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DIGITUS SFP+ DAC Kabel | 10GBase 10m Twinaxial | DN-81226
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Digitus DN-81226 InfiniBand/Glasfaserkabel SFP+ Schwarz

Kabel & Adapter

DIGITUS SFP+ DAC Kabel | 10GBase 10m Twinaxial | DN-81226

Herstellernummer: DN-81226

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Das DIGITUS DN-81226 ist ein professionelles 10GBase-CX1 Direct Attach Cable (DAC) mit 10 Metern Länge, das für moderne Rechenzentren und High-Performance-Netzwerkinfrastrukturen entwickelt wurde. Als passive Twinaxial-Lösung mit SFP+-Anschlüssen bietet es eine kosteneffiziente Alternative zu optischen 10-Gigabit-Verbindungen für kurze bis mittlere Distanzen. Das Kabel unterstützt laut Hersteller eine breite Palette an Netzwerk-Equipment von führenden Herstellern wie Cisco, Alcatel-Lucent, Avaya, IBM und Huawei und ermöglicht damit flexible Einsatzszenarien in heterogenen Netzwerkumgebungen. Twinaxial-Technologie für 10-Gigabit-Ethernet Das DIGITUS DN-81226 nutzt die bewährte Twinaxial-Technologie, bei der zwei isolierte Kupferleiter von einem gemeinsamen Schirmgeflecht umschlossen sind. Diese Konstruktion ermöglicht eine präzise Impedanzanpassung und minimiert elektromagnetische Interferenzen, was für die störungsfreie Übertragung von 10-Gigabit-Ethernet-Signalen entscheidend ist. Mit AWG 30 (American Wire Gauge 30) verwendet das Kabel einen relativ dünnen Kupferdraht, der bei der 10-Meter-Länge noch ausreichend niedrige Dämpfungswerte für 10GBase-CX1 gewährleistet. Die passive Bauweise bedeutet, dass keine zusätzliche Stromversorgung benötigt wird – im Gegensatz zu aktiven DAC-Kabeln mit integrierten Signalverstärkern. Dies reduziert nicht nur die Kosten, sondern auch den Energieverbrauch der Netzwerkinfrastruktur. Passive DAC-Kabel wie das DN-81226 eignen sich daher besonders für Anwendungen, bei denen die Übertragungsdistanz innerhalb der physikalischen Grenzen der Kupfertechnologie liegt und gleichzeitig eine hohe Energieeffizienz gefordert ist. Die 10-Gigabit-Ethernet-Unterstützung macht das Kabel zur idealen Wahl für moderne Serverfarmen, Storage Area Networks (SANs) und High-Performance-Computing-Cluster, wo große Datenmengen mit minimaler Latenz übertragen werden müssen. Verglichen mit optischen SFP+-Modulen und Glasfaserkabeln bietet die DAC-Lösung deutlich geringere Anschaffungskosten bei gleichzeitig niedrigerer Latenz, da keine optoelektronische Wandlung erforderlich ist. SFP+-Konnektivität für maximale Kompatibilität Beide Enden des Kabels sind mit SFP+ (Small Form-factor Pluggable Plus) Transceivern ausgestattet, die fest integriert und werkseitig kalibriert sind. SFP+ ist der Industriestandard für 10-Gigabit-Ethernet-Verbindungen und gewährleistet eine hohe Kompatibilität mit Switches, Routern und Servern verschiedener Hersteller. Die Transceiver entsprechen dem SFF-8431-Standard und unterstützen Digital Diagnostic Monitoring (DDM), wodurch Netzwerkadministratoren wichtige Betriebsparameter wie Temperatur, Spannung und optische Leistung überwachen können. Die Herstellerkompatibilität umfasst laut DIGITUS führende Netzwerk-Equipment-Anbieter wie Cisco Systems, Alcatel-Lucent (heute Nokia), Avaya, IBM und Huawei. Dies ist besonders relevant für Unternehmen mit gemischten Netzwerkinfrastrukturen, da das Kabel in verschiedenen Switch-Generationen und -Modellen eingesetzt werden kann, ohne Kompatibilitätsprobleme zu verursachen. Die Transceiver emulieren dabei die elektrischen und logischen Eigenschaften der jeweiligen Original-Module und werden vom Host-System als vollwertige SFP+-Module erkannt. Ein wichtiger Vorteil der integrierten SFP+-Transceiver ist die Plug-and-Play-Funktionalität. Das Kabel kann ohne zusätzliche Konfiguration oder Treiberinstallation in die SFP+-Ports eingesteckt werden und etabliert automatisch eine 10-Gigabit-Verbindung. Dies vereinfacht die Installation erheblich und reduziert die Ausfallzeiten bei Netzwerk-Upgrades oder -Erweiterungen. 10-Meter-Reichweite für Rack-übergreifende Verbindungen Mit einer Kabellänge von 10 Metern positioniert sich das DN-81226 im mittleren Segment der DAC-Kabel-Familie. Diese Länge ist optimal für Verbindungen zwischen verschiedenen Racks in einem Rechenzentrum oder für die Anbindung von Storage-Arrays an Core-Switches. Während kürzere DAC-Kabel (1-3 Meter) hauptsächlich für Intra-Rack-Verbindungen verwendet werden, ermöglicht die 10-Meter-Variante flexible Topologien in größeren Serverräumen. Die physikalischen Eigenschaften des Twinaxial-Kabels begrenzen die maximale Übertragungsdistanz für 10GBase-CX1 auf etwa 15 Meter, wobei das DN-81226 mit 10 Metern noch ausreichend Signalreserven für eine stabile Übertragung bietet. Bei dieser Länge liegt die Signaldämpfung typischerweise unter 6 dB, was innerhalb der SFP+-Spezifikation liegt und eine fehlerfreie Datenübertragung gewährleistet. Für IT-Planungen bedeutet die 10-Meter-Reichweite eine hohe Flexibilität bei der Rack-Anordnung. Spine-Leaf-Architekturen, wie sie in modernen Rechenzentren üblich sind, können effizient implementiert werden, ohne auf teurere optische Lösungen zurückgreifen zu müssen. Gleichzeitig ist das Kabel lang genug für typische Cross-Connect-Szenarien, bei denen Server-Racks mit zentralen Storage- oder Network-Racks verbunden werden müssen. Robuste Konstruktion für den Dauereinsatz Das DIGITUS DN-81226 ist für den kontinuierlichen Betrieb in professionellen Umgebungen ausgelegt und unterstützt laut Hersteller einen Betriebstemperaturbereich von 0°C bis 70°C. Diese Spezifikation entspricht den Anforderungen typischer Serverschrank-Umgebungen und berücksichtigt sowohl klimatisierte Rechenzentren als auch weniger kontrollierte IT-Räume in Unternehmen. Die Temperaturresistenz ist besonders wichtig bei DAC-Kabeln, da die integrierten Transceiver Wärme erzeugen und gleichzeitig in dicht gepackten Switch-Ports betrieben werden. Die schwarze Kabelummantelung bietet zusätzlichen Schutz vor mechanischen Belastungen und UV-Einwirkung, auch wenn letztere in Innenräumen weniger relevant ist. Die Verarbeitungsqualität zeigt sich auch in der präzisen Fertigung der SFP+-Stecker, die für tausende von Steckzyklen ausgelegt sind. Die Kontaktflächen sind vergoldet, um Korrosion zu verhindern und eine langfristig stabile elektrische Verbindung zu gewährleisten. Das robuste Design minimiert das Risiko von Verbindungsausfällen durch Erschütterungen oder Vibrationen, wie sie in Rechenzentren durch Lüftungsanlagen oder andere mechanische Einrichtungen auftreten können. Energieeffizienz und Kostenvorteile Als passive DAC-Lösung verbraucht das DIGITUS DN-81226 deutlich weniger Energie als optische 10-Gigabit-Verbindungen. Während SFP+-SR-Module mit Multimode-Glasfaser typischerweise 1-1,5 Watt pro Port benötigen, liegt der Energiebedarf bei DAC-Kabeln bei nur etwa 0,5 Watt pro Port. Diese Energieeinsparung summiert sich bei größeren Installationen zu erheblichen Kosteneinsparungen und reduziert gleichzeitig die Wärmeentwicklung in den Switches. Die Kostenvorteile gegenüber optischen Lösungen sind erheblich: Während ein Paar SFP+-SR-Module plus Multimode-Patchkabel mehrere hundert Euro kosten kann, bietet das DAC-Kabel die gleiche Funktionalität zu einem Bruchteil der Kosten. Für Unternehmen, die ihre Netzwerkinfrastruktur auf 10 Gigabit Ethernet upgraden möchten, ermöglicht dies eine wirtschaftlich attraktive Migration ohne Kompromisse bei der Performance. Die Total Cost of Ownership (TCO) wird zusätzlich durch die vereinfachte Installation und Wartung positiv beeinflusst. Da keine separaten Transceiver und Patchkabel verwaltet werden müssen, reduziert sich der administrative Aufwand. Gleichzeitig entfallen potenzielle Fehlerquellen wie inkompatible Transceiver oder beschädigte Glasfaser-Steckverbinder. Ideal für diese Einsatzbereiche Server-zu-Switch-Verbindungen in Rechenzentren: Mit 10 Meter Länge perfekt für die Anbindung von Server-Racks an Top-of-Rack-Switches oder für Verbindungen zu zentralen Core-Switches Storage Area Networks (SAN): Hochperformante Verbindung zwischen Storage-Arrays und SAN-Switches für latenzkrische Datenbankserver und virtualisierte Umgebungen Spine-Leaf-Netzwerkarchitekturen: Als Leaf-zu-Spine-Verbindung in modernen Datacenter-Topologien, wo die 10-Meter-Reichweite typische Rack-Abstände abdeckt High-Performance Computing (HPC) Cluster: Interconnect zwischen Compute-Nodes und Infiniband/Ethernet-Switches für wissenschaftliche Berechnungen und Simulationen Redundante Uplink-Verbindungen: Als kostengünstige Alternative für redundante 10-Gigabit-Uplinks zwischen Access- und Distribution-Switches in Unternehmensnetzwerken Häufige Fragen Ist das DIGITUS DN-81226 mit meinem Cisco-Switch kompatibel? Ja, das Kabel ist laut Hersteller explizit für Cisco-Equipment entwickelt und getestet. Es emuliert die elektrischen Eigenschaften von Original-Cisco-DAC-Kabeln und wird vom Switch-OS als kompatibles Modul erkannt. Die Transceiver unterstützen die Standard-SFP+-Spezifikation nach SFF-8431. Kann ich das 10-Meter-DAC-Kabel durch ein optisches Kabel ersetzen? Grundsätzlich ja, da beide SFP+-Ports nutzen. Allerdings bietet das DAC-Kabel niedrigere Latenz (etwa 0,1 µs vs. 0,3 µs bei Optik), geringere Kosten und niedrigeren Energieverbrauch. Optische Kabel sind nur bei längeren Distanzen über 15 Meter oder bei elektrischer Isolation erforderlich. Welche maximale Übertragungsrate unterstützt das Kabel? Das DN-81226 unterstützt 10 Gigabit Ethernet (10GBase-CX1) mit einer Datenrate von 10,3125 Gbps inklusive Protokoll-Overhead. Es ist nicht für 25G oder 40G SFP+-Anwendungen geeignet, da die physikalischen Eigenschaften des Twinaxial-Kabels für diese höheren Datenraten nicht ausgelegt sind. Muss ich spezielle Treiber installieren? Nein, das DAC-Kabel funktioniert nach dem Plug-and-Play-Prinzip. Die integrierten SFP+-Transceiver werden automatisch von der Switch-Hardware erkannt und konfiguriert. Eine manuelle Treiberinstallation ist nicht erforderlich, da die Kommunikation über Standard-I2C-Protokolle erfolgt. Wie unterscheidet sich AWG 30 von anderen Kabelstärken? AWG 30 bezeichnet einen relativ dünnen Kupferdraht mit 0,255mm Durchmesser. Bei 10 Meter Länge bietet dieser Querschnitt noch ausreichend niedrige Dämpfung für 10G-Signale, ermöglicht aber gleichzeitig ein flexibleres und platzsparenderes Kabel als dickere AWG-Varianten. Für längere Distanzen würden dickere Leiter (AWG 24/26) benötigt. Kann das Kabel bei Temperaturen über 70°C betrieben werden? Nein, der spezifizierte Betriebstemperaturbereich liegt zwischen 0°C und 70°C. Bei höheren Temperaturen können die elektronischen Komponenten in den SFP+-Transceivern beschädigt werden oder die Signalintegrität kann beeinträchtigt werden. Für besonders heiße Umgebungen sollten entsprechend spezifizierte Industrial-Grade-Kabel verwendet werden.

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