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Lenovo ThinkSystem 1Gb LOM | 2-Port RJ45 Netzwerkadapter | LOM

Lenovo 7ZT7A00544 Netzwerkkarte Eingebaut Ethernet 1000 Mbit/s

Kabel & Adapter

Lenovo ThinkSystem 1Gb LOM | 2-Port RJ45 Netzwerkadapter | LOM

Herstellernummer: 7ZT7A00544

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LENOVO ThinkSystem 1Gb 2-port RJ45 LOM - Professionelle Netzwerklösung für Unternehmensserver Der LENOVO ThinkSystem 1Gb 2-port RJ45 LOM (7ZT7A00544) ist eine speziell für Lenovo-Server entwickelte Netzwerkkarte im LAN-on-Motherboard-Format. Als zweifach-Port Gigabit Ethernet-Lösung richtet sich diese Karte an Unternehmen, die ihre ThinkSystem-Server mit redundanter Netzwerkanbindung ausstatten wollen. Das LOM-Design ermöglicht die direkte Integration auf das Motherboard und spart dadurch wertvollen PCIe-Slot-Platz für andere Erweiterungen. Netzwerk-Performance und Durchsatz Die Netzwerkkarte basiert auf zwei Marvell 88E1514-Controllern und bietet pro Port eine Datenübertragungsrate von 1 Gbps. Diese Dual-Controller-Architektur ermöglicht echte Redundanz - fällt ein Port oder Controller aus, bleibt die Netzwerkverbindung über den zweiten Port bestehen. Für geschäftskritische Anwendungen ist dies essentiell, da Server-Ausfälle durch Netzwerkprobleme verhindert werden. Die Karte unterstützt umfangreiche Offload-Funktionen, die die CPU-Last des Servers reduzieren. TCP- und UDP-Prüfsummen werden direkt von der Hardware berechnet, während Large Send Offload (LSO) und Receive Side Scaling (RSS) die Netzwerk-Performance optimieren. Jumbo Frames bis zu 9.728 Bytes werden unterstützt - in Storage-Umgebungen mit NAS oder SAN kann dies den Durchsatz spürbar erhöhen, da weniger Pakete für die gleiche Datenmenge übertragen werden müssen. Die Implementierung von Energy Efficient Ethernet (IEEE 802.3az) reduziert den Stromverbrauch bei geringer Netzlast automatisch. In Server-Farmen mit hunderten Systemen summiert sich diese Einsparung zu messbaren Kostensenkungen bei der Stromrechnung. Virtualisierung und moderne Netzwerk-Features Für virtualisierte Umgebungen bietet die Karte 128 virtuelle Funktionen (VFs), wodurch sich die Netzwerk-I/O-Performance in VMware vSphere oder Hyper-V-Clustern deutlich verbessert. Virtual Machine Device Queues (VMDq) und Single Root I/O Virtualization ermöglichen es, dass jede virtuelle Maschine direkten Zugriff auf die Netzwerk-Hardware erhält, ohne den Hypervisor zu belasten. Die Unterstützung für VXLAN und NVGRE ist besonders in Software-Defined Networks (SDN) wichtig. Diese Overlay-Protokolle ermöglichen es, virtuelle Netzwerke über physische Infrastrukturen hinweg zu erstrecken - ein Kernbaustein moderner Cloud-Infrastrukturen. Intel VT (Virtualization Technology) wird vollständig unterstützt, wodurch die Karte in allen gängigen Virtualisierungsumgebungen optimal funktioniert. Remote Direct Memory Access (RDMA) over Converged Ethernet ermöglicht es Anwendungen, direkt auf den Speicher anderer Server zuzugreifen, ohne die CPU zu belasten. Dies ist besonders für High-Performance Computing und Datenbank-Cluster relevant, wo niedrige Latenzen entscheidend sind. VLAN-Management und Quality of Service Die Karte implementiert umfassende VLAN-Funktionen nach IEEE 802.1Q-Standard. Tagged VLANs ermöglichen die Segmentierung des Netzwerkverkehrs - beispielsweise können Management-Traffic, Storage-Traffic und Anwendungsdaten über dieselbe physische Infrastruktur laufen, aber logisch getrennt bleiben. Dies verbessert sowohl die Sicherheit als auch die Performance. Quality of Service (QoS) und Class of Service (CoS) nach IEEE 802.1p gewährleisten, dass kritischer Traffic priorisiert wird. In einer Umgebung wo derselbe Server sowohl Backup-Traffic als auch produktive Anwendungen bedient, sorgt QoS dafür, dass die Backups die Anwendungsperformance nicht beeinträchtigen. Die Virtual Ethernet Port Aggregator (VEPA) und Virtual Ethernet Bridge (VEB) Funktionen sind essentiell für komplexe Netzwerk-Topologien in virtualisierten Rechenzentren. VEPA leitet den Traffic zwischen VMs über externe Switches, wodurch zentrale Netzwerk-Policies durchgesetzt werden können. Erweiterte Netzwerk-Protokolle und Standards Link Aggregation Control Protocol (LACP) nach IEEE 802.3ad ermöglicht es, beide Ports zu einem logischen Link zu bündeln. Dadurch verdoppelt sich theoretisch die verfügbare Bandbreite auf 2 Gbps, wichtiger ist jedoch die Ausfallsicherheit - fällt ein Link aus, übernimmt der andere automatisch den gesamten Traffic. Wake-on-LAN (WoL) ermöglicht das Fernstarten von Servern über das Netzwerk. In Kombination mit Intel Active Management Technology (AMT) können Administratoren Server remote verwalten, auch wenn das Betriebssystem nicht läuft. Dies reduziert den Aufwand für die Vor-Ort-Betreuung erheblich. PXE-Unterstützung (Preboot Execution Environment) ist für automatisierte Server-Deployments unerlässlich. Server können direkt aus dem Netzwerk booten und Betriebssysteme oder Konfigurationen laden - ein Standardverfahren in modernen Rechenzentren. Kompatibilität und LOM-Integration Als LAN-on-Motherboard-Lösung ist die Karte spezifisch für verschiedene ThinkSystem-Server entwickelt. Die Kompatibilität umfasst die Modelle SR530, SR550, SR570, SR590, SR630, SR650, SR850, SR860 und SR950 sowie die ThinkAgile VX-Serie. Das LOM-Design bedeutet, dass die Karte direkt auf dem Motherboard installiert wird und keinen PCIe-Steckplatz belegt. Die UEFI-Unterstützung gewährleistet Kompatibilität mit modernen Server-Betriebssystemen und ermöglicht die Konfiguration der Netzwerk-Parameter bereits vor dem Laden des Betriebssystems. Dies ist besonders wichtig für Secure Boot-Umgebungen und moderne Deployment-Strategien. NC-SI (Network Controller Sideband Interface) ermöglicht das Out-of-Band-Management der Netzwerkschnittstelle durch den Baseboard Management Controller (BMC). Administratoren können Netzwerkeinstellungen überwachen und konfigurieren, auch wenn der Server heruntergefahren ist. Betriebssystem-Support und Treiber Laut Hersteller werden die gängigen Server-Betriebssysteme unterstützt, darunter Microsoft Windows Server 2012 R2 und 2016, Red Hat Enterprise Linux 6.9 und 7.3, SUSE Linux Enterprise Server 11 SP4 und 12 SP2 sowie VMware ESXi 6.0 Update 3 und 6.5. Die mitgelieferte Intel PROSet-Software bietet erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten für Windows-Umgebungen. Die breite Betriebssystem-Unterstützung macht die Karte für heterogene Umgebungen geeignet, in denen verschiedene Server-Plattformen parallel betrieben werden. VMware-Zertifizierung ist besonders wichtig für vSphere-Cluster, da nur zertifizierte Hardware in produktiven Virtualisierungsumgebungen eingesetzt werden sollte. Ideal für diese Einsatzbereiche Redundante Server-Netzwerkanbindung: Die zwei unabhängigen Gigabit-Ports ermöglichen echte Netzwerk-Redundanz für geschäftskritische Server, wobei ein Port als Backup für den anderen fungiert. Virtualisierte Rechenzentren: Mit 128 virtuellen Funktionen und umfassender VMware/Hyper-V-Unterstützung ist die Karte optimal für Server mit vielen virtuellen Maschinen geeignet. Storage-Server und NAS-Systeme: Jumbo Frame-Unterstützung bis 9.728 Bytes und RDMA-Funktionen verbessern den Durchsatz bei Storage-intensiven Anwendungen erheblich. Unternehmens-Fileserver: VLAN-Segmentierung und QoS ermöglichen die gleichzeitige Bedienung verschiedener Abteilungen mit unterschiedlichen Prioritäten über dieselbe Hardware. Backup- und Recovery-Server: Energy Efficient Ethernet reduziert Stromkosten, während LACP-Bündelung bei großen Datenmengen die verfügbare Bandbreite verdoppelt. Häufige Fragen Kann ich beide Ports für Link Aggregation nutzen? Ja, die Karte unterstützt LACP (Link Aggregation Control Protocol) nach IEEE 802.3ad. Beide Ports können zu einem logischen 2-Gbps-Link gebündelt werden, wobei gleichzeitig Redundanz gewährleistet bleibt. Der Switch muss ebenfalls LACP unterstützen. Unterstützt die Karte Wake-on-LAN? Ja, Wake-on-LAN (WoL) wird vollständig unterstützt. Server können remote über das Netzwerk gestartet werden, was für automatisierte Wartungsfenster und Energiesparmaßnahmen nützlich ist. Welche VLAN-Funktionen werden unterstützt? Die Karte implementiert IEEE 802.1Q für VLAN-Tagging, IEEE 802.1p für Quality of Service und unterstützt sowohl tagged als auch untagged VLANs. Dies ermöglicht die Segmentierung des Netzwerkverkehrs für verschiedene Anwendungen. Ist die Karte für VMware vSphere zertifiziert? Laut Hersteller wird VMware ESXi 6.0 Update 3 und ESXi 6.5 unterstützt. Mit 128 virtuellen Funktionen und VMDq-Unterstützung ist die Karte für produktive Virtualisierungsumgebungen ausgelegt. Kann ich 10-Gigabit-Geschwindigkeiten erreichen? Nein, jeder Port ist auf 1 Gbps limitiert. Auch bei LACP-Bündelung beträgt die maximale Gesamtbandbreite 2 Gbps. Für 10-Gigabit-Anforderungen benötigen Sie eine entsprechende 10GbE-Karte. Belegt die LOM-Karte einen PCIe-Slot? Nein, als LAN-on-Motherboard-Lösung wird die Karte direkt auf dem Motherboard installiert und belegt keinen PCIe-Erweiterungsslot. Dies spart Platz für andere Erweiterungskarten.

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