LENOVO ThinkSystem RAID 545-8i: 8-Port-SAS/SATA-RAID-Controller mit PCIe 4.0 für ThinkSystem-Server Der Lenovo ThinkSystem RAID 545-8i (Herstellernummer 4Y37A93012) ist ein professioneller RAID-Controller in Low-Profile-Bauform, der speziell für den Einsatz in Lenovo ThinkSystem-Servern konzipiert wurde. Als Plug-in-Karte mit PCIe-4.0-x8-Hostschnittstelle bietet der Storage-Controller acht SAS/SATA-12-Gb/s-Kanäle und unterstützt die RAID-Level 0, 1, 10 sowie JBOD — damit deckt er die gängigsten Anforderungen in Unternehmensumgebungen ab, in denen Datenverfügbarkeit, Leseperformance und strukturierte Datenhaltung im Vordergrund stehen. Das Herzstück bildet der bewährte Broadcom SAS 3808 -Prozessor, der für zuverlässigen 12-Gb/s-Durchsatz über alle acht Ports hinweg sorgt. Besonders hervorzuheben sind die integrierten Managementfunktionen wie FastPath, SafeStore und die Unterstützung für selbstverschlüsselnde Laufwerke (SED), die diesen RAID-Controller zu einer soliden Wahl für sicherheitssensible IT-Infrastrukturen machen. Architektur und Prozessor: Broadcom SAS 3808 auf PCIe 4.0 Das technische Fundament des ThinkSystem RAID 545-8i ist der Broadcom SAS 3808 -Controller-Chip — ein aus dem Enterprise-Umfeld bekannter SAS-Prozessor, der seit Jahren in Rechenzentrumsumgebungen eingesetzt wird und dessen Treiber- sowie Firmware-Ökosystem entsprechend ausgereift ist. Der SAS 3808 ist als 12-Gb/s-fähiger Controller ausgelegt und beherrscht sowohl Serial Attached SCSI (SAS) als auch Serial ATA (SATA) nativ, ohne dass ein Kompatibilitätsproblem zwischen den Laufwerkstypen entsteht. Das ist relevant für heterogene Umgebungen, in denen beispielsweise Enterprise-SAS-HDDs neben SATA-SSDs betrieben werden sollen. Die Anbindung an das Hostsystem erfolgt über eine PCIe-4.0-x8-Schnittstelle . Gegenüber der Vorgängergeneration PCIe 3.0 x8 (praktisch ~63 GB/s bidirektionale Bandbreite) verdoppelt PCIe 4.0 x8 die verfügbare Bandbreite auf ~126 GB/s im vollen Duplex. In der Praxis bedeutet das: Auch wenn acht NVMe-ähnlich schnelle SAS-SSDs gleichzeitig schreiben und lesen, bildet der PCIe-Bus keinen Engpass. Für klassische SAS- oder SATA-HDDs ist dieser Headroom ohnehin reichlich vorhanden — entscheidend wird er jedoch, sobald mehrere hochperformante SAS-SSDs im Array betrieben werden. Wichtig für die Systemplanung: Der Controller belegt einen PCIe-4.0-x8-Slot im Server. Dank des Low-Profile-Formfaktors passt er auch in Server-Gehäuse, die keine Full-Height-Erweiterungskarten akzeptieren — typisch für viele 1U- und kompakte 2U-ThinkSystem-Server wie die SR-Baureihe. Wer den Controller in einem System mit ausschließlich Full-Height-Slots einsetzen möchte, benötigt eine entsprechende Slotblende, die in diesen Umgebungen aber üblicherweise mitgeliefert wird. RAID-Unterstützung und Kanalarchitektur: 8 Ports, 4 RAID-Level Der 545-8i stellt 8 unabhängige SAS/SATA-Kanäle mit jeweils 12 Gb/s bereit. Die physikalische Verbindung zur Backplane oder zu einzelnen Laufwerken erfolgt über einen einzigen Slim-SAS-Anschluss (SFF-8654) auf der Karte, über den alle acht Signalpfade geführt werden. Für die Verkabelung zur Serverbackplane wird ein entsprechendes SFF-8654-Breakout-Kabel benötigt — dies ist bei der Planung zu berücksichtigen und nicht im Lieferumfang des Controllers enthalten. Die maximal anschließbaren Speichergeräte sind laut den technischen Daten auf 8 Laufwerke begrenzt — der Controller arbeitet also ohne Expander-Unterstützung direkt an bis zu acht Einheiten. Unterstützt werden sowohl Festplatten-Arrays (HDD-basierte RAIDs) als auch SSDs, was eine breite Palette moderner Laufwerkstypen abdeckt. Unterstützte RAID-Level im Detail RAID 0 (Striping): Maximale sequenzielle Lese- und Schreibperformance durch Verteilung der Daten auf alle Laufwerke. Keine Redundanz — geeignet für temporäre Daten, Scratch-Speicher oder Hochleistungs-Scratch-Volumes in Render-Farmen, wo Datenverlust toleriert werden kann. RAID 1 (Mirroring): Vollständige Spiegelung auf zwei Laufwerken. Maximale Ausfallsicherheit für zwei Laufwerke, gut geeignet für Boot-Volumes und kritische Systempartitionen. Nutzbare Kapazität entspricht der eines einzelnen Laufwerks. RAID 10 (Mirroring + Striping): Kombination aus RAID 1 und RAID 0 — hohe Performance bei gleichzeitiger Redundanz. Mindestens vier Laufwerke erforderlich, 50 % der Rohkapazität nutzbar. Empfohlen für Datenbankserver und OLTP-Workloads, die sowohl IOPS als auch Ausfallsicherheit benötigen. JBOD (Just a Bunch of Disks): Kein RAID — jedes Laufwerk erscheint dem Betriebssystem als eigenständiges Volume. Relevant für Umgebungen mit Software-RAID (z.B. Windows Storage Spaces, Linux MD RAID) oder wenn die Laufwerkszuweisung vollständig der übergeordneten Software-Schicht überlassen werden soll. Auffällig ist, dass RAID 5 und RAID 6 — die in vielen Serverumgebungen bevorzugten Level für Kapazitätseffizienz mit Parität — beim 545-8i nicht unterstützt werden. Das ist eine bewusste Positionierung: Lenovos ThinkSystem-RAID-Portfolio unterscheidet zwischen einfacheren HBA/RAID-Adaptern wie dem 545-8i und vollwertigen RAID-Controllern mit größerem Cache (z.B. der 940er-Serie), die auch RAID 5/6 beherrschen. Für Umgebungen, in denen RAID 5 oder RAID 6 zwingend erforderlich ist, ist der 545-8i nicht die richtige Wahl — hier sollte der Lenovo ThinkSystem RAID 940-8i oder ein vergleichbarer Controller mit Paritäts-RAID in Betracht gezogen werden. Erweiterte Features: FastPath, SafeStore und SED-Unterstützung Was den 545-8i von einem reinen Entry-Level-HBA abhebt, sind die integrierten Managementfunktionen, die Lenovo für diesen Controller nennt: FastPath FastPath ist eine Broadcom-Technologie, die den Datenpfad zwischen dem Host-System und SSD-Laufwerken optimiert, indem ein direkter, latenzarmer Pfad am RAID-Prozessor vorbei oder durch ihn hindurch ohne unnötige Umwege etabliert wird. Für Flash-basierte Speicher (SSDs) bedeutet das eine spürbare Reduktion der I/O-Latenz — besonders bei zufälligen Lese-Workloads, wie sie Datenbankserver oder Virtualisierungsumgebungen erzeugen. FastPath greift vor allem dann, wenn SSDs im RAID-0- oder JBOD-Modus betrieben werden. SafeStore und SED-Unterstützung SafeStore ist Broadcoms Bezeichnung für die Schlüsselverwaltungsfunktion bei selbstverschlüsselnden Laufwerken (Self-Encrypting Drives, SED) . SEDs führen die AES-Verschlüsselung vollständig in der Laufwerks-Firmware durch, ohne die CPU des Host-Systems zu belasten. Der RAID-Controller übernimmt dabei die sichere Verwaltung der Verschlüsselungsschlüssel (TCG-konform). Für Unternehmen, die Compliance-Anforderungen wie DSGVO, HIPAA oder ISO 27001 erfüllen müssen und physische Laufwerksentnahmen oder -diebstahl absichern wollen, ist die SED-Unterstützung ein wichtiges Sicherheitsmerkmal — die verschlüsselten Laufwerke sind ohne den korrekten Schlüssel nicht auslesbar, auch wenn sie aus dem Server entnommen werden. Online Capacity Expansion (OCE) und Online RAID Level Migration (RLM) Online Capacity Expansion erlaubt es, einem bestehenden RAID-Verbund zusätzliche Laufwerke hinzuzufügen und die nutzbare Kapazität zu erweitern — ohne das System herunterfahren oder Daten migrieren zu müssen. Das ist in Produktionsumgebungen wertvoll, in denen Downtime kritisch ist. Online RAID Level Migration ermöglicht den Wechsel zwischen unterstützten RAID-Leveln (z.B. von RAID 1 zu RAID 10) im laufenden Betrieb. Beide Features setzen voraus, dass ausreichend Laufwerke vorhanden sind und der jeweilige Ziel-RAID-Level vom Controller unterstützt wird. Anschluss und physikalische Integration: Low Profile, SFF-8654 Der Controller wird im Low-Profile-Formfaktor geliefert und ist für den direkten Einbau in PCIe-4.0-x8-Slots ausgelegt. Die einzige Außenschnittstelle auf der Karte ist ein Slim-SAS-Anschluss nach SFF-8654 — ein moderner, kompakter SAS-Stecker, der acht SAS/SATA-Lanes in einem einzigen schlanken Stecker bündelt. SFF-8654 ist bei aktuellen Lenovo-ThinkSystem-Serverbackplanes weit verbreitet und stellt die Direktverbindung zu den Laufwerksschächten her. Für die Kompatibilitätsprüfung ist es wichtig, die Backplane des Zielsystems zu kennen: Ältere Backplanes mit Mini-SAS-HD-Anschlüssen (SFF-8643) benötigen ein Adapterkabel von SFF-8654 auf SFF-8643, das separat beschafft werden muss. Lenovo bietet für ThinkSystem-Server entsprechende Kabelsätze an — diese sollten bei der Bestellung berücksichtigt werden. Die Betriebstemperatur des Controllers ist laut Hersteller für einen Bereich von 10 °C bis 55 °C spezifiziert, bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 20 bis 90 % (nicht kondensierend). Diese Werte entsprechen typischen Serverraum- und Rechenzentrumsanforderungen und lassen auch wärmere Umgebungen wie industrielle Serverräume ohne aktive Klimatisierung auf Büroniveau zu, sofern die Lufttemperatur unter 55 °C bleibt. Zertifizierungen und Regulatory Compliance Laut Hersteller ist der ThinkSystem RAID 545-8i mit einer umfangreichen Liste an regulatorischen Zertifizierungen ausgestattet, die den weltweiten Einsatz in Unternehmensumgebungen ermöglichen: WEEE — Konformität mit der EU-Richtlinie zur Entsorgung elektrischer und elektronischer Geräte IEC/EN/UL 60950 — Sicherheitsstandard für Informationstechnikgeräte RoHS — Beschränkung gefährlicher Stoffe in Elektrogeräten (EU-Richtlinie) EN55022 / EN55024 — Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), Emissionen und Störfestigkeit nach europäischem Standard FCC CFR 47 Teil 15 Klasse B — US-amerikanische EMV-Klasse für den Einsatz in Wohn- und Büroumgebungen ICES-003 Class B — Kanadischer EMV-Standard VCCI V-3 — Japanischer EMV-Standard AS/NZS CISPR 22 — Australischer/Neuseeländischer EMV-Standard CNS 13438 — Taiwanesischer EMV-Standard RRA 2013-24 & 25 — Koreanische Funkzulassung Diese Zertifizierungsbasis stellt sicher, dass der Controller in praktisch allen globalen Märkten ohne Nachzertifizierung eingesetzt werden kann — relevant für multinationale Unternehmen mit verteilten Rechenzentren. Kompatible Systeme und Einsatzbereiche Der ThinkSystem RAID 545-8i ist als Erweiterungskarte für Lenovo ThinkSystem-Server konzipiert. Typische Zielsysteme sind Tower- und Rack-Server der SR- und ST-Baureihe, die über freie PCIe-4.0-x8-Slots (oder abwärtskompatible PCIe-3.0-Slots mit reduzierter Bandbreite) verfügen. Die Kompatibilität des Controllers mit dem jeweiligen Zielsystem sollte vor dem Kauf über den Lenovo ServerProven-Kompatibilitätsleitfaden oder den Lenovo Compatibility Guide verifiziert werden, da nicht jede ThinkSystem-Servergeneration jeden Adapter unterstützt. Direkter Laufwerksausbau in ThinkSystem-Servern: Der Controller eignet sich für Serverumgebungen, in denen bis zu acht SAS- oder SATA-Laufwerke direkt an einen dedizierten RAID-Controller angebunden werden sollen — ohne auf den im Mainboard integrierten Software-RAID oder RAID-on-Chip angewiesen zu sein. Das liefert mehr Kontrolle über den Speicher-Stack. Datenbankserver mit RAID 10: Die Kombination aus RAID-10-Unterstützung und FastPath für SSDs macht den 545-8i für Datenbankserver geeignet, die auf schnelle zufällige I/O-Zugriffe angewiesen sind. Mit vier bis acht SAS-SSDs im RAID-10-Verbund lässt sich eine solide IOPS-Basis aufbauen. Virtualisierungsumgebungen mit lokalem Storage: In Hypervisor-Umgebungen (VMware ESXi, Microsoft Hyper-V), in denen VMs auf lokalem Direktspeicher laufen, bietet der 545-8i durch JBOD und RAID-1/-10 Flexibilität für unterschiedliche VM-Speicherstrategien. Compliance-Umgebungen mit verschlüsselten Laufwerken: Dank SED-Unterstützung und SafeStore-Schlüsselverwaltung ist der Controller für Umgebungen geeignet, in denen regulatorisch vorgeschriebene Datenverschlüsselung auf Laufwerksebene gefordert wird — ohne CPU-Overhead durch Software-Verschlüsselung. Erweiterung bestehender ThinkSystem-Installationen: Wer einen ThinkSystem-Server mit On-Board-RAID um zusätzliche, dediziert verwaltete Laufwerksgruppen erweitern möchte, kann mit dem 545-8i eine zweite, vollständig unabhängige RAID-Gruppe aufbauen. Nicht geeignet ist der 545-8i für Szenarien, in denen RAID 5 oder RAID 6 mit Parität benötigt wird — etwa für kosteneffiziente Archiv-Speicher mit vielen Laufwerken und hoher Kapazitätseffizienz. Hier empfiehlt sich ein Blick auf leistungsfähigere Controller der ThinkSystem-RAID-940er-Serie. Ebenso ist der Controller kein Expander-fähiges HBA für Umgebungen mit mehr als acht Laufwerken — dafür sind Expander-Controller oder Lösungen mit externen SAS-Expandern erforderlich. Garantie Laut Hersteller wird der ThinkSystem RAID 545-8i mit einer begrenzten Herstellergarantie von 1 Jahr ausgeliefert. Für unternehmenskritische Produktionsumgebungen empfiehlt Baltaris, die Garantie durch einen Lenovo-Supportvertrag (z.B. Foundation Service oder Premier Support) auf 3 oder 5 Jahre zu erweitern, um im Störungsfall garantierte Reaktionszeiten zu sichern. Entsprechende Garantieerweiterungen für ThinkSystem-Komponenten sind separat verfügbar. Häufige Fragen zum Lenovo ThinkSystem RAID 545-8i Unterstützt der Lenovo ThinkSystem RAID 545-8i auch RAID 5 oder RAID 6? Nein. Laut den technischen Spezifikationen unterstützt der 545-8i ausschließlich RAID 0, RAID 1, RAID 10 und JBOD. RAID 5 und RAID 6 mit Paritätsdaten werden von diesem Controller nicht unterstützt. Für Umgebungen, die RAID 5 oder RAID 6 benötigen, empfiehlt sich ein Controller aus der Lenovo ThinkSystem RAID 940-Serie oder vergleichbare Modelle mit Cache und Paritäts-RAID-Unterstützung. Wie viele Laufwerke kann ich an den 545-8i anschließen? Der Controller stellt 8 SAS/SATA-Kanäle bereit und unterstützt laut Hersteller maximal 8 Speicherperipheriegeräte gleichzeitig. Eine Erweiterung über SAS-Expander auf mehr Laufwerke ist mit diesem Controller nicht vorgesehen. Wer mehr als 8 Laufwerke an einem Controller betreiben möchte, benötigt einen Expander-fähigen HBA oder eine größere Controller-Lösung. Welches Kabel wird für die Verbindung zur Serverbackplane benötigt? Der 545-8i verfügt über einen einzigen Slim-SAS-Anschluss nach SFF-8654, über den alle acht Laufwerkskanäle geführt werden. Für die Verbindung zur Backplane ist ein passendes SFF-8654-Kabel erforderlich. Backplanes mit Mini-SAS-HD-Anschlüssen (SFF-8643) benötigen ein Adapterkabel von SFF-8654 auf SFF-8643. Das Kabel ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat beschafft werden. Lenovo bietet entsprechende ThinkSystem-Kabelsätze für die jeweiligen Servermodelle an. Ist der 545-8i mit PCIe-3.0-Servern abwärtskompatibel? PCIe ist abwärtskompatibel, sodass ein PCIe-4.0-Controller grundsätzlich auch in einem PCIe-3.0-Slot betrieben werden kann — allerdings mit der halben Bandbreite. Ob der ThinkSystem RAID 545-8i von Lenovo offiziell für ältere ThinkSystem-Generationen mit PCIe 3.0 freigegeben ist, sollte im Lenovo ServerProven Compatibility Guide für das jeweilige Zielsystem geprüft werden. Hierzu liegen Baltaris keine allgemeinen Herstellerangaben vor, die eine pauschale Empfehlung erlauben. Was ist der Unterschied zwischen FastPath und dem regulären I/O-Pfad? FastPath ist eine Broadcom-Technologie, die für SSD-Laufwerke den I/O-Pfad optimiert, indem der Datentransfer mit reduzierter Latenz und geringerem Overhead des RAID-Prozessors abgewickelt wird. Im regulären Pfad wird jedes I/O durch den vollen RAID-Stack verarbeitet, was bei Rotationsmedien kein Problem darstellt, bei hochperformanten SSDs aber spürbar zur Latenz beitragen kann. FastPath ist laut Hersteller in der Firmware des 545-8i integriert und für unterstützte RAID-Level aktiv. Kann der Controller selbstverschlüsselnde Laufwerke (SED) verwalten? Ja. Laut Hersteller unterstützt der ThinkSystem RAID 545-8i Self-Encrypting Drives (SEDs) und verfügt über die SafeStore-Funktion zur Verwaltung der Verschlüsselungsschlüssel. SEDs führen die AES-Verschlüsselung hardwareseitig im Laufwerk durch, ohne die Server-CPU zu belasten. Der Controller übernimmt die TCG-konforme Schlüsselverwaltung. Für den produktiven SED-Einsatz ist zu prüfen, ob die verwendeten Laufwerke TCG-Opal-konform sind und ob das Zielsystem die erforderliche Firmware-Version für SafeStore unterstützt. { "@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [ { "@type": "Question", "name": "Unterstützt der Lenovo ThinkSystem RAID 545-8i auch RAID 5 oder RAID 6?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Nein. Laut den technischen Spezifikationen unterstützt der 545-8i ausschließlich RAID 0, RAID 1, RAID 10 und JBOD. RAID 5 und RAID 6 mit Paritätsdaten werden von diesem Controller nicht unterstützt. 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