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Lenovo 7500 MAX NVMe SSD | 1,6 TB | U.3 PCIe 4.0

Lenovo ThinkSystem 7500 MAX - SSD - Mixed Use - verschlüsselt - 1.6 TB - Hot-Swap - 2.5" (6.4 cm) - U.3 PCIe 4.0 x4 (NVMe) - 3072-Bit-RSA - TCG Opal Encryption 2.01, Self-Encrypting Drive (SED)

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Lenovo 7500 MAX NVMe SSD | 1,6 TB | U.3 PCIe 4.0

Herstellernummer: 4XB7A95055

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Lenovo ThinkSystem 2.5" U.3 7500 MAX 1.6TB Mixed Use NVMe SSD — Hochleistungsspeicher für anspruchsvolle Serverumgebungen Die Lenovo ThinkSystem 7500 MAX 1.6TB Mixed Use NVMe SSD (Artikel-Nr. 4XB7A95055) ist ein Enterprise-Solid-State-Drive der aktuellen Generation, das speziell für den Dauereinsatz in Lenovo ThinkSystem-Servern konzipiert wurde. Als 2,5-Zoll-U.3-NVMe-SSD mit PCIe-4.0-x4-Anbindung richtet sie sich an Rechenzentren und Unternehmens-IT-Teams, die gleichzeitig hohe sequenzielle Durchsatzraten, extreme IOPS-Werte und lückenlose Datensicherheit benötigen — etwa in Datenbanken, virtualisierten Umgebungen oder hybriden Storage-Architekturen. Zu den wichtigsten Alleinstellungsmerkmalen zählen die 232-Schicht-TLC-NAND-Technologie , die hardwarebasierte Verschlüsselung nach TCG Opal 2.01 mit 3072-Bit-RSA sowie eine laut Hersteller auf 8.760 TB Total Bytes Written (TBW) ausgelegte Lebensdauer bei 3 Drive Writes per Day (DWPD). Schnittstelle, Formfaktor und Einbau: U.3 und Hot-Swap im Serveralltag Der U.3-Standard (ehemals SFF-TA-1001) ist in Enterprise-Umgebungen auf dem Vormarsch, weil er die Flexibilität erhöht: U.3-Backplanes können dieselben physischen Steckplätze für SAS, SATA und NVMe nutzen. Das bedeutet für Rechenzentren eine deutlich vereinfachte Infrastrukturplanung — ein Backplane-Typ für mehrere Medientypen, ohne mechanischen Umbau. Die 7500 MAX belegt diesen Slot mit einer PCIe-4.0-x4-NVMe-Anbindung , die gegenüber PCIe 3.0 die theoretische Bandbreite nahezu verdoppelt und sequenzielle Lesewerte von bis zu 6.800 MB/s ermöglicht. Der 2,5-Zoll-Formfaktor (70 × 100 × 15 mm, 200 g) ist in nahezu allen aktuellen ThinkSystem-Servern heimisch. Praktisch wichtig für den Betrieb ist die Hot-Swap-Fähigkeit : Die SSD lässt sich im laufenden Betrieb tauschen, ohne den Server herunterfahren zu müssen — vorausgesetzt, das Backplane und der RAID-Controller unterstützen dies. Im Lieferumfang ist eine Hot-Plug-Festplattenhalterung (Tray/Caddy) enthalten, sodass die SSD sofort montiert werden kann. Der U.3-Stecker ist nach außen hin identisch mit einem SFF-8639-Anschluss (U.2). Wer ältere U.2-Backplanes betreibt, sollte die Kompatibilität vorab klären — U.3 und U.2 sind physisch ähnlich, aber protokollseitig nicht identisch. Lenovos Kompatibilitätsmatrix für ThinkSystem-Server ist hier die verbindliche Referenz. Leistung: IOPS, Durchsatz und Latenz im Enterprise-Kontext Die Leistungsdaten der 7500 MAX sind für eine Mixed-Use-SSD bemerkenswert. Laut Hersteller erreicht die SSD bei sequenziellem Lesen bis zu 6.800 MB/s und beim sequenziellen Schreiben bis zu 2.700 MB/s . Diese Werte sind relevant für I/O-intensive Workloads wie das Laden großer VM-Images, Backup-Streams oder das Staging von Datenbank-Snapshots. Noch aussagekräftiger für typische Serveranwendungen sind die Random-I/O-Werte bei 4K-Blockgröße : Laut Hersteller liefert die SSD bis zu 1.000.000 IOPS beim Lesen und bis zu 270.000 IOPS beim Schreiben . Diese Zahlen sind im Enterprise-Bereich die eigentliche Währung — denn Datenbankabfragen, Transaktionslogs und Hypervisor-I/O bestehen zu einem erheblichen Teil aus kleinen, zufälligen Zugriffen. Die angegebene mittlere Latenz von 15 Mikrosekunden beim Lesen unterstreicht die NVMe-Architektur: Traditionelle SATA-SSDs bewegen sich im Bereich von 50–100 µs, SAS-SSDs ebenfalls. Mit 15 µs ist die 7500 MAX deutlich näher an den Anforderungen latenzsensibler Anwendungen — etwa OLTP-Datenbanken (Oracle, SQL Server, PostgreSQL) oder Caching-Schichten in verteilten Systemen. Die Laufwerkklasse Mixed Use definiert das Designziel: Die SSD ist weder auf reine Lesevorgänge (Read Intensive) noch auf maximale Schreibintensität (Write Intensive) optimiert, sondern auf einen ausgewogenen Mix. Mit 3 DWPD (Drive Writes Per Day) über die gesamte Garantielaufzeit ist sie für Workloads ausgelegt, bei denen täglich das 3-fache der Kapazität — also 4,8 TB — neu geschrieben wird. Das macht sie zur richtigen Wahl für aktive Datenbank-Primärspeicher, Logging-Systeme und All-Flash-Arrays mit gemischtem Lese-/Schreibmuster. NAND-Technologie: 232-Schicht TLC — was steckt dahinter? Die 7500 MAX setzt auf 3D TLC NAND mit 232 Schichten . TLC (Triple-Level Cell) speichert 3 Bit pro Zelle — das erhöht die Speicherdichte und senkt die Produktionskosten gegenüber MLC (2 Bit) und SLC (1 Bit). Für Enterprise-SSDs, die früher fast ausschließlich auf MLC oder SLC setzten, ist TLC inzwischen durch ausgefeilte Controller-Algorithmen salonfähig geworden: Moderne Advanced-ECC-Engines (wie sie laut Hersteller auch in der 7500 MAX verbaut sind) korrigieren Bitfehler, bevor sie die SSD-Lebensdauer beeinträchtigen. 232 Schichten 3D-NAND bedeuten eine sehr hohe Zellstapeldichte, was sowohl die Speicherkapazität pro Die als auch die Signallaufzeiten beeinflusst. In der Praxis erlaubt diese Architektur die Kombination aus hoher Kapazität (1,6 TB im 2,5-Zoll-Formfaktor) und kompetitiver Leistung. Die TLC-Charakteristik bringt jedoch eine systemische Einschränkung mit: Die Schreibausdauer ist geringer als bei MLC-SSDs. Die Entscheidung für 3 DWPD (statt 1 DWPD bei Read-Intensive-Modellen) zeigt, dass Lenovo hier Puffer durch zusätzliche Over-Provisioning-Kapazität und Write-Amplification-Optimierungen eingebaut hat. Zuverlässigkeit und Lebensdauer: MTBF, TBW und Fehlertoleranz Laut Hersteller beträgt die MTBF (Mean Time Between Failures) 2.000.000 Stunden . Diese Zahl ist ein statistischer Wert aus Zuverlässigkeitstests unter definierten Bedingungen und nicht als individuelle Garantie für ein einzelnes Laufwerk zu verstehen — sie gibt aber einen Hinweis auf die Fertigungsqualität und das Produktdesign. Bei Enterprise-SSDs ist ein MTBF von 2 Millionen Stunden der typische Richtwert der Topklasse. Die laut Hersteller garantierte Gesamtschreibleistung von 8.760 TB TBW über die Produktlebensdauer ist das direkte Äquivalent zu 3 DWPD: Bei 1,6 TB Kapazität und 3 Schreibzyklen pro Tag ergibt sich ein Jahreswert von rund 1.752 TB — über fünf Jahre sind das exakt 8.760 TB. Das gibt IT-Administratoren eine belastbare Kalkulationsgrundlage für die Planung der Laufwerkslebensdauer in Write-intensiven Arrays. Die Angabe zur nicht korrigierbaren Fehlerrate von 1 Fehler pro 10 17 gelesenen Bits (UBER) ist ein weiterer Qualitätsindikator. Zum Vergleich: Consumer-SSDs liegen oft bei 1 per 10 15 . Eine um zwei Größenordnungen niedrigere Fehlerrate ist für Umgebungen ohne redundante Datensicherung ein relevanter Unterschied — in RAID-Arrays addiert sich das Risiko bei vielen Laufwerken. Die End-to-End-Datenschutz-Funktion (laut Hersteller in den Features gelistet) sichert die Datenintegrität über den gesamten Pfad — vom Host-Speicher über den Datenpfad bis zur NAND-Zelle. Übertragungsfehler, die ohne E2E-Schutz unbemerkt bleiben würden (sogenannte "silent data corruption"), werden erkannt und gemeldet. Das ist besonders für Datenbanken und Dateisysteme relevant, die auf Blockspeicher ohne eigene Checksums angewiesen sind. Sicherheit und Verschlüsselung: TCG Opal 2.01, SED und sichere Schlüsselverwaltung Die 7500 MAX ist als Self-Encrypting Drive (SED) konzipiert und entspricht dem TCG Opal 2.01-Standard . Das bedeutet: Die Verschlüsselung der gespeicherten Daten erfolgt vollständig in der SSD-Hardware, ohne CPU-Last auf dem Hostsystem. Die Implementierung nutzt laut Hersteller eine 3072-Bit-RSA-Kryptografie . Für Rechenzentren und Unternehmen mit Compliance-Anforderungen (z. B. BSI-Grundschutz, ISO 27001, DSGVO) ist die SED-Eigenschaft relevant für Datenlöschszenarien: Ein kryptografisches Löschen (Crypto Erase) vernichtet den internen Schlüssel und macht alle gespeicherten Daten in Millisekunden unwiederbringlich unlesbar — ohne aufwendiges mehrstufiges Überschreiben. Das vereinfacht das sichere Ausmustere von Laufwerken erheblich. Darüber hinaus nennt Lenovo eine Reihe weitergehender Sicherheitsmechanismen im Produkt: Sichere Ausführungsumgebung: Die SSD-Firmware läuft in einer isolierten Umgebung, die Angriffe auf den Kontrollpfad erschwert. Asymmetrische Vertrauenswurzeln und Schlüsselunterstützung: Mehrere unabhängige Vertrauensanker ermöglichen eine granulare Zugriffskontrolle auf Firmware- und Datenebene. RSA-Delegierungsschlüssel: Erlaubt die Delegation von Administrationsrechten ohne Weitergabe des Master-Keys — relevant für Managed-Service-Provider und große IT-Teams mit getrennten Rollen. Sicherer Start (Secure Boot für die SSD-Firmware): Verhindert das Einschleusen manipulierter Firmware-Images. Schlüsselbasierte Firmware-Aktualisierung: Firmware-Updates werden kryptografisch signiert und validiert — kein unautorisiertes Einspielen von Patches möglich. Schlüsselbasierter privilegierter Zugang: Administrationszugriffe auf die SSD werden über kryptografische Schlüssel abgesichert, nicht nur über Passwörter. Diese Sicherheitsarchitektur geht deutlich über das hinaus, was bei Standard-Enterprise-SSDs ohne SED-Funktionalität geboten wird. Sie eignet sich damit für Umgebungen mit erhöhtem Schutzbedarf, in denen physische Laufwerke potenziell in fremde Hände geraten könnten — etwa in Shared Colocation, mobilen Edge-Deployments oder bei häufigem Laufwerksaustausch in großen Arrays. Stromversorgung und thermische Eigenschaften Laut Hersteller liegt der Leistungsverbrauch bei 12,6 Watt im Lesebetrieb und 10,1 Watt im Schreibbetrieb . Diese Werte sind für eine High-Performance-NVMe-SSD dieser Klasse typisch und müssen bei der Server-Konfiguration berücksichtigt werden: Bei All-Flash-Arrays mit 24 oder mehr Laufwerken pro Enclosure summiert sich der Verbrauch auf mehrere hundert Watt allein für Storage. Die geringfügig höhere Leistungsaufnahme beim Lesen (gegenüber dem Schreiben) ist bei NVMe-SSDs mit TLC-NAND durch die parallelen Lesevorgänge auf vielen NAND-Planes erklärbar. Die einstellbare thermische Überwachung (laut Hersteller als Feature gelistet) erlaubt es dem System oder dem Administrator, Temperaturschwellwerte zu konfigurieren und entsprechend zu reagieren — sei es durch Drosselung der Performance oder durch Alarm an das Management-System. Das ist im Dauerbetrieb unter Last relevant, um die NAND-Lebensdauer nicht durch dauerhafte thermische Überlastung zu kompromittieren. Die Stromausfall-Schutz-Architektur (laut Hersteller "fortschrittliche Architektur zum Schutz vor Stromausfällen") schützt in-flight-Daten, also Daten, die beim Auftreten eines unerwarteten Stromverlustes noch nicht vollständig in den NAND geschrieben wurden. Enterprise-SSDs sichern solche Daten typischerweise über einen lokalen Kondensator (Power Loss Protection, PLP), der genug Energie für den Abschluss des Schreibvorgangs bereitstellt. Lenovo nennt diese Funktion explizit, ohne den genauen Mechanismus zu spezifizieren — IT-Administratoren sollten diese Angabe im Zweifelsfall mit Lenovos technischem Support verifizieren. Betrieb und Lagerung: Umgebungsbedingungen Die SSD ist für einen Betriebstemperaturbereich von 0 bis 70 °C spezifiziert. Das obere Ende von 70 °C ist für enterprise-typische Serverräume mit geregelter Kühlung unproblematisch — Edge-Deployments in unklimatisierten Räumen sollten dies jedoch im Blick behalten. Die Lagertemperatur reicht laut Hersteller von −40 bis +85 °C , was den Transport unter Wintertransportbedingungen ohne Sondermaßnahmen ermöglicht. Die Schocktoleranz von 1.500 g bei 0,5 ms (nicht im Betrieb) und die Vibrationstoleranz von 9,1 gRMS bei 5–800 Hz (nicht im Betrieb) sind für Transportszenarien und den Einbau in schwingungsreiche Umgebungen (z. B. mobile Edge-Server oder Fahrzeug-gebundene Systeme) relevant. Im laufenden Betrieb sind diese Werte typischerweise niedriger — hierzu nennt Lenovo in den vorliegenden Daten keine Betriebswerte. Die zulässige relative Luftfeuchtigkeit von 5 bis 95 % (nicht kondensierend) entspricht dem Enterprise-Standard und deckt praktisch alle Rechenzentrumsumgebungen ab. Kondenswasser muss in jedem Fall vermieden werden. S.M.A.R.T. und Management-Integration Die Unterstützung von S.M.A.R.T. (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) ist bei Enterprise-SSDs Standard, aber nicht trivial: Administrationswerkzeuge wie Lenovo XClarity Administrator, Storage-Management-Systeme (z. B. VMware vSAN, Nutanix) und Monitoring-Lösungen (Nagios, Zabbix, Prometheus mit entsprechenden Exportern) können S.M.A.R.T.-Werte auslesen, um Laufwerksverschleiß frühzeitig zu erkennen. Kritische Attribute wie "Percentage Used", "Available Spare" und "Data Units Written" ermöglichen eine vorausschauende Ausmusterungsplanung, bevor ein Laufwerk ausfällt. Ideal für diese Einsatzbereiche Relationale Datenbanken (OLTP/OLAP): Die Kombination aus 1.000.000 IOPS Lesen, 270.000 IOPS Schreiben und 15 µs Leselatenz macht die SSD zur geeigneten Wahl für Datenbankprimärspeicher (z. B. Microsoft SQL Server, Oracle Database, MySQL/MariaDB, PostgreSQL). OLTP-Workloads profitieren direkt von den niedrigen Latenzen, OLAP-Abfragen von den hohen sequenziellen Lesewerten. Virtualisierte Umgebungen (VMware vSphere, Microsoft Hyper-V, Proxmox): Bei der Konsolidierung vieler VMs auf einem Host entstehen gemischte I/O-Muster. Die Mixed-Use-Klassifizierung und 3 DWPD decken diese Anforderungen ab. Die Hot-Swap-Fähigkeit vereinfacht den Laufwerkstausch ohne VM-Migration. All-Flash-Arrays und hybrider Storage: In Lenovo ThinkSystem-Storage-Lösungen (z. B. DE-Series, DM-Series) erlaubt das U.3-Interface die flexible Kombination mit anderen Laufwerkstypen auf demselben Backplane. Datenintensive Unternehmensanwendungen mit Compliance-Anforderungen: Dank TCG Opal 2.01, SED, Crypto Erase und dem umfassenden Sicherheitsfeature-Set eignet sich die SSD für Umgebungen, in denen Datenschutz, sichere Ausmusterung und manipulationssicherer Betrieb gefordert sind — etwa im Finanz-, Gesundheits- oder öffentlichen Sektor. Caching-Tier in Storage-Architekturen: Wo Flash als Cache vor kapazitätsstarken HDD-Arrays eingesetzt wird, sind hohe IOPS bei kontrollierter Schreiblebensdauer entscheidend. Die 7500 MAX erfüllt diese Anforderungen mit ihren Random-I/O-Werten. Nicht geeignet für: Consumer-Desktop-Systeme, Standard-Workstations oder Systeme ohne U.3/U.2-kompatibles Backplane. Die SSD ist ausschließlich für den Einsatz in Servern mit entsprechender Infrastruktur vorgesehen. Ältere SATA- oder SAS-only-Systeme können diese SSD nicht betreiben. Garantie und Support Lenovo gewährt auf die 7500 MAX laut Hersteller eine begrenzte Garantie von 1 Jahr mit Austauschservice . Für Enterprise-Umgebungen mit höheren Verfügbarkeitsanforderungen sollte geprüft werden, ob eine Erweiterung über Lenovos TrueScale- oder Foundation-Servicepakete möglich ist. Im Datacenter-Kontext ist die 1-Jahres-Standardgarantie oft nicht ausreichend — ein Austauschprozess für kritische Storage-Komponenten sollte im Wartungsvertrag abgebildet sein. Die umfangreiche Zertifizierungsliste (FCC, CE, RoHS, WEEE, TUV, VCCI, KC, RCM u. v. a.) stellt sicher, dass die SSD weltweit in regulierten Märkten eingesetzt werden kann, ohne zusätzliche Zulassungshürden überwinden zu müssen. Häufige Fragen zur Lenovo ThinkSystem 7500 MAX 1.6TB NVMe SSD Ist die 7500 MAX mit U.2-Backplanes kompatibel? U.3 und U.2 nutzen denselben physischen SFF-8639-Stecker, sind jedoch protokollseitig unterschiedlich implementiert. U.3-Laufwerke sind so konzipiert, dass sie in U.2-Slots funktionieren können — die tatsächliche Kompatibilität hängt jedoch vom jeweiligen Backplane-Design und Server-Modell ab. Lenovos offizielle Kompatibilitätsliste für ThinkSystem-Server ist die verbindliche Referenz. Wir empfehlen, dies vor dem Kauf beim Hersteller oder Lenovo-Support zu verifizieren. Was bedeutet "Mixed Use" im Vergleich zu "Read Intensive"? Mixed-Use-SSDs (wie die 7500 MAX mit 3 DWPD) sind für Workloads ausgelegt, bei denen Lesen und Schreiben in erheblichem Umfang gemischt auftreten — etwa in Datenbanken oder virtualisierten Umgebungen. Read-Intensive-SSDs (typisch: 1 DWPD) sind für Szenarien optimiert, in denen primär gelesen und selten geschrieben wird, z. B. Content-Delivery oder Read-Caches. Die Wahl des falschen Typs kann die Lebensdauer der SSD drastisch verkürzen. Wie funktioniert das sichere Löschen (Crypto Erase) bei dieser SSD? Als Self-Encrypting Drive (SED) nach TCG Opal 2.01 verschlüsselt die SSD alle Daten intern mit einem hardwaregenerierten Schlüssel. Ein kryptografisches Löschen (Crypto Erase) verwirft diesen internen Schlüssel — alle gespeicherten Daten werden dadurch sofort und unwiederbringlich unlesbar, ohne dass ein physisches Überschreiben der gesamten Kapazität erforderlich ist. Dieser Vorgang eignet sich zur sicheren Ausmusterung von Laufwerken gemäß gängiger Richtlinien (z. B. NIST SP 800-88). Was besagt die TBW-Angabe von 8.760 TB für die Praxis? TBW (Total Bytes Written) ist die vom Hersteller garantierte Gesamtschreibmenge über die Lebensdauer der SSD. 8.760 TB entsprechen — bei 1,6 TB Kapazität — exakt 3 vollständigen Schreibzyklen täglich über 5 Jahre (3 × 1,6 TB × 365 Tage × 5 Jahre ≈ 8.760 TB). Wird dieser Wert unterschritten, gilt die Laufwerksgarantie unter den Herstellerbedingungen. Bei höherer Schreiblast kann die SSD früher als garantiert verschleißen. S.M.A.R.T.-Monitoring hilft, den Verbrauch im Blick zu behalten. Welche Server sind mit der 7500 MAX kompatibel? Die SSD ist für Lenovo ThinkSystem-Server mit 2,5-Zoll-U.3-Backplane konzipiert. Lenovos ServerProven-Kompatibilitätsdatenbank listet die jeweils unterstützten Server- und Controllermodelle. Da nicht alle ThinkSystem-Server U.3 unterstützen, ist eine Prüfung anhand der Servermodell-Dokumentation vor dem Kauf zwingend empfohlen. Hierzu liegen uns keine vollständige Kompatibilitätsliste in den Produktdaten vor — bitte wenden Sie sich für eine Freigabeliste an den Lenovo-Support oder Ihren IT-Distributor. Benötigt die SED-Verschlüsselung eine besondere Software oder einen speziellen Controller? Für das TCG Opal 2.01-Schlüsselmanagement wird eine kompatible Software-Lösung benötigt — sogenannte "Pre-Boot Authentication"-Software oder ein ISE (Instant Secure Erase)-fähiger Controller. Ohne aktivierten Opal-Schlüssel schreibt und liest die SSD unverschlüsselt (die interne Verschlüsselung läuft zwar, aber ohne zugewiesenen Authentifizierungsschlüssel bietet sie keinen Zugriffsschutz). Lenovos eigene ThinkSystem-Servermanagement-Tools sowie gängige Enterprise-Key-Management-Systeme unterstützen TCG Opal 2.01. Details zur Integration in die eigene Infrastruktur sollten mit dem Lenovo-Support oder einem zertifizierten Systemintegrator abgestimmt werden. { "@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [ { "@type": "Question", "name": "Ist die 7500 MAX mit U.2-Backplanes kompatibel?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "U.3 und U.2 nutzen denselben physischen SFF-8639-Stecker, sind jedoch protokollseitig unterschiedlich implementiert. U.3-Laufwerke sind so konzipiert, dass sie in U.2-Slots funktionieren können — die tatsächliche Kompatibilität hängt jedoch vom jeweiligen Backplane-Design und Server-Modell ab. 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