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UBIQUITI UniFi Glasfaserkabel | OM3 10 Gbps LC Duplex | 2m
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Ubiquiti UACC-OFC-MM-2M InfiniBand/Glasfaserkabel LC LC/LC Aqua-Farbe

Kabel & Adapter

UBIQUITI UniFi Glasfaserkabel | OM3 10 Gbps LC Duplex | 2m

Herstellernummer: UACC-OFC-MM-2M

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Das Ubiquiti UniFi 10 Gbps OM3 Glasfaserkabel im Überblick Das Ubiquiti UniFi 10 Gbps OM3 Duplex LC Cable (UACC-OFC-MM-2M) ist ein hochwertiges Multimode-Glasfaserkabel für professionelle Netzwerkinstallationen mit 10-Gigabit-Ethernet-Anforderungen. Als Teil des UniFi-Ökosystems wurde dieses 2 Meter lange Patchkabel speziell für den Einsatz zwischen UniFi-Switches, Access Points und anderen Netzwerkkomponenten entwickelt. Mit seinem OM3-Standard und der charakteristischen aquamarinen Farbe erfüllt es die strengen Anforderungen moderner Büro- und Rechenzentrumsumgebungen, in denen zuverlässige 10-Gbit/s-Verbindungen über kurze bis mittlere Distanzen benötigt werden. OM3-Technologie und Übertragungsleistung Das Kabel basiert auf dem OM3-Standard (Optical Multimode 3), der speziell für hochfrequente Datenübertragungen in modernen Ethernet-Umgebungen entwickelt wurde. Der Lichtwellenleiter verfügt über einen Kerndurchmesser von 50 Mikrometern und einen Manteldurchmesser von 125 Mikrometern - eine Spezifikation, die optimal für 10-Gigabit-Ethernet über Distanzen bis zu 300 Metern ausgelegt ist. Bei der verwendeten Länge von 2 Metern arbeitet das Kabel deutlich unter seinen Leistungsgrenzen, was eine außergewöhnlich stabile Signalqualität gewährleistet. Die Wellenlängenoptimierung für 850/1310 Nanometer macht das Kabel kompatibel mit Standard-SFP+-Transceivern, wie sie in UniFi-Switches der Dream Machine- und Switch-Pro-Serien verbaut sind. Laut Hersteller erreicht das Kabel eine Rückflussdämpfung von maximal 50 dB, was für eine hervorragende Signalintegrität und minimale Reflexionsverluste sorgt. Diese Werte sind entscheidend für die Stabilität von 10-GbE-Verbindungen, bei denen bereits kleine Signalverschlechterungen zu Paketverlusten oder reduzierten Übertragungsraten führen können. Im Vergleich zu älteren OM1- oder OM2-Kabeln bietet OM3 eine deutlich höhere Bandbreite und ermöglicht längere Übertragungsdistanzen bei gleicher Datenrate. Während OM1-Kabel bei 10 GbE auf 33 Meter limitiert sind, unterstützt OM3 bis zu 300 Meter - ein wichtiger Vorteil für größere Büroinstallationen oder Rechenzentren, auch wenn diese konkrete 2-Meter-Variante primär für Rack-interne Verbindungen gedacht ist. LC-Duplex-Konnektoren und Anschlusstechnik Das Kabel verwendet auf beiden Seiten LC-Duplex-Stecker (Lucent Connector), die sich als Standard für moderne Glasfaserverbindungen etabliert haben. LC-Stecker sind deutlich kompakter als die älteren SC-Stecker und ermöglichen eine höhere Portdichte in Switches und Patchfeldern. Der Duplex-Aufbau bedeutet, dass beide Glasfasern (Senden und Empfangen) in einem einzigen Steckgehäuse zusammengefasst sind, was die Verkabelung vereinfacht und Verwechslungen vorbeugt. Die männlichen LC-Stecker auf beiden Seiten machen das Kabel zum direkten Anschluss zwischen zwei Geräten geeignet - beispielsweise zwischen einem UniFi Dream Machine Pro und einem Switch Pro 24 PoE, oder zwischen Switch-Etagen in einem gestapelten Setup. Die Stecker verfügen über den typischen Push-Pull-Mechanismus, der eine werkzeugfreie Installation ermöglicht, aber dennoch eine sichere Verriegelung gewährleistet. Mit einem Gesamtdurchmesser von 2 Millimetern ist das Kabel schlank genug für dichte Verkabelungsumgebungen, ohne jedoch so dünn zu werden, dass es anfällig für mechanische Beschädigungen wäre. Der PVC-Mantel bietet ausreichenden Schutz für Innenrauminstallationen und entspricht den üblichen Brandschutzanforderungen für Bürogebäude. Integration in UniFi-Netzwerkarchitekturen Als Teil des Ubiquiti-Ökosystems ist dieses Kabel primär für die Vernetzung von UniFi-Komponenten konzipiert, die 10-GbE-SFP+-Ports besitzen. Dazu gehören die UniFi Dream Machine Pro/SE mit ihren 10G-SFP+-Ports, die Switch Pro-Serie (24/48 Port) sowie spezialisierte Aggregation-Switches. Die 2-Meter-Länge ist ideal für typische Rack-Installationen, wo Switches übereinander montiert sind oder ein kurzer Uplink zu einem Core-Switch realisiert werden soll. In größeren Netzwerkinstallationen dient ein solches Kabel häufig als Backbone-Verbindung zwischen Etagen-Switches oder als Uplink von Access-Layer-Switches zu einem zentralen Distribution-Switch. Die 10-Gbit/s-Kapazität ist besonders wertvoll in Umgebungen mit vielen gleichzeitigen Nutzern oder bandbreitenintensiven Anwendungen wie Videostreaming, großen Dateiübertragungen oder Backup-Vorgängen. Die charakteristische aquamarine Farbkodierung folgt den TIA/EIA-Standards für OM3-Kabel und erleichtert die Identifikation in komplexen Verkabelungsumgebungen. Dies ist besonders wichtig in gemischten Installationen, wo verschiedene Kabeltypen (OM1, OM3, OM4, Singlemode) parallel verlegt sind. Die eindeutige Farbkennzeichnung reduziert das Risiko von Verkabelungsfehlern, die zu Performance-Problemen oder kompletten Ausfällen führen können. Leistungsvergleich und Einordnung Im Vergleich zu kupferbasierten 10GBASE-T-Verbindungen bietet dieses Glasfaserkabel mehrere Vorteile: Erstens ist es vollständig immun gegen elektromagnetische Interferenzen (EMI), was in Umgebungen mit vielen elektronischen Geräten, Motoren oder Hochfrequenzquellen entscheidend sein kann. Zweitens ermöglicht Glasfaser deutlich längere Übertragungsdistanzen - während Cat6A-Kupferkabel bei 10 GbE auf 100 Meter begrenzt sind, schafft OM3 bis zu 300 Meter ohne Signalverstärker. Allerdings erfordern Glasfaserverbindungen kompatible SFP+-Transceiver auf beiden Seiten, was zusätzliche Kosten verursacht. Bei der kurzen Distanz von 2 Metern wären diese Vorteile weniger relevant, weshalb sich OM3-Kabel dieser Länge primär in Umgebungen rechtfertigen, wo bereits eine 10G-SFP+-Infrastruktur existiert oder wo die Installation Teil eines größeren Glasfaser-Backbone-Netzwerks ist. Die Übertragungsqualität bei 2 Metern Länge ist praktisch verlustfrei - Signaldämpfung und Dispersion spielen bei dieser kurzen Distanz keine messbare Rolle. Dies garantiert die volle 10-Gbit/s-Performance ohne Einschränkungen, auch bei kontinuierlicher Volllast über lange Zeiträume. Die niedrige Latenz von Glasfaserverbindungen (typisch unter 10 Nanosekunden zusätzlich zur Signallaufzeit) ist vorteilhaft für zeitkritische Anwendungen wie Finanzhandel, Industrieautomatisierung oder Low-Latency-Gaming. Installation und Handhabung Die Installation des LC-Duplex-Kabels erfordert keine speziellen Werkzeuge oder Fachkenntnisse. Die Push-Pull-Stecker rasten beim Einstecken automatisch ein und können durch Drücken der seitlichen Verriegelungshebel wieder gelöst werden. Wichtig ist jedoch die sachgerechte Handhabung: Glasfaserkabel sollten nicht über scharfe Kanten gezogen oder mit einem Biegeradius unter 10-mal dem Kabeldurchmesser verlegt werden, was bei diesem 2mm-Kabel einem Mindestradius von 20mm entspricht. Vor der ersten Installation sollten die LC-Stecker mit einem fusselfreien Tuch und Isopropanol gereinigt werden, da bereits kleinste Verschmutzungen auf der Glasfaserendfläche zu erheblichen Signalverlusten führen können. Die meisten modernen SFP+-Transceiver verfügen über Staubschutzkappen, die bis zum Anschluss des Kabels aufgesetzt bleiben sollten. Bei der Verlegung in Racks oder entlang von Kabeltrassen ist auf ausreichende Zugentlastung zu achten. Obwohl der PVC-Mantel einen gewissen Schutz bietet, sind Glasfaserkabel generell empfindlicher gegen mechanische Belastungen als Kupferkabel. Scharfkantige Kontakte oder übermäßiger Zug können mikroskopische Risse in der Glasfaser verursachen, die sich über Zeit zu kompletten Ausfällen entwickeln können. Ideal für diese Einsatzbereiche Rack-interne UniFi-Switch-Verbindungen: Als Uplink zwischen gestapelten Switches oder zur Anbindung von Access-Switches an einen zentralen Distribution-Switch im selben 19"-Rack Kurze Backbone-Verbindungen in Rechenzentren: Für 10-Gbit/s-Verbindungen zwischen benachbarten Racks oder zwischen Server und Top-of-Rack-Switch mit SFP+-Ports High-Performance-Workgroup-Anbindung: Direkte 10G-Verbindung zwischen leistungsstarken Workstations mit SFP+-NICs und UniFi-Switches für bandbreitenintensive Anwendungen Redundante Netzwerkpfade: Als Backup-Verbindung in kritischen Infrastrukturen, wo Ausfallsicherheit wichtiger als Kostenoptimierung ist Test- und Laborumgebungen: Für Netzwerk-Setups, in denen verschiedene 10G-Konfigurationen getestet oder Geräte häufig umkonfiguriert werden Häufige Fragen Ist dieses Kabel mit SFP+-Transceivern anderer Hersteller kompatibel? Ja, als Standard-OM3-Glasfaserkabel mit LC-Duplex-Anschlüssen ist es mit allen SFP+-Transceivern kompatibel, die für 850nm/1310nm Multimode-Betrieb spezifiziert sind. Dies umfasst Transceiver von Cisco, HPE, Dell, Juniper und anderen Herstellern, nicht nur Ubiquiti-Hardware. Welche maximale Datenrate unterstützt dieses OM3-Kabel? Bei der Länge von 2 Metern unterstützt das Kabel problemlos 10 Gigabit Ethernet. OM3-Kabel können theoretisch auch höhere Raten bis 40/100 GbE, allerdings sind die Übertragungsdistanzen dann stark limitiert und spezielle Transceiver erforderlich. Kann ich das Kabel auch für Singlemode-Anwendungen verwenden? Nein, dieses Kabel ist speziell für Multimode-Anwendungen entwickelt. Singlemode-Transceiver verwenden andere Wellenlängen (typisch 1310/1550nm) und erwarten einen 9µm-Kern statt der hier verwendeten 50µm. Eine Kombination würde nicht funktionieren. Wie erkenne ich, ob meine UniFi-Hardware 10G-SFP+-Ports besitzt? 10G-SFP+-Ports sind größer als normale SFP-Ports (1G) und meist mit "10G" oder "SFP+" beschriftet. Sie finden sich in der UniFi Dream Machine Pro/SE, den Switch Pro-Modellen und einigen Enterprise-Access-Points. Die Portbeschriftung in der UniFi-Software zeigt ebenfalls die unterstützten Geschwindigkeiten. Ist eine Reinigung der LC-Stecker vor der Installation notwendig? Ja, Glasfaser-Stecker sollten vor dem ersten Anschluss mit einem fusselfreien Tuch und Isopropanol gereinigt werden. Bereits kleinste Partikel auf der Glasfaserendfläche können zu erheblichen Signalverlusten oder kompletten Ausfällen führen. Die meisten Installationsprobleme bei Glasfaser sind auf verschmutzte Stecker zurückzuführen. Welchen Mindest-Biegeradius muss ich bei der Verlegung einhalten? Bei einem Kabeldurchmesser von 2mm sollte der Biegeradius mindestens 20mm betragen (10-facher Durchmesser). Zu enge Biegungen können die Glasfaser beschädigen und langfristig zu Signalverlusten oder Ausfällen führen. In Racks sollten Kabelführungen mit entsprechenden Radien verwendet werden.

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