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Lenovo M.2 Speicher-Controller Kit | 2x SATA 6Gb/s | ThinkSystem

Lenovo 7Y37A01093 Schnittstellenkarte/Adapter Eingebaut M.2

Peripherie & Zubehör

Lenovo M.2 Speicher-Controller Kit | 2x SATA 6Gb/s | ThinkSystem

Herstellernummer: 7Y37A01093

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Lenovo M.2 Mirroring Kit – Redundante Speicherlösung für ThinkSystem Server Das Lenovo M.2 Mirroring Enablement Kit (7Y37A01093) ist eine spezialisierte Speicher-Controller-Lösung, die ausschließlich für Lenovos ThinkSystem-Serverreihe entwickelt wurde. Das kompakte Kit erweitert ThinkSystem-Server um die Fähigkeit, M.2-SSDs im RAID-1-Verbund zu betreiben und sorgt damit für redundante Datenspeicherung auf Systemebene. Mit nur 18 Gramm Gewicht integriert sich die Plug-in-Karte nahtlos in die bestehende Server-Infrastruktur und unterstützt bis zu zwei M.2-Speichermodule gleichzeitig. Technische Architektur und Speicher-Controller Das Lenovo M.2 Mirroring Kit basiert auf einem dedizierten Speicher-Controller, der über zwei SATA-6Gb/s-Schnittstellen verfügt und speziell für die Arbeit mit M.2-Formfaktor-SSDs optimiert ist. Die Datenübertragungsrate von 6 Gbit/s pro Kanal ermöglicht es, auch leistungsstarke SATA-M.2-SSDs vollständig auszulasten, ohne dass Engpässe entstehen. Der Controller unterstützt dabei maximal zwei Speicherperipheriegeräte gleichzeitig. Die Architektur des Controllers ist darauf ausgelegt, verschiedene RAID-Level zu unterstützen, wobei RAID 1 (Mirroring) die Hauptfunktion darstellt. Zusätzlich werden RAID 0 (Striping) für maximale Performance sowie JBOD (Just a Bunch of Disks) für separate Laufwerksnutzung unterstützt. Diese Flexibilität ermöglicht es Systemadministratoren, die Speicherkonfiguration je nach Anforderungen anzupassen. Besonders relevant für Serverumgebungen ist die Tatsache, dass der Controller Hardware-basiertes RAID implementiert, wodurch keine zusätzliche CPU-Last auf dem Hostsystem entsteht. Dies ist entscheidend für die Performance-Optimierung in geschäftskritischen Anwendungen, wo jede verfügbare Rechenleistung für Workloads benötigt wird. RAID-Funktionalität und Datensicherheit Das Herzstück des M.2 Mirroring Kits liegt in seiner RAID-1-Funktionalität, die echte Datenredundanz auf SSD-Ebene ermöglicht. Im RAID-1-Modus werden alle Schreibvorgänge gleichzeitig auf beide angeschlossene M.2-SSDs repliziert, sodass bei Ausfall einer SSD der Systembetrieb ohne Unterbrechung fortgesetzt werden kann. Diese Redundanz ist besonders kritisch für Boot-Laufwerke und Hypervisor-Installationen in virtualisierten Umgebungen. Die Implementierung erfolgt transparent für das Betriebssystem – das gespiegelte Laufwerk erscheint als einzelnes logisches Volume, während der Controller im Hintergrund die Synchronisation übernimmt. Bei einem SSD-Ausfall kann der defekte Datenträger im laufenden Betrieb (Hot-Swap) ersetzt werden, sofern die Server-Hardware dies unterstützt. Der Rebuild-Prozess läuft automatisch ab und stellt die Redundanz wieder her. Für Szenarien, in denen maximale Lesegeschwindigkeit wichtiger ist als Redundanz, bietet der RAID-0-Modus die Möglichkeit, beide M.2-SSDs zu einem einzigen, größeren und schnelleren logischen Laufwerk zu kombinieren. Hierbei werden die Daten über beide SSDs verteilt (Striping), was theoretisch die doppelte Lesegeschwindigkeit ermöglichen kann. Allerdings geht dabei die Ausfallsicherheit verloren – der Defekt einer SSD führt zum Totalverlust aller Daten. Server-Integration und Kompatibilität Das M.2 Mirroring Kit ist ausschließlich für Lenovos ThinkSystem-Serverreihe konzipiert und weist eine umfassende Kompatibilität mit aktuellen und vorherigen Server-Generationen auf. Unterstützt werden unter anderem die ThinkSystem SR530, SR550, SR570, SR590, SR630, SR650 und SR950 Server sowie die kompakten Modelle SD530 und SN550. Darüber hinaus ist das Kit mit den ThinkAgile VX-Appliances kompatibel, einschließlich der VX2320, VX3320, VX3520-G, VX5520 und VX7520 Modelle. Die Installation erfolgt über einen dedizierten M.2-Slot im Server-Mainboard, wobei die genaue Position je nach Server-Modell variiert. Typischerweise befinden sich diese Slots in der Nähe der CPU-Sockel oder in speziellen Storage-Bereichen des Mainboards. Das geringe Gewicht von nur 18 Gramm sorgt dafür, dass keine zusätzlichen mechanischen Belastungen auf das Mainboard einwirken. Für Hyper-Converged-Infrastructure-Umgebungen (HCI) ist das Kit besonders relevant, da hier oft M.2-SSDs als Boot-Laufwerke für Hypervisoren wie VMware vSphere oder Microsoft Hyper-V eingesetzt werden. Die Redundanz auf Hardware-Ebene reduziert das Risiko von Storage-bedingten Ausfällen erheblich und verbessert die Gesamtverfügbarkeit der virtualisierten Infrastruktur. Performance und Durchsatz-Charakteristiken Mit einer nominellen Übertragungsrate von 6 Gbit/s pro SATA-Kanal kann das M.2 Mirroring Kit die volle Bandbreite moderner SATA-M.2-SSDs ausschöpfen. In der Praxis bedeutet dies, dass sowohl einzelne SSDs als auch RAID-Verbunde ihre maximale Performance erreichen können, ohne durch den Controller limitiert zu werden. Bei RAID-1-Konfigurationen entspricht die Lesegeschwindigkeit etwa der einer einzelnen SSD, während die Schreibgeschwindigkeit aufgrund der Spiegelung leicht reduziert sein kann. Im RAID-0-Modus können theoretisch deutlich höhere Durchsätze erreicht werden, da beide SSDs parallel arbeiten. Allerdings hängt die tatsächliche Performance stark von der Art der Zugriffe ab – sequentielle Operationen profitieren mehr vom Striping als zufällige Zugriffe. Für typische Server-Workloads wie Boot-Vorgänge, Hypervisor-Starts oder kleine Datenbank-Transaktionen ist RAID 1 meist die bessere Wahl. Die SATA-6Gb/s-Schnittstelle ist zwar nicht so schnell wie moderne NVMe-PCIe-Verbindungen, für viele Server-Anwendungen aber vollkommen ausreichend. Insbesondere für Boot-Laufwerke und Swap-Partitionen ist die SATA-Performance mehr als adequate, während gleichzeitig die Kosten niedriger bleiben als bei vergleichbaren NVMe-RAID-Lösungen. Stromverbrauch und Effizienz Das M.2 Mirroring Kit ist als passive Lösung konzipiert, die keinen zusätzlichen Strombedarf über die angeschlossenen M.2-SSDs hinaus erzeugt. Der Controller selbst arbeitet mit minimaler Leistungsaufnahme und trägt nicht spürbar zur Wärmeentwicklung im Server bei. Dies ist besonders wichtig in dicht gepackten Rechenzentrumsumgebungen, wo jedes Watt Stromverbrauch sowohl direkte Kosten als auch Kühlungsanforderungen verursacht. Die Effizienz des Systems wird durch die Hardware-basierte RAID-Implementierung unterstützt, da keine CPU-Ressourcen für RAID-Berechnungen verbraucht werden. Software-RAID würde hingegen kontinuierlich Prozessorleistung beanspruchen und könnte in leistungskritischen Umgebungen zu Engpässen führen. Durch das kompakte Design und die Integration in bestehende M.2-Slots entstehen keine zusätzlichen Platzanforderungen im oft ohnehin beengten Server-Gehäuse. Das geringe Gewicht von 18 Gramm belastet auch bei vollständiger Bestückung mit zwei SSDs die Mainboard-Mechanik nicht übermäßig. Ideal für diese Einsatzbereiche Hypervisor-Boot-Laufwerke : Das Kit bietet redundante Speicherung für VMware vSphere, Microsoft Hyper-V oder Proxmox-Installationen, wodurch Hardware-bedingte Ausfälle der Virtualisierungsplattform verhindert werden. Hyper-Converged Infrastructure (HCI) : In ThinkAgile VX-Umgebungen sorgt das Mirroring für zusätzliche Ausfallsicherheit bei Storage-intensiven Workloads und reduziert das Risiko von Cluster-Ausfällen. Edge-Computing-Deployments : Für ThinkSystem-Server in Remote-Standorten, wo schneller Hardware-Support nicht verfügbar ist, bietet die Redundanz zusätzliche Betriebssicherheit. Datenbankserver mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen : Als Boot-Storage für SQL Server, Oracle oder PostgreSQL-Installationen, wo Systemausfälle durch SSD-Defekte vermieden werden müssen. Container-Orchestrierung : Für Kubernetes-Worker-Nodes auf ThinkSystem-Servern, wo die Container-Runtime und Orchestrierungs-Software redundant gespeichert werden sollen. Installation und Wartung Die Installation des M.2 Mirroring Kits erfordert physischen Zugang zum Server und sollte idealerweise von geschultem IT-Personal durchgeführt werden. Das Kit wird in einen verfügbaren M.2-Slot eingesetzt und die gewünschten SSDs angeschlossen. Die RAID-Konfiguration erfolgt typischerweise über das Server-BIOS oder UEFI-Interface, wo die verfügbaren RAID-Level ausgewählt und konfiguriert werden können. Für die Überwachung des RAID-Status sollten die ThinkSystem-eigenen Management-Tools wie Lenovo XClarity Administrator genutzt werden. Diese können frühzeitig vor SSD-Ausfällen warnen und den Status des RAID-Arrays kontinuierlich überwachen. Viele moderne SSDs unterstützen zudem SMART-Monitoring, das Vorhersagen über bevorstehende Ausfälle ermöglicht. Der Austausch defekter SSDs kann je nach Server-Modell im laufenden Betrieb erfolgen, sofern das entsprechende Modell Hot-Swap-fähige M.2-Slots besitzt. Nach dem Austausch startet automatisch der Rebuild-Prozess, der je nach SSD-Kapazität und Server-Last einige Stunden dauern kann. Während dieser Zeit ist das System weiterhin betriebsbereit, allerdings ohne Redundanz. Häufige Fragen Welche M.2-SSD-Kapazitäten werden unterstützt? Das Kit unterstützt alle gängigen M.2-SATA-SSDs unabhängig von der Kapazität. Wichtig ist, dass beide SSDs bei RAID-1-Konfiguration die gleiche Kapazität aufweisen sollten, da die nutzbare Kapazität durch die kleinere SSD begrenzt wird. Laut Hersteller gibt es keine spezifischen Kapazitätsbegrenzungen seitens des Controllers. Ist das Kit mit NVMe-M.2-SSDs kompatibel? Nein, das M.2 Mirroring Kit unterstützt ausschließlich SATA-M.2-SSDs über seine SATA-6Gb/s-Schnittstellen. NVMe-SSDs sind nicht kompatibel, da sie ein anderes Protokoll und andere Anschlüsse verwenden. Kann ich unterschiedliche SSD-Marken im RAID-Verbund verwenden? Grundsätzlich ist dies möglich, wird aber nicht empfohlen. Für optimale Zuverlässigkeit sollten identische SSDs (gleiche Marke, Modell und Firmware-Version) verwendet werden. Unterschiedliche SSDs können verschiedene Performance-Charakteristiken aufweisen und die Gesamtleistung beeinträchtigen. Wie erkenne ich einen SSD-Ausfall im RAID-Verbund? SSD-Ausfälle werden durch die Server-Management-Software gemeldet, typischerweise über Lenovo XClarity oder das Server-BIOS. Zusätzlich können Betriebssystem-seitige RAID-Monitoring-Tools verwendet werden. LED-Indikatoren am Server zeigen meist auch RAID-Degradierung an. Welche RAID-Level sind standardmäßig aktiviert? Das Kit unterstützt RAID 0, RAID 1 und JBOD-Modi, die über das Server-BIOS oder UEFI konfiguriert werden müssen. Es gibt keine standardmäßig aktivierte Konfiguration – die gewünschte RAID-Einstellung muss bei der Ersteinrichtung manuell ausgewählt werden. Benötigt das Kit spezielle Treiber unter Windows oder Linux? Moderne Betriebssysteme erkennen Hardware-RAID-Controller in der Regel automatisch. Spezielle Treiber sind meist nicht erforderlich, da das gespiegelte Array als einzelnes logisches Laufwerk präsentiert wird. Bei speziellen Management-Funktionen können herstellerspezifische Tools erforderlich sein.

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