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UBIQUITI UniFi SFP Module 1G | Multi-Mode 20er Pack | 850nm
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Ubiquiti UACC-OM-MM-1G-D-20 Netzwerk-Transceiver-Modul Faseroptik 1250 Mbit/s SFP 850 nm

Ersatzteile & Komponenten

UBIQUITI UniFi SFP Module 1G | Multi-Mode 20er Pack | 850nm

Herstellernummer: UACC-OM-MM-1G-D-20

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UniFi 1G Multi-Mode Optical Module 20-Pack — Professionelle Glasfaser-Konnektivität für Netzwerk-Infrastrukturen Das UBIQUITI UniFi 1G Multi-Mode Optical Module (UACC-OM-MM-1G-D-20) ist ein professionelles SFP-Transceiver-Set bestehend aus 20 identischen Modulen für den Aufbau und die Erweiterung von Glasfaser-Netzwerkinfrastrukturen. Als Teil der UniFi-Produktlinie richtet sich das Set an Systemintegratoren, Netzwerkadministratoren und Unternehmen, die eine zuverlässige Gigabit-Ethernet-Verbindung über Multi-Mode-Glasfaserkabel benötigen. Mit einer maximalen Übertragungsdistanz von 550 Metern und dem standardisierten SFP-Formfaktor bieten die Module eine wirtschaftliche Lösung für mittlere Übertragungsstrecken in Gebäuden, Campus-Netzwerken und kleineren Rechenzentren. Technische Grundlagen und SFP-Transceiver-Technologie Die UniFi 1G Multi-Mode Optical Module basieren auf dem bewährten SFP-Standard (Small Form-factor Pluggable), der auch als Mini-GBIC bezeichnet wird. Diese Hot-Swappable-Module ermöglichen es, Netzwerk-Switches und andere aktive Komponenten flexibel mit verschiedenen Übertragungsmedien zu verbinden, ohne die Haupthardware austauschen zu müssen. Das Plug-in-Modul-Design gewährleistet dabei eine werkzeuglose Installation und vereinfacht Wartungsarbeiten erheblich. Jedes Modul arbeitet mit einer optischen Wellenlänge von 850 Nanometern, was dem Standard für Multi-Mode-Glasfaser entspricht. Diese Wellenlänge liegt im nahen Infrarotbereich und hat sich als optimal für kurze bis mittlere Übertragungsdistanzen erwiesen, da sie eine gute Balance zwischen Signalqualität und Kosteneffizienz bietet. Die verwendeten VCSEL-Laserdioden (Vertical-Cavity Surface-Emitting Laser) sind speziell für Multi-Mode-Anwendungen optimiert und ermöglichen eine stabile Datenübertragung auch bei Temperaturschwankungen. Mit einer maximalen Datenübertragungsrate von 1.250 Mbit/s unterstützen die Module vollständig den Gigabit-Ethernet-Standard. Die zusätzlichen 250 Mbit/s über die nominellen 1.000 Mbit/s dienen der Overhead-Kompensation für Protokoll-Header, Forward Error Correction und andere Netzwerk-Management-Funktionen. Dies gewährleistet eine saubere Gigabit-Performance auch unter realen Betriebsbedingungen mit typischen Netzwerk-Protokollen wie TCP/IP. Multi-Mode-Glasfaser und Übertragungseigenschaften Die Spezifikation für Multi-Mode-Glasfaser mit 550 Metern maximaler Übertragungsdistanz macht die Module besonders interessant für Inhouse-Verkabelungen, Gebäude-übergreifende Verbindungen und Campus-Netzwerke. Im Vergleich zu Single-Mode-Glasfaser sind Multi-Mode-Kabel kostengünstiger in der Anschaffung und einfacher zu handhaben, da die größeren Kerndurchmesser (typisch 50 oder 62,5 Mikrometer) weniger präzise Ausrichtung der Stecker erfordern. Die LC-Duplex-Steckverbindung folgt dem Industriestandard und ist mit allen gängigen Multi-Mode-Glasfaserkabeln kompatibel. Das Duplex-Design bedeutet, dass jedes Modul zwei Glasfasern verwendet – eine für die Sendung (TX) und eine für den Empfang (RX). Diese bidirektionale Übertragung ermöglicht simultane Kommunikation in beide Richtungen und ist Voraussetzung für moderne Ethernet-Implementierungen. Bei der Reichweite von 550 Metern handelt es sich um die garantierte Distanz unter optimalen Bedingungen mit qualitativ hochwertigen OM2-Glasfaserkabeln. In der Praxis können je nach verwendeter Glasfaser-Kategorie unterschiedliche Distanzen erreicht werden: Mit OM3-Kabeln sind bis zu 300 Meter möglich, mit OM4-Kabeln sogar bis zu 400 Meter. Die Angabe von 550 Metern bezieht sich vermutlich auf OM2-Standard, was für die meisten Unternehmensinstallationen ausreichend ist. Stromverbrauch und Wärmemanagement Mit einer Leistungsaufnahme von lediglich 0,66 Watt pro Modul gehören die UniFi-Transceiver zu den energieeffizienten Lösungen auf dem Markt. Diese geringe Leistungsaufnahme ist besonders relevant, wenn mehrere Module in dicht gepackten Switch-Chassis installiert werden, da sich der Stromverbrauch und die Wärmeentwicklung addieren. Bei einer typischen 48-Port-Switch-Installation mit vollständiger SFP-Bestückung würde der zusätzliche Stromverbrauch nur etwa 32 Watt betragen. Der erweiterte Betriebstemperaturbereich von 0°C bis 70°C macht die Module für verschiedenste Einsatzumgebungen tauglich. Diese Spezifikation übertrifft die Anforderungen typischer Büroumgebungen deutlich und ermöglicht auch Installationen in weniger kontrollierten Umgebungen wie Technikräumen, Kellern oder teilweise klimatisierten Gebäudebereichen. Die obere Grenze von 70°C ist besonders wichtig bei der Installation in Switch-Gehäusen mit hoher Port-Dichte, wo die Wärmeentwicklung anderer Komponenten die Umgebungstemperatur erhöht. Sicherheit und Zertifizierungen Die Kennzeichnung nach IEC/EN 60825-1:2014 Class 1 bestätigt die Laser-Sicherheit der Module. Class 1 Laser gelten als augensicher unter normalen Betriebsbedingungen, was bedeutet, dass auch bei direktem Blick in den Lichtstrahl keine Augenschäden zu erwarten sind. Diese Klassifizierung ist wichtig für Installationen und Wartungsarbeiten, da sie spezielle Schutzmaßnahmen überflüssig macht und die Handhabung vereinfacht. Die Einhaltung internationaler Standards gewährleistet nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Kompatibilität mit Netzwerkausrüstung verschiedener Hersteller. SFP-Module folgen dem Multi-Source Agreement (MSA), einem Industriestandard, der die mechanischen und elektrischen Eigenschaften definiert. Dies ermöglicht den Einsatz der UniFi-Module auch in Switches anderer Hersteller, sofern diese nicht künstlich auf proprietäre Module beschränkt sind. Integration in UniFi-Ecosysteme und Kompatibilität Als Teil der UniFi-Produktlinie sind die Optical Module primär für den Einsatz mit UniFi-Switches konzipiert, insbesondere den Modellen mit SFP/SFP+-Ports wie dem UniFi Switch Pro 48, Switch Enterprise 48 oder Switch Aggregation. Die Module werden in der UniFi Network Controller Software automatisch erkannt und können über das zentrale Management-Interface überwacht werden. Dies umfasst Funktionen wie Link-Status, Übertragungsstatistiken und Temperaturüberwachung. Die 20er-Packung ist speziell für größere Installationen konzipiert, bei denen mehrere Switches miteinander verbunden oder Uplinks zu Core-Switches realisiert werden müssen. Typische Szenarien sind die Anbindung von Access-Switches über Glasfaser-Backbones, die Verbindung zwischen Gebäuden oder die Implementierung redundanter Verbindungen für höhere Verfügbarkeit. Obwohl die Module primär für UniFi-Hardware entwickelt wurden, sind sie aufgrund der SFP-Standardisierung grundsätzlich mit anderen Herstellern kompatibel. Einige Enterprise-Switch-Hersteller implementieren jedoch Vendor-Lock-Mechanismen, die nur den Betrieb mit Original-Modulen erlauben. In solchen Fällen können die Module möglicherweise nicht erkannt werden oder Fehlermeldungen auslösen. Installation und Wartung Die Hot-Swappable-Eigenschaft der SFP-Module ermöglicht Installation und Austausch im laufenden Betrieb ohne Unterbrechung des Netzwerkbetriebs anderer Ports. Dies ist besonders wichtig in produktiven Umgebungen, wo Ausfallzeiten minimiert werden müssen. Die Installation erfolgt werkzeuglos durch einfaches Einschieben des Moduls in den SFP-Slot bis zum Einrasten des Verriegelungsmechanismus. Beim Umgang mit Glasfaser-Modulen sind einige Besonderheiten zu beachten: Die LC-Stecker sollten mit Schutzkapppen versehen sein, wenn sie nicht verwendet werden, um Verschmutzung und Beschädigungen zu vermeiden. Staub oder Kratzer auf den Glasfaser-Endflächen können die Übertragungsqualität erheblich beeinträchtigen oder zu kompletten Verbindungsausfällen führen. Professionelle Glasfaser-Reinigungsutensilien sollten daher zur Standardausrüstung gehören. Die Modularität des Systems vereinfacht auch die Fehlerdiagnose: Defekte Module können schnell identifiziert und ausgetauscht werden, ohne dass komplexe Diagnose-Verfahren oder Spezialwerkzeuge erforderlich sind. Die meisten modernen Switches verfügen über LED-Anzeigen oder Software-basierte Monitoring-Funktionen, die den Status jedes SFP-Ports anzeigen. Ideal für diese Einsatzbereiche Campus-Netzwerke und Bildungseinrichtungen: Die 550-Meter-Reichweite ermöglicht die Verbindung von Gebäuden über längere Distanzen, während der Multipack für die Vernetzung mehrerer Standorte ausreichend Module bereitstellt. Die geringe Leistungsaufnahme reduziert Betriebskosten in großen Installationen. Rechenzentren und Server-Racks: Für Uplink-Verbindungen zwischen Access- und Core-Switches bieten die Module eine kostengünstige Alternative zu teureren 10G-Lösungen, wenn Gigabit-Bandbreite ausreichend ist. Die Hot-Swap-Fähigkeit minimiert Wartungsausfälle. Bürogebäude mit strukturierter Verkabelung: Bei Renovierungen oder Neuinstallationen ermöglichen die Module die Nutzung vorhandener oder neuer Glasfaser-Infrastruktur für Ethernet-Verbindungen zwischen Etagenswitches und Verteilern. Industrielle Netzwerke: Der erweiterte Temperaturbereich von 0-70°C macht die Module für Installationen in weniger kontrollierten Umgebungen geeignet, etwa in Produktionshallen oder Technikräumen ohne vollständige Klimatisierung. Redundante Verbindungen für kritische Infrastrukturen: Die Verfügbarkeit von 20 Modulen ermöglicht die Implementierung von Backup-Verbindungen und Load-Balancing-Szenarien für höhere Netzwerk-Verfügbarkeit. Häufige Fragen Sind diese Module mit Switches anderer Hersteller kompatibel? Die Module folgen dem SFP-MSA-Standard und sind grundsätzlich mit allen standardkonformen SFP-Ports kompatibel. Allerdings implementieren einige Enterprise-Hersteller Vendor-Lock-Mechanismen, die nur Original-Module akzeptieren. In UniFi- und den meisten Open-Standard-Switches funktionieren sie problemlos. Welche Glasfaser-Kabeltypen werden unterstützt? Die Module sind für Multi-Mode-Glasfaser mit LC-Duplex-Anschluss konzipiert. Sie funktionieren mit OM1, OM2, OM3 und OM4 Multi-Mode-Kabeln, wobei die maximale Distanz je nach Kabeltyp variiert. OM2-Kabel erreichen die spezifizierten 550 Meter, während OM3/OM4 kürzere, aber dafür qualitativ hochwertigere Verbindungen ermöglichen. Können die Module im laufenden Betrieb getauscht werden? Ja, SFP-Module sind Hot-Swappable und können während des Betriebs ohne Stromunterbrechung des Switches installiert oder entfernt werden. Dies betrifft nur den jeweiligen Port – andere Verbindungen bleiben unbeeinträchtigt. Ein Neustart des Switches ist nicht erforderlich. Wie hoch ist der Stromverbrauch bei vollem Einsatz aller 20 Module? Jedes Modul verbraucht laut Hersteller 0,66 Watt im Betrieb. Bei gleichzeitiger Nutzung aller 20 Module beträgt der zusätzliche Stromverbrauch somit 13,2 Watt. Dies ist ein vernachlässigbar geringer Anteil am Gesamtstromverbrauch eines typischen 48-Port-Switches. Welche Übertragungsdistanzen sind mit verschiedenen Glasfaser-Kategorien möglich? Mit OM2-Multimode-Glasfaser werden die spezifizierten 550 Meter erreicht. OM3-Kabel ermöglichen etwa 300 Meter, OM4-Kabel bis zu 400 Meter bei Gigabit-Ethernet. Die kürzeren Distanzen bei höherwertigen Kabeln resultieren aus deren Optimierung für höhere Übertragungsraten (10G/40G/100G). Ist eine spezielle Software für das Management der Module erforderlich? In UniFi-Umgebungen werden die Module automatisch vom UniFi Network Controller erkannt und können über die Standard-Management-Oberfläche überwacht werden. Bei Verwendung in Switches anderer Hersteller erfolgt das Management über deren jeweilige Software oder CLI-Interface. Spezielle Treiber sind nicht erforderlich.

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