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Lenovo ThinkServer SR655 V3 | 2U Rack Server | AMD EPYC 9115 16C

Lenovo ThinkSystem SR655 V3 Server Rack (2U) AMD EPYC 9115 2,6 GHz 32 GB DDR5-SDRAM 750 W

Rack Server

Lenovo ThinkServer SR655 V3 | 2U Rack Server | AMD EPYC 9115 16C

Herstellernummer: 7D9E1001EA

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Lenovo ThinkSystem SR655 V3: Leistungsstarker 2U-Rackmount-Server für moderne Datacenter Der Lenovo ThinkSystem SR655 V3 ist ein Single-Socket-Rackmount-Server im 2U-Formfaktor, der speziell für anspruchsvolle Datacenter-Workloads entwickelt wurde. Mit seinem AMD EPYC 9115 Prozessor der vierten Generation und modernen DDR5-Speicher richtet sich der SR655 V3 an Unternehmen, die eine skalierbare Basis für Virtualisierung, Datenbankanwendungen und Cloud-Services benötigen. Das System vereint die bewährte ThinkSystem-Architektur mit energieeffizienter AMD-Zen-4-Technologie und bietet dabei Platz für bis zu acht 2,5-Zoll-Hot-Swap-Laufwerke in einem kompakten 2U-Design. Prozessor-Performance: AMD EPYC 9115 mit 16 Zen-4-Kernen Das Herzstück des SR655 V3 bildet der AMD EPYC 9115, ein 16-Kern-Prozessor der vierten Generation, der auf der modernen Zen-4-Architektur basiert. Mit einer Basisfrequenz von 2,6 GHz und einem maximalen Boost-Takt von 4,4 GHz bietet die CPU eine ausgewogene Balance zwischen Multi-Threading-Performance und Single-Core-Leistung. Die TDP von 125 Watt positioniert den EPYC 9115 im energieeffizienten Segment der Server-Prozessoren, was besonders in datenzentrischen Umgebungen mit hoher Packungsdichte von Vorteil ist. Besonders bemerkenswert ist der 64 MB große L3-Cache, der allen 16 Kernen zur Verfügung steht und die Speicherzugriffe erheblich beschleunigt. Diese Cache-Größe ist typisch für moderne Server-Prozessoren und ermöglicht es, größere Datenmengen näher zur CPU zu halten, was die Latenz reduziert und die Gesamtperformance bei speicherintensiven Anwendungen steigert. In der Praxis bedeutet diese Konfiguration, dass der Server gleichzeitig mehrere virtuelle Maschinen effizient betreiben kann. Für Virtualisierungsplattformen wie VMware vSphere oder Microsoft Hyper-V stehen mit 16 physischen Kernen ausreichend Ressourcen zur Verfügung, um typische Enterprise-Workloads zu konsolidieren. Auch für Container-Orchestrierung mit Kubernetes oder Docker Swarm bietet die Multi-Core-Architektur die nötige Parallelisierung. Speicher-Subsystem: DDR5-3200 mit ECC und 12-Kanal-Architektur Der SR655 V3 ist werksseitig mit 32 GB DDR5-SDRAM ausgestattet, der mit 3200 MHz effektiver Geschwindigkeit läuft. Das System nutzt die moderne DDR5-Technologie, die gegenüber DDR4 nicht nur höhere Bandbreiten, sondern auch verbesserte Energieeffizienz bietet. Besonders hervorzuheben ist die 12-Kanal-Speicherarchitektur, die dem AMD EPYC 9115 zur Verfügung steht – eine deutliche Verbesserung gegenüber den 8 Kanälen älterer Generationen. Die aktuelle Konfiguration nutzt ein einzelnes 32-GB-DIMM, wobei 11 weitere DIMM-Slots für Erweiterungen verfügbar bleiben. Diese Flexibilität ermöglicht es, das System schrittweise bis zur maximalen Speicherkapazität von 3 TB auszubauen – ein Wert, der auch für memory-intensive Anwendungen wie In-Memory-Datenbanken oder große Virtualisierungsumgebungen ausreichend Spielraum bietet. ECC-Unterstützung (Error Correcting Code) ist standardmäßig integriert und korrigiert automatisch Single-Bit-Fehler sowie erkennt Multi-Bit-Fehler. Zusätzliche Features wie Patrol Scrubbing und Demand Scrubbing sorgen für proaktive Speicherüberwachung und erhöhen die Systemzuverlässigkeit. Das Patrol Scrubbing durchsucht kontinuierlich den Speicher nach Fehlern, während Demand Scrubbing bei jedem Speicherzugriff eine Fehlerprüfung durchführt. Storage-Controller: ThinkSystem RAID 940-8i mit umfassender RAID-Unterstützung Für die Speicherverwaltung setzt Lenovo auf den ThinkSystem RAID 940-8i Controller, der über eine PCIe 4.0 x8-Schnittstelle angebunden ist und acht SAS-12Gb/s-Kanäle bereitstellt. Dieser Hardware-RAID-Controller unterstützt alle gängigen RAID-Level von RAID 0 bis RAID 60 sowie JBOD-Konfigurationen, wodurch Administratoren die optimale Balance zwischen Performance, Kapazität und Redundanz wählen können. Der integrierte 4-GB-Puffer des RAID-Controllers fungiert als Write-Cache und beschleunigt besonders schreibintensive Operationen erheblich. Bei einem Stromausfall schützen moderne RAID-Controller diesen Cache durch batteriegestützte Backup-Lösungen oder Flash-Speicher, um Datenverluste zu vermeiden. Mit acht Hot-Swap-fähigen 2,5-Zoll-Einschüben bietet der SR655 V3 ausreichend Flexibilität für verschiedene Storage-Szenarien. Ob SAS-HDDs für kostengünstige Massenarchivierung, SATA-SSDs für ausgewogene Performance oder NVMe-SSDs für höchste I/O-Anforderungen – das System kann verschiedene Laufwerkstypen aufnehmen und diese in heterogenen RAID-Verbünden kombinieren. Konnektivität und Erweiterbarkeit: PCIe 4.0 und moderne Schnittstellen Der SR655 V3 verfügt über drei PCIe-Steckplätze: einen PCIe 4.0 x16-Slot und zwei PCIe 4.0 x8-Slots. Diese Konfiguration bietet ausreichend Erweiterungsmöglichkeiten für zusätzliche Netzwerkkarten, Storage-Controller oder spezialisierte Beschleunigerkarten. PCIe 4.0 verdoppelt die Bandbreite gegenüber PCIe 3.0 und stellt sicher, dass auch moderne High-Performance-Erweiterungskarten ihre volle Leistung entfalten können. Die Schnittstellenausstattung ist pragmatisch auf den Server-Einsatz ausgelegt: Fünf USB 3.2 Gen 1-Anschlüsse (davon einer intern für Service-Zwecke), ein USB 2.0-Port und ein VGA-Ausgang für lokale Administration. Die dedizierte Management-Schnittstelle (RJ-45) ermöglicht Out-of-Band-Management über den integrierten XClarity Controller 2 (XCC2) Platinum. Das XCC2 Platinum ist Lenovos fortschrittlichste Remote-Management-Lösung und bietet umfassende Überwachungs- und Steuerungsmöglichkeiten. Administratoren können das System remote einschalten, BIOS-Einstellungen ändern, virtuelle Medien einbinden und detaillierte Hardware-Telemetrie abrufen – alles über eine webbasierte Oberfläche oder standardisierte APIs wie Redfish. Stromversorgung: Redundante 750W-Netzteile mit 80 PLUS Titanium Der SR655 V3 wird standardmäßig mit zwei redundanten 750-Watt-Netzteilen ausgeliefert, die nach dem 1+1-Prinzip konfiguriert sind. Diese Redundanz bedeutet, dass bei Ausfall eines Netzteils der Server ohne Unterbrechung weiterlaufen kann – ein kritisches Feature für geschäftskritische Anwendungen. Beide Netzteile sind nach 80 PLUS Titanium zertifiziert, dem höchsten Effizienzstandard für Server-Stromversorgungen. Diese Zertifizierung garantiert einen Wirkungsgrad von mindestens 96% bei 50% Last, was in kontinuierlich laufenden Servern zu erheblichen Energieeinsparungen führt. Bei einem typischen Server-Lifecycle von 3-5 Jahren können die eingesparten Stromkosten die höheren Anschaffungskosten effizienter Netzteile mehr als kompensieren. Die Hot-Plug-Fähigkeit beider Netzteile ermöglicht den wartungsfreundlichen Austausch ohne Systemunterbrechung. Für Rechenzentren mit kritischen Verfügbarkeitsanforderungen ist diese Eigenschaft unverzichtbar, da geplante Wartungsarbeiten nicht mehr zu Ausfallzeiten führen. Gehäuse und Kühlung: Kompaktes 2U-Design für maximale Rack-Effizienz Mit Abmessungen von 44,5 × 76,6 × 8,7 cm (B×T×H) entspricht der SR655 V3 exakt dem 2U-Rackmount-Standard und lässt sich problemlos in 19-Zoll-Racks integrieren. Die Bautiefe von 76,6 cm liegt im typischen Bereich moderner Server und sollte in den meisten Standard-Racks ausreichend Platz finden. Das Betriebsgewicht von 38,8 kg deutet auf eine robuste Konstruktion hin, liegt aber noch im Bereich, der eine Installation durch zwei Personen ermöglicht. Moderne Rack-Systeme verfügen über Einbauhilfen, die das Handling während der Installation erleichtern. Lenovo hat das Kühlsystem für kontinuierlichen 24/7-Betrieb ausgelegt. Die 2U-Höhe bietet ausreichend Raum für effiziente Lüfter und Kühlkörper, wobei das thermische Design auf die TDP von 125W des EPYC 9115 abgestimmt ist. Die Luftführung folgt dem bewährten Front-to-Back-Prinzip, bei dem kühle Luft von vorne angesaugt und erwärmte Luft nach hinten ausgeblasen wird. Sicherheit und Management: TPM 2.0 und umfassende Compliance Der integrierte Trusted Platform Module (TPM) 2.0 Security Chip bildet das Hardware-Fundament für fortgeschrittene Sicherheitsfunktionen. TPM 2.0 kann kryptographische Schlüssel sicher generieren und speichern, Systemintegrität messen und als Root of Trust für Secure Boot-Prozesse fungieren. Für Unternehmen, die Windows Server mit BitLocker-Verschlüsselung einsetzen, ist TPM 2.0 praktisch unverzichtbar. Die umfangreiche Liste von Compliance-Zertifizierungen zeigt, dass Lenovo den SR655 V3 für den globalen Einsatz konzipiert hat. Von europäischen Standards wie CE und UKCA über nordamerikanische Zertifizierungen (FCC, UL) bis hin zu asiatischen Märkten (CCC, VCCI) – das System erfüllt die regulatorischen Anforderungen praktisch aller wichtigen Märkte. Besonders erwähnenswert sind die Umwelt-Zertifizierungen: EPEAT Bronze bestätigt umweltfreundliche Materialien und Herstellungsprozesse, während die ENERGY STAR 4.0-Zertifizierung die Energieeffizienz des Gesamtsystems bescheinigt. Der angegebene CO₂-Fußabdruck von 6005 kg CO₂e umfasst laut Hersteller den gesamten Produktlebenszyklus von der Herstellung bis zur Entsorgung. Ideal für diese Einsatzbereiche Virtualisierung und Cloud-Infrastructure: Mit 16 CPU-Kernen und bis zu 3 TB RAM-Erweiterbarkeit eignet sich der SR655 V3 optimal als Hypervisor-Host für VMware vSphere, Microsoft Hyper-V oder KVM-basierte Virtualisierung. Die hohe Speicherbandbreite der 12-Kanal-DDR5-Architektur kommt speicherintensiven virtuellen Maschinen zugute. Datenbank-Server: Für relationale Datenbanken wie Microsoft SQL Server, Oracle Database oder PostgreSQL bietet das System ausreichende CPU-Performance und Speicher-Skalierbarkeit. Der Hardware-RAID-Controller mit 4 GB Cache beschleunigt transaktionsintensive Workloads erheblich. Container-Orchestrierung: Als Kubernetes-Worker-Node oder Docker-Host stellt der SR655 V3 die nötige CPU-Parallelität für containerisierte Microservices bereit. Die PCIe 4.0-Slots ermöglichen die Integration hochperformanter Netzwerkkarten für Container-Networking. File- und Storage-Services: Mit acht Hot-Swap-Laufwerksschächten und flexiblen RAID-Optionen eignet sich das System als Network Attached Storage (NAS) oder für Software-Defined Storage-Lösungen wie Ceph oder GlusterFS. Edge-Computing und Branch-Office-IT: Die kompakte 2U-Form und redundante Stromversorgung machen den SR655 V3 zur idealen Wahl für dezentrale Standorte, wo lokale Server-Kapazität ohne umfassende IT-Betreuung benötigt wird. Häufige Fragen zum Lenovo ThinkSystem SR655 V3 Kann der Server mit zwei AMD EPYC-Prozessoren betrieben werden? Nein, der SR655 V3 ist ein Single-Socket-System und unterstützt maximal einen AMD EPYC-Prozessor. Für Dual-Socket-Konfigurationen bietet Lenovo andere Modelle der ThinkSystem-Serie an. Welche maximale Speicherkapazität unterstützt das System? Laut Hersteller kann der SR655 V3 mit bis zu 3 TB DDR5-SDRAM ausgestattet werden. Das System verfügt über 12 DIMM-Steckplätze, wovon aktuell einer mit einem 32-GB-Modul bestückt ist. Sind die Netzteile tatsächlich redundant ausgelegt? Ja, das System wird standardmäßig mit zwei 750W-Netzteilen geliefert, die nach dem 1+1-Redundanzprinzip arbeiten. Bei Ausfall eines Netzteils läuft der Server mit dem verbleibenden Netzteil weiter, ohne dass es zu Ausfallzeiten kommt. Welche Laufwerkstypen werden in den 2,5-Zoll-Schächten unterstützt? Die acht Hot-Swap-Schächte unterstützen 2,5-Zoll-SATA- und SAS-Laufwerke. Durch den SAS-12Gb/s-Controller sind sowohl herkömmliche HDDs als auch SSDs kompatibel. NVMe-Unterstützung hängt von der spezifischen Backplane-Konfiguration ab. Ist Remote-Management ohne separaten Management-Server möglich? Ja, der integrierte XClarity Controller 2 (XCC2) Platinum ermöglicht vollständiges Out-of-Band-Management über eine webbasierte Oberfläche. Eine separate Management-Software ist nicht zwingend erforderlich, kann aber für zentrale Verwaltung mehrerer Server sinnvoll sein. Welche Betriebssysteme werden unterstützt? Der Server wird ohne vorinstalliertes Betriebssystem geliefert. AMD EPYC-Prozessoren werden von allen gängigen Server-Betriebssystemen unterstützt, einschließlich Windows Server, verschiedener Linux-Distributionen und VMware vSphere. Spezifische Kompatibilitätslisten sollten bei Lenovo erfragt werden.

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