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Lenovo ThinkSystem X710-DA2 | 10Gb 2-Port SFP+ | PCIe Adapter

Lenovo 7ZT7A00537 Netzwerkkarte Eingebaut Faser 10000 Mbit/s

Kabel & Adapter

Lenovo ThinkSystem X710-DA2 | 10Gb 2-Port SFP+ | PCIe Adapter

Herstellernummer: 7ZT7A00537

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LENOVO ThinkSystem X710-DA2: Professionelle 10-Gigabit-Netzwerklösung für Server-Infrastrukturen Der LENOVO ThinkSystem Intel X710-DA2 PCIe 10Gb 2-Port SFP+ Ethernet Adapter (7ZT7A00537) ist eine hochperformante Netzwerkkarte für professionelle Server-Umgebungen, die 10-Gigabit-Ethernet-Konnektivität über zwei SFP+-Ports bereitstellt. Als Low-Profile-Lösung konzipiert, richtet sich der Adapter speziell an Lenovo ThinkSystem- und ThinkAgile-Server, wo er moderne Netzwerk-Features wie SR-IOV-Virtualisierung, VXLAN-Tunnel und präzise Hardware-Zeitstempel nach IEEE 1588 unterstützt. Mit dem bewährten Intel X710-Controller bietet die Karte hardwarebasierte TCP/IP-Offloading-Funktionen und umfassende Virtualisierungs-Features für anspruchsvolle Datacenter-Anwendungen. Intel X710-Controller: Bewährte Netzwerk-Performance für kritische Anwendungen Das Herzstück des ThinkSystem X710-DA2 bildet Intels bewährter X710-Netzwerkcontroller, der sich als Standard in professionellen Datacenter-Umgebungen etabliert hat. Der Controller unterstützt nativ 10-Gigabit-Ethernet nach IEEE 802.3ae-Standard und bietet dabei eine maximale Datenübertragungsrate von 10 Gbps pro Port. Die Dual-Port-Konfiguration ermöglicht somit eine aggregierte Bandbreite von bis zu 20 Gbps, was für moderne Server-Workloads wie Virtualisierung, Storage-Anbindung oder High-Performance Computing essentiell ist. Besonders hervorzuheben ist die umfangreiche Hardware-Offloading-Funktionalität des X710-Controllers. TCP/IP-Offloading (TSO, LSO) entlastet die Server-CPU von zeitaufwändigen Netzwerk-Berechnungen, während RSS (Receive Side Scaling) die eingehenden Netzwerkpakete intelligent auf mehrere CPU-Kerne verteilt. Dies führt in der Praxis zu einer deutlich reduzierten CPU-Last bei gleichzeitig höherem Netzwerk-Durchsatz – ein entscheidender Vorteil in virtualisierungsintensiven Umgebungen. Die Karte unterstützt Jumbo Frames bis zu einer Größe von 9.728 Bytes, was den Overhead bei großvolumigen Datenübertragungen erheblich reduziert. Für Storage-Anwendungen wie iSCSI oder NFS bedeutet dies messbar verbesserte Performance, da weniger Pakete pro übertragenes Megabyte verarbeitet werden müssen. Der integrierte Flow Control-Mechanismus nach IEEE 802.3x verhindert dabei Paketverluste bei temporären Lastspitzen. SFP+-Konnektivität: Flexibilität für verschiedene Übertragungsmedien Die beiden SFP+-Ports (Small Form-factor Pluggable Plus) bieten maximale Flexibilität bei der Wahl des Übertragungsmediums. Anders als Adapter mit fest verbauten Anschlüssen können Administratoren je nach Anforderung zwischen verschiedenen SFP+-Modulen wählen: Von kostengünstigen Kupfer-Kabeln (10GBASE-T) über Multimode-Glasfaser (10GBASE-SR) bis hin zu Singlemode-Glasfaser für große Distanzen (10GBASE-LR/ER). Diese Flexibilität erweist sich besonders in gemischten Datacenter-Umgebungen als wertvoll, wo sowohl kurze Rack-interne Verbindungen als auch längere Inter-Building-Links realisiert werden müssen. Die Hot-Swap-Fähigkeit der SFP+-Module ermöglicht zudem Wartungsarbeiten ohne Server-Downtime. Laut Hersteller sind Standard-konforme SFP+-Module verschiedener Anbieter kompatibel, was die Beschaffungsflexibilität erhöht und Vendor Lock-in vermeidet. Die SFP+-Ports unterstützen auch Link Aggregation nach IEEE 802.3ad (LACP), wodurch beide Ports zu einem logischen 20-Gbps-Link gebündelt werden können. Dies bietet nicht nur doppelte Bandbreite, sondern auch Redundanz für geschäftskritische Anwendungen. Bei Ausfall eines Links übernimmt der verbleibende Port automatisch den gesamten Traffic. Virtualisierungs-Features: Optimiert für moderne Datacenter-Architekturen Der ThinkSystem X710-DA2 ist speziell für virtualisierte Umgebungen konzipiert und unterstützt SR-IOV (Single Root I/O Virtualization), eine Schlüsseltechnologie für moderne Hypervisor-Plattformen. SR-IOV ermöglicht es, die physische Netzwerkkarte direkt an virtuelle Maschinen durchzureichen, ohne den Umweg über die Hypervisor-Software. Dies reduziert sowohl Latenz als auch CPU-Overhead erheblich und ist besonders für latenzkrische Anwendungen wie Hochfrequenzhandel oder Real-Time-Analytik relevant. VMDq (Virtual Machine Device Queues) sorgt für eine intelligente Sortierung eingehender Pakete nach Ziel-VMs bereits auf Hardware-Ebene. In Kombination mit MSI-X-Interrupt-Handling können so auch bei hoher VM-Dichte optimale Netzwerk-Performance aufrechterhalten werden. Diese Features sind für VMware vSphere, Microsoft Hyper-V und KVM-basierte Plattformen wie Red Hat Enterprise Virtualization verfügbar. Moderne Overlay-Netzwerk-Protokolle wie VXLAN und NVGRE werden hardware-beschleunigt verarbeitet, was für Software-Defined Networking (SDN) und Multi-Tenant-Umgebungen essentiell ist. Die VEPA-Unterstützung (Virtual Ethernet Port Aggregator) ermöglicht zudem eine zentrale Netzwerk-Policy-Durchsetzung auf Switch-Ebene, auch für VM-zu-VM-Kommunikation. Präzise Zeitsynchronisation: IEEE 1588 Hardware-Timestamping Ein besonders wertvolles Feature des X710-DA2 ist die Hardware-Unterstützung für IEEE 1588-2008 (Precision Time Protocol). Der Controller kann Netzwerkpakete mit hochpräzisen Hardware-Zeitstempeln versehen, was für zeitkritische Anwendungen wie Finanzhandel, Industrieautomation oder Audio/Video-Streaming über IP unerlässlich ist. Während softwarebasierte Zeitsynchronisation durch Betriebssystem-Jitter und variable Verarbeitungszeiten limitiert ist, erreicht Hardware-Timestamping Präzisionen im Sub-Mikrosekunden-Bereich. Dies ermöglicht es, auch in größeren Netzwerk-Topologien eine synchrone Zeitbasis für alle angeschlossenen Systeme zu gewährleisten. Für Finanzdienstleister ist dies besonders relevant, da regulatorische Vorgaben wie MiFID II präzise Zeitstempel für alle Transaktionen vorschreiben. In Industrieumgebungen ermöglicht IEEE 1588 die Synchronisation verteilter Steuerungssysteme für koordinierte Fertigungsprozesse. PCIe 3.0 x8 Integration: Optimierte Systemintegration Der Adapter nutzt eine PCIe 3.0 x8-Schnittstelle, die mit einer theoretischen Bandbreite von 8 Gbps pro Richtung auch bei voller 10-Gigabit-Auslastung beider Ports keine Engpässe verursacht. Das Low-Profile-Design mit mitgeliefertem Low-Profile-Slotblech ermöglicht den Einsatz auch in kompakten 1HE-Servern, wo Bauhöhe ein kritischer Faktor ist. Die Abmessungen von 16,8 × 6,9 × 1,5 cm machen die Karte auch für dicht bestückte Server-Konfigurationen geeignet. Die schwarze und grüne Farbgebung entspricht dem ThinkSystem-Design und erleichtert die Identifikation in Multi-Adapter-Konfigurationen. Der Stromverbrauch liegt im typischen Bereich für 10-Gigabit-Adapter und erfordert keine zusätzlichen Power-Anschlüsse. Die Kompatibilität mit PCIe 3.0 stellt sicher, dass der Adapter auch in älteren Server-Generationen eingesetzt werden kann, wobei die volle Performance erreicht wird. Neuere PCIe 4.0/5.0-Systeme sind selbstverständlich abwärtskompatibel und profitieren von der zusätzlichen Bandbreiten-Reserve für zukünftige Erweiterungen. Umfangreiche Kompatibilität: Optimiert für Lenovo ThinkSystem-Umgebungen Der ThinkSystem X710-DA2 ist speziell für die umfangreiche Lenovo ThinkSystem- und ThinkAgile-Produktlinie validiert und getestet. Die Kompatibilitätsliste umfasst aktuelle Server-Serien von kompakten 1HE-Systemen wie dem SR250 bis hin zu High-End-Servern wie dem SR950. Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung für die gesamte ThinkAgile-Familie, einschließlich hyperkonvergenter Systeme und Software-Defined Storage-Appliances. Diese enge Integration gewährleistet nicht nur technische Kompatibilität, sondern auch optimierte Treiber-Unterstützung und vereinfachtes Lifecycle-Management. Lenovo XClarity Administrator erkennt den Adapter automatisch und ermöglicht zentrale Konfiguration und Monitoring. Firmware-Updates können über die gewohnten Lenovo-Kanäle bezogen und deployed werden. Für ThinkAgile-Umgebungen ist die Karte bereits in den Standard-Konfigurationen vieler Modelle berücksichtigt, was Planungsaufwand reduziert und Kompatibilitätsprobleme vermeidet. Die Integration in Lenovos Support-System stellt sicher, dass bei Problemen ein einheitlicher Ansprechpartner verfügbar ist, anstatt zwischen verschiedenen Komponentenherstellern koordinieren zu müssen. Managementfunktionen: SNMP und Remote-Monitoring Für professionelle Datacenter-Umgebungen bietet der X710-DA2 umfangreiche Management- und Monitoring-Fähigkeiten über SNMP (Simple Network Management Protocol). Administratoren können Adapter-Status, Port-Statistiken und Performance-Metriken zentral über Netzwerk-Management-Systeme wie Nagios, Zabbix oder SolarWinds abfragen. Die RMON-Unterstützung (Remote Monitoring) ermöglicht detaillierte Netzwerk-Analysen direkt auf Adapter-Ebene. Dies schließt Traffic-Pattern, Fehlerstatistiken und Latenz-Messungen ein, ohne dass zusätzliche Monitoring-Software auf dem Server installiert werden muss. Für Troubleshooting und Kapazitätsplanung sind diese Daten unschätzbar wertvoll. Die Integration in Standard-SNMP-MIBs stellt sicher, dass der Adapter mit bestehenden Monitoring-Infrastrukturen kompatibel ist. Alerts können bei Überschreitung definierter Schwellwerte automatisch generiert werden, beispielsweise bei ungewöhnlich hohen Fehlerraten oder Auslastungsspitzen. Betriebsumgebung und Zuverlässigkeit Der ThinkSystem X710-DA2 ist für den 24/7-Betrieb in professionellen Datacenter-Umgebungen ausgelegt. Der Betriebstemperaturbereich von 0°C bis 55°C deckt typische Server-Umgebungen ab, wobei die obere Grenze auch erhöhte Umgebungstemperaturen in kompakten Gehäusen oder bei unzureichender Kühlung abdeckt. Die zulässige Luftfeuchtigkeit von 10% bis 90% entspricht Datacenter-Standards und ermöglicht auch den Einsatz in weniger kontrollierten Umgebungen. Die umfangreichen Zertifizierungen nach internationalen Standards (FCC, CE, RoHS, UL) bestätigen die elektromagnetische Verträglichkeit und Sicherheit des Adapters. Dies ist besonders für regulierte Branchen relevant, wo Compliance-Nachweise erforderlich sind. Die RoHS-Zertifizierung dokumentiert den Verzicht auf problematische Substanzen und unterstützt Corporate Sustainability-Programme. Die einjährige Herstellergarantie entspricht Lenovo-Standards und kann durch erweiterte Servicepakete ergänzt werden. Für geschäftskritische Umgebungen stehen Next Business Day-Austausch und 24/7-Support zur Verfügung, was Ausfallzeiten minimiert. Ideal für diese Einsatzbereiche Server-Virtualisierung: Die SR-IOV-Unterstützung und VMDq-Features optimieren die Performance in VMware vSphere-, Hyper-V- und KVM-Umgebungen, während Hardware-Offloading die CPU-Last reduziert. Storage Area Networks (SAN): Mit 10-Gigabit-Performance und Jumbo Frame-Unterstützung eignet sich der Adapter optimal für iSCSI-Storage-Anbindung und NFS-basierte Speicherlösungen. High-Performance Computing (HPC): Die niedrige Latenz durch Hardware-Offloading und die hohe Bandbreite unterstützen rechenintensive Cluster-Anwendungen und parallele Datenverarbeitung. Software-Defined Networking: VXLAN- und NVGRE-Hardware-Beschleunigung ermöglicht effiziente Overlay-Netzwerke für Multi-Tenant-Umgebungen und Cloud-Infrastrukturen. Zeitkritische Anwendungen: IEEE 1588-Hardware-Timestamping unterstützt Finanzhandel, Industrieautomation und Media-Streaming mit präziser Zeitsynchronisation. Datacenter-Konsolidierung: Die Dual-Port-Konfiguration mit Link Aggregation bietet sowohl erhöhte Bandbreite als auch Redundanz für geschäftskritische Server-Verbindungen. Häufige Fragen Welche SFP+-Module sind mit dem X710-DA2 kompatibel? Der Adapter unterstützt Standard-konforme SFP+-Module nach IEEE-Spezifikation. Dazu gehören 10GBASE-SR für Multimode-Glasfaser (bis 300m), 10GBASE-LR für Singlemode-Glasfaser (bis 10km) und 10GBASE-T für Kupferkabel (bis 30m). Lenovo empfiehlt die Verwendung validierter Module für optimale Kompatibilität, Standard-Module anderer Hersteller funktionieren aber in der Regel ebenfalls. Kann der Adapter in älteren ThinkSystem-Servern eingesetzt werden? Ja, der Adapter ist mit PCIe 3.0 x8 spezifiziert und funktioniert in allen ThinkSystem-Servern mit entsprechendem PCIe-Slot. Die umfangreiche Kompatibilitätsliste umfasst sowohl aktuelle als auch frühere Server-Generationen. Das Low-Profile-Design ermöglicht auch den Einsatz in 1HE-Servern. Unterstützt die Karte Link Aggregation und Load Balancing? Ja, der X710-DA2 unterstützt IEEE 802.3ad (LACP) für Link Aggregation und verschiedene Load Balancing-Modi (ALB - Adaptive Load Balancing). Beide Ports können zu einem logischen 20-Gbps-Link gebündelt werden, was sowohl erhöhte Bandbreite als auch Redundanz bietet. Team-Unterstützung ist ebenfalls verfügbar für erweiterte Konfigurationen. Welche Virtualisierungsplattformen werden unterstützt? Der Adapter bietet vollständige Unterstützung für VMware vSphere, Microsoft Hyper-V und Linux-KVM durch SR-IOV, VMDq und Hardware-Offloading. Diese Features reduzieren CPU-Overhead und verbessern die Netzwerk-Performance in virtualisierten Umgebungen erheblich. VEPA-Unterstützung ermöglicht zudem zentrale Policy-Durchsetzung. Ist Hardware-Timestamping für alle Netzwerk-Protokolle verfügbar? Die IEEE 1588-2008 Hardware-Timestamping-Funktion arbeitet auf Ethernet-Frame-Ebene und unterstützt damit alle darauf aufbauenden Protokolle. Dies schließt PTP (Precision Time Protocol), NTP und protokollspezifische Timestamping-Implementierungen ein. Die Präzision liegt im Sub-Mikrosekunden-Bereich und ist deutlich genauer als softwarebasierte Lösungen. Kann die Karte mit 25-Gigabit- oder 40-Gigabit-Switches verbunden werden? Nein, der X710-DA2 ist auf 10-Gigabit-Ethernet spezialisiert und kann nicht mit höheren Geschwindigkeiten betrieben werden. Für 25-Gigabit- oder höhere Geschwindigkeiten wären andere Adapter-Modelle erforderlich. Die SFP+-Ports sind mechanisch mit 25-Gigabit-SFP28-Modulen kompatibel, arbeiten aber nur mit 10-Gigabit-Geschwindigkeit.

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