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UBIQUITI UniFi SFP+ 10G BiDi | Single-Mode 10km | 20er-Pack
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Ubiquiti UACC-OM-SM-10G-S-20 Netzwerk-Transceiver-Modul Faseroptik 10000 Mbit/s

Netzwerk

UBIQUITI UniFi SFP+ 10G BiDi | Single-Mode 10km | 20er-Pack

Herstellernummer: UACC-OM-SM-10G-S-20

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Ubiquiti UniFi 10G BiDi Glasfaser-Module für professionelle Netzwerk-Infrastrukturen Das UBIQUITI UniFi 10G Bidirectional Single-Mode Optical Module im praktischen 20er-Pack (UACC-OM-SM-10G-S-20) ist ein hochspezialisiertes SFP+-Transceiver-Modul für den Aufbau professioneller 10-Gigabit-Glasfaserverbindungen. Diese bidirektionalen Module ermöglichen es, über eine einzige Single-Mode-Glasfaser sowohl Sende- als auch Empfangsdaten zu übertragen, wodurch die Verkabelungskosten in Rechenzentren und Campus-Netzwerken deutlich reduziert werden. Mit einer maximalen Übertragungsdistanz von 10 Kilometern und der bewährten LC-Steckverbindung richtet sich das 20er-Pack an Systemintegratoren, Rechenzentren und Unternehmen, die eine kosteneffiziente 10GbE-Backbone-Infrastruktur aufbauen möchten. 10GBASE-BiDi Technologie und Leistungsmerkmale Die UACC-OM-SM-10G-S-20 Module basieren auf der fortschrittlichen 10GBASE-BiDi Technologie, die durch die Verwendung unterschiedlicher optischer Wellenlängen (1270 nm und 1330 nm) bidirektionale Kommunikation über eine einzige Glasfaser ermöglicht. Diese Technologie ist besonders in Umgebungen wertvoll, in denen Glasfaser-Infrastruktur begrenzt oder kostspielig ist, da sie die benötigte Anzahl an Fasern halbiert. Jedes Modul unterstützt eine Datenübertragungsrate von exakt 10 Gbps und ist als SFP+ (Enhanced Small Form-factor Pluggable) Transceiver ausgeführt. Das Plug-in-Modul-Design ermöglicht Hot-Plugging in kompatible Switches und Router, ohne dass das Gerät heruntergefahren werden muss. Dies ist besonders in produktiven Umgebungen von Vorteil, wo Ausfallzeiten minimiert werden müssen. Die optische Reichweite von bis zu 10 Kilometern macht diese Module ideal für Verbindungen zwischen verschiedenen Gebäuden eines Campus, zwischen Etagen in Hochhäusern oder für Metropolitan Area Networks (MAN). Laut Hersteller entsprechen die Module der Sicherheitsklassifizierung IEC/EN 60825-1:2014 Class 1, was den sicheren Betrieb in Büroumgebungen gewährleistet. Single-Mode Glasfaser und LC-Konnektivität Die Module sind ausschließlich für Single-Mode-Glasfaser konzipiert, was sie von kostengünstigeren Multi-Mode-Varianten unterscheidet. Single-Mode-Fasern haben einen deutlich kleineren Kern (typisch 9 µm) und ermöglichen dadurch höhere Übertragungsdistanzen mit geringerer Dämpfung. Dies erklärt die beeindruckende Reichweite von 10 Kilometern, die mit Multi-Mode-Fasern nicht realisierbar wäre. Als Steckverbindung kommt der bewährte LC-Standard (Lucent Connector) zum Einsatz, der sich durch seine kompakte Bauform und zuverlässige Verbindung auszeichnet. Der LC-Stecker ist etwa halb so groß wie ein SC-Stecker und ermöglicht dadurch höhere Portdichten in Patchpanels und Switches. Die weibliche LC-Buchse am Modul nimmt Standard-LC-Patchkabel auf, wie sie in professionellen Glasfaser-Installationen üblich sind. Besonders hervorzuheben ist die bidirektionale Funktionalität: Während herkömmliche 10G-Module zwei separate Fasern (TX und RX) benötigen, kommt jedes BiDi-Modul mit nur einer Faser aus. Dies halbiert nicht nur die Verkabelungskosten, sondern reduziert auch die Komplexität bei der Dokumentation und Verwaltung der Glasfaser-Infrastruktur. Betriebsumgebung und Zuverlässigkeit Die technischen Spezifikationen zeigen, dass diese Module für den professionellen Dauerbetrieb ausgelegt sind. Der erweiterte Betriebstemperaturbereich von 0°C bis 70°C ermöglicht den Einsatz in nicht klimatisierten Technikräumen oder Außeninstallationen mit entsprechendem Schutz. Diese Robustheit ist essentiell für Backbone-Verbindungen, die kontinuierlich verfügbar sein müssen. Das Edelstahl-Gehäuse bietet nicht nur eine hochwertige Optik, sondern auch besseren Schutz gegen elektromagnetische Interferenzen (EMI). In Umgebungen mit vielen elektronischen Geräten oder industriellen Anlagen ist dies ein wichtiger Faktor für stabile Datenübertragung. Die SFP+-Bauform folgt den MSA-Standards (Multi-Source Agreement), was Kompatibilität mit einer breiten Palette von Switches und Routern verschiedener Hersteller gewährleistet. Die Klassifizierung nach IEC/EN 60825-1:2014 Class 1 bedeutet, dass die Laserleistung so gering ist, dass keine Augenschäden durch direkten Blick in den Strahl entstehen können. Trotzdem sollten die üblichen Sicherheitsvorkehrungen beim Umgang mit Glasfaser-Technik beachtet werden. Einsatzgebiete und Netzwerk-Architekturen Diese BiDi-Module eignen sich hervorragend für verschiedene professionelle Netzwerk-Szenarien. In Rechenzentren ermöglichen sie kostengünstige Verbindungen zwischen verschiedenen Racks oder sogar zwischen separaten Gebäuden. Die 10-Kilometer-Reichweite macht sie ideal für Campus-Netzwerke, wo verschiedene Fakultätsgebäude oder Bürokomplexe miteinander verbunden werden müssen. Besonders wertvoll sind die Module bei der Modernisierung bestehender Glasfaser-Infrastrukturen. Wenn bereits Single-Mode-Fasern verlegt sind, aber nur eine begrenzte Anzahl verfügbar ist, können BiDi-Module die verfügbare Bandbreite verdoppeln, ohne dass neue Kabel gezogen werden müssen. Dies ist in historischen Gebäuden oder bei aufwändigen Kabelführungen durch Tunnel oder Kanäle von großem Vorteil. Internet Service Provider nutzen solche Module häufig für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen in Metropolitan Networks, wo die Glasfaser-Infrastruktur begrenzt und teuer ist. Die hohe Zuverlässigkeit und die 10-Gigabit-Bandbreite machen sie auch für geschäftskritische Verbindungen zwischen Niederlassungen geeignet. Der 20er-Pack ist besonders für größere Rollouts konzipiert, bei denen einheitliche Module für Konsistenz und vereinfachte Wartung sorgen. Systemintegratoren können so größere Projekte kosteneffizient umsetzen, während die einheitliche Spezifikation die Lagerhaltung vereinfacht. Kompatibilität und Integration in UniFi-Ökosysteme Als Teil des Ubiquiti UniFi-Portfolios sind diese Module primär für die Integration in UniFi Switches und andere Netzwerk-Hardware optimiert. Die UniFi-Produktlinie zeichnet sich durch zentrale Verwaltung über den UniFi Network Controller aus, was besonders in größeren Installationen mit vielen Standorten von Vorteil ist. Dank der SFP+-Standardisierung funktionieren die Module jedoch nicht nur mit Ubiquiti-Hardware, sondern auch mit Switches und Routern anderer Hersteller, die SFP+-Steckplätze bieten. Dies bietet Flexibilität bei gemischten Umgebungen oder bei schrittweisen Migrationen zu UniFi-Hardware. Die BiDi-Technologie erfordert, dass an beiden Enden der Glasfaserverbindung kompatible Module installiert werden. Dabei ist wichtig, dass die Wellenlängen richtig gepaart sind – ein Modul sendet auf 1270 nm und empfängt auf 1330 nm, während das Gegenstück umgekehrt arbeitet. Dies wird bei der Bestellung normalerweise automatisch berücksichtigt, sollte aber bei der Installation verifiziert werden. Über die UniFi-Managementoberfläche lassen sich die Module überwachen und konfigurieren. Dies umfasst die Anzeige von Link-Status, optischer Leistung und Fehlerzählern, was für die präventive Wartung und Fehlerdiagnose wertvoll ist. Installation und Best Practices Die Installation der SFP+-Module ist dank Hot-Plug-Funktionalität unkompliziert, dennoch sollten einige Punkte beachtet werden. Vor dem Einstecken sollten sowohl das Modul als auch die SFP+-Buchse auf Sauberkeit geprüft werden. Staub oder Schmutz auf den optischen Kontakten kann zu Signalverlusten oder sogar dauerhaften Schäden führen. Die LC-Stecker der Glasfaserkabel sollten mit fusselfreien Tüchern und entsprechenden Reinigungsmitteln gesäubert werden. Professionelle Glasfaser-Reinigungskits enthalten spezielle Stäbchen und Reinigungsflüssigkeiten, die für die empfindlichen optischen Oberflächen geeignet sind. Bei der Verkabelung ist darauf zu achten, dass die Mindestbiegeradien der Single-Mode-Fasern eingehalten werden. Zu starke Krümmungen können zu Signalverlusten oder sogar Faserbrüchen führen. Die meisten Single-Mode-Fasern haben einen Mindestbiegeradius von etwa 30 mm unter Last und 15 mm ohne Last. Dokumentation ist bei Glasfaser-Installationen besonders wichtig. Jede Verbindung sollte eindeutig beschriftet und in entsprechenden Dokumentationssystemen erfasst werden. Dies erleichtert spätere Wartungsarbeiten und Erweiterungen erheblich. Häufige Fragen zu den UniFi 10G BiDi Modulen Können diese Module mit Standard-Single-Mode-Glasfasern verwendet werden? Ja, die Module sind für Standard-Single-Mode-Glasfasern (9/125 µm) ausgelegt und funktionieren mit allen gängigen Single-Mode-Kabeln. Wichtig ist nur, dass LC-Stecker verwendet werden und die Fasern sauber sind. Ist eine spezielle Konfiguration für die bidirektionale Übertragung erforderlich? Nein, die bidirektionale Funktionalität ist hardwareseitig implementiert. Die Module erkennen automatisch die korrekten Wellenlängen und beginnen sofort nach dem Anschluss mit der Datenübertragung. Eine manuelle Konfiguration der BiDi-Funktion ist nicht erforderlich. Können die Module mit Multi-Mode-Glasfasern betrieben werden? Nein, diese Module sind ausschließlich für Single-Mode-Glasfasern (1270 nm / 1330 nm) konzipiert. Multi-Mode-Fasern haben andere optische Eigenschaften und würden nicht funktionieren. Für Multi-Mode-Anwendungen bietet Ubiquiti separate Module an. Wie weit können die Module bei der bidirektionalen Übertragung reichen? Laut Hersteller beträgt die maximale Übertragungsdistanz 10 Kilometer bei Verwendung von Single-Mode-Glasfasern. Diese Reichweite gilt auch bei der bidirektionalen Übertragung, da beide Richtungen dieselbe Faser nutzen. Sind die Module mit Switches anderer Hersteller kompatibel? Ja, als standardkonforme SFP+-Module funktionieren sie mit allen Switches und Routern, die SFP+-Steckplätze haben. Die Kompatibilität ist nicht auf Ubiquiti-Hardware beschränkt, auch wenn sie primär für das UniFi-Ökosystem entwickelt wurden. Warum sind BiDi-Module teurer als Standard-Module? BiDi-Module verwenden aufwändigere optische Komponenten, da sie zwei verschiedene Wellenlängen in einem Gehäuse vereinen müssen. Zudem ist die Fertigungstoleranz höher, da beide Sende- und Empfangspfade exakt abgestimmt werden müssen. Die Mehrkosten amortisieren sich jedoch durch die Einsparung bei der Glasfaser-Infrastruktur.

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