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UBIQUITI PowerBeam ac PBE-2AC-400 | Wireless Bridge | 330 Mbps
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Ubiquiti PowerBeam 2AC Netzwerk-Antenne Richtantenne 18 dBi

Peripherie & Zubehör

UBIQUITI PowerBeam ac PBE-2AC-400 | Wireless Bridge | 330 Mbps

Herstellernummer: PBE-2AC-400

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Ubiquiti PowerBeam ac PBE-2AC-400: Professionelle Punkt-zu-Punkt Funkbrücke für weitreichende Netzwerkverbindungen Das Ubiquiti PowerBeam ac PBE-2AC-400 ist eine hochleistungsfähige Wireless Bridge aus Ubiquitis bewährter AirMax-Produktlinie, speziell entwickelt für professionelle Punkt-zu-Punkt-Verbindungen über große Distanzen. Mit einer beeindruckenden theoretischen Reichweite von bis zu 20 Kilometern und einem Antennengewinn von 18 dBi richtet sich diese Outdoor-Lösung an Systemintegratoren, Internetprovider und Unternehmen, die zuverlässige Wireless-Verbindungen zwischen Gebäuden oder entlegenen Standorten benötigen. Die Kombination aus robustem Wettergehäuse, der bewährten AirOS-Software und der AirMax ac-Technologie macht das PBE-2AC-400 zu einer kosteneffizienten Alternative zu Glasfaser- oder Mietleitungsverbindungen. AirMax ac-Technologie und Übertragungsleistung Das Herzstück des PowerBeam ac PBE-2AC-400 bildet ein Atheros MIPS 74KC-Prozessor, der zusammen mit 64 MB RAM die proprietäre AirMax ac-Technologie von Ubiquiti ausführt. Diese Weiterentwicklung des ursprünglichen AirMax-Protokolls nutzt fortschrittliche Modulationsverfahren wie 64-QAM und 256-QAM, um eine maximale Datenübertragungsrate von 330 Mbps zu erreichen. Im Vergleich zu herkömmlichen WLAN-Standards bietet AirMax ac deutliche Vorteile bei der Spektrumseffizienz und Störresistenz – ein entscheidender Faktor bei Langstreckenverbindungen. Die Übertragung erfolgt im lizenzfreien 2,4-GHz-Band, was sowohl Vorteile als auch Herausforderungen mit sich bringt. Während die niedrigere Frequenz bessere Ausbreitungseigenschaften und damit größere Reichweiten ermöglicht, ist das 2,4-GHz-Band auch stärker frequentiert. Ubiquiti begegnet diesem Problem mit der integrierten airView-Funktion, die eine Spektrumsanalyse ermöglicht und bei der Auswahl störungsfreier Kanäle unterstützt. In Verbindung mit der hohen Antennenrichtcharakteristik des PowerBeam reduziert dies Interferenzen erheblich. Die Quality of Service (QoS)-Funktionen ermöglichen eine Priorisierung verschiedener Datenströme, was besonders bei geschäftskritischen Anwendungen wie VoIP oder Videokonferenzen von Bedeutung ist. Laut Hersteller kann das Gerät bei optimalen Bedingungen Distanzen von bis zu 20 Kilometern überbrücken, wobei die tatsächliche Reichweite stark von Umgebungsfaktoren wie Topografie, Vegetation und atmosphärischen Bedingungen abhängt. Antennentechnik und Richtcharakteristik Das charakteristische Design des PowerBeam ac resultiert aus der integrierten Parabolantenne mit einem Durchmesser von 42 Zentimetern. Diese Dimensionierung ermöglicht den hohen Antennengewinn von 18 dBi, der für die Übertragung über große Distanzen essentiell ist. Die Richtantenne fokussiert die Sendeleistung in einem schmalen Strahlkegel, was zwei entscheidende Vorteile bietet: Zum einen wird die verfügbare Energie konzentriert und damit die Reichweite maximiert, zum anderen werden Störungen von und zu anderen Funkdiensten minimiert. Die präzise Ausrichtung der Antenne ist für optimale Leistung kritisch. Ubiquiti unterstützt Installateure dabei mit LED-Statusanzeigen für Stromversorgung, Signalstärke und LAN-Verbindung direkt am Gerät. Diese visuellen Indikatoren ermöglichen eine Grobausrichtung bereits vor Ort, ohne dass ein Laptop oder Smartphone für die Konfiguration erforderlich ist. Die Feinabstimmung erfolgt dann über die webbasierte AirOS-Oberfläche, die detaillierte Signalstärkewerte und Spektrumsdaten liefert. Das wetterfeste Gehäuse aus robustem Kunststoff ist für den ganzjährigen Außeneinsatz konzipiert und entspricht verschiedenen internationalen Standards für Umweltbeständigkeit. Die Betriebstemperatur von -40°C bis +70°C deckt selbst extreme Klimazonen ab, während die Spezifikation für 5-95% relative Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend) auch in feuchten Umgebungen zuverlässigen Betrieb gewährleistet. Stromversorgung und Installation Das PowerBeam ac bezieht seine Energie über passives Power over Ethernet (PoE) mit einer Eingangsspannung von 22-26V DC. Mit einer maximalen Leistungsaufnahme von nur 7,5 Watt ist das Gerät ausgesprochen energieeffizient, was besonders bei solarbetriebenen oder netzfernen Installationen von Vorteil ist. Die passive PoE-Technik vereinfacht die Verkabelung erheblich, da nur ein einziges Ethernet-Kabel sowohl für die Datenübertragung als auch für die Stromversorgung benötigt wird. Der integrierte Gigabit-Ethernet-Port (1000Base-T) mit RJ-45-Anschluss gewährleistet, dass die volle Übertragungskapazität der Funkstrecke auch verkabelt weitergeleitet werden kann. Ein wichtiges Sicherheitsfeature ist der integrierte 24kV ESD-Schutz, der das Gerät vor elektrostatischen Entladungen schützt – ein häufiges Problem bei exponierten Außeninstallationen, insbesondere während Gewittern. Die im Lieferumfang enthaltene Stangenbefestigung ermöglicht die Montage an Rohren oder Masten verschiedener Durchmesser. Das Gewicht von 1,795 kg erfordert eine stabile Befestigung, ist aber für die meisten Standard-Antennenmasten unproblematisch. Die kompakte Bauform mit einer Tiefe von 28,9 cm bei 42 cm Durchmesser ermöglicht auch die Installation in beengten Verhältnissen oder an Gebäudefassaden. AirOS-Software und Management-Features Das PowerBeam ac wird mit Ubiquitis proprietärem AirOS 8 ausgeliefert, einer Linux-basierten Firmware, die speziell für Wireless-Bridges optimiert wurde. Die webbasierte Konfigurationsoberfläche bietet umfangreiche Einstellmöglichkeiten für erfahrene Netzwerktechniker, ohne dabei unübersichtlich zu werden. Besonders hervorzuheben ist die airView-Funktion, die eine Echtzeit-Spektrumsanalyse ermöglicht und bei der Auswahl störungsfreier Frequenzen unterstützt. Die WLAN-Management-Funktionen umfassen erweiterte Monitoring-Tools, die kontinuierlich Verbindungsqualität, Signalstärke und Durchsatz überwachen. Diese Daten können sowohl lokal abgerufen als auch über SNMP in übergeordnete Netzwerk-Management-Systeme integriert werden. Für größere Installationen mit mehreren Ubiquiti-Geräten bietet sich die Integration in Ubiquitis UNMS (Ubiquiti Network Management System) an, die eine zentrale Überwachung und Konfiguration ermöglicht. Die Sicherheitsfeatures umfassen WPA2-Verschlüsselung für die Funkübertragung sowie verschiedene Authentifizierungsmethoden. MAC-Address-Filtering und Access Control Lists (ACLs) ermöglichen eine granulare Kontrolle des Netzwerkzugriffs. Firmware-Updates können sowohl lokal als auch remote eingespielt werden, wobei AirOS eine Backup-Funktion für die Konfiguration bietet. Netzwerk-Integration und Kompatibilität Das PowerBeam ac ist als Layer-2-Bridge konzipiert und verhält sich transparent im Netzwerk. Es kann sowohl in Bridge-Mode als auch in verschiedenen Router-Modi betrieben werden, je nach Netzwerktopologie und Anforderungen. Die Unterstützung für VLAN-Tagging ermöglicht die Segmentierung des Netzwerkverkehrs, was besonders bei Internetprovidern oder größeren Unternehmen mit verschiedenen Kundensegmenten wichtig ist. Die Kompatibilität mit anderen AirMax-Geräten ermöglicht heterogene Netzwerke, in denen verschiedene Ubiquiti-Modelle je nach Standortanforderungen kombiniert werden können. Das proprietäre AirMax-Protokoll ist nicht mit Standard-WLAN-Geräten kompatibel, was für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen jedoch kein Nachteil ist, da beide Endpunkte ohnehin mit entsprechender Hardware ausgestattet werden müssen. Für die Konfiguration und das Monitoring steht neben der lokalen Web-Oberfläche auch das mobile App "UISP Mobile" zur Verfügung, das grundlegende Statusabfragen und einfache Konfigurationsänderungen ermöglicht. Dies ist besonders bei Installationen in schwer zugänglichen Bereichen hilfreich, wo eine schnelle Störungsdiagnose ohne Laptop erfolgen muss. Regulatorische Compliance und internationale Einsetzbarkeit Das PowerBeam ac PBE-2AC-400 erfüllt die Anforderungen verschiedener internationaler Regulierungsbehörden und trägt entsprechende Zertifizierungen. Die CE-Kennzeichnung bestätigt die Konformität mit europäischen Richtlinien, während die FCC-Zulassung den Einsatz in den USA erlaubt. Die IC-Zertifizierung (Industry Canada) ermöglicht den Betrieb in Kanada. Diese breite regulatorische Abdeckung macht das Gerät für internationale Projekte und Konzerne attraktiv. Die RoHS-Konformität bestätigt, dass bei der Herstellung auf problematische Substanzen verzichtet wurde. Die Zertifizierungen nach IEC 60068 (Umweltprüfungen) und ETS 300 019-1-4 (Telekommunikationsausrüstung) belegen die Robustheit und Langlebigkeit des Geräts unter verschiedenen Umweltbedingungen. Besonders die Prüfung nach IEC 60068-2-5 (Kälteanpassung), IEC 60068-2-6 (Vibration) und IEC 60068-2-14 (Temperaturwechsel) sind für Outdoor-Equipment essentiell. Anwender sollten sich vor der Installation über die lokalen Bestimmungen für das 2,4-GHz-Band informieren, da Sendeleistung und zugelassene Kanäle regional variieren können. In Deutschland unterliegt das Gerät der Allgemeinzuteilung für Funkanwendungen geringer Reichweite nach § 6 des Telekommunikationsgesetzes. Ideal für diese Einsatzbereiche Internet Service Provider und Telekommunikationsunternehmen: Das PowerBeam ac eignet sich hervorragend für die Anbindung entlegener Ortsteile oder Gewerbegebiete, wo der Ausbau von Glasfaser wirtschaftlich nicht darstellbar ist. Die 330 Mbps Übertragungskapazität reicht für die Versorgung mehrerer Haushalte oder kleinerer Unternehmen aus. Industrielle Campus-Vernetzung: Produktionsbetriebe mit mehreren Gebäuden können durch Punkt-zu-Punkt-Verbindungen ihre Netzwerkinfrastruktur kostengünstig erweitern. Die hohe Störresistenz und der integrierte ESD-Schutz machen das Gerät auch in elektromagnetisch belasteten Industrieumgebungen einsetzbar. Bildungseinrichtungen und öffentliche Verwaltung: Schulen, Universitäten oder Behörden mit verteilten Standorten können durch das PowerBeam ac eine einheitliche IT-Infrastruktur aufbauen. Die WPA2-Verschlüsselung und erweiterten Sicherheitsfeatures erfüllen die Anforderungen für den Schutz sensibler Daten. Temporäre und mobile Anwendungen: Bei Baustellen, Events oder Notfallsituationen ermöglicht das PowerBeam ac den schnellen Aufbau einer leistungsfähigen Netzwerkverbindung. Die robuste Bauweise und der weite Temperaturbereich gewährleisten zuverlässigen Betrieb auch unter schwierigen Bedingungen. Backup-Verbindungen für kritische Infrastrukturen: Als redundante Verbindung zu Hauptleitungen bietet das PowerBeam ac eine kostengünstige Ausfallsicherheit. Die automatischen Monitoring-Funktionen ermöglichen eine proaktive Überwachung der Verbindungsqualität. Häufige Fragen zum Ubiquiti PowerBeam ac PBE-2AC-400 Welche tatsächliche Reichweite kann in der Praxis erwartet werden? Laut Hersteller beträgt die maximale Reichweite bis zu 20 Kilometer unter optimalen Bedingungen. In der Praxis hängt die erreichbare Distanz stark von Faktoren wie Topografie, Vegetation, Wetterbedingungen und Interferenzen ab. Für zuverlässige Verbindungen sollten 50-70% der theoretischen Maximalreichweite als Richtwert verwendet werden. Eine Sichtverbindung zwischen beiden Antennen ist für optimale Leistung essentiell. Ist das PowerBeam ac mit Standard-WLAN-Geräten kompatibel? Nein, das PowerBeam ac nutzt das proprietäre AirMax ac-Protokoll von Ubiquiti, welches nicht mit Standard-WLAN-Geräten (IEEE 802.11) kompatibel ist. Für eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung müssen beide Endpunkte mit AirMax-fähigen Geräten ausgestattet sein. Dies ist jedoch bei professionellen Wireless-Bridge-Installationen der Normalfall. Welche PoE-Injektoren sind kompatibel? Das PowerBeam ac benötigt passive PoE mit 22-26V DC und maximal 7,5W Leistung. Es können sowohl die originalen Ubiquiti-PoE-Adapter als auch kompatible Dritthersteller-Lösungen verwendet werden, solange sie die Spannungs- und Leistungsanforderungen erfüllen. Wichtig ist, dass es sich um passives PoE handelt, nicht um IEEE 802.3af/at (aktives PoE). Wie erfolgt die Ersteinrichtung und Ausrichtung? Die Grundkonfiguration erfolgt über die webbasierte AirOS-Oberfläche, die nach dem ersten Einschalten über die Standard-IP-Adresse erreichbar ist. Für die Antennenausrichtung stehen sowohl LED-Statusanzeigen am Gerät als auch detaillierte Signalstärkeanzeigen in der Software zur Verfügung. Die airView-Funktion hilft bei der Auswahl störungsfreier Kanäle durch Spektrumsanalyse. Kann das Gerät im Winter bei Frost und Schnee betrieben werden? Ja, laut Hersteller ist der Betrieb bei Temperaturen von -40°C bis +70°C spezifiziert. Das wetterfeste Gehäuse ist für ganzjährigen Außeneinsatz konzipiert. Bei starkem Schneefall kann es jedoch zu Signalbeeinträchtigungen kommen, wenn sich Schnee auf der Antenne ansammelt. Die Antennenoberfläche sollte daher bei extremen Wetterbedingungen regelmäßig kontrolliert werden. Welche Monitoring-Möglichkeiten bietet das System? AirOS bietet umfangreiche Monitoring-Funktionen mit Echtzeit-Anzeige von Signalstärke, Durchsatz und Verbindungsqualität. Die Daten können über SNMP in übergeordnete Netzwerk-Management-Systeme integriert werden. Für größere Installationen steht Ubiquitis UNMS für zentrale Überwachung zur Verfügung. Alert-Funktionen können bei Verbindungsproblemen automatisch Benachrichtigungen versenden.

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