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Lenovo AMD EPYC 7303 | 16-Core Server-CPU | 2.4-3.4 GHz

Lenovo AMD EPYC 7303 Prozessor 2,4 GHz 64 MB L3 Einschub

Ersatzteile & Komponenten

Lenovo AMD EPYC 7303 | 16-Core Server-CPU | 2.4-3.4 GHz

Herstellernummer: 4XG7A90630

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Lenovo AMD EPYC 7303: Enterprise-Prozessor für anspruchsvolle Server-Workloads Der Lenovo AMD EPYC 7303 ist ein leistungsstarker Server-Prozessor der dritten EPYC-Generation, der speziell für den Einsatz in Lenovo ThinkSystem SR665-Servern entwickelt wurde. Mit seiner modernen 7nm-Fertigungstechnologie, 16 physischen Kernen und 32 Threads bietet er eine ausgewogene Balance zwischen Rechenleistung und Energieeffizienz für mittlere bis gehobene Server-Anforderungen. Der Prozessor richtet sich an Unternehmen, die zuverlässige Compute-Power für Virtualisierung, Datenbanken oder Unternehmensanwendungen benötigen, ohne dabei die höchsten Performance-Spitzen der EPYC-Palette zu erfordern. Architektur und Rechenleistung im Detail Der AMD EPYC 7303 basiert auf der bewährten Zen 3-Architektur und wird im modernen 7nm-Fertigungsprozess produziert. Diese Kombination ermöglicht es AMD, 16 vollwertige CPU-Kerne auf einem einzigen Die unterzubringen, während gleichzeitig die Energieeffizienz optimiert wird. Jeder Kern unterstützt Simultaneous Multithreading (SMT), wodurch sich die Anzahl der verfügbaren logischen Prozessoren auf 32 Threads verdoppelt – ideal für moderne Server-Anwendungen, die von hoher Parallelisierung profitieren. Die Basistaktrate von 2,4 GHz mag auf den ersten Blick konservativ erscheinen, doch der Prozessor kann seine Taktrate dynamisch auf bis zu 3,4 GHz steigern, wenn einzelne Kerne besonders gefordert sind. Diese Boost-Technologie sorgt dafür, dass sowohl Multi-Core-Workloads als auch Single-Thread-Anwendungen optimal bedient werden. Besonders bei modernen Datenbank-Management-Systemen wie Microsoft SQL Server oder Oracle Database zeigt sich dieser Vorteil: Während OLTP-Transaktionen von den hohen Boost-Taktraten profitieren, können Batch-Prozesse und Analysen die volle Multi-Core-Power ausschöpfen. Der großzügige L3-Cache von 64 MB spielt eine entscheidende Rolle für die Performance in typischen Server-Szenarien. Virtualisierung mit VMware vSphere oder Microsoft Hyper-V profitiert erheblich von diesem Cache-Pool, da häufig verwendete Daten und Instruktionen näher am Prozessor verbleiben. Dies reduziert Speicher-Latenzen erheblich, was sich besonders bei I/O-intensiven Workloads oder beim gleichzeitigen Betrieb mehrerer virtueller Maschinen bemerkbar macht. Speicher-Subsystem und Skalierbarkeit Ein herausragendes Merkmal des EPYC 7303 ist sein fortschrittliches Speicher-Subsystem mit Octa-Channel-DDR4-Unterstützung. Acht unabhängige Speicherkanäle ermöglichen eine theoretische Speicherbandbreite von bis zu 204,8 GB/s bei DDR4-3200-Modulen – ein enormer Vorteil gegenüber herkömmlichen Dual-Channel-Systemen. Diese Bandbreite ist besonders wichtig für speicherhungrige Anwendungen wie In-Memory-Datenbanken, Big-Data-Analytics mit Apache Spark oder Container-Orchestrierung mit Kubernetes. Die Unterstützung für DDR4-3200 stellt sicher, dass der Prozessor auch mit schnellsten verfügbaren Server-Speichermodulen optimal arbeitet. Durch die acht Kanäle können Fehlerkorrektur-Codes (ECC) effizienter verarbeitet werden, was die Systemstabilität in kritischen Unternehmensumgebungen deutlich erhöht. Für Anwendungen wie SAP HANA oder andere In-Memory-Systeme bedeutet dies weniger Warteschlangen beim Speicherzugriff und konstantere Performance auch bei hoher Last. I/O-Konnektivität und Erweiterungsmöglichkeiten Mit 128 PCIe 4.0-Lanes bietet der EPYC 7303 eine außergewöhnlich hohe I/O-Bandbreite, die weit über das hinausgeht, was typische Desktop- oder Workstation-Prozessoren bieten. Diese PCIe-Lanes können flexibel für verschiedene Erweiterungskarten genutzt werden: Hochleistungs-Netzwerkkarten, NVMe-SSD-Arrays, GPU-Beschleuniger oder spezialisierte Hardware wie FPGA-Karten finden hier ausreichend Bandbreite. PCIe 4.0 verdoppelt die Übertragungsrate gegenüber PCIe 3.0 und ermöglicht so eine Bandbreite von bis zu 64 GB/s pro Lane. In der Praxis bedeutet dies, dass moderne NVMe-SSDs ihr volles Potenzial ausschöpfen können, ohne durch das I/O-Subsystem limitiert zu werden. Für Storage-intensive Anwendungen wie Datenbank-Server, File-Server oder Backup-Systeme ist dies ein entscheidender Vorteil. Die große Anzahl verfügbarer PCIe-Lanes ermöglicht auch komplexe Server-Konfigurationen mit mehreren 10GbE- oder 25GbE-Netzwerkanbindungen, RAID-Controllern und zusätzlichen Speicher-Erweiterungen, ohne dass Kompromisse bei der Bandbreite eingegangen werden müssen. Dies ist besonders relevant für Virtualisierungs-Hosts oder Hyper-Converged-Infrastructure-Knoten. Energieeffizienz und Thermal Design Mit einer Thermal Design Power (TDP) von 130 Watt positioniert sich der EPYC 7303 als energieeffiziente Option in der Server-Landschaft. Diese TDP ist bemerkenswert niedrig für einen 16-Kern-Prozessor und spiegelt die Vorteile der 7nm-Fertigungstechnologie wider. In typischen Server-Racks bedeutet dies geringere Kühlungsanforderungen und niedrigere Betriebskosten. Die moderate TDP ermöglicht es Rechenzentren, mehr Computing-Power pro Rack zu installieren, ohne die Kühlungsinfrastruktur zu überlasten. Bei kontinuierlichen Workloads führt dies zu messbaren Einsparungen bei den Energiekosten – ein wichtiger Faktor für Total Cost of Ownership (TCO) Berechnungen. Gleichzeitig bleibt ausreichend thermaler Spielraum für Boost-Modi, wenn höhere Taktfrequenzen gefordert sind. ThinkSystem SR665 Integration Der EPYC 7303 ist spezifisch als Upgrade-Option für die Lenovo ThinkSystem SR665-Servermodelle 7D2V und 7D2W konzipiert. Diese 1U-Server sind für hohe Packungsdichte in Rechenzentren optimiert und bieten trotz kompakter Bauweise Platz für umfangreiche Erweiterungen. Die Prozessor-Unterstützung ist dabei perfekt auf die Kühlungs- und Stromversorgungskapazitäten des Chassis abgestimmt. Die Integration in die ThinkSystem-Plattform bringt zusätzliche Vorteile mit sich: Lenovo XClarity Controller ermöglicht Out-of-Band-Management, während integrierte Diagnosewerkzeuge die Wartung vereinfachen. Die Kompatibilität mit Lenovos TruDDR4-Speichermodulen stellt optimale Performance und Zuverlässigkeit sicher, da diese speziell für EPYC-Plattformen validiert wurden. Ideal für diese Einsatzbereiche Virtualisierungs-Hosts: Die 32 Threads und der große L3-Cache bieten eine solide Basis für VMware vSphere, Hyper-V oder KVM-Umgebungen mit mittlerer bis hoher VM-Dichte. Die acht Speicherkanäle reduzieren Memory-Bottlenecks bei gleichzeitigem Betrieb mehrerer virtueller Maschinen erheblich. Datenbank-Server: Sowohl für OLTP-Systeme als auch für analytische Workloads bietet der EPYC 7303 eine ausgewogene Performance. Der große Cache und die hohe Speicherbandbreite kommen besonders SQL Server, Oracle Database oder PostgreSQL-Installationen zugute. Web- und Application-Server: Die 16 Kerne bewältigen problemlos mehrere parallele Anwendungsinstanzen, während die PCIe 4.0-Anbindung schnelle Netzwerk- und Storage-Verbindungen ermöglicht. Ideal für Docker-Container, Java-Anwendungsserver oder .NET-Workloads. File- und Storage-Server: Die 128 PCIe-Lanes ermöglichen den Anschluss zahlreicher NVMe-SSDs oder den Betrieb leistungsstarker RAID-Controller. Die hohe Speicherbandbreite beschleunigt Caching-Mechanismen in NAS- oder SAN-Systemen erheblich. Entwicklungs- und Test-Umgebungen: Die Kombination aus ausreichender Single-Thread-Performance (3,4 GHz Boost) und hoher Multi-Core-Leistung macht den Prozessor ideal für Build-Server, CI/CD-Pipelines oder Entwicklungsumgebungen mit parallelen Compile-Vorgängen. Häufige Fragen zum Lenovo AMD EPYC 7303 Ist der Prozessor mit älteren ThinkSystem SR665-Modellen kompatibel? Laut Herstellerangaben ist der AMD EPYC 7303 spezifisch für die ThinkSystem SR665-Modelle 7D2V und 7D2W entwickelt. Die Kompatibilität mit anderen Server-Generationen ist nicht gewährleistet und sollte vor einer Bestellung mit dem technischen Support abgeklärt werden. Welche maximale Speicherkapazität unterstützt der Prozessor? Der EPYC 7303 unterstützt bis zu acht Speicherkanäle mit DDR4-3200-Modulen. Die maximale Speicherkapazität hängt von der Server-Konfiguration ab – typische ThinkSystem SR665-Systeme unterstützen mehrere TB Arbeitsspeicher über die verfügbaren DIMM-Slots. Kann der Prozessor in Multi-Socket-Konfigurationen eingesetzt werden? Hierzu liegen uns keine spezifischen Herstellerangaben vor. EPYC-Prozessoren unterstützen grundsätzlich Multi-Socket-Konfigurationen, die genaue Unterstützung für den 7303 in Dual-Socket-Systemen sollte jedoch mit der ThinkSystem-Produktdokumentation abgeglichen werden. Welche Virtualisierungstechnologien werden unterstützt? Als AMD EPYC-Prozessor unterstützt der 7303 die AMD-V Virtualisierungserweiterungen sowie moderne Security-Features wie Secure Memory Encryption (SME) und Secure Encrypted Virtualization (SEV). Diese Features sind besonders für sichere Cloud- und Virtualisierungsumgebungen relevant. Ist der Prozessor für KI- und Machine Learning-Workloads geeignet? Der EPYC 7303 bietet solide CPU-Performance für traditionelle ML-Algorithmen und Datenvorverarbeitung. Für beschleunigte KI-Workloads empfiehlt sich jedoch der zusätzliche Einsatz von GPU-Beschleunigern über die verfügbaren PCIe 4.0-Slots, da der Prozessor selbst keine dedizierten AI-Beschleuniger enthält. Welche Unterschiede bestehen zu höheren EPYC 7000-Modellen? Der EPYC 7303 positioniert sich als Mittelklasse-Option mit 16 Kernen und 2,4 GHz Basis-Takt. Höhere Modelle bieten typischerweise mehr Kerne, höhere Taktraten oder größere Cache-Mengen, benötigen aber auch höhere TDP-Werte und verursachen entsprechend höhere Betriebskosten.

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