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Lenovo ThinkSystem ST45 V3 | Tower-Server | EPYC 4344P 16GB

Lenovo ThinkSystem ST45 V3 Server 960 GB Tower AMD EPYC 4344P 3,8 GHz 16 GB DDR5-SDRAM 500 W

Rack Server

Lenovo ThinkSystem ST45 V3 | Tower-Server | EPYC 4344P 16GB

Herstellernummer: 7DH5A02HEA

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Lenovo ThinkSystem ST45 V3: Kompakter Tower-Server für kleine Unternehmen Der Lenovo ThinkSystem ST45 V3 ist ein kompakter Tower-Server, der speziell für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt wurde, die eine zuverlässige IT-Infrastruktur ohne den Platzbedarf eines Serverraums benötigen. Mit seinem AMD EPYC 4344P Prozessor und den kompakten Abmessungen von 170 x 376 x 316 mm positioniert sich das System als kostengünstiger Einstieg in die professionelle Server-Welt. Die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale sind die Kombination aus energieeffizientem 8-Kern-Prozessor mit nur 65 Watt TDP, ECC-Speicherunterstützung für Datensicherheit und die lüfterlose Betriebsmöglichkeit bei moderaten Lasten. Prozessor-Performance und Rechenleistung im Detail Das Herzstück des ThinkSystem ST45 V3 bildet der AMD EPYC 4344P, ein speziell für den Entry-Server-Bereich entwickelter Prozessor auf Basis der Zen 4-Architektur. Mit 8 physischen Kernen und 16 Threads bietet er eine solide Grundlage für typische Server-Workloads in kleineren Umgebungen. Die Basistaktung liegt bei 3,8 GHz, kann aber dank Boost-Technologie auf bis zu 5,3 GHz ansteigen, wenn zusätzliche Rechenleistung für einzelne Threads benötigt wird. Besonders bemerkenswert ist die niedrige Thermal Design Power von nur 65 Watt. Diese energieeffiziente Auslegung ermöglicht nicht nur geringere Betriebskosten, sondern auch den Einsatz in Büroumgebungen ohne spezielle Kühlung oder Lärmisolierung. Der 32 MB L3-Cache sorgt dabei für effiziente Datenverarbeitung und reduziert die Latenz bei häufig genutzten Operationen. In der Praxis eignet sich diese CPU-Konfiguration hervorragend für Datei- und Druckserver, kleine Webserver, Domain-Controller, oder leichte Virtualisierungsaufgaben mit 2-3 virtuellen Maschinen. Anwendungen wie Microsoft Windows Server, Linux-basierte NAS-Systeme oder kleine ERP-Instanzen laufen problemlos. Für rechenintensive Aufgaben wie große Datenbank-Workloads oder umfangreiche Virtualisierungsumgebungen stößt das System allerdings an seine Grenzen. Arbeitsspeicher und ECC-Technologie Die Speicherausstattung des ST45 V3 zeigt den professionellen Anspruch des Systems: 16 GB DDR5-SDRAM mit einer Taktfrequenz von 5200 MHz bilden die Grundausstattung. Entscheidend ist dabei die Unterstützung von Error Correcting Code (ECC), einer Technologie, die automatisch einzelne Bit-Fehler korrigiert und damit die Systemstabilität erheblich erhöht. Diese Funktion ist in Consumer-Hardware normalerweise nicht verfügbar und macht den Unterschied zwischen einem PC und einem echten Server aus. Das System verfügt über zwei DIMM-Steckplätze und kann auf bis zu 64 GB erweitert werden. Das aktuelle Layout von 1 x 16 GB bedeutet, dass noch ein weiterer Speicherriegel hinzugefügt werden kann, um die volle Dual-Channel-Performance zu nutzen. Bei der Aufrüstung sollte unbedingt auf ECC-zertifizierten Speicher geachtet werden, da andernfalls die Fehlerkorrektur nicht funktioniert. Die hohe Speicherbandbreite von DDR5-5200 kommt besonders bei speicherintensiven Anwendungen zum Tragen. Virtualisierungsplattformen wie VMware vSphere oder Microsoft Hyper-V profitieren ebenso davon wie In-Memory-Datenbanken oder Caching-Systeme. Für typische Office-Server-Aufgaben reichen die 16 GB völlig aus, während bei Virtualisierung oder größeren Datenbanken eine Aufrüstung auf 32 oder 64 GB empfehlenswert ist. Speichersystem und RAID-Konfiguration Das Speichersystem des ST45 V3 ist auf Zuverlässigkeit und Performance ausgelegt. Werksseitig sind zwei 480 GB SATA-SSDs installiert, die zusammen eine Gesamtkapazität von 960 GB bieten. Diese Konfiguration deutet auf eine voreingestellte RAID-1-Spiegelung hin, bei der die Daten redundant auf beiden Laufwerken gespeichert werden. Dies bietet Schutz vor Datenverlust bei Ausfall einer SSD, reduziert aber die nutzbare Kapazität auf 480 GB. Die SATA-Schnittstelle mag im Vergleich zu modernen NVMe-SSDs weniger spektakulär erscheinen, ist aber für Server-Anwendungen völlig ausreichend. SATA-SSDs bieten eine bewährte Zuverlässigkeit und sind kostengünstiger als NVMe-Alternativen. Für typische Server-Workloads wie Dateifreigaben, E-Mail-Server oder kleinere Datenbanken reicht die SATA-Performance vollkommen aus. Das System unterstützt laut Hersteller RAID-Funktionalität und bietet zwei interne Laufwerkseinschübe im 3,5-Zoll-Format. Dies ermöglicht später die Integration größerer Festplatten oder den Aufbau komplexerer RAID-Konfigurationen. Ein optisches Laufwerk ist nicht vorhanden, was der modernen Server-Philosophie entspricht, bei der Software-Installation und Updates über das Netzwerk erfolgen. Für Unternehmen mit höheren Speicheranforderungen lässt sich das System durch größere SSDs oder zusätzliche Festplatten erweitern. Die Kombination aus SSD-basiertem Systemlaufwerk und zusätzlichen Festplatten für Massendaten ist ein bewährtes Konzept, das Performance und Kosten optimal balanciert. Netzwerk-Connectivity und Anschlussmöglichkeiten Die Netzwerk-Ausstattung konzentriert sich auf das Wesentliche: Ein Gigabit-Ethernet-Anschluss mit Realtek RTL8111FP-Controller bietet ausreichende Bandbreite für die meisten Server-Anwendungen in kleinen Umgebungen. Gigabit-Ethernet entspricht dem Standard in diesem Marktsegment und reicht für Dateifreigaben, Web-Services oder Remote-Desktop-Verbindungen völlig aus. Für Unternehmen mit höheren Netzwerkanforderungen kann die fehlende 10-Gigabit-Unterstützung ein Limitation darstellen. Allerdings ist diese in der Preisklasse des ST45 V3 auch nicht zu erwarten. Bei Bedarf kann über die PCIe-Erweiterungsslots eine zusätzliche Netzwerkkarte installiert werden. Die USB-Ausstattung ist für einen Server großzügig bemessen: Vier USB 2.0-Anschlüsse für ältere Peripherie, vier USB 3.2 Gen 1 Typ-A-Ports für moderne Geräte und ein USB-C-Anschluss bieten Flexibilität für externe Speicher, KVM-Switches oder Wartungsarbeiten. Diese Vielfalt ist besonders praktisch, da Server oft in schwer zugänglichen Positionen stehen und ausreichende Anschlussmöglichkeiten die Administration erleichtern. Für Display-Ausgaben stehen zwei DisplayPort-Anschlüsse und ein HDMI 2.1-Port zur Verfügung. Dies ermöglicht den Betrieb von bis zu drei Monitoren direkt am Server, was bei der Einrichtung oder Wartung hilfreich ist. In der täglichen Praxis werden Server jedoch meist über Remote-Desktop oder Web-Interfaces verwaltet. Erweiterbarkeit und PCIe-Optionen Das Erweiterungskonzept des ST45 V3 ist auf die typischen Bedürfnisse kleiner Server ausgelegt. Ein PCIe x16 Gen 3.0-Slot bietet Platz für leistungsfähige Erweiterungskarten wie zusätzliche Netzwerkkarten, RAID-Controller oder sogar einfache Grafikkarten. Ein weiterer PCIe x1 Gen 3.0-Slot kann für kleinere Erweiterungen wie serielle Schnitstellenkarten oder spezialisierte I/O-Module genutzt werden. Die PCIe 3.0-Generation ist zwar nicht mehr die neueste, bietet aber für Server-Anwendungen noch immer ausreichende Bandbreite. Ein x16-Slot kann bis zu 15,75 GB/s übertragen, was für die meisten praktischen Anwendungen völlig ausreicht. Moderne 10-Gigabit-Netzwerkkarten oder SAS-Controller kommen problemlos mit dieser Bandbreite aus. Für Unternehmen mit spezifischen Anforderungen eröffnet diese Erweiterbarkeit interessante Möglichkeiten: Eine zusätzliche Netzwerkkarte für Redundanz, ein Hardware-RAID-Controller für bessere Speicher-Performance oder spezialisierte Karten für industrielle Anwendungen lassen sich problemlos integrieren. Gehäuse-Design und thermisches Management Das Tower-Design des ST45 V3 ist speziell für den Einsatz in Büroumgebungen konzipiert. Mit Abmessungen von 170 x 376 x 316 mm ist das System kompakt genug, um unter einem Schreibtisch oder in einem kleinen IT-Schrank Platz zu finden. Das Gewicht von 8,56 kg liegt im erwarteten Bereich für einen vollausgestatteten Server und ermöglicht noch problemlose Handhabung bei Wartungsarbeiten. Die schwarze Gehäusefarbe verleiht dem System ein professionelles Erscheinungsbild, das sich dezent in Büroumgebungen einfügt. Anders als bei Rack-Servern ist das Design darauf ausgelegt, auch optisch ansprechend zu sein, da Tower-Server oft sichtbar aufgestellt werden. Das thermische Management profitiert von der niedrigen TDP des EPYC 4344P-Prozessors. Mit nur 65 Watt Abwärme ist eine effiziente Kühlung auch bei moderatem Lüftereinsatz möglich. Dies führt zu geringeren Betriebsgeräuschen, einem wichtigen Faktor für büronahe Aufstellungen. Die Betriebstemperatur von 10-35°C ist für normale Büroumgebungen unkritisch. Die Luftfeuchtigkeitstoleranz von 8-80% im Betrieb zeigt die Robustheit des Systems. Auch die Betriebshöhe bis 3.050 Meter macht das System für verschiedenste Einsatzorte geeignet. Diese Spezifikationen entsprechen typischen Server-Standards und zeigen die professionelle Auslegung des Systems. Sicherheitsfeatures und Trusted Platform Module Die Sicherheitsausstattung des ST45 V3 entspricht modernen Enterprise-Standards. Das integrierte Trusted Platform Module (TPM) 2.0 bildet die Grundlage für Hardware-basierte Sicherheitsfunktionen. TPM 2.0 ermöglicht sichere Schlüsselspeicherung, Gerätenauthentifizierung und unterstützt Features wie Windows BitLocker-Verschlüsselung oder Secure Boot. Für Unternehmen bedeutet TPM 2.0 eine erhebliche Verbesserung der Datensicherheit. Verschlüsselungsschlüssel werden in der dedizierten Hardware gespeichert und sind damit vor Software-basierten Angriffen geschützt. Dies ist besonders wichtig für Server, die sensible Unternehmensdaten verarbeiten oder als Domain-Controller fungieren. Die ECC-Speicherunterstützung trägt zusätzlich zur Systemsicherheit bei, da sie sowohl zufällige Bit-Fehler als auch potenzielle Angriffe über Speicher-Manipulation erschwert. Diese Kombination aus TPM und ECC-Speicher hebt das System deutlich über Consumer-Hardware hinaus und rechtfertigt den Einsatz als Unternehmens-Server. Das System wird ohne vorinstalliertes Betriebssystem geliefert, was Flexibilität bei der Software-Wahl bietet. Windows Server, verschiedene Linux-Distributionen oder spezialisierte Server-Betriebssysteme können je nach Anforderung installiert werden. Diese Flexibilität ist besonders für Systemintegratoren und IT-Dienstleister wertvoll. Ideal für diese Einsatzbereiche Datei- und Druckserver für kleine Büros: Die Kombination aus 16 GB ECC-RAM, redundanter SSD-Speicherung und Gigabit-Netzwerk bietet eine stabile Plattform für Dateifreigaben und Druckerdienste in Umgebungen mit 10-50 Arbeitsplätzen. Domain-Controller und Verzeichnisdienste: Der EPYC-Prozessor mit 8 Kernen und TPM 2.0 eignet sich hervorragend für Active Directory-Dienste, DNS-Server und DHCP-Services. Die ECC-Speicherunterstützung gewährleistet die Zuverlässigkeit kritischer Verzeichnisdaten. Kleine Web-Server und Intranet-Anwendungen: Mit ausreichender CPU-Leistung und schnellen SSDs kann das System problemlos kleine bis mittlere Webauftritte, Firmen-Wikis oder interne Anwendungen hosten. Die niedrige TDP ermöglicht energieeffizienten 24/7-Betrieb. Backup-Server und NAS-Funktionen: Die RAID-Unterstützung und erweiterbaren Speicheroptionen machen das System zu einer idealen Plattform für zentrale Backup-Lösungen oder Network Attached Storage-Dienste in kleineren Netzwerken. Leichte Virtualisierung für Testsysteme: Mit 16 GB RAM und der Option auf 64 GB Aufrüstung eignet sich der Server für 2-3 virtuelle Maschinen zu Testzwecken oder für die Bereitstellung spezialisierter Services in isolierten Umgebungen. Häufige Fragen zum ThinkSystem ST45 V3 Kann der Arbeitsspeicher erweitert werden und welche Module sind kompatibel? Ja, das System verfügt über zwei DIMM-Steckplätze und kann von den werksseitig installierten 16 GB auf bis zu 64 GB erweitert werden. Aktuell ist ein 16-GB-Modul installiert, sodass ein zweites Modul für Dual-Channel-Betrieb hinzugefügt werden kann. Wichtig ist die Verwendung von ECC-DDR5-SDRAM mit 5200 MHz, da nur diese Module die Fehlerkorrektur-Funktionen unterstützen. Welche RAID-Konfigurationen unterstützt das System? Laut Hersteller unterstützt das System RAID-Funktionalität. Mit den zwei installierten 480-GB-SSDs ist standardmäßig eine RAID-1-Spiegelung möglich. Das System bietet zwei interne 3,5-Zoll-Laufwerkseinschübe, sodass auch komplexere RAID-Konfigurationen mit zusätzlichen Laufwerken realisiert werden können. Für erweiterte RAID-Funktionen kann über die PCIe-Slots ein dedizierter RAID-Controller nachgerüstet werden. Ist das System für den Dauerbetrieb ausgelegt? Ja, als Server-System ist der ThinkSystem ST45 V3 für kontinuierlichen 24/7-Betrieb konzipiert. Die niedrige TDP von 65 Watt des EPYC-Prozessors, die robusten Betriebsbedingungen (10-35°C, 8-80% Luftfeuchtigkeit) und die ECC-Speicherunterstützung sind klare Indikatoren für die Dauerbetriebstauglichkeit. Das System ist auf eine Lebensdauer von mehreren Jahren bei kontinuierlichem Einsatz ausgelegt. Welche Betriebssysteme werden unterstützt? Das System wird ohne vorinstalliertes Betriebssystem geliefert und bietet damit maximale Flexibilität. Der AMD EPYC-Prozessor und die Standard-Hardware-Komponenten sind mit gängigen Server-Betriebssystemen kompatibel, einschließlich verschiedener Windows Server-Versionen, Linux-Distributionen wie Ubuntu Server, CentOS oder SUSE, sowie spezialisierten NAS-Betriebssystemen. Das TPM 2.0-Modul unterstützt moderne Sicherheitsfeatures dieser Systeme. Wie hoch ist der Stromverbrauch und welche Netzteileigenschaften hat das System? Das System verfügt über ein 500-Watt-Netzteil mit einem Eingangsspannungsbereich von 115-230 V, wodurch es weltweit einsetzbar ist. Der tatsächliche Stromverbrauch liegt deutlich unter der Netzteil-Kapazität, da der EPYC 4344P-Prozessor nur 65 Watt TDP hat und die restlichen Komponenten ebenfalls energieeffizient ausgelegt sind. Redundante Netzteile werden nicht unterstützt, was für die Zielgruppe kleiner Unternehmen typisch ist. Welche Erweiterungsmöglichkeiten bietet das System? Das System bietet einen PCIe x16 Gen 3.0-Slot und einen PCIe x1 Gen 3.0-Slot für Erweiterungskarten. Zusätzlich können die Speichereinschübe für weitere Laufwerke genutzt werden. Typische Erweiterungen umfassen zusätzliche Netzwerkkarten, RAID-Controller, serielle Schnittstellenkarten oder spezialisierte I/O-Module. Der Arbeitsspeicher lässt sich von 16 GB auf bis zu 64 GB erweitern.

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