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Lenovo ThinkSystem M.2 RAID B540i-2i | PCIe 4.0 x2 | SATA/NVMe
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Lenovo ThinkSystem B540i-2i - Speichercontroller (RAID) - 2 Sender/Kanal - RAID 0, 1, JBOD - PCIe 4.0 x2 - für ThinkSystem SR250 V3; SR630 V3; SR650 V3; ST250 V3

Ersatzteile & Komponenten

Lenovo ThinkSystem M.2 RAID B540i-2i | PCIe 4.0 x2 | SATA/NVMe

Herstellernummer: 4Y37A90063

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Lenovo ThinkSystem B540i-2i: Spezialisierte RAID-Lösung für M.2-Laufwerke Der Lenovo ThinkSystem B540i-2i ist ein interner Speichercontroller, der speziell für die RAID-Verwaltung von M.2-Laufwerken in Lenovo ThinkSystem Servern entwickelt wurde. Als PCIe 4.0 x2-Adapter ermöglicht er die Integration von zwei M.2-SSDs mit RAID-Funktionalität direkt auf Mainboard-Ebene. Die kompakte Lösung wiegt nur 18 Gramm und unterstützt sowohl SATA- als auch NVMe-basierte M.2-Laufwerke mit Hardware-RAID-Funktionen. Hardware-Architektur und Leistungsmerkmale Das Herzstück des B540i-2i bildet der Broadcom SAS3808N-Prozessor, ein bewährter Controller-Chip aus Broadcoms SAS/SATA-Portfolio. Dieser Prozessor bietet die notwendige Rechenleistung für Hardware-RAID-Operationen und entlastet damit die Server-CPU von speicherbezogenen Verwaltungsaufgaben. Die Anbindung erfolgt über eine PCIe 4.0 x2-Schnittstelle, die ausreichend Bandbreite für die verwalteten M.2-Laufwerke bereitstellt. Die PCIe 4.0-Anbindung ist für die meisten M.2-SATA-Laufwerke mehr als ausreichend dimensioniert, da diese typischerweise durch das SATA III-Interface mit 6 Gbit/s begrenzt werden. Auch für NVMe-Laufwerke bietet die x2-Lane-Konfiguration eine theoretische Bandbreite von bis zu 4 GB/s, was für viele Anwendungsszenarien in Server-Umgebungen angemessen ist. Allerdings sollten Administratoren beachten, dass High-End-NVMe-SSDs der neuesten Generation mit PCIe 4.0 x4-Interface durch diese Konfiguration in ihrer maximalen Performance limitiert werden könnten. Ein wichtiges Ausstattungsmerkmal ist die integrierte Unterstützung für Self-Encrypting Drives (SED). Diese Funktion ermöglicht es, hardwarebasierte Verschlüsselung auf Laufwerksebene zu nutzen, ohne zusätzliche CPU-Belastung oder Software-Overhead. Für Unternehmensumgebungen, in denen Datenschutz und Compliance-Anforderungen eine Rolle spielen, stellt dies einen erheblichen Vorteil dar. RAID-Funktionalität und Datenmanagement Der ThinkSystem B540i-2i bietet drei grundlegende RAID-Modi: RAID 0, RAID 1 und JBOD (Just a Bunch of Disks). Diese Auswahl deckt die wichtigsten Anforderungen für Zwei-Laufwerk-Konfigurationen ab. RAID 0 kombiniert beide Laufwerke zu einem logischen Volume mit verbesserter Performance durch Striping, birgt jedoch das Risiko eines Totalausfalls bei Defekt eines der beiden Laufwerke. RAID 1 erstellt eine Spiegelung zwischen beiden M.2-Laufwerken und bietet damit Redundanz auf Kosten der Speicherkapazität – nur die Hälfte der installierten Kapazität steht als nutzbarer Speicher zur Verfügung. Diese Konfiguration ist besonders für systemkritische Anwendungen interessant, bei denen Datenverfügbarkeit wichtiger ist als maximale Speicherkapazität oder Performance. Der JBOD-Modus präsentiert beide Laufwerke als separate, unabhängige Volumes dem Betriebssystem. Dies bietet maximale Flexibilität für Software-basierte Speicherverwaltung oder spezielle Anwendungsszenarien, bei denen unterschiedliche Laufwerkstypen oder -kapazitäten optimal genutzt werden sollen. Die UEFI-Kennzeichnung bedeutet, dass der Controller bereits auf BIOS-Ebene erkannt und konfiguriert werden kann, noch bevor ein Betriebssystem geladen wird. Dies ermöglicht es, RAID-Arrays zu erstellen, die für die Installation von Server-Betriebssystemen genutzt werden können. M.2-Schnittstellen und Laufwerkskompatibilität Der Adapter bietet zwei M.2-Steckplätze und unterstützt sowohl SATA- als auch NVMe-basierte M.2-SSDs. Diese Dualkompatibilität ist in Serverumgebungen besonders wertvoll, da sie die Verwendung kostengünstigerer SATA-SSDs für Anwendungen ermöglicht, die nicht die höchste Performance benötigen, während gleichzeitig NVMe-SSDs für performancekritische Workloads eingesetzt werden können. Die Unterstützung für Self-Encrypting Drives erweitert die Kompatibilität auf SED-fähige Laufwerke verschiedener Hersteller. Diese Hardware-Verschlüsselung arbeitet transparent und bietet AES-256-Verschlüsselung ohne Performanceeinbußen. Besonders in Umgebungen mit strengen Sicherheitsanforderungen oder Compliance-Vorgaben stellt dies einen entscheidenden Vorteil dar. Bei der Laufwerksauswahl sollten Administratoren beachten, dass die thermischen Eigenschaften von M.2-SSDs in dicht gepackten Server-Gehäusen eine Rolle spielen können. Der geringe Platzbedarf des B540i-2i (11,7 cm Tiefe, 3 cm Höhe) ermöglicht eine platzsparende Integration, erfordert jedoch ausreichende Belüftung für die angeschlossenen Laufwerke. Systemintegration und Kompatibilität Der B540i-2i wurde spezifisch für die Integration in Lenovo ThinkSystem Server entwickelt. Laut Hersteller ist der Adapter kompatibel mit den Modellen SR250 V3, SR630 V3, SR650 V3 und ST250 V3. Diese Beschränkung auf spezifische Server-Modelle resultiert aus den mechanischen Abmessungen, der PCIe-Slot-Konfiguration und den Kühlungsanforderungen dieser Systeme. Die umfangreiche Betriebssystem-Unterstützung umfasst aktuelle Windows Server-Versionen von 2012 R2 bis 2019, verschiedene Red Hat Enterprise Linux-Distributionen von Version 6.9 bis 8.6, SUSE Linux Enterprise Server-Varianten von Version 11 SP4 bis 15 SP3, Ubuntu 22.04 LTS sowie VMware vSphere Hypervisor (ESXi) in den Versionen 6.5 bis 6.7. Diese breite Kompatibilität ermöglicht die Integration in heterogene Server-Landschaften ohne Beschränkungen auf bestimmte Betriebssystem-Familien. Besonders erwähnenswert ist die Unterstützung für Virtualisierungsumgebungen durch VMware ESXi. In virtualisierten Infrastrukturen kann der Hardware-RAID-Controller die Storage-Performance für mehrere virtuelle Maschinen optimieren und gleichzeitig die Verwaltung vereinfachen. Installation und Wartung Mit einem Gewicht von nur 18 Gramm und kompakten Abmessungen lässt sich der B540i-2i einfach in die vorgesehenen Erweiterungsslots der kompatiblen ThinkSystem Server integrieren. Die geringe Bauhöhe von 3 cm ermöglicht auch die Installation in Systemen mit begrenztem vertikalen Bauraum. Die UEFI-Unterstützung vereinfacht die Ersteinrichtung erheblich. Administratoren können RAID-Konfigurationen bereits im Server-BIOS vornehmen, ohne zusätzliche Software-Tools oder Treiber installieren zu müssen. Dies ist besonders bei der Ersteinrichtung von Servern vorteilhaft, da das RAID-Array bereits vor der Betriebssysteminstallation verfügbar ist. Laut Hersteller wird eine einjährige begrenzte Garantie gewährt. Für Unternehmensumgebungen sollten Administratoren prüfen, ob erweiterte Serviceverträge oder Vor-Ort-Services für die Gesamtsystem-Konfiguration verfügbar sind, da der Austausch eines defekten Controllers den Zugriff auf alle darauf konfigurierten Daten beeinträchtigen würde. Performance-Überlegungen und Anwendungsszenarien Die PCIe 4.0 x2-Anbindung bietet ausreichend Bandbreite für die meisten Server-Workloads, die auf lokale Speicher angewiesen sind. Für Anwendungsszenarien wie Betriebssystem-Installation, lokale Datenbanken mittlerer Größe, Log-Dateien oder Cache-Speicher stellt die Hardware-RAID-Funktionalität einen deutlichen Vorteil gegenüber Software-RAID-Lösungen dar. In Umgebungen mit hohen I/O-Anforderungen sollten Administratoren die Bandbreiten-Limitierung der x2-PCIe-Lanes berücksichtigen. Während SATA-basierte M.2-SSDs durch ihr Interface begrenzt sind und die volle Bandbreite nutzen können, werden High-Performance-NVMe-SSDs möglicherweise nicht ihre maximale Leistung erreichen. Für solche Szenarien wäre die Verwendung mehrerer B540i-2i-Controller oder die Integration von Storage-Lösungen mit höherer PCIe-Lane-Anzahl zu erwägen. Die SED-Unterstützung macht den Controller besonders interessant für Anwendungen, bei denen verschlüsselte Speicherung ohne Performance-Einbußen erforderlich ist. Dies betrifft beispielsweise Datenbank-Server mit sensiblen Daten, File-Server in regulierten Industrien oder Systeme, die personenbezogene Daten verarbeiten. Ideal für diese Einsatzbereiche Server-Betriebssystem-Installation mit Redundanz: RAID 1-Konfiguration für kritische Systempartitionen, die Ausfallsicherheit auf Boot-Ebene bieten Lokale Datenbank-Speicher: Hardware-RAID für kleinere bis mittlere Datenbank-Instanzen mit verbesserter Performance durch den Broadcom-Controller Virtualisierungs-Storage: Kombiniert mit VMware ESXi für VM-Speicher oder vSAN-Cache-Tier mit Hardware-Beschleunigung Log- und Cache-Storage: RAID 0 für temporäre Daten mit maximaler Performance oder JBOD für flexible Software-definierte Storage-Lösungen Verschlüsselte Speicheranwendungen: SED-kompatible Laufwerke für Compliance-Anforderungen ohne Software-Verschlüsselung-Overhead Häufige Fragen Welche M.2-Laufwerksgrößen werden unterstützt? Hierzu liegen uns keine spezifischen Herstellerangaben vor. Standard-M.2-Formate sollten mit den beiden M.2-Steckplätzen kompatibel sein, jedoch empfiehlt sich eine Prüfung der Kompatibilität mit den spezifischen ThinkSystem Server-Modellen. Kann der Controller in anderen Servern als den genannten ThinkSystem-Modellen verwendet werden? Laut Hersteller ist der B540i-2i spezifisch für die ThinkSystem Modelle SR250 V3, SR630 V3, SR650 V3 und ST250 V3 entwickelt. Eine Verwendung in anderen Systemen wird nicht unterstützt. Welche maximalen Laufwerkskapazitäten werden unterstützt? Hierzu liegen uns keine Herstellerangaben zu Kapazitätslimits vor. Die Unterstützung hängt von den verwendeten M.2-Laufwerken und der Betriebssystem-Kompatibilität ab. Können SATA- und NVMe-Laufwerke gleichzeitig in einem RAID-Array verwendet werden? Dies ist typischerweise nicht möglich, da SATA- und NVMe-Laufwerke unterschiedliche Protokolle verwenden. Für gemischte Konfigurationen sollte der JBOD-Modus verwendet werden. Ist Hot-Swap-Funktionalität verfügbar? Hierzu liegen uns keine spezifischen Herstellerangaben vor. Hot-Swap-Fähigkeiten hängen von der Implementierung im jeweiligen Server-System ab. Welche RAID-Management-Software wird benötigt? Der Controller unterstützt UEFI-basierte Konfiguration, wodurch RAID-Arrays bereits auf BIOS-Ebene erstellt werden können. Für erweiterte Funktionen können betriebssystemspezifische Management-Tools erforderlich sein.

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