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Lenovo ThinkSystem 57508 | 100GbE Netzwerkkarte | 2x QSFP56

Broadcom - Netzwerkadapter - PCIe 4.0 x16 Low-Profile - 100 Gigabit QSFP56 x 2 - für ThinkAgile VX2330 Appliance; VX3330 Appliance; VX3530-G Appliance; VX7330-N Appliance

Kabel & Adapter

Lenovo ThinkSystem 57508 | 100GbE Netzwerkkarte | 2x QSFP56

Herstellernummer: 4XC7A08297

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Lenovo ThinkSystem Broadcom 57508 100GbE — Professionelle Dual-Port-Netzwerkkarte für Hochleistungs-Datacenter Der Lenovo ThinkSystem Broadcom 57508 100GbE ist ein professioneller Dual-Port-Netzwerkadapter, der speziell für Unternehmen entwickelt wurde, die in ihren Datacenter-Umgebungen höchste Netzwerk-Performance benötigen. Mit zwei 100-Gigabit-Ethernet-Ports über QSFP56-Anschlüsse und PCIe 4.0 x16-Anbindung positioniert sich diese Karte als High-End-Lösung für bandbreitenintensive Anwendungen wie Virtualisierung, Cloud-Computing und Software-Defined Networking. Die Unterstützung für bis zu 1024 virtuelle Funktionen und modernste Protokolle wie RoCE v2 macht sie zur ersten Wahl für zukunftssichere Netzwerk-Infrastrukturen. Netzwerk-Performance und Übertragungsraten Das Herzstück des Lenovo ThinkSystem Broadcom 57508 bildet der Broadcom-Chipsatz, der über zwei dedizierte 100-Gigabit-Ethernet-Ports verfügt. Jeder Port liefert eine theoretische Übertragungsrate von 100 Gbps und nutzt dabei die moderne QSFP56-Anschlusstechnik. Diese Doppel-Port-Konfiguration ermöglicht es, entweder redundante Verbindungen für Ausfallsicherheit zu schaffen oder die verfügbare Bandbreite auf bis zu 200 Gbps zu verdoppeln. Die PCIe 4.0 x16-Schnittstelle stellt sicher, dass die volle Bandbreite beider Ports gleichzeitig genutzt werden kann, ohne dass Flaschenhälse im Systembus auftreten. PCIe 4.0 bietet gegenüber der Vorgängergeneration doppelte Übertragungsgeschwindigkeit und ist damit optimal für die hohen Datenraten moderner 100GbE-Verbindungen ausgelegt. Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung für Jumbo Frames bis zu einer Größe von 9600 Bytes. Diese vergrößerten Datenpakete reduzieren den Protokoll-Overhead erheblich und steigern die Effizienz bei der Übertragung großer Datenmengen — ein entscheidender Vorteil in Storage-Umgebungen oder beim Backup großer Datasets. Erweiterte Protokoll-Unterstützung und Virtualisierung Die Karte unterstützt eine umfassende Palette moderner Netzwerk-Protokolle und -Technologien. Neben den Standard-Protokollen TCP/IP und UDP/IP sind auch spezialisierte Protokolle wie GRE (Generic Routing Encapsulation), VXLAN und NVGRE implementiert. Diese Overlay-Protokolle sind essentiell für Software-Defined Networks (SDN) und ermöglichen es, logische Netzwerk-Segmente über physische Infrastrukturen hinweg zu erstellen. Ein zentrales Feature ist die SR-IOV-Unterstützung (Single Root I/O Virtualization), die bis zu 1024 virtuelle Funktionen bereitstellen kann. Diese Technologie ermöglicht es, die physische Netzwerkkarte direkt an virtuelle Maschinen durchzureichen, ohne dass der Hypervisor als Vermittler fungiert. Das Resultat sind deutlich geringere Latenzen und eine erhebliche Entlastung der CPU bei netzwerkintensiven Workloads. Für Virtualisierungs-Umgebungen bietet die Karte außerdem VMQueue, VMMQ (Virtual Machine Multiple Queues) und vSwitch Acceleration. Diese Features optimieren die Netzwerk-Performance in virtualisierten Umgebungen und sorgen dafür, dass auch bei hoher VM-Dichte jede virtuelle Maschine die benötigte Netzwerk-Performance erhält. Remote Direct Memory Access (RDMA) und Storage-Integration Ein besonders wichtiges Feature für moderne Datacenter ist die Unterstützung für RoCE (RDMA over Converged Ethernet) in beiden Versionen RoCE v1 und RoCE v2. RDMA ermöglicht es Anwendungen, direkt auf den Arbeitsspeicher entfernter Systeme zuzugreifen, ohne dass die CPU des Zielsystems belastet wird. Dies ist besonders vorteilhaft für High-Performance Computing (HPC), verteilte Datenbanken und moderne Storage-Systeme. RoCE v2 erweitert diese Funktionalität um die Möglichkeit, RDMA-Verkehr über geroutete Netzwerke zu übertragen, was die Implementierung in komplexeren Netzwerk-Topologien ermöglicht. Für Storage-Anwendungen bedeutet dies praktisch, dass NVMe-over-Fabrics-Implementierungen mit minimaler Latenz realisiert werden können. Die Unterstützung für Data Center Bridging (DCB) Standards wie IEEE 802.1Qbb (Priority Flow Control), IEEE 802.1Qaz (Enhanced Transmission Selection) und IEEE 802.1Qau (Congestion Notification) sorgt für verlustfreie Übertragung auch bei Netzwerk-Überlastungen — ein kritischer Faktor für Storage-Verkehr und andere latenzempfindliche Anwendungen. Quality of Service und Traffic-Management Für Unternehmens-Umgebungen bietet die Karte umfassende Quality-of-Service-Funktionen. NetQueue und die Unterstützung für verschiedene Priorisierungs-Standards ermöglichen es, Netzwerk-Verkehr nach Wichtigkeit zu klassifizieren und entsprechend zu behandeln. Dies ist besonders relevant in konvergenten Netzwerken, wo Storage-, Management- und Anwendungs-Traffic über dieselbe physische Infrastruktur übertragen wird. NPAR (NIC Partitioning) erlaubt es, eine physische Netzwerkkarte in mehrere logische Einheiten zu unterteilen, die jeweils unterschiedlichen Anwendungen oder Betriebssystemen zugewiesen werden können. Dies verbessert die Isolation zwischen verschiedenen Workloads und ermöglicht eine granulare Bandwidth-Kontrolle. Die Implementierung von VEB (Virtual Ethernet Bridge) und VEPA (Virtual Ethernet Port Aggregator) bietet Flexibilität bei der Gestaltung virtueller Netzwerk-Topologien. Während VEB den internen Verkehr zwischen VMs auf demselben Host direkt weiterleitet, sorgt VEPA dafür, dass aller Verkehr über externe Switches geleitet wird — was für Compliance und Monitoring-Anforderungen wichtig sein kann. Physische Eigenschaften und Installation Die Karte ist im Low-Profile-Formfaktor ausgeführt und misst lediglich 16,7 cm in der Tiefe bei einer Höhe von 6,3 cm. Diese kompakten Abmessungen ermöglichen den Einsatz auch in 1U-Servern mit begrenztem Platzangebot. Im Lieferumfang sind sowohl Low-Profile- als auch Full-Height-Slotbleche enthalten, wodurch die Karte in verschiedenste Server-Gehäuse integriert werden kann. Trotz der kompakten Bauweise und der hohen Performance ist der Stromverbrauch optimiert für den Datacenter-Einsatz. Die Betriebstemperatur von 0°C bis 55°C und die Toleranz gegenüber Luftfeuchtigkeit von 5-95% (nicht kondensierend) qualifizieren die Karte für den Einsatz in Standard-Datacenter-Umgebungen. Die Einhaltung verschiedener EMV-Standards wie EN 55022 Class B und FCC CFR47 Part 15 B Class B sowie Sicherheitszertifizierungen nach UL 60950-1 und CSA 22.2 No. 950 gewährleisten die problemlose Integration in professionelle IT-Umgebungen. Betriebssystem-Unterstützung und Treiber Lenovo unterstützt die Karte offiziell unter einer breiten Palette aktueller Server-Betriebssysteme. Dazu gehören Microsoft Windows Server 2016 und 2019, verschiedene Red Hat Enterprise Linux-Versionen (7.8, 7.9, 8.2, 8.3), SUSE Linux Enterprise Server-Varianten (12 SP5, 15 SP1, 15 SP2) jeweils auch mit Xen-Hypervisor-Unterstützung, sowie VMware vSphere Hypervisor (ESXi) in den Versionen 6.7 und 7.0. Diese umfassende Betriebssystem-Unterstützung ist entscheidend für Unternehmen, die heterogene IT-Landschaften betreiben. Besonders die Unterstützung für Xen-basierte Umgebungen und verschiedene ESXi-Versionen zeigt, dass die Karte für den produktiven Einsatz in virtualisierten Datacenter-Umgebungen konzipiert ist. Die Verfügbarkeit von nativen Treibern für alle unterstützten Plattformen eliminiert Kompatibilitätsprobleme und gewährleistet optimale Performance. Lenovo stellt dabei sicher, dass alle erweiterten Features wie SR-IOV und RDMA auch tatsächlich unter den verschiedenen Betriebssystemen verfügbar sind. Kompatibilität und Einsatzgebiete Die Karte ist speziell für Lenovo ThinkSystem- und ThinkAgile-Server entwickelt und in der Kompatibilitätsliste sind zahlreiche aktuelle Server-Modelle aufgeführt. Dazu gehören die ThinkSystem SR630 V2, SR650 V2, SR645, SR665, SR670 V2, SR850 V2 und SR860 V2 sowie verschiedene ThinkAgile VX-Appliances. Diese Kompatibilitätsliste zeigt deutlich die Zielgruppen der Karte auf: Unternehmen, die hochperformante Netzwerk-Infrastrukturen für Virtualisierung, hyper-konvergente Systeme oder High-Performance Computing benötigen. Die ThinkAgile VX-Serie etwa ist speziell für VMware vSAN-Umgebungen konzipiert, wo die hohe Netzwerk-Bandbreite für Storage-Replikation und vMotion-Operationen kritisch ist. In praktischen Einsatzszenarien eignet sich die Karte hervorragend für Backup-und-Recovery-Umgebungen, wo große Datenmengen zeitkritisch übertragen werden müssen, für verteilte Datenbanksysteme mit hohem Throughput-Bedarf, für Container-Orchestrierung mit intensivem East-West-Traffic und für moderne Software-Defined Storage-Implementierungen. Service und Support Lenovo gewährt auf die Karte eine einjährige beschränkte Garantie, die typisch für professionelle Netzwerk-Hardware ist. Für Unternehmen mit kritischen Infrastrukturen empfiehlt sich jedoch der Abschluss erweiterte Wartungsverträge, um im Fehlerfall schnelle Ersatzteile und Support zu erhalten. Die Integration in Lenovos ThinkSystem-Portfolio bedeutet auch, dass die Karte von den umfassenden Management-Tools wie Lenovo XClarity Administrator und XClarity Controller unterstützt wird. Dies ermöglicht zentrale Überwachung und Konfiguration der Netzwerk-Adapter über die gleichen Tools, die auch für das Server-Management verwendet werden. Ideal für diese Einsatzbereiche Virtualisierte Datacenter mit VMware vSphere oder Hyper-V: Die SR-IOV-Unterstützung für bis zu 1024 virtuelle Funktionen und die RDMA-Fähigkeiten ermöglichen optimale Performance für VM-Migration, Storage vMotion und verteilte virtuelle Switches. Software-Defined Storage (SDS) und NVMe-over-Fabrics: Die RoCE v2-Unterstützung und verlustfreie DCB-Standards schaffen die Grundlage für hochperformante, verteilte Storage-Systeme mit minimaler Latenz. High-Performance Computing (HPC) Cluster: RDMA-Funktionalität und die hohe Bandbreite von 200 Gbps (dual-port) unterstützen rechenintensive Anwendungen, die schnelle Kommunikation zwischen Cluster-Knoten benötigen. Container-Orchestrierung und Microservices: Die Unterstützung für moderne Overlay-Protokolle wie VXLAN und die Quality-of-Service-Features ermöglichen effiziente Container-Netzwerke mit präziser Traffic-Kontrolle. Backup-und-Disaster-Recovery-Infrastrukturen: Die hohe Übertragungsrate und Jumbo-Frame-Unterstützung beschleunigen zeitkritische Backup-Fenster und Replikationsprozesse erheblich. Häufige Fragen Welche Kabel und Transceiver werden für 100GbE-Verbindungen benötigt? Die Karte verfügt über QSFP56-Anschlüsse und unterstützt entsprechende 100GbE-Transceiver oder Direct Attach Copper (DAC) Kabel. Für kurze Distanzen bis 7 Meter eignen sich DAC-Kabel, für größere Entfernungen sind optische Transceiver mit Singlemode- oder Multimode-Fasern erforderlich. Die genaue Spezifikation der unterstützten Transceiver sollte der aktuellen Lenovo-Kompatibilitätsliste entnommen werden. Kann die Karte in anderen Servern als den genannten ThinkSystem-Modellen verwendet werden? Die Karte ist speziell für Lenovo ThinkSystem- und ThinkAgile-Server entwickelt und getestet. Während sie technisch in anderen PCIe 4.0 x16-Slots funktionieren könnte, gewährleistet Lenovo Kompatibilität, Treiber-Support und Garantieleistungen nur für die offiziell gelisteten Servermodelle. Wie unterscheidet sich RoCE v1 von RoCE v2? RoCE v1 funktioniert nur innerhalb eines Layer-2-Broadcast-Bereichs und ist auf ein einzelnes Ethernet-Segment beschränkt. RoCE v2 hingegen nutzt UDP/IP und kann über geroutete Netzwerke hinweg funktionieren, was deutlich flexiblere Topologien ermöglicht. Beide Versionen werden von dieser Karte unterstützt. Welche Stromaufnahme hat die Karte und sind spezielle Kühlanforderungen zu beachten? Hierzu liegen uns keine spezifischen Herstellerangaben zur Stromaufnahme vor. Die Karte ist für den Betrieb in Standard-Datacenter-Umgebungen bei Temperaturen von 0°C bis 55°C ausgelegt. Bei der Planung sollte die Abwärme der Karte in die Gesamtkühlung des Servers einbezogen werden. Unterstützt die Karte Wake-on-LAN und andere Remote-Management-Features? Die spezifischen Remote-Management-Funktionen sind in den verfügbaren technischen Daten nicht detailliert aufgeführt. Moderne Lenovo-Netzwerkkarten unterstützen typischerweise Wake-on-LAN und Integration in die XClarity-Management-Suite, die genauen Features sollten jedoch der aktuellen Produktdokumentation entnommen werden. Kann die Karte für Network Function Virtualization (NFV) eingesetzt werden? Ja, die umfassende SR-IOV-Unterstützung mit bis zu 1024 virtuellen Funktionen, die DPDK-Kompatibilität und die Unterstützung für moderne Overlay-Protokolle machen die Karte ideal für NFV-Anwendungen. Die hohe Performance und die Möglichkeit zur direkten VM-Zuweisung sind Schlüsselvoraussetzungen für virtuelle Netzwerkfunktionen.

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