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Lenovo Emulex 16GB FC Dual-Port HBA | PCIe 3.0 x8 | 01CV840

Lenovo 01CV840 Netzwerkkarte Eingebaut Faser 16000 Mbit/s

Kabel & Adapter

Lenovo Emulex 16GB FC Dual-Port HBA | PCIe 3.0 x8 | 01CV840

Herstellernummer: 01CV840

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Lenovo Emulex 16GB FC Dual-Port HBA: Professionelle Fibre Channel-Konnektivität für Enterprise-Server Die Lenovo Emulex 16GB FC Dual-Port HBA (Host Bus Adapter) mit der Bezeichnung 01CV840 ist eine spezialisierte PCIe-Erweiterungskarte der sechsten Generation für professionelle Server-Umgebungen. Als Dual-Port-Lösung bietet sie zwei unabhängige 16-Gigabit-Fibre-Channel-Verbindungen und richtet sich gezielt an Unternehmen, die ihre ThinkSystem-Server an Storage Area Networks (SAN) anbinden müssen. Mit einer maximalen Datenübertragungsrate von 14,025 Gbps pro Port und Unterstützung für bis zu 1,6 Millionen IOPS gehört diese HBA zu den leistungsstärksten Lösungen in Lenovos Enterprise-Portfolio. Architektur und Performance der Emulex-Technologie Der Lenovo 01CV840 basiert auf Emulex-Technologie der sechsten Generation und nutzt eine PCIe 3.0 x8-Schnittstelle für die Anbindung an das Server-System. Diese Konfiguration stellt sicher, dass die volle Bandbreite beider 16GB-Fibre-Channel-Ports ausgeschöpft werden kann, ohne dass Engpässe durch die Host-Verbindung entstehen. Die PCIe 3.0 x8-Anbindung bietet theoretisch bis zu 8 GB/s Durchsatz, was für die kombinierte Nutzung beider FC-Ports mit jeweils 1,6 GB/s ausreichend dimensioniert ist. Die HBA unterstützt eine beeindruckende Bandbreite an Fibre Channel-Standards, von den klassischen FC-PH-Versionen bis hin zu modernen Implementierungen wie FC-PI-6 und FC-FS-3. Diese umfassende Kompatibilität gewährleistet, dass die Karte sowohl mit älteren SAN-Infrastrukturen als auch mit neuesten Storage-Systemen kommunizieren kann. Besonders relevant für Enterprise-Umgebungen ist die Unterstützung von FCP-4 (Fibre Channel Protocol), SPC-4 (SCSI Primary Commands) und SBC-3 (SCSI Block Commands), die zusammen eine vollständige SCSI-over-FC-Implementierung bilden. Mit einer maximalen IOPS-Leistung von 1,6 Millionen kann diese HBA auch in hochfrequenten Transaktionsumgebungen bestehen, wie sie beispielsweise bei Datenbank-Servern oder Virtual Desktop Infrastructure (VDI) auftreten. Die Auto-Negotiation-Funktion sorgt dabei für eine automatische Anpassung an die verfügbare Infrastruktur, während Forward Error Correction (FEC) die Datenintegrität auch bei längeren Übertragungsstrecken sicherstellt. Dual-Port-Design und Redundanz-Konzepte Das Dual-Port-Design der Lenovo Emulex HBA bietet entscheidende Vorteile für geschäftskritische Anwendungen. Beide 16GB-Fibre-Channel-Ports arbeiten unabhängig voneinander und können sowohl für Redundanz als auch für Lastverteilung genutzt werden. In redundanten Konfigurationen kann jeder Port an einen separaten SAN-Switch angeschlossen werden, wodurch sowohl Switch- als auch Fabric-Ausfälle kompensiert werden können. Für Multipath-Szenarien unterstützt die HBA erweiterte Features wie FA-WWN (Fabric Assigned World Wide Names) und F-BLD (FC Broadcast Login Distribution), die eine intelligente Pfadverwaltung ermöglichen. Diese Funktionen sind besonders wichtig in großen SAN-Umgebungen, wo Storage-Systeme über multiple Pfade erreichbar sind und die HBA dynamisch zwischen den verfügbaren Routen wechseln muss, um optimale Performance zu gewährleisten. Die implementierte QoS-Unterstützung (Quality of Service) erlaubt es, verschiedene Verkehrstypen zu priorisieren. Dies ist besonders wertvoll in konvergenten Infrastrukturen, wo neben Storage-Traffic auch andere FC-basierte Dienste über dieselbe Fabric übertragen werden. MSI-X (Message Signaled Interrupts Extended) optimiert die Interrupt-Verarbeitung und reduziert die CPU-Last des Host-Systems, was gerade bei Server-Virtualisierung mit vielen gleichzeitigen Storage-Operationen von Bedeutung ist. Low-Profile-Formfaktor und Installationsflexibilität Mit den Abmessungen von 16,8 cm Tiefe und 6,9 cm Höhe ist die Lenovo Emulex HBA als Low-Profile-Karte konzipiert, die auch in kompakte 1HE-Server der ThinkSystem-Serie passt. Dies ist ein wichtiger Aspekt, da gerade Edge-Computing und Datacenter-Konsolidierung zu immer dichteren Server-Designs führen. Der Lieferumfang umfasst sowohl das Low-Profile- als auch das Standard-Slotblech, wodurch die Karte in verschiedene Gehäusetypen eingebaut werden kann. Die mitgelieferten 16GB Kurzwellen Fibre Channel SFP+ LC-Transceiver sind für Multimode-Glasfaserkabel optimiert und unterstützen Übertragungsdistanzen bis zu mehreren hundert Metern, abhängig von der verwendeten Faserqualität. Für Datacenter-interne Verbindungen sind diese Transceiver die Standardwahl, da sie kostengünstiger als Langwellen-Varianten sind und für die typischen Distanzen zwischen Server-Racks und SAN-Switches ausreichen. Die Betriebstemperatur von 0 bis 55°C entspricht den Anforderungen moderner Datacenter-Umgebungen und berücksichtigt auch den Einsatz in Edge-Computing-Szenarien, wo möglicherweise weniger kontrollierte Umgebungsbedingungen herrschen. Die Toleranz gegenüber Luftfeuchtigkeit von 5 bis 95% (nicht kondensierend) stellt sicher, dass die HBA auch in verschiedenen geografischen Regionen zuverlässig funktioniert. ThinkSystem-Integration und Kompatibilität Die umfassende Kompatibilitätsliste der Lenovo 01CV840 umfasst praktisch die gesamte aktuelle ThinkSystem-Server-Familie, von kompakten Edge-Servern wie dem ST250 bis hin zu mehrprozessorfähigen Systemen wie dem SR850 V2. Diese breite Kompatibilität resultiert aus Lenovos standardisiertem PCIe-Design und der einheitlichen Firmware-Architektur über die ThinkSystem-Produktlinie hinweg. Besonders relevant ist die Kompatibilität mit den SR630 V2 und SR650 V2 Systemen, die zu Lenovos meistgenutzten Rack-Servern gehören. In diesen Systemen kann die HBA zusammen mit anderen Erweiterungskarten betrieben werden, ohne dass Konflikte bei der PCIe-Lane-Zuweisung auftreten. Die x8-Anbindung lässt auch bei voller Bestückung noch ausreichend PCIe-Ressourcen für weitere Netzwerk- oder Storage-Karten übrig. Für Virtualisierungsumgebungen ist die Kompatibilität mit SR-IOV (Single Root I/O Virtualization) von Bedeutung, obwohl diese Funktion primär von der Hypervisor-Software abhängt. Die HBA-Hardware bietet jedoch die notwendigen Voraussetzungen für erweiterte Virtualisierungsfeatures, falls diese in zukünftigen Firmware-Updates implementiert werden. Fibre Channel-Standards und Storage-Ökosystem Die Unterstützung zahlreicher Fibre Channel-Standards macht die Lenovo Emulex HBA zu einer zukunftssicheren Investition. Die Kompatibilität reicht von grundlegenden FC-PH-Implementierungen bis zu modernen Standards wie FC-PI-6, wodurch sowohl Legacy-Storage-Systeme als auch neueste SAN-Switches angebunden werden können. Diese Rückwärtskompatibilität ist in Enterprise-Umgebungen essentiell, da Storage-Infrastrukturen typischerweise über Jahre hinweg gewachsen sind. Für moderne Storage-Anwendungen ist die Unterstützung von FCP-4 und SBC-3 besonders relevant, da diese Standards erweiterte SCSI-Funktionen wie Thin Provisioning-Awareness und erweiterte Fehlerbehandlung ermöglichen. Diese Features sind wichtig für die Integration mit modernen All-Flash-Arrays und hybriden Storage-Systemen, die diese SCSI-Erweiterungen für optimale Performance nutzen. Die FC-Tape-Unterstützung macht die HBA auch für Backup- und Archivierungsszenarien interessant, wo Fibre Channel-angebundene Tape-Libraries weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Die Kompatibilität mit SSC-4 (SCSI Stream Commands) gewährleistet optimale Performance auch bei sequenziellen Backup-Operationen mit modernen LTO-Tape-Drives. Ideal für diese Einsatzbereiche Storage Area Network (SAN) Connectivity: Die HBA verbindet ThinkSystem-Server direkt mit Fibre Channel-basierten Storage-Arrays und ermöglicht hochperformante, geteilte Storage-Infrastrukturen mit bis zu 1,6 Millionen IOPS pro Karte. Datenbank- und ERP-Server: Für geschäftskritische Anwendungen wie SAP, Oracle oder SQL Server bietet die Dual-Port-Architektur sowohl hohe Performance als auch die notwendige Redundanz für Hochverfügbarkeits-Setups. Virtual Desktop Infrastructure (VDI): In VDI-Umgebungen mit zentralisiertem Storage profitieren hunderte von virtuellen Desktops von der hohen IOPS-Leistung und der geringen Latenz der 16GB-Fibre-Channel-Verbindung. Backup und Disaster Recovery: Die FC-Tape-Kompatibilität macht die HBA ideal für Umgebungen mit Tape-basierter Langzeitarchivierung oder für Disaster Recovery-Szenarien mit Remote-Replikation über Fibre Channel. High-Performance Computing (HPC): In Clustern mit geteiltem Storage ermöglicht die HBA parallelen Zugriff auf Forschungsdaten mit minimaler Latenz und maximaler Bandbreitenausnutzung über beide FC-Ports. Häufige Fragen Welche Glasfaser-Kabeltypen werden unterstützt? Die mitgelieferten SFP+ LC-Transceiver sind für Multimode-Glasfaserkabel (OM3/OM4) optimiert. Für Longwave-Anwendungen über Singlemode-Faser können entsprechende SFP+-Module separat beschafft werden, die Kompatibilität sollte jedoch vorab geprüft werden. Können beide FC-Ports gleichzeitig mit voller Geschwindigkeit genutzt werden? Ja, die PCIe 3.0 x8-Anbindung bietet ausreichend Bandbreite für beide 16GB-FC-Ports bei gleichzeitiger Vollauslastung. Laut Herstellerangaben beträgt die maximale Datenübertragungsrate 14,025 Gbps pro Port. Ist die HBA mit älteren 8GB- oder 4GB-FC-Switches kompatibel? Ja, durch Auto-Negotiation und die umfassende FC-Standard-Unterstützung (FC-PH bis FC-PI-6) ist die HBA abwärtskompatibel zu älteren Fibre Channel-Infrastrukturen. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird automatisch an das schwächste Glied in der Verbindung angepasst. Welche Treiber-Unterstützung gibt es für verschiedene Betriebssysteme? Hierzu liegen uns keine detaillierten Herstellerangaben vor. Die Treiber-Verfügbarkeit sollte vor dem Einsatz direkt bei Lenovo oder Broadcom (Emulex) erfragt werden, da dies je nach Betriebssystem-Version variieren kann. Ist Multipath-I/O (MPIO) für Redundanz unterstützt? Ja, die HBA unterstützt erweiterte Multipath-Features wie FA-WWN und F-BLD, die für intelligente Pfadverwaltung in redundanten SAN-Konfigurationen notwendig sind. Die MPIO-Funktionalität hängt jedoch auch vom verwendeten Betriebssystem und Storage-System ab. Wie hoch ist der Stromverbrauch der HBA? Konkrete Verbrauchswerte sind in den verfügbaren Herstellerangaben nicht spezifiziert. Für genaue Leistungsaufnahme-Daten sollten die detaillierten Datenblätter bei Lenovo angefragt werden. Kann die HBA für Boot-from-SAN verwendet werden? Die technischen Voraussetzungen (FCP-4-Unterstützung und umfassende FC-Standard-Kompatibilität) sprechen für Boot-from-SAN-Fähigkeiten, jedoch sollte dies explizit mit der jeweiligen ThinkSystem-Server-Konfiguration und UEFI-Version validiert werden.

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