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Lenovo SFP+ Transceiver | 10GbE/16Gb FC | iSCSI

Lenovo 4M17A13527 Netzwerk-Transceiver-Modul Faseroptik 10000 Mbit/s SFP+

Peripherie & Zubehör

Lenovo SFP+ Transceiver | 10GbE/16Gb FC | iSCSI

Herstellernummer: 4M17A13527

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Lenovo ThinkSystem 10Gb iSCSI / 16Gb Fibre Channel SFP+-Transceiver-Modul – universeller Storage-Adapter für DE-Series Systeme Das Lenovo DCG 10Gb iSCSI-16Gb FC Universal SFP+-Transceiver-Modul (4M17A13527) ist ein kompaktes Plug-in-Modul für den Einsatz in Lenovos ThinkSystem DE-Series Storage-Systemen. Der SFP+-Transceiver unterstützt gleichzeitig zwei der in Rechenzentren am häufigsten eingesetzten Storage-Protokolle – 10 Gigabit iSCSI und 16 Gigabit Fibre Channel – und deckt damit ohne Hardware-Wechsel ein breites Spektrum an SAN- und IP-Storage-Infrastrukturen ab. Entwickelt und zertifiziert für die Lenovo ThinkSystem DE2000H, DE4000F, DE4000H, DE6000F und DE6000H Controller-Enclosures, ist dieses Transceiver-Modul die empfohlene Verbindungslösung für Storage-Administratoren, die höchste Interoperabilität und zukunftssichere Bandbreite in einer einzigen Hardware-Komponente benötigen. Protokoll-Unterstützung: 10GbE iSCSI und 16Gb Fibre Channel in einem SFP+-Transceiver Das besondere Merkmal dieses SFP+-Transceivers ist seine universelle Protokollunterstützung . Viele Transceiver-Module sind auf ein einziges Storage-Protokoll festgelegt; dieser Lenovo-Adapter überbrückt die klassische Grenze zwischen Ethernet-basiertem IP-Storage und dediziertem Fibre Channel-Fabric. In der Praxis bedeutet das: Ein Storage-Administrator kann dieselbe Hardware sowohl in einer iSCSI-Umgebung – etwa einem Ethernet-basierten SAN oder einem konvergierten IP-Netzwerk – als auch in einer klassischen 16-Gbit-FC-Infrastruktur einsetzen. 10 Gigabit iSCSI ist das bevorzugte Protokoll in Umgebungen, die auf eine bestehende Ethernet-Infrastruktur setzen oder einen kostengünstigeren Einstieg in netzwerkgebundenen Speicher suchen. iSCSI überträgt SCSI-Befehle über TCP/IP-Netzwerke und eignet sich hervorragend für virtualisierte Umgebungen (VMware vSphere, Microsoft Hyper-V), bei denen mehrere Hosts auf gemeinsam genutzten Block-Storage zugreifen müssen. 16 Gigabit Fibre Channel hingegen ist die bewährte Hochleistungslösung für latenzempfindliche Workloads im Enterprise-Umfeld. 16G FC bietet gegenüber 8G FC die doppelte Bandbreite und stellt sicher, dass auch anspruchsvolle Datenbank-Workloads, Data-Warehousing oder Backup-/Restore-Szenarien mit hohem Durchsatz bedient werden können. Die Datenübertragungsrate dieses Moduls ist laut Hersteller mit 16 Gbps angegeben und entspricht damit dem aktuellen FC-Generationsstandard für Mid-Range-Storage-Arrays. Die Fähigkeit, beide Protokolle in einem einzigen Transceiver-Modul zu unterstützen, reduziert nicht nur den Lagerbestand an Ersatzteilen, sondern vereinfacht auch Migrations-Szenarien: Wer von einer FC-Infrastruktur auf iSCSI wechseln möchte – oder umgekehrt – benötigt kein neues Transceiver-Inventar. Formfaktor und physikalische Schnittstelle: SFP+ als Industrie-Standard Das Modul ist im SFP+-Formfaktor (Small Form-factor Pluggable Plus) ausgeführt – dem in Rechenzentren weitverbreiteten Hot-Plug-Standard für 10-GbE- und Fibre-Channel-Verbindungen. SFP+-Module lassen sich im laufenden Betrieb ein- und auswechseln (Hot-Swap), was Wartungsarbeiten an Storage-Systemen erheblich vereinfacht und ungeplante Downtime-Risiken senkt. Die Schnittstelle bietet genau 1 x 10Gb Ethernet / 16Gb Fibre Channel -Port. Für eine vollständige redundante Anbindung eines Storage-Controllers – wie sie in produktiven Umgebungen als Best Practice gilt – sind in der Regel zwei Module pro Controller erforderlich. Die Controller-Enclosures der DE-Series unterstützen mehrere SFP+-Ports, sodass Multipfad-Konfigurationen (Multipathing via MPIO oder vergleichbare Lösungen) ohne zusätzliche Hardware möglich sind. Die Verwendung von Faseroptik als Übertragungsmedium ist in diesem Kontext nicht explizit spezifiziert; für Fibre-Channel-Strecken ist die Nutzung von Glasfaserkabeln der Standard. Für iSCSI-Verbindungen über 10GbE sind je nach Infrastruktur sowohl Direct-Attach-Copper (DAC)-Kabel als auch optische SFP+-Module üblich. Käufer sollten die in ihrer Umgebung genutzten Kabeltypen und Switches beim Kauf berücksichtigen. Kompatibilität: Entwickelt für Lenovo ThinkSystem DE-Series Storage-Systeme Laut Hersteller ist das Transceiver-Modul 4M17A13527 explizit für folgende Lenovo ThinkSystem DE-Series Controller-Enclosures entwickelt und freigegeben: ThinkSystem DE2000H Hybrid – 2U12 LFF Controller Enclosure und 2U24 SFF Controller Enclosure. Das DE2000H ist Lenovos Einsteiger-Hybrid-Array (Flash + HDD), das sich an KMU und Abteilungsumgebungen richtet. Die Hybrid-Architektur kombiniert SSD-Caching mit HDD-Kapazitätserweiterung und ermöglicht kosteneffiziente Storage-Konsolidierung. ThinkSystem DE4000F – 2U24 SFF Controller Enclosure. Das DE4000F ist ein All-Flash-Array für Umgebungen, die konsistent niedrige Latenzen und hohen IOPS-Durchsatz benötigen – typischerweise VDI (Virtual Desktop Infrastructure), Datenbankserver oder Echtzeitanalyse-Workloads. ThinkSystem DE4000H Hybrid – 2U12 LFF, 2U24 SFF und 4U60 LFF Controller Enclosure. Das DE4000H bietet mit der 4U60-Option eine besonders hohe Rohkapazität für Backup-Targets, Archivierung und kapazitätsintensive Secondary-Storage-Szenarien. ThinkSystem DE6000F – 2U24 SFF Controller Enclosure. Das DE6000F positioniert sich im Upper-Mid-Range-Bereich als reines All-Flash-System mit Performance- und Redundanz-Features für geschäftskritische Applikationen. ThinkSystem DE6000H Hybrid – 4U60 LFF Controller Enclosure. Das DE6000H in der 4U60-Konfiguration bietet maximal skalierbare Kapazitäten für Rechenzentren, die große Datenmengen kostengünstig vorhalten müssen. Die explizite Herstellerfreigabe für diese Systeme ist für den professionellen Einsatz entscheidend: Transceiver-Module von Drittanbietern werden von Storage-Array-Controllern mitunter nicht erkannt oder führen zu eingeschränktem Funktionsumfang sowie Problemen bei Support-Anfragen. Das Originalzubehör von Lenovo stellt sicher, dass Firmware-Updates, Diagnose-Tools und der Lenovo-Support nahtlos funktionieren. Einsatzbereiche für das Lenovo 4M17A13527 SFP+-Transceiver-Modul Aufgrund der spezifischen Natur dieses Produkts – ein Netzwerk-Transceiver-Modul für Enterprise-Storage-Systeme – sind die Einsatzbereiche eng an die kompatiblen Systeme und die unterstützten Protokolle geknüpft: Erweiterung oder Erstbestückung von DE-Series Controller-Enclosures: Wer ein ThinkSystem-Storage-System der DE2000H-, DE4000-, oder DE6000-Familie in Betrieb nimmt und SFP+-Ports mit iSCSI- oder FC-Funktionalität benötigt, benötigt dieses Modul als notwendige Verbindungskomponente zwischen Storage-Array und Host-Servern bzw. SAN-Fabric. Ersatzteil-Beschaffung und Redundanz-Vorrat: Storage-Administratoren, die ihre kritischen Infrastrukturen absichern möchten, halten Ersatz-Transceiver auf Lager. Im Fehlerfall eines SFP+-Moduls ermöglicht ein vorgehaltenes Ersatzmodul den sofortigen Austausch ohne Lieferzeiten. Infrastruktur-Migrationen (iSCSI ↔ FC): Unternehmen, die ihre Storage-Netzwerk-Architektur von Fibre Channel auf IP-basiertes iSCSI migrieren (oder umgekehrt), profitieren von der universellen Dual-Protokoll-Unterstützung: Dieselben Module bleiben im Einsatz, lediglich die Konfiguration und die angeschlossene Netzwerk-Infrastruktur ändert sich. Kapazitätserweiterung bei wachsenden Bandbreitenanforderungen: In bereits bestehenden DE-Series-Installationen, bei denen zusätzliche Host-Verbindungen benötigt werden (z. B. mehr Server im Cluster, höhere I/O-Last durch neue Applikationen), können zusätzliche SFP+-Module in freie Ports eingesetzt werden – soweit die Controller-Architektur freie SFP+-Slots vorsieht. Häufige Fragen zum Lenovo 4M17A13527 SFP+-Transceiver Welche Storage-Systeme sind mit dem Lenovo 4M17A13527 kompatibel? Laut Hersteller ist das Modul freigegeben für: ThinkSystem DE2000H Hybrid (2U12 LFF, 2U24 SFF), ThinkSystem DE4000F (2U24 SFF), ThinkSystem DE4000H Hybrid (2U12 LFF, 2U24 SFF, 4U60 LFF), ThinkSystem DE6000F (2U24 SFF) und ThinkSystem DE6000H Hybrid (4U60 LFF). Eine Verwendung in anderen Storage-Systemen außerhalb dieser Freigabeliste ist vom Hersteller nicht spezifiziert und wird nicht empfohlen. Unterstützt das Modul iSCSI und Fibre Channel gleichzeitig oder nur alternativ? Das Modul unterstützt laut Hersteller die Protokolle 10GbE iSCSI und 16Gb Fibre Channel. Es handelt sich um ein Universal-Transceiver, der für beide Protokolle ausgelegt ist. Ob beide Protokolle gleichzeitig oder nur alternativ genutzt werden können, hängt von der Controller-Konfiguration des jeweiligen DE-Series-Systems und der angeschlossenen Infrastruktur ab. Hierzu empfehlen wir, die Lenovo-Dokumentation des jeweiligen Systems zu konsultieren oder den Lenovo-Support zu kontaktieren. Was ist der Unterschied zwischen diesem Modul und einem reinen 10GbE- oder reinen FC-Transceiver? Ein reines 10GbE-Transceiver-Modul unterstützt ausschließlich Ethernet-basierte Protokolle wie iSCSI. Ein reines FC-Transceiver-Modul ist hingegen auf Fibre-Channel-SANs beschränkt. Das Lenovo 4M17A13527 ist als universelles Modul konzipiert und unterstützt sowohl 10Gb iSCSI als auch 16Gb Fibre Channel. Dies erleichtert die Lagerhaltung von Ersatzteilen und ermöglicht Migrations-Szenarien zwischen den beiden Protokollwelten, ohne das Transceiver-Inventar austauschen zu müssen. Wie hoch ist die maximale Datenübertragungsrate? Laut Hersteller beträgt die maximale Datenübertragungsrate 16 Gbps – was der 16-Gigabit-Fibre-Channel-Spezifikation entspricht. Im iSCSI-Betrieb (10GbE) liegt die Bandbreite bei 10 Gbps. Beide Werte gelten für den jeweiligen Protokollbetrieb; konkrete Durchsatzwerte in Produktivumgebungen hängen von der Infrastruktur, dem eingesetzten Switch, der Konfiguration und den genutzten Workloads ab. Kann das Modul im laufenden Betrieb getauscht werden (Hot-Swap)? SFP+-Module sind im Industriestandard als Hot-Plug-fähige Komponenten spezifiziert, was einen Austausch im laufenden Betrieb grundsätzlich ermöglicht. Ob Hot-Swap im jeweiligen Betriebsszenario und mit dem spezifischen DE-Series-Controller unterbrechungsfrei möglich ist, hängt jedoch von der Multipfad-Konfiguration der angeschlossenen Hosts und der Controller-Redundanz ab. Hierzu liegen uns keine gesonderten Herstellerangaben vor – wir empfehlen, die Lenovo ThinkSystem DE-Series Administration Documentation zu konsultieren. Welches Kabel benötige ich für den Betrieb dieses Transceivers? Das benötigte Kabel hängt vom jeweiligen Protokoll und der Infrastruktur ab. Für 16Gb Fibre Channel werden in der Regel LC-Duplex-Glasfaserkabel (OM3 oder OM4 für Multi-Mode, OS2 für Single-Mode) benötigt. Für 10GbE iSCSI kommen optische SFP+-Module mit LC-Glasfaserkabel oder Direct-Attach-Copper (DAC)-Kabel in Frage – je nach Port-Konfiguration des Switches. Kabeltyp und Spezifikation sind nicht Bestandteil dieses Transceivers. 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