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Allgemein
·Rouwen Behncke
7 Min.

Windows 10 ist seit Oktober am Ende - was euer Büro jetzt tun muss

Microsoft hat den Support für Windows 10 im Oktober 2025 beendet. Ohne Sicherheitsupdates werden diese Geräte mit der Zeit zum Risiko. Unternehmen haben drei Möglichkeiten: die kostenpflichtige Update-Verlängerung, den Wechsel auf Windows 11 oder neue Hardware. Dieser Beitrag erklärt die Optionen mit Kosten und Risiken verständlich.

Windows 10 ist seit Oktober am Ende - was euer Büro jetzt tun muss

Das Wichtigste in Kürze

Seit dem 14. Oktober 2025 liefert Microsoft für Windows 10 keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr. Bestehende PCs laufen zwar weiter - sind aber zunehmend ungeschützt - Prognosen rechnen mit deutlich mehr erfolgreichen Angriffen auf nicht mehr gepflegte Systeme. In Deutschland nutzt der Großteil der Rechner bereits Windows 11, Windows 10 ist klar in der Minderheit.

Ihr habt drei Optionen: Über das kostenpflichtige ESU-Programm könnt ihr Sicherheitsupdates bis Oktober 2027 verlängern - ihr könnt taugliche Geräte auf Windows 11 umstellen - oder ihr ersetzt zu alte Hardware. Welche Variante die richtige ist - hängt vom Alter eurer Geräte ab - vor allem von einem Sicherheitschip namens TPM 2.0. Dieser Beitrag macht euch die Entscheidung leicht - auch ohne tiefes Technikwissen.

Was „Support-Ende" praktisch bedeutet

Eure Windows-10-PCs starten weiterhin und funktionieren. Was fehlt - sind die monatlichen Sicherheitsupdates - die neu entdeckte Lücken schließen. Jede künftige Schwachstelle bleibt offen - und wird mit der Zeit zum bevorzugten Einfallstor. Für Systeme mit Buchhaltung - Kundendaten oder ERP ist das ein wachsendes Risiko - auch für eure NIS2- und DSGVO-Pflichten.

Eure drei Optionen - mit Kosten und Risiko

  • Option 1 - ESU (Sicherheitsupdates kaufen): Microsoft liefert weiter Sicherheitsupdates - verlängert bis 12. Oktober 2027. Vorteil: schnell - keine Umstellung. Nachteil: laufende Kosten - nur Sicherheitsupdates (keine neuen Funktionen - kein technischer Support) - eine Brücke - keine Dauerlösung.
  • Option 2 - Upgrade auf Windows 11: Für Geräte - die die Anforderungen erfüllen - kostenlos. Vorteil: dauerhaft sicher und unterstützt. Voraussetzung: passende Hardware - vor allem TPM 2.0.
  • Option 3 - Neue Geräte: Für PCs - die zu alt für Windows 11 sind. Vorteil: moderne - schnelle und sichere Hardware mit Garantie. Nachteil: Investition - die sich über reduzierte Ausfallzeiten und Sicherheitsvorfälle aber rechnet.

Wann neue Geräte nötig sind: die TPM-Hürde

Windows 11 verlangt einen Sicherheitschip namens TPM 2.0 sowie einen ausreichend neuen Prozessor. Faustregel: Geräte - die vor etwa 2018 angeschafft wurden - erfüllen das oft nicht. Ob euer Bestand tauglich ist - lässt sich in wenigen Minuten je Mitarbeitenden prüfen - am einfachsten gesammelt durch euren IT-Partner.

Migration ohne Ausfall

Ein sauberer Umstieg läuft geplant statt überstürzt: Bestand prüfen - Geräte in „upgradefähig" und „zu ersetzen" sortieren - Reihenfolge festlegen und in Wellen umstellen - möglichst außerhalb der Stoßzeiten. So arbeiten eure Leute durchgehend weiter - und ihr verteilt Aufwand und Kosten planbar.

Checkliste: Windows-10-Umstieg

  • ☐ Inventar aller PCs erstellt (Alter - TPM 2.0, Prozessor)
  • ☐ Geräte in „Upgrade" und „Ersetzen" sortiert
  • ☐ Entscheidung je Mitarbeitenden: ESU-Brücke oder direkt umstellen
  • ☐ Migrations-Reihenfolge und Termine festgelegt
  • ☐ Daten und Lizenzen vor der Umstellung gesichert
  • ☐ Kritische Fachsoftware auf Windows-11-Kompatibilität geprüft

Häufige Fragen zum Windows-10-Ende (FAQ)

Kann ich Windows 10 einfach weiternutzen?

Technisch ja - aber ohne Sicherheitsupdates steigt das Angriffsrisiko mit jeder neuen Lücke. Für Firmen-PCs ist das keine empfehlenswerte Dauerlösung.

Ist das Upgrade auf Windows 11 kostenlos?

Für kompatible Geräte ja. Die Kosten entstehen vor allem dort - wo Hardware ersetzt werden muss.

Wie lange hilft mir das ESU-Programm?

Es liefert Sicherheitsupdates bis 12. Oktober 2027 - gedacht als Übergang - nicht als Ersatz für die Umstellung.

Was ist mit meiner alten Branchensoftware?

Vor der Umstellung prüfen - ob sie unter Windows 11 läuft. Meist tut sie das - Ausnahmen klärt man besser vorher als am Stichtag.

Fazit

Windows 10 ist seit Oktober 2025 ohne Sicherheitsupdates und damit ein wachsendes Risiko. Wer jetzt den Bestand prüft und geplant auf Windows 11 umstellt - mit ESU als Brücke - wo nötig - vermeidet Hektik - Sicherheitslücken und ungeplante Kosten.

Wir prüfen euren Geräte-Bestand - planen die Migration und liefern passende Hardware mit Einrichtung - siehe Managed Services und unseren Hardware-Shop.

Quellen

Fragen zu diesem Thema?

Wir beraten dich gerne, kostenlos und unverbindlich. Lass uns gemeinsam schauen, wie wir dein Unternehmen schützen können.

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    Rouwen Behncke

    Geschäftsführer, Baltaris GmbH

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