Switches oder Router heruntergefahren werden müssen. Dies ist besonders in produktiven Umgebungen wichtig, wo Wartungsfenster minimal gehalten werden sollen. Die Plug-in-Module sind mit allen gängigen Managed Switches und Routern kompatibel, die SFP-Ports unterstützen. Dazu gehören sowohl Ubiquiti-eigene UniFi-Switches als auch Hardware anderer Hersteller wie Cisco, Juniper oder HP Enterprise. Die Einhaltung des IEEE 802.3z-Standards garantiert dabei Interoperabilität zwischen verschiedenen Herstellern. Physikalisch sind die Module für den Dauerbetrieb ausgelegt. Der Temperaturbereich von 0°C bis 70°C deckt sowohl klimatisierte Rechenzentren als auch weniger kontrollierte Umgebungen ab. Die Edelstahl-Farbgebung (laut Hersteller) fügt sich dabei unauffällig in professionelle Rack-Umgebungen ein. Installationsvorteile und Kosteneinsparungen Der wichtigste Vorteil der BiDi-Technologie liegt in der Reduzierung des Glasfaser-Verbrauchs um 50 Prozent. Während traditionelle SFP-Module zwei Fasern pro Verbindung benötigen (eine für Senden, eine für Empfangen), kommt jedes BiDi-Modul mit einer einzigen Faser aus. Bei größeren Installationen mit Dutzenden von Verbindungen summieren sich diese Einsparungen erheblich – sowohl bei den Materialkosten für die Glasfasern selbst als auch bei der Verkabelungsinfrastruktur. Besonders bei nachträglichen Installationen, wo bereits Leerrohre oder Kabeltrassen ausgelastet sind, ermöglicht die BiDi-Technologie die Verdopplung der Verbindungsanzahl ohne zusätzliche Tiefbauarbeiten. In Bestandsgebäuden, wo das Verlegen zusätzlicher Glasfasern aufwendig und kostenintensiv wäre, bietet dies einen entscheidenden Vorteil. Das 2er-Pack-Format ist dabei optimal für typische Punkt-zu-Punkt-Verbindungen dimensioniert. Ein Modul kommt in Switch A, das korrespondierende Modul in Switch B – die Wellenlängen-Zuordnung (1310/1550 nm) ist bereits werksseitig so konfiguriert, dass die Module als Paar funktionieren. Dies eliminiert Konfigurationsfehler, die bei manueller Wellenlängen-Zuordnung auftreten könnten. Überwachung und Network Management Als Teil des UniFi-Ökosystems lassen sich die SFP-Module über den UniFi Network Controller überwachen und verwalten. Administratoren können dabei Verbindungsstatus, Signalstärke und Performance-Metriken in Echtzeit verfolgen. Dies ist besonders wichtig bei längeren Glasfaser-Strecken, wo Verschmutzungen an den Steckverbindungen oder Beschädigungen der Faser die Übertragungsqualität beeinträchtigen können. Die Digital Diagnostics Monitoring (DDM) Funktionalität ermöglicht es, kritische Parameter wie Sendeleistung, Empfangsempfindlichkeit und Modultemperatur zu überwachen. Proaktive Alarme warnen vor drohenden Ausfällen, bevor sie kritisch werden. Bei Glasfaser-Verbindungen ist dies besonders wertvoll, da physikalische Probleme oft schleichend auftreten und zunächst nur die Performance beeinträchtigen. Für größere Installationen unterstützen die Module SNMP-basierte Management-Systeme, sodass sie in bestehende Network Operations Centers (NOC) integriert werden können. Dabei lassen sich Schwellenwerte für Signalqualität definieren und automatische Benachrichtigungen bei Grenzwertüberschreitungen einrichten. Sicherheit und Compliance Die Module entsprechen der IEC/EN 60825-1:2014 Class 1 Lasersicherheitsnorm, was bedeutet, dass sie für den normalen Betrieb keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen erfordern. Class 1 Laser sind so konzipiert, dass sie unter normalen Betriebsbedingungen keine Gefahr für das menschliche Auge darstellen, selbst bei direkter Betrachtung des Lichtstrahls. Glasfaser-basierte Übertragungen bieten inhärent hohe Abhörsicherheit, da ein Anzapfen der Faser technisch sehr aufwendig ist und meist zu messbaren Signalverlusten führt, die von Monitoring-Systemen erkannt werden. Für sicherheitskritische Anwendungen ist dies ein wichtiger Vorteil gegenüber Kupferverbindungen, die elektromagnetisch abgehört werden können. Die optische Übertragung ist außerdem vollständig immun gegen elektromagnetische Interferenzen und Erdschleifen-Probleme, die in industriellen Umgebungen oder bei längeren Kupferverbindungen auftreten können. Dies macht Glasfaser-Links besonders zuverlässig in Fertigungsumgebungen mit leistungsstarken elektrischen Anlagen. Ideal für diese Einsatzbereiche Campus-Netzwerke und Gebäude-Vernetzung: Die 3-Kilometer-Reichweite und BiDi-Technologie machen die Module ideal für die Vernetzung mehrerer Gebäude auf einem Firmengelände, wobei der reduzierte Glasfaser-Verbrauch Kosten spart. Industrielle Netzwerke: In Produktionsumgebungen mit elektromagnetischen Störungen bieten die optischen Module absolute EMI-Immunität bei gleichzeitig robusten Betriebstemperaturen von 0-70°C. Redundante Uplink-Verbindungen: Das 2er-Pack ermöglicht direkt den Aufbau redundanter Verbindungen zwischen Core- und Access-Switches für hochverfügbare Netzwerk-Architekturen. Metropolitan Area Networks (MAN): Für kleinere Stadtnetze oder die Anbindung von Außenstellen bieten die Module kostengünstige Gigabit-Konnektivität über mittlere Distanzen. Rechenzentrum-Interconnects: Zur Verbindung von Racks oder kleineren Rechenzentren, wo Kupfer-Twinax-Kabel aufgrund der Distanz nicht mehr praktikabel sind, aber 10G-Module oversized wären. Häufige Fragen Sind die Module mit Switches anderer Hersteller kompatibel? Ja, die Module folgen dem IEEE 802.3z Standard und sind mit allen SFP-fähigen Switches und Routern kompatibel, nicht nur mit Ubiquiti-Hardware. Sie funktionieren beispielsweise auch in Cisco, Juniper oder HP Enterprise Switches. Benötige ich spezielle Glasfaserkabel für BiDi-Module? Die Module arbeiten mit Standard Single-Mode-Glasfasern mit LC-Steckverbindungen. Es ist keine spezielle BiDi-Verkabelung erforderlich – die Wellenlängen-Trennung erfolgt in den Modulen selbst. Wie funktioniert die bidirektionale Übertragung technisch? Ein Modul sendet auf 1310 nm und empfängt auf 1550 nm, das korrespondierende Modul macht es umgekehrt (1550 nm senden, 1310 nm empfangen). Beide Wellenlängen können gleichzeitig über dieselbe Glasfaser übertragen werden, ohne sich zu stören. Können die Module Hot-Swap eingesetzt werden? Ja, als SFP-Module sind sie für Hot-Swap-Betrieb ausgelegt und können im laufenden Betrieb eingesetzt oder entfernt werden, ohne dass der Switch heruntergefahren werden muss. Welche maximale Distanz ist unter realen Bedingungen erreichbar? Laut Hersteller beträgt die maximale Übertragungsreichweite 3 km. In der Praxis hängt die tatsächlich erreichbare Distanz von der Qualität der Glasfaser, der Anzahl der Verbindungen und Umgebungsbedingungen ab. Unterstützen die Module Link Aggregation und Spanning Tree? Die Module selbst sind Layer-1-Transceiver und unterstützen alle Protokolle, die der angeschlossene Switch bereitstellt. Link Aggregation (LACP) und Spanning Tree werden auf Switch-Ebene implementiert und funktionieren transparent über die optischen Module.

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