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UBIQUITI UniFi Standard 24 PoE | 1,3" Touch-Display | 16x PoE+
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Ubiquiti UniFi 24-Port PoE Managed L2/L3 Gigabit Ethernet (10/100/1000) Power over Ethernet (PoE) 1U Silber

Ersatzteile & Komponenten

UBIQUITI UniFi Standard 24 PoE | 1,3" Touch-Display | 16x PoE+

Herstellernummer: USW-24-POE

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UBIQUITI UniFi Standard 24 PoE – Professioneller Managed Switch für mittelständische Netzwerk-Infrastrukturen Der UBIQUITI UniFi Standard 24 PoE (USW-24-POE) ist ein vollverwalteter Layer-2/3-Switch mit 24 Gigabit-Ethernet-Ports, der sich gezielt an Systemintegratoren und IT-Administratoren richtet, die eine skalierbare Netzwerk-Infrastruktur mit integrierter Stromversorgung für Access Points, IP-Kameras und VoIP-Telefone aufbauen möchten. Das Herzstück dieses 1U-Switches bilden 16 PoE+-fähige Ports mit einem Gesamtbudget von 95 Watt, ergänzt durch zwei SFP-Uplink-Ports für Glasfaser-Verbindungen. Mit seinem lüfterlosen Design und dem integrierten 1,3-Zoll-Touchscreen positioniert sich das Gerät als wartungsarme Lösung für Büros, Schulen und kleinere Rechenzentren, die auf Ubiquitis einheitliches UniFi-Ökosystem setzen. Switching-Performance und Netzwerk-Architektur Der USW-24-POE basiert auf einer modernen Switch-Architektur mit 52 Gbps Switching-Kapazität und 26 Gbps Non-Blocking-Bandbreite, was bedeutet, dass alle 24 Ports gleichzeitig mit voller Gigabit-Geschwindigkeit kommunizieren können, ohne Engpässe zu verursachen. Die Weiterleitungsrate von 38,69 Millionen Paketen pro Sekunde (Mpps) positioniert das Gerät deutlich über einfachen Unmanaged-Switches und macht es für anspruchsvolle Netzwerk-Umgebungen mit hohem Durchsatz geeignet. Als Layer-2/3-Managed Switch bietet das Gerät erweiterte Routing-Fähigkeiten, die über einfaches Switching hinausgehen. VLAN-Segmentierung ermöglicht die logische Trennung verschiedener Netzwerk-Bereiche – beispielsweise die Isolierung von Gäste-WLAN, IP-Kameras und kritischen Unternehmensservern. Die Unterstützung von GVRP (GARP VLAN Registration Protocol) automatisiert die VLAN-Konfiguration bei der Anbindung weiterer Switches und reduziert den Administrationsaufwand in größeren Netzwerken. Besonders hervorzuheben ist die Storm Control-Funktion, die Broadcast-, Multicast- und Unicast-Storms erkennt und eindämmt, bevor sie das gesamte Netzwerk lahmlegen können. In Verbindung mit der Port-Spiegelung (Port Mirroring) lassen sich Netzwerk-Traffic-Analysen durchführen, ohne die produktive Kommunikation zu beeinträchtigen – ein kritisches Feature für Troubleshooting und Sicherheitsmonitoring. Power over Ethernet: Zentrale Stromversorgung für IP-Geräte Der entscheidende Vorteil des USW-24-POE liegt in seinen 16 PoE+-Ports, die jeweils bis zu 32 Watt liefern können – ausreichend für moderne WiFi-6-Access-Points, PTZ-IP-Kameras oder Desktop-VoIP-Telefone. Das Gesamtbudget von 95 Watt wird intelligent zwischen den angeschlossenen Geräten aufgeteilt, wobei das interne Power Management sicherstellt, dass kritische Geräte priorisiert werden, falls die verfügbare Leistung nicht für alle Ports ausreicht. Die IEEE 802.3af- und 802.3at-Kompatibilität garantiert die Zusammenarbeit mit praktisch allen PoE-Endgeräten am Markt. Während 802.3af-Geräte bis zu 15,4 Watt beziehen können (typisch für einfache Access Points oder IP-Telefone), ermöglicht 802.3at (PoE+) die Versorgung leistungshungrigerer Geräte wie Outdoor-Access-Points mit integrierten Heizsystemen oder hochauflösende IP-Kameras mit motorisierten Objektiven. Die verbleibenden acht Non-PoE-Ports eignen sich ideal für Server, Workstations oder andere Geräte mit eigener Stromversorgung. Diese Aufteilung reflektiert die typische Netzwerk-Topologie mittelständischer Unternehmen, wo etwa zwei Drittel der Anschlüsse für PoE-Endgeräte und ein Drittel für traditionelle Ethernet-Geräte benötigt wird. SFP-Uplinks und Netzwerk-Integration Die beiden Gigabit-SFP-Ports erweitern die Konnektivität über die Grenzen von Kupfer-Ethernet hinaus. SFP-Transceiver (Small Form-factor Pluggable) ermöglichen Glasfaser-Verbindungen über Distanzen von mehreren Kilometern – relevant für die Vernetzung zwischen Gebäuden oder die Anbindung an Provider-Equipment. Alternativ lassen sich auch DAC-Kabel (Direct Attach Copper) für kurze, hochperformante Verbindungen zu Core-Switches verwenden. Die Auto-MDI/MDI-X-Funktion eliminiert die Notwendigkeit von Crossover-Kabeln und vereinfacht die Installation. Unabhängig davon, ob ein Straight-Through- oder Crossover-Kabel verwendet wird, erkennt der Switch automatisch die korrekte Verschaltung und passt sich entsprechend an. Dies reduziert Installationsfehler und macht die Verkabelung flexibler. Link Aggregation (auch als Port Bonding oder Trunking bekannt) fasst mehrere physische Ports zu einem logischen Kanal zusammen. Dies erhöht nicht nur die verfügbare Bandbreite, sondern bietet auch Redundanz: Fällt eine Verbindung aus, übernehmen die verbleibenden Links automatisch den Traffic. Für mission-critical Anwendungen ist dies ein unverzichtbares Feature. Management und UniFi-Ökosystem-Integration Der 1,3-Zoll-Touchscreen am Gerät ermöglicht grundlegende Konfigurationen und Statusabfragen direkt am Switch, ohne dass ein Computer oder Smartphone erforderlich ist. Dies ist besonders wertvoll in Server-Räumen oder bei Vor-Ort-Installationen, wo schneller Zugriff auf Netzwerk-Informationen benötigt wird. Port-Status, PoE-Verbrauch und grundlegende Statistiken lassen sich direkt ablesen. Das eigentliche Management erfolgt jedoch über Ubiquitis UniFi Network Application (früher UniFi Controller), die entweder lokal auf einem Server, in der Cloud oder auf einem UniFi Dream Machine läuft. Diese zentrale Verwaltung ist der Schlüssel zu Ubiquitis Ökosystem-Ansatz: Ein einzelnes Interface für Switches, Access Points, Security Gateways und weitere UniFi-Geräte. RADIUS-Authentifizierung ermöglicht die zentrale Benutzer- und Geräteverwaltung über einen Active Directory- oder LDAP-Server. Mitarbeiter können sich mit ihren Domain-Credentials am Netzwerk anmelden, während unbekannte Geräte automatisch in ein Gäste-VLAN umgeleitet werden. Die IEEE 802.1X-Unterstützung erweitert diese Sicherheitsfeatures auf Port-Ebene. Deep Packet Inspection (DPI) analysiert nicht nur Header-Informationen, sondern den gesamten Datenverkehr, um Anwendungen zu identifizieren und Traffic-Patterns zu erstellen. Dies ermöglicht detaillierte Bandbreiten-Analysen: Wieviel Traffic verursachen Videokonferenzen? Welche Abteilung nutzt die meiste Bandbreite für Cloud-Services? Diese Daten sind fundamental für Capacity Planning und Netzwerk-Optimierung. Zuverlässigkeit und Betriebsumgebung Das lüfterlose Design des USW-24-POE ist ein wesentlicher Vorteil für Installationen in Büroumgebungen oder kleineren Server-Räumen. Ohne bewegliche Teile entfallen Lüfter-bedingte Ausfälle, und der Geräuschpegel bleibt bei 0 dB – wichtig für Installationen in der Nähe von Arbeitsplätzen. Die Wärmeableitung erfolgt passiv über das Aluminiumgehäuse und die großflächigen Kühlrippen. Der erweiterte Betriebstemperaturbereich von -5°C bis +40°C macht das Gerät für verschiedene Umgebungen einsetzbar, von klimatisierten Büros bis hin zu Technikräumen ohne perfekte Temperaturkontrolle. Die Luftfeuchtigkeit von 10-90% (nicht-kondensierend) deckt praktisch alle Indoor-Szenarien ab. Der 12KV ESD-Schutz (Electrostatic Discharge Protection) schützt vor elektrostatischen Entladungen, die besonders in trockenen Büroumgebungen oder bei häufigem Kabel-Handling auftreten können. Dies ist ein oft übersehener, aber wichtiger Aspekt der Langzeit-Zuverlässigkeit. Mit einer Leistungsaufnahme von nur 25 Watt ohne PoE-Last und maximal 120 Watt bei voller PoE-Auslastung ist das Gerät energieeffizient und erzeugt entsprechend wenig Abwärme. Das integrierte 120-Watt-Netzteil unterstützt sowohl 110V- als auch 230V-Umgebungen automatisch. Ideal für diese Einsatzbereiche Kleine bis mittlere Büronetzwerke (20-50 Arbeitsplätze): Die 24 Ports reichen für typische Office-Umgebungen mit Computern, Druckern, IP-Telefonen und WLAN-Access-Points. Das PoE+-Budget von 95 Watt versorgt zuverlässig moderne Access Points und IP-Kameras, während die acht Non-PoE-Ports Server und Workstations anbinden. IP-Kamera-Installationen für Sicherheitssysteme: Mit 16 PoE+-Ports lassen sich professionelle IP-Kameras mit bis zu 32 Watt pro Port betreiben – ausreichend für PTZ-Kameras, Outdoor-Gehäuse mit Heizung oder hochauflösende 4K-Kameras. Die zentrale Stromversorgung eliminiert externe Netzteile und vereinfacht die Installation. Schulen und Bildungseinrichtungen: Das UniFi-Ökosystem bietet Content-Filtering und Bandbreiten-Management für Schüler-Netzwerke. Der lüfterlose Betrieb eignet sich für Installationen in Klassenzimmern, während die zentrale Verwaltung mehrere Gebäude von einer IT-Zentrale aus verwalten kann. Einzelhandel und Gastronomie: PoE+-Versorgung für Kassen-Systeme, WLAN-Access-Points für Kunden-Internet und IP-Kameras für Überwachung. Die VLAN-Segmentierung trennt Kassen-Netzwerk, Gäste-WLAN und Überwachungssysteme sauber voneinander. Medizinische Praxen und Kliniken: HIPAA-konforme Netzwerk-Segmentierung durch VLAN-Unterstützung, wobei Patientendaten-Systeme von Gäste-Internet und administrativen Bereichen getrennt werden. PoE versorgt IP-Telefone für die Praxis-Kommunikation und Access Points für mobile Endgeräte. Häufige Fragen zum UBIQUITI UniFi Standard 24 PoE Benötige ich zusätzliche Software für das Management des Switches? Ja, für das vollständige Management ist die UniFi Network Application erforderlich, die kostenlos von Ubiquiti bereitgestellt wird. Diese kann auf Windows, macOS, Linux-Systemen oder als Docker-Container betrieben werden. Alternativ lässt sich der Switch über UniFi Cloud Key, Dream Machine oder UniFi OS Console verwalten. Grundlegende Funktionen und Status-Informationen sind auch über das integrierte 1,3" Touchscreen-Display verfügbar. Kann der Switch auch ohne UniFi-Ökosystem eigenständig betrieben werden? Der USW-24-POE ist primär für die Integration in das UniFi-Ökosystem konzipiert und entfaltet dort seine vollen Funktionen. Ein Standalone-Betrieb ist technisch möglich, jedoch sind dann erweiterte Features wie VLAN-Management, DPI, erweiterte Sicherheitsfunktionen und die zentrale Überwachung nicht verfügbar. Für maximale Funktionalität ist die UniFi Network Application empfohlen. Welche SFP-Transceiver sind kompatibel? Die beiden Gigabit-SFP-Ports unterstützen Standard-konforme SFP-Transceiver für verschiedene Medien und Distanzen. Dazu gehören Single-Mode- und Multi-Mode-Glasfaser-Transceiver sowie DAC-Kabel (Direct Attach Copper). Ubiquiti bietet eigene SFP-Module an, jedoch funktionieren auch kompatible Drittanbieter-Module. Für spezifische Transceiver-Kompatibilität sollten die aktuellen UniFi-Kompatibilitätslisten konsultiert werden. Wie wird das PoE-Budget von 95 Watt auf die 16 Ports verteilt? Das System verteilt das 95-Watt-Budget intelligent auf die PoE+-Ports basierend auf dem tatsächlichen Bedarf der angeschlossenen Geräte. Jeder Port kann theoretisch bis zu 32 Watt liefern (IEEE 802.3at), jedoch wird die Gesamtleistung dynamisch verwaltet. Bei Überschreitung des Gesamtbudgets priorisiert das System basierend auf Konfiguration oder Port-Prioritäten. Die UniFi Network Application zeigt den aktuellen PoE-Verbrauch pro Port in Echtzeit an. Ist der Switch für den Dauerbetrieb in Server-Umgebungen geeignet? Ja, das lüfterlose Design und der erweiterte Temperaturbereich von -5°C bis +40°C machen den Switch für kontinuierlichen Betrieb geeignet. Das passive Kühlsystem eliminiert mechanische Verschleißteile, was die Zuverlässigkeit erhöht. Der 12KV ESD-Schutz und die robusten Zertifizierungen (FCC, IC, ETSI) bestätigen die Enterprise-Tauglichkeit. Für optimale Lebensdauer sollte ausreichende Luftzirkulation im Rack gewährleistet sein. Welche VLAN-Funktionen bietet der Switch? Der USW-24-POE unterstützt 802.1Q-VLANs mit bis zu 4.094 VLAN-IDs, VLAN-Tagging und -Untagging, sowie GVRP für automatische VLAN-Registrierung. Über die UniFi Network Application lassen sich VLANs grafisch konfigurieren, Port-Profile zuweisen und Inter-VLAN-Routing konfigurieren. Native VLAN-Unterstützung ermöglicht die Integration untagged Geräte in spezifische VLANs. VLAN-basierte QoS-Regelungen priorisieren kritischen Traffic automatisch.

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