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Lenovo ThinkSystem SAS Festplatte 1,8TB | 2.5" Hot-Swap | 10K RPM

Lenovo 7XB7A00028 Interne Festplatte 1,8 TB 10000 RPM 2.5" SAS

NAS & Storage

Lenovo ThinkSystem SAS Festplatte 1,8TB | 2.5" Hot-Swap | 10K RPM

Herstellernummer: 7XB7A00028

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Lenovo ThinkSystem 1,8TB Enterprise SAS-Festplatte für anspruchsvolle Server-Umgebungen Die Lenovo ThinkSystem 1,8TB SAS-Festplatte (Herstellernummer 7XB7A00028) ist eine speziell für Enterprise-Server entwickelte 2,5-Zoll-Festplatte mit 10.000 U/min und SAS 12Gb/s-Schnittstelle. Als Hot-Swap-fähiges Laufwerk richtet sie sich an Rechenzentren, Server-Administratoren und IT-Abteilungen, die zuverlässigen, schnellen Speicher für geschäftskritische Anwendungen benötigen. Die Festplatte kombiniert hohe Kapazität mit der bewährten Robustheit von 10K-RPM-Laufwerken und ist ausschließlich für Lenovos ThinkSystem-, ThinkAgile- und ausgewählte Legacy-Systeme konzipiert. Leistung und SAS-12Gb/s-Technologie im Detail Das Herzstück dieser Enterprise-Festplatte bildet die SAS 12Gb/s-Schnittstelle, die gegenüber der Vorgängergeneration SAS 6Gb/s eine Verdopplung der theoretischen Übertragungsrate bietet. In der Praxis bedeutet dies bei sequenziellen Operationen Transferraten von bis zu 1,2 GB/s laut Hersteller – ein entscheidender Vorteil für datenintensive Anwendungen wie Datenbank-Server, Virtualisierungs-Umgebungen oder Backup-Systeme. Die Spindelgeschwindigkeit von 10.000 Umdrehungen pro Minute positioniert diese Festplatte in der Mittelklasse zwischen 7.200-RPM-Kapazitätslaufwerken und 15.000-RPM-Performance-Drives. Dieser Kompromiss bietet deutlich bessere Latenzwerte als Standard-Enterprise-Festplatten bei gleichzeitig moderaterem Stromverbrauch und Geräuschpegel als die schnellsten verfügbaren Rotationslaufwerke. Für Anwendungen wie Microsoft SQL Server, Oracle-Datenbanken oder VMware vSphere stellt dies oft den optimalen Ausgleich zwischen Performance und Wirtschaftlichkeit dar. Das Advanced Format 512e-Feature ermöglicht eine effizientere Datenorganisation durch native 4K-Sektoren bei gleichzeitiger Rückwärtskompatibilität zu älteren Systemen, die 512-Byte-Sektoren erwarten. Dies verbessert die Speichereffizienz und reduziert den Overhead bei modernen Anwendungen, die bereits für 4K-Sektoren optimiert sind. Hot-Swap-Funktionalität und Enterprise-Zuverlässigkeit Als Hot-Swap-fähiges Laufwerk unterstützt die ThinkSystem-Festplatte den Austausch im laufenden Betrieb ohne Serverausfall – ein kritisches Feature für 24/7-Umgebungen. Die Implementierung erfolgt über spezielle Träger-Schlitten (Caddies), die eine sichere elektrische Trennung und Wiederverbindung ermöglichen. Dies reduziert geplante Ausfallzeiten praktisch auf null, da defekte Laufwerke während der regulären Betriebszeit getauscht werden können. Die 2,5-Zoll-Bauform (6,4 cm) entspricht dem aktuellen Standard für moderne Server-Systeme und ermöglicht höhere Laufwerksdichten in 1HE- und 2HE-Gehäusen verglichen mit traditionellen 3,5-Zoll-Laufwerken. In einem typischen 2HE-Server finden so bis zu 24 Laufwerke Platz – ideal für scale-out Storage-Architekturen oder softwaredefinierte Storage-Lösungen. SAS-Laufwerke bieten gegenüber SATA-Alternativen zusätzliche Enterprise-Features wie Command Queuing mit bis zu 256 gleichzeitigen Befehlen (versus 32 bei SATA), Dual-Port-Konnektivität für Redundanz sowie erweiterte Fehlerbehandlung durch T10 Protection Information (PI). Diese Features sind besonders relevant für Storage-Arrays mit Hardware-RAID-Controllern oder bei direktem Server-Anschluss über HBA-Karten. Kompatibilität und Einsatz in Lenovo-Infrastrukturen Die Festplatte ist ausschließlich für Lenovo-Systeme konzipiert und durch umfangreiche Kompatibilitätstests validiert. Die Zielplattformen umfassen die komplette ThinkSystem-Server-Familie von Ein-Socket-Einstiegssystemen wie dem SR250 V2 bis hin zu Vier-Socket-Systemen wie dem SR860 V2. Auch die konvergierten ThinkAgile-Appliances für Hyper-Converged Infrastructure (HCI) werden vollständig unterstützt. Besonders interessant ist die Unterstützung für Lenovos ThinkAgile VX-Serie, die auf VMware vSAN basiert. Hier fungieren die 10K-RPM-Laufwerke typischerweise als Kapazitäts-Tier in hybriden Konfigurationen, wo SSDs die Hot-Data verarbeiten und die SAS-Festplatten für Warm- und Cold-Data zuständig sind. Diese Architektur maximiert das Preis-Leistungs-Verhältnis bei gleichzeitig optimaler Performance für verschiedene Workload-Typen. In Scale-out-Umgebungen wie Lenovo ThinkAgile MX-Systemen (Microsoft Storage Spaces Direct) dienen die Laufwerke als kostengünstiger Bulk-Storage für große Datenmengen, während NVMe-SSDs die Beschleunigungsschicht bilden. Die 1,8TB-Kapazität bietet dabei einen guten Kompromiss zwischen Kosten pro Gigabyte und der Anzahl benötigter Laufwerkseinschübe. Storage-Architekturen und Anwendungsszenarien Mit 1,8TB Kapazität positioniert sich dieses Laufwerk ideal für mittlere bis große Deployments, wo weder die Kosten von Hochkapazitätslaufwerken noch die Verwaltungskomplexität vieler kleinerer Laufwerke gewünscht sind. In typischen RAID-Konfigurationen ermöglichen acht Laufwerke im RAID 6 etwa 10,8TB nutzbare Kapazität bei Ausfall von bis zu zwei Laufwerken – ausreichend für mittelständische ERP-Systeme oder Abteilungsdatenbanken. Für Microsoft Exchange-Server bietet die Kombination aus 10K-RPM-Geschwindigkeit und SAS-12Gb/s-Interface ausreichende IOPS für Postfächer im mittleren vierstelligen Bereich, insbesondere wenn Database Availability Groups (DAG) für Redundanz sorgen. Auch SharePoint-Farmen mit Content-Datenbanken im zwei- bis dreistelligen Gigabyte-Bereich profitieren von den niedrigen Latenzzeiten bei sequenziellen Read-Operationen. In Virtualisierungs-Umgebungen eignet sich die Festplatte besonders für Template-Storage, ISO-Bibliotheken oder als sekundärer Storage für weniger kritische VMs. Während produktive Workloads typischerweise von SSDs profitieren, können Entwicklungs- und Test-Systeme durchaus auf SAS-10K-Performance basieren, ohne dass Benutzer signifikante Einschränkungen wahrnehmen. Backup-und-Archive-Szenarien stellen einen weiteren Haupteinsatzbereich dar. Die Kombination aus hoher sequenzieller Performance und Enterprise-Zuverlässigkeit macht die Laufwerke zur idealen Basis für Disk-to-Disk-Backup-Systeme (D2D) oder als primäres Ziel für Veeam-, Commvault- oder IBM Spectrum Protect-Umgebungen. Die Hot-Swap-Fähigkeit ermöglicht dabei proaktive Wartung ohne Backup-Window-Einschränkungen. Integration in moderne Storage-Infrastrukturen Die SAS-12Gb/s-Konnektivität prädestiniert diese Festplatten für den Einsatz mit modernen RAID-Controllern und HBA-Adaptern. Lenovo ThinkSystem-Server nutzen typischerweise RAID-Controller der 9000er-Serie von Broadcom (ehemals LSI), die vollständig kompatible Treiber-Stacks und erweiterte Features wie CacheCade oder FastPath bieten. Diese ermöglichen intelligentes Caching häufig genutzter Daten auf SSD-Cache-Modulen bei gleichzeitiger Nutzung der SAS-Festplatten als primärer Datenspeicher. Software-Defined Storage-Lösungen wie VMware vSAN, Microsoft Storage Spaces Direct oder Red Hat Gluster profitieren von der Dual-Port-SAS-Architektur, die redundante Pfade zu jedem Laufwerk ermöglicht. Dies erhöht nicht nur die Verfügbarkeit, sondern kann auch die Performance durch Lastverteilung auf mehrere SAS-Kanäle verbessern. In hybriden Cloud-Szenarien fungieren die Festplatten oft als lokaler Tier für "warme" Daten, die regelmäßig, aber nicht kontinuierlich abgerufen werden. Cloud-Gateway-Appliances oder Hybrid-Cloud-Storage-Systeme nutzen dabei die lokale SAS-Performance für Caching, während selten genutzte Daten in kostengünstigere Cloud-Tier ausgelagert werden. Wartung, Monitoring und Lifecycle-Management Enterprise-SAS-Laufwerke bieten erweiterte SMART-Attribute (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology), die deutlich über Consumer-Grade-Monitoring hinausgehen. Parameter wie Medium Error Rate, Seek Error Rate oder Grown Defect List ermöglichen präventive Wartung durch frühzeitige Erkennung degradierender Performance oder beginnender Hardware-Probleme. Lenovo XClarity Administrator und XClarity Controller integrieren diese Monitoring-Funktionen nahtlos in die Server-Management-Infrastruktur. Administratoren erhalten proaktive Warnungen vor kritischen Laufwerkszuständen und können Ersatzlaufwerke bestellen, bevor ein tatsächlicher Ausfall auftritt. Dies minimiert das Risiko von Datenverlusten durch simultane Mehrfachausfälle in RAID-Arrays. Die Hot-Swap-Funktionalität vereinfacht nicht nur ungeplante Reparaturen, sondern ermöglicht auch geplante Migrationen bei Hardware-Refreshs. Laufwerke können einzeln durch größere oder schnellere Modelle ersetzt werden, während RAID-Rebuild-Prozesse im Hintergrund ablaufen – ideal für schrittweise Kapazitätserweiterungen ohne Betriebsunterbrechung. Ideal für diese Einsatzbereiche Datenbank-Server für mittlere Workloads: Die 10K-RPM-Geschwindigkeit und SAS-12Gb/s-Interface bieten ausreichende IOPS für SQL Server-, Oracle- oder MySQL-Instanzen mit moderatem bis hohem Transaktionsvolumen, insbesondere in RAID-Konfigurationen. Virtualisierungs-Storage für Sekundär-Workloads: Als kostengünstige Alternative zu All-Flash-Arrays für weniger kritische VMs, Template-Storage oder Development-Umgebungen in VMware vSphere-, Hyper-V- oder KVM-Infrastrukturen. Backup-to-Disk-Systeme: Die sequenzielle Performance von bis zu 1,2 GB/s eignet sich hervorragend für Disk-to-Disk-Backup-Umgebungen mit Veeam, CommVault oder nativen Datenbank-Backup-Lösungen. Hyper-Converged Infrastructure Capacity-Tier: In ThinkAgile VX (vSAN) oder MX (Storage Spaces Direct) Umgebungen als Kapazitäts-Schicht für warme Daten, während SSDs die Hot-Data-Performance übernehmen. File-Server und NAS-Systeme: Für Abteilungs-File-Server oder Scale-out-NAS-Systeme, wo die Balance zwischen Kapazität, Performance und Kosten optimal für gemischte Office-Workloads passt. Häufige Fragen zur Lenovo ThinkSystem 1,8TB SAS-Festplatte Ist diese Festplatte mit älteren Lenovo System x Servern kompatibel? Nein, die Festplatte ist ausschließlich für aktuelle ThinkSystem-Server und ThinkAgile-Appliances entwickelt. Ältere System x Server (x3550 M5, x3650 M5 etc.) verwenden andere Träger-Schlitten und Firmware-Validierungen. Für Legacy-Systeme sind entsprechend zertifizierte Laufwerke mit anderen Teilenummern erforderlich. Welche RAID-Level werden empfohlen und warum? Für produktive Umgebungen empfiehlt sich RAID 5 ab vier Laufwerken oder RAID 6 ab sechs Laufwerken. RAID 6 bietet bessere Ausfallsicherheit bei nur moderatem Performance-Einbruch gegenüber RAID 5. RAID 10 maximiert die Performance, halbiert aber die nutzbare Kapazität. RAID 0 ist nur für temporäre oder nicht-kritische Daten empfehlenswert. Wie unterscheidet sich SAS von SATA bei Enterprise-Anwendungen? SAS bietet Dual-Port-Konnektivität für redundante Pfade, Command Queuing mit 256 statt 32 simultanen Befehlen, erweiterte Fehlerkorrektur und typischerweise höhere Betriebstemperaturbereiche. Dafür sind SAS-Laufwerke teurer als SATA-Alternativen. Für geschäftskritische Anwendungen rechtfertigen die zusätzlichen Zuverlässigkeits-Features meist die Mehrkosten. Kann ich diese Festplatten in Nicht-Lenovo-Servern einsetzen? Technisch möglich, aber nicht empfehlenswert. Die Laufwerke sind speziell für Lenovo-Systeme validiert und optimiert. Andere Hersteller verwenden oft abweichende Firmware-Versionen, Träger-Designs oder Thermal-Management-Strategien. Für optimale Kompatibilität und Garantiebedingungen sollten herstellerspezifische Laufwerke verwendet werden. Wie hoch ist der Stromverbrauch im Vergleich zu SSDs? Hierzu liegen uns keine spezifischen Herstellerangaben vor. Generell verbrauchen 10K-RPM-SAS-Laufwerke mehr Strom als SSDs (typisch 8-12 Watt vs. 2-7 Watt), aber weniger als 15K-RPM-Laufwerke. In großen Deployments sollte der Gesamtstromverbrauch in die TCO-Berechnung einbezogen werden, besonders bei hohen Energiekosten. Unterstützt die Festplatte Verschlüsselung? Die technischen Spezifikationen erwähnen keine Self-Encrypting Drive (SED) Funktionalität. Verschlüsselung ist aber über Software-basierte Lösungen wie BitLocker, dm-crypt oder Hardware-RAID-Controller mit Verschlüsselungs-Features möglich. Für Compliance-Anforderungen sollten die spezifischen Verschlüsselungsanforderungen vor der Beschaffung geklärt werden.

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