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Lenovo ThinkSystem PM1653 SSD | 960GB 2.5" Hot-Swap | Read Intensive

Lenovo 4XB7A80318 Internes Solid State Drive 2.5" 960 GB SAS V-NAND TLC

NAS & Storage

Lenovo ThinkSystem PM1653 SSD | 960GB 2.5" Hot-Swap | Read Intensive

Herstellernummer: 4XB7A80318

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Lenovo ThinkSystem PM1653 960GB: Enterprise-SSD für Read-Intensive Server-Workloads Die Lenovo ThinkSystem PM1653 960GB ist eine professionelle Enterprise-SSD, die speziell für read-intensive Server-Anwendungen in Rechenzentren entwickelt wurde. Als Hot-Swap-fähiges 2,5-Zoll-Laufwerk mit SAS-Interface und Hardware-Verschlüsselung richtet sich diese SSD an IT-Administratoren, die zuverlässige Speicherlösungen für kritische Unternehmensanwendungen benötigen. Mit ihrer robusten V-NAND-TLC-Technologie und einer ausbalancierten Performance von 2.100 MB/s beim Lesen bietet sie die Grundlage für datenintensive Workloads in Lenovos ThinkSystem-Serverumgebung. Leistung und Speichertechnologie der PM1653 Das Herzstück der Lenovo PM1653 bildet die bewährte V-NAND-TLC-Technologie, die Samsung in dieser Enterprise-Variante für Lenovo anpasst. Diese Speichertechnologie stapelt Speicherzellen vertikal übereinander, was höhere Datendichten bei besserer Energieeffizienz ermöglicht. Die 960 GB Kapazität nutzen dabei 3D-NAND-Flash-Speicher, der für eine Endurance von beeindruckenden 1.752 TB ausgelegt ist – das entspricht etwa 1,8 Petabyte an geschriebenen Daten über die gesamte Lebensdauer. Die Read-Intensive-Klassifizierung dieser SSD spiegelt sich in den asymmetrischen Leistungswerten wider: Während sequenzielle Leseoperationen mit bis zu 2.100 MB/s abgewickelt werden, erreicht die Schreibgeschwindigkeit 1.300 MB/s. Diese Auslegung macht die PM1653 ideal für Anwendungen wie Webserver, Content-Delivery-Networks oder Backup-Systeme, wo deutlich mehr gelesen als geschrieben wird. Bei zufälligen 4KB-Zugriffen liefert das Laufwerk bis zu 420.000 Read-IOPS und 60.000 Write-IOPS – Werte, die selbst anspruchsvolle Datenbank-Workloads mit vielen gleichzeitigen Anfragen bewältigen. Besonders bemerkenswert ist die extrem niedrige Latenz von nur 45 Mikrosekunden. Diese geringe Zugriffszeit ist entscheidend für Echtzeitanwendungen und transaktionsintensive Datenbanken, wo jede Millisekunde zählt. Im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten mit Latenzzeiten von mehreren Millisekunden bedeutet dies eine Beschleunigung um den Faktor 100. Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit im Enterprise-Einsatz Enterprise-SSDs wie die PM1653 müssen deutlich höhere Zuverlässigkeitsstandards erfüllen als Consumer-Laufwerke. Mit einer MTBF (Mean Time Between Failures) von 2 Millionen Stunden ist diese SSD für kontinuierlichen 24/7-Betrieb ausgelegt. Statistisch gesehen würde ein Ausfall erst nach etwa 228 Jahren auftreten – eine Rechnung, die natürlich theoretisch bleibt, aber die hohe Qualität der verbauten Komponenten unterstreicht. Die Fehlerrate bei nicht-korrigierbaren Datenfehlern liegt bei nur 1 pro 10^17 gelesenen Bits. Das bedeutet, dass selbst bei intensiver Nutzung über Jahre hinweg die Wahrscheinlichkeit von Datenverlust durch Hardware-Fehler verschwindend gering ist. Diese Zuverlässigkeit wird durch ausgeklügelte Error-Correction-Codes (ECC) und Wear-Leveling-Algorithmen erreicht, die die Abnutzung gleichmäßig über alle Speicherzellen verteilen. Das integrierte S.M.A.R.T.-System (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) überwacht kontinuierlich den Gesundheitszustand der SSD und warnt IT-Administratoren vor möglichen Ausfällen. Parameter wie die verbleibende Lebensdauer, Temperatur oder die Anzahl defekter Blöcke werden dabei permanent überwacht und können über Server-Management-Tools ausgelesen werden. Hardware-Verschlüsselung und Sicherheitsfeatures Datensicherheit steht bei Enterprise-Storage im Mittelpunkt, weshalb die PM1653 mit umfassenden Verschlüsselungsfeatures ausgestattet ist. Die Hardware-basierte Verschlüsselung arbeitet nach dem TCG Opal-Standard und verschlüsselt alle Daten transparent und ohne Performance-Verlust direkt auf dem Laufwerk. Dies ist besonders wichtig in regulierten Branchen wie dem Gesundheitswesen oder Finanzsektor, wo Compliance-Anforderungen eine Verschlüsselung vorschreiben. Als Self-Encrypting Drive (SED) generiert und verwaltet die SSD ihre Verschlüsselungsschlüssel autonom. Im Fall einer Dekommissionierung oder eines Diebstahls können die Schlüssel sofort gelöscht werden, was die Daten innerhalb von Sekunden unwiderruflich unlesbar macht – ein Verfahren, das als "Crypto Erase" bekannt ist und deutlich schneller und sicherer ist als das physische Überschreiben von Daten. Der End-to-End-Datenschutz gewährleistet, dass Daten während der gesamten Übertragung vom Host-System bis zur finalen Speicherung geschützt bleiben. Zusätzliche Integritätsprüfungen stellen sicher, dass manipulierte oder korrupte Daten erkannt und gegebenenfalls aus redundanten Quellen wiederhergestellt werden können. Hot-Swap-Funktionalität und Formfaktor Das 2,5-Zoll-Design der PM1653 entspricht dem Standard für moderne Rack-Server und ermöglicht eine hohe Speicherdichte in 1U- und 2U-Systemen. Mit Abmessungen von 100 × 70 × 15 mm und einem Gewicht von nur 160 Gramm ist die SSD deutlich kompakter und leichter als entsprechende 3,5-Zoll-Festplatten, was in dichtgepackten Rechenzentrumsumgebungen entscheidende Vorteile bringt. Die Hot-Swap-Funktionalität ist ein kritisches Feature im Enterprise-Bereich: Defekte oder zu ersetzende Laufwerke können während des laufenden Betriebs ohne Server-Neustart getauscht werden. Dies minimiert Ausfallzeiten und ermöglicht wartungsfreundliche Storage-Architekturen. Der Server erkennt dabei automatisch den Austausch und kann je nach RAID-Konfiguration die Daten sofort auf das neue Laufwerk rekonstruieren. Als Customer-Replaceable Unit (CRU) ist die PM1653 für den Austausch durch geschultes IT-Personal vor Ort vorgesehen, ohne dass ein Techniker-Einsatz erforderlich wird. Dies reduziert Servicekosten und verkürzt die Mean Time to Repair (MTTR) erheblich. Stromverbrauch und Umgebungsbedingungen Der Energieverbrauch ist in modernen Rechenzentren ein zunehmend wichtiger Kostenfaktor. Die PM1653 verbraucht laut Hersteller 11,5 Watt beim Lesen und 14,7 Watt beim Schreiben – Werte, die deutlich unter denen vergleichbarer Festplatten liegen. Bei einer typischen Read-Intensive-Workload mit 80% Leseoperationen liegt der durchschnittliche Verbrauch somit bei etwa 12 Watt pro Laufwerk. In einem Server mit 24 Laufwerken bedeutet dies eine Einsparung von mehreren hundert Watt gegenüber einer Festplatten-basierten Konfiguration. Diese Einsparung setzt sich über die gesamte Infrastruktur fort: Weniger Stromverbrauch bedeutet weniger Abwärme, was wiederum die Kühlungsanforderungen und damit die Betriebskosten reduziert. Der erweiterte Betriebstemperaturbereich von 0 bis 70°C macht die SSD auch für anspruchsvolle Umgebungen geeignet, etwa Edge-Computing-Installationen oder Serverräume mit eingeschränkter Klimatisierung. Die Lagertemperatur von -40 bis 85°C gewährleistet auch bei extremen Transportbedingungen die Integrität der Daten. Die Schock- und Vibrationstoleranz ist für den Einsatz in transportablen Systemen oder industriellen Umgebungen ausgelegt. Mit einer Schocktoleranz von 1.500 g bei 0,5 ms übersteht die SSD auch heftige Erschütterungen ohne Datenverlust – ein entscheidender Vorteil gegenüber mechanischen Festplatten mit ihren empfindlichen beweglichen Teilen. Kompatibilität mit Lenovo ThinkSystem-Servern Die PM1653 ist spezifisch für Lenovos ThinkSystem-Serverportfolio entwickelt und validiert worden. Die umfangreiche Kompatibilitätsliste umfasst alle aktuellen Rackmount-Server von der kompakten 1U-SR630 V2 bis hin zu den High-End-4-Socket-Systemen wie der SR950. Auch die neuesten V2-Generationen mit AMD EPYC und Intel Xeon Scalable Prozessoren werden vollständig unterstützt. Besonders interessant ist die Unterstützung für Edge-optimierte Systeme wie die SN550 V2, die für Telco- und Edge-Computing-Anwendungen konzipiert sind. Hier spielt die niedrige Latenz und hohe Zuverlässigkeit der PM1653 ihre Stärken aus, da Edge-Standorte oft nur eingeschränkte Wartungsmöglichkeiten bieten. Die Integration in Lenovos XClarity-Management-Ecosystem ermöglicht zentrale Überwachung und Verwaltung aller verbauten PM1653-Laufwerke. S.M.A.R.T.-Daten, Temperaturwerte und Verschleißindikatoren können über eine einheitliche Oberfläche abgerufen werden, was die Administration großer Storage-Pools erheblich vereinfacht. Für die ThinkStation P920 Rack als Workstation-Variante bietet die PM1653 die Performance für anspruchsvolle Workloads wie CAD-Anwendungen, Rendering oder Datenanalyse. Die niedrige Latenz kommt hier besonders bei der Bearbeitung großer Datensätze zum Tragen. Ideal für diese Einsatzbereiche Web- und Application-Server: Die hohe Read-Performance von 2.100 MB/s und 420.000 Read-IOPS machen die PM1653 ideal für Webserver, die statische Inhalte ausliefern oder für Application-Server mit vielen gleichzeitigen Benutzern. Die geringe Latenz von 45 µs sorgt für schnelle Antwortzeiten. Content Delivery Networks (CDN): CDN-Nodes profitieren von der Read-Intensive-Auslegung, da hier primär Inhalte gelesen und an Endnutzer ausgeliefert werden. Die Hardware-Verschlüsselung schützt dabei urheberrechtlich geschützte Inhalte. Backup- und Archiv-Systeme: Mit einer Endurance von 1.752 TB ist die PM1653 für Backup-Repositories geeignet, wo regelmäßig große Datenmengen geschrieben und bei Bedarf schnell gelesen werden müssen. Die Verschlüsselung erfüllt Compliance-Anforderungen für langfristige Datenarchivierung. Read-Heavy-Datenbanken: Reporting-Datenbanken, Data Warehouses und OLAP-Systeme mit überwiegenden Leseoperationen profitieren von der hohen Random-Read-Performance. Die niedrige Latenz beschleunigt komplexe Abfragen erheblich. Virtualisierung und VDI: Als Shared Storage für virtuelle Maschinen oder Virtual Desktop Infrastructure bietet die PM1653 ausreichend IOPS für viele gleichzeitige VM-Zugriffe, besonders bei Read-lastigen Workloads wie Office-Anwendungen. Häufige Fragen zur Lenovo PM1653 Kann die PM1653 auch in gemischten Read/Write-Workloads eingesetzt werden? Die PM1653 ist primär für Read-Intensive-Anwendungen optimiert, kann aber durchaus gemischte Workloads bewältigen. Mit 60.000 Write-IOPS und 1.300 MB/s sequenzieller Schreibgeschwindigkeit ist sie für moderate Schreiblasten geeignet. Bei Write-Heavy-Anwendungen sollten jedoch Write-Intensive- oder Mixed-Use-SSDs bevorzugt werden, da diese höhere Endurance-Werte bieten. Wie verhält sich die SSD bei Stromausfall? Die PM1653 verfügt über Power-Loss-Protection-Features, die bereits geschriebene Daten vor Verlust schützen. Bei einem plötzlichen Stromausfall werden noch im Puffer befindliche Daten durch Kondensatoren gesichert und ordnungsgemäß auf den NAND-Flash geschrieben. Die Hardware-Verschlüsselung bleibt dabei vollständig intakt. Ist die SSD mit anderen Server-Herstellern kompatibel? Technisch basiert die PM1653 auf Standard-SAS-Technologie und sollte in jedem Server mit SAS-Controller funktionieren. Allerdings ist sie spezifisch für Lenovo-Systeme validiert und optimiert. Bei Einsatz in Fremd-Hardware können Management-Features wie S.M.A.R.T.-Integration oder Firmware-Updates eingeschränkt sein. Welche RAID-Level werden empfohlen? Für Read-Intensive-Workloads eignet sich RAID 5 oder RAID 6 besonders gut, da hier die Lesegeschwindigkeit durch Parallelisierung gesteigert wird, während der Schreib-Overhead bei der PM1653 weniger ins Gewicht fällt. RAID 10 bietet höchste Performance, halbiert aber die nutzbare Kapazität. RAID 1 ist für kritische Anwendungen mit höchster Verfügbarkeitsanforderung geeignet. Wie erfolgt die Verschlüsselungskonfiguration? Die Hardware-Verschlüsselung wird über TCG Opal-kompatible Management-Software konfiguriert, die entweder im Server-BIOS integriert ist oder über Betriebssystem-Tools wie sedutil unter Linux erfolgen kann. Bei Lenovo-Servern ist die Integration in XClarity verfügbar. Die Verschlüsselung erfolgt transparent ohne Performance-Einbußen. Was passiert nach Ablauf der 1-Jahr-Garantie? Nach Ablauf der einjährigen Austauschgarantie können kostenpflichtige Service-Verlängerungen bei Lenovo erworben werden. Die SSD selbst ist durch ihre hohe Endurance von 1.752 TB für deutlich längere Laufzeiten ausgelegt. S.M.A.R.T.-Monitoring hilft dabei, den Verschleiß zu überwachen und Ausfälle vorherzusagen, bevor sie auftreten.

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