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Lenovo ThinkSystem 5400P M.2 SSD | 480GB SATA | 3D NAND TLC

Lenovo 4XB7A82287 Internes Solid State Drive M.2 480 GB Serial ATA III 3D TLC NAND

NAS & Storage

Lenovo ThinkSystem 5400P M.2 SSD | 480GB SATA | 3D NAND TLC

Herstellernummer: 4XB7A82287

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Enterprise-SSD für Lenovo Server: Lenovo ThinkSystem M.2 5400P mit 480GB Die Lenovo ThinkSystem M.2 5400P 480GB ist eine speziell für Lenovo-Server entwickelte Enterprise-SSD, die auf der bewährten Micron 5400 PRO-Technologie basiert. Als Read-Intensive-Laufwerk ist diese M.2-SSD gezielt für serverbasierte Anwendungen mit hohen Leseanforderungen konzipiert und bietet dabei Hardware-Verschlüsselung nach Enterprise-Standard. Mit ihrer kompakten M.2 2280-Bauform und SATA 6Gb/s-Schnittstelle adressiert sie primär die Lenovo ThinkSystem- und ThinkEdge-Serverserien, wo sie als kostengünstige Alternative zu NVMe-SSDs für weniger latenzkrische Workloads dient. Technische Architektur und Leistungsmerkmale der Micron 5400 PRO Die SSD basiert auf Microns 176-Layer 3D TLC NAND-Technologie, die eine der fortschrittlichsten Speicherarchitekturen der aktuellen Generation darstellt. Diese 3D-NAND-Struktur mit 176 Schichten ermöglicht es, mehr Daten auf kleinerem Raum zu speichern und dabei die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Das TLC-Design (Triple-Level Cell) speichert drei Bits pro Speicherzelle und bietet damit einen guten Kompromiss zwischen Kapazität, Performance und Kosten – ideal für Enterprise-Umgebungen, die hohe Speichermengen zu vernünftigen Preisen benötigen. Die Leistungsdaten positionieren das Laufwerk klar in der Read-Intensive-Kategorie: Mit sequenziellen Leseraten von bis zu 540 MBps und Schreibraten von 520 MBps nutzt die SSD die SATA-Schnittstelle nahezu vollständig aus. Besonders beeindruckend sind die IOPS-Werte bei zufälligen 4KB-Zugriffen: 95.000 IOPS beim Lesen und 37.000 IOPS beim Schreiben. Diese Werte machen die SSD ideal für Datenbankserver, Web-Server oder Virtualisierungsumgebungen, wo häufig kleine Datenblöcke gelesen werden müssen. Die mittlere Zugriffszeit von nur 42 Mikrosekunden unterstreicht den Performance-Fokus der SSD. Verglichen mit herkömmlichen Festplatten, die Zugriffszeiten von 5-10 Millisekunden haben, reagiert die SSD etwa 200-mal schneller auf Anfragen. Dies macht sich besonders bei Datenbank-Queries oder beim Laden von Betriebssystemen und Anwendungen bemerkbar. Enterprise-Verschlüsselung und Sicherheitsfeatures Ein herausragendes Merkmal der ThinkSystem M.2 5400P ist ihre umfassende Hardware-Verschlüsselung. Die SSD implementiert 256-Bit-AES-Verschlüsselung auf Hardware-Ebene und erfüllt dabei die TCG Enterprise-Standards für Self-Encrypting Drives (SED). Diese Hardware-basierte Verschlüsselung arbeitet transparent und ohne Performance-Einbußen, da der Verschlüsselungscontroller parallel zu den Lese-/Schreiboperationen arbeitet. Besonders relevant für Enterprise-Umgebungen ist das Sanitize Cryptographic Erase Feature. Diese Funktion ermöglicht es, alle Daten auf der SSD sicher und unwiderruflich zu löschen, indem der Verschlüsselungsschlüssel gelöscht wird. Dies ist deutlich schneller als eine physikalische Überschreibung aller Sektoren und erfüllt die Sicherheitsanforderungen für die Entsorgung oder Weitergabe von Servern in sensiblen Umgebungen. Die Unterstützung für Exclusive-OR (XOR) deutet auf erweiterte Datenintegritätsfunktionen hin, die zusätzlichen Schutz gegen Datenverlust bieten. In Kombination mit der sehr niedrigen Uncorrectable Bit Error Rate von 1 zu 10^17 gelesenen Bits erreicht die SSD Enterprise-Grade-Zuverlässigkeit. Ausdauer und Betriebsdauer für Enterprise-Workloads Mit einer Gesamtschreibmenge (TBW) von 1.324 TB über die Lebensdauer hinweg ist die SSD für intensive Leseanwendungen ausgelegt. Bei der angegebenen Schreiblast von 1,5 Drive Writes Per Day (DWPD) bedeutet dies, dass täglich etwa 720 GB (1,5 x 480 GB) geschrieben werden können. Für typische Server-Workloads mit überwiegend Leseoperationen – wie Web-Server, Datenbank-Abfragen oder Content Delivery – ist dies mehr als ausreichend. Die mittlere Betriebszeit zwischen Ausfällen (MTBF) von 3 Millionen Stunden entspricht einer theoretischen Lebensdauer von über 340 Jahren bei Dauerbetrieb. Diese Zahl ist natürlich ein statistischer Wert, aber sie unterstreicht die für Enterprise-Umgebungen ausgelegte Robustheit des Laufwerks. In der Praxis bedeutet dies eine sehr hohe Zuverlässigkeit über die typische Server-Lebenszeit von 3-5 Jahren. Der Stromverbrauch von 2,5 Watt beim Lesen und 3,1 Watt beim Schreiben ist für eine SATA-SSD sehr moderat. In Servern mit mehreren Laufwerken summiert sich dies zu relevanten Einsparungen gegenüber Festplatten, die typischerweise 6-10 Watt verbrauchen. Dies reduziert nicht nur die Stromkosten, sondern auch die Wärmeentwicklung im Server. M.2-Formfaktor und Serverintegration Die kompakte M.2 2280-Bauform (80mm x 22mm x 3,9mm) macht die SSD ideal für moderne Server-Designs, die auf maximale Speicherdichte setzen. Während ältere 2,5"-SATA-SSDs deutlich mehr Platz benötigen, können in den M.2-Slots oft mehrere Laufwerke auf kleinstem Raum untergebracht werden. Dies ist besonders in 1U-Servern relevant, wo jeder Millimeter zählt. Die SATA 6Gb/s-Schnittstelle über M.2 bietet gegenüber NVMe-SSDs den Vorteil der Kompatibilität mit älteren Servern und niedrigeren Kosten. Während NVMe-Laufwerke deutlich höhere Transferraten erreichen können, sind diese in vielen Server-Anwendungen nicht erforderlich. Für Web-Server, Dateiserver oder sekundäre Speicher in Virtualisierungsumgebungen reicht die SATA-Performance völlig aus. Die spezifizierte Kompatibilität mit den Lenovo ThinkSystem-Serien SR250 V3, SR630 V3, SR650 V3, ST250 V3 sowie ThinkEdge SE450 zeigt den klaren Enterprise-Fokus. Diese Server decken verschiedene Einsatzbereiche ab – vom Edge-Computing über kleine Büro-Server bis hin zu Datacenter-Rackmount-Systemen. Betriebsbedingungen und Umgebungstoleranz Die SSD ist für den anspruchsvollen Serverbetrieb spezifiziert: Der Betriebstemperaturbereich von 0°C bis 70°C deckt typische Datacenter-Bedingungen ab, während der Lagertemperaturbereich von -40°C bis 85°C auch extreme Transportbedingungen ermöglicht. Die zulässige Luftfeuchtigkeit von 5-95% (nicht kondensierend) berücksichtigt verschiedene Klimazonen und saisonale Schwankungen. Besonders robust zeigt sich die SSD bei mechanischen Belastungen: Eine Schocktoleranz von 1.500g bei 0,5 Millisekunden und Vibrationstoleranz von 3,13 gRMS bei 5-800 Hz (jeweils im nicht-betriebenen Zustand) machen das Laufwerk sehr transportresistent. Dies ist wichtig für Server, die zwischen Standorten bewegt werden oder in mobilen Edge-Computing-Umgebungen eingesetzt werden. Die umfangreiche Zertifizierung nach internationalen Standards (EN 55032 Class B, FCC CFR47 Part 15 B, UL 60950-1, VCCI 2015.04 Class B und weitere) gewährleistet die Verwendung in verschiedenen Ländern und erfüllt elektromagnetische Verträglichkeits- sowie Sicherheitsanforderungen für IT-Equipment. Ideal für diese Server-Einsatzbereiche Web- und Content-Server: Die hohen sequenziellen Leseraten von 540 MBps und 95.000 Random-Read-IOPS machen die SSD ideal für Web-Server, die statische Inhalte ausliefern. Die Read-Intensive-Auslegung passt perfekt zu typischen Web-Workloads mit überwiegend Leseoperationen. Datenbank-Server mit Read-Heavy-Workloads: Datenbanken mit vielen Abfragen aber wenigen Schreiboperationen profitieren von den niedrigen Latenzen und hohen IOPS-Werten. Die Hardware-Verschlüsselung erfüllt Compliance-Anforderungen für sensible Daten. Virtualisierungsumgebungen: Als kostengünstige Speichererweiterung in VMware- oder Hyper-V-Umgebungen eignet sich die SSD für weniger kritische VMs oder als Tier-2-Storage. Die SATA-Schnittstelle reduziert Kosten gegenüber NVMe-Laufwerken. Edge-Computing in ThinkEdge-Servern: Die spezifizierte Kompatibilität mit Lenovo ThinkEdge SE450 macht die SSD ideal für Edge-Computing-Szenarien, wo lokale Datenverarbeitung mit moderaten Performance-Anforderungen erfolgt. Sekundärspeicher und Archive: Als ergänzender Speicher zu schnelleren NVMe-SSDs kann das Laufwerk für weniger häufig benötigte Daten eingesetzt werden, ohne die Kosten stark zu erhöhen. Häufige Fragen zur Lenovo ThinkSystem M.2 5400P Ist diese SSD mit anderen Lenovo-Servern als den genannten kompatibel? Laut Hersteller ist die SSD spezifisch für ThinkEdge SE450 7D8T, ThinkSystem SR250 V3, SR630 V3, SR650 V3 und ST250 V3 entwickelt. Die Verwendung in anderen Lenovo-Servern mit M.2 SATA-Slots ist technisch möglich, aber nicht offiziell validiert. Für andere Server sollten Sie die Kompatibilitätslisten der jeweiligen Systeme prüfen. Welche Vorteile bietet diese SSD gegenüber einer Standard-M.2-SSD? Als Lenovo-qualifizierte Enterprise-SSD bietet sie TCG Enterprise-Verschlüsselung, erweiterte Sanitize-Funktionen und ist speziell für die thermischen und elektrischen Eigenschaften der kompatiblen Server validiert. Zudem erhalten Sie Lenovo-Support und Integration in die Server-Management-Tools. Warum SATA statt NVMe bei einer M.2-SSD? SATA über M.2 bietet niedrigere Kosten bei ausreichender Performance für Read-Intensive-Workloads. Mit 540 MBps Lesegeschwindigkeit und 95.000 IOPS reicht die Performance für die meisten Server-Anwendungen aus, während die Kosten deutlich unter NVMe-Alternativen liegen. Wie funktioniert das Cryptographic Erase-Feature? Das Sanitize Cryptographic Erase löscht den internen Verschlüsselungsschlüssel der SSD, wodurch alle Daten unwiderruflich unlesbar werden. Dies ist deutlich schneller als physisches Überschreiben und erfüllt Enterprise-Sicherheitsstandards für die sichere Datenvernichtung bei Server-Entsorgung oder -Weitergabe. Ist eine Garantieerweiterung über das erste Jahr hinaus möglich? Die SSD kommt mit einer einjährigen Herstellergarantie. Lenovo bietet für ThinkSystem-Server erweiterte Garantie- und Support-Services an, die auch qualifizierte SSDs einschließen können. Details hierzu sollten Sie bei der Server-Konfiguration oder beim Lenovo-Partner erfragen. Welche Monitoring-Möglichkeiten bietet die SSD? Als Enterprise-Laufwerk unterstützt die SSD SMART-Monitoring zur Überwachung von Gesundheitszustand, Temperatur und Verschleiß. In Lenovo ThinkSystem-Servern wird sie in die XClarity-Management-Software integriert, die proaktive Warnungen bei kritischen Zuständen ermöglicht.

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