Lenovo ThinkCentre M75q Gen 5 im Test: Der kompakte Mini-PC für den professionellen Büroalltag Der Lenovo ThinkCentre M75q Gen 5 (Modell 12RQ003SGE) ist ein Business-Mini-PC im sogenannten „Tiny"-Formfaktor – also ein vollwertiger Desktop-Rechner, der kaum größer als ein Buch ist und dabei alle Merkmale eines professionell verwaltbaren Unternehmens-PCs mitbringt. Zielgruppe sind Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und IT-Abteilungen, die einen raumeffizienten, energieeffizienten und sicher verwaltbaren Mini-PC suchen, ohne auf Business-Funktionen zu verzichten. Die drei wichtigsten Alleinstellungsmerkmale: der AMD Ryzen 5 Pro 8500GE auf Basis der Hawk-Point-Architektur, die außergewöhnlich kleine Stellfläche von rund 179 × 183 × 37 mm bei einem Gewicht von nur 1,25 kg sowie die umfangreiche Sicherheits- und Managementausstattung inklusive TPM 2.0, FIPS-140-2-Zertifizierung und MIL-STD-810H-Qualifizierung – eine Kombination, die in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist. Leistung & Prozessor: AMD Ryzen 5 Pro 8500GE mit Hawk-Point-Architektur Im Zentrum des ThinkCentre M75q Gen 5 arbeitet der AMD Ryzen 5 Pro 8500GE , ein Prozessor aus der aktuellen Hawk-Point-Generation, der speziell für den stromsparenden Dauerbetrieb in kompakten Systemen ausgelegt ist. Das „GE" im Modellnamen steht für einen reduzierten TDP-Bereich, der die thermischen Anforderungen in einem Gehäuse ohne klassische Desktop-Kühlung handhabbar macht – wichtig in einem Tiny-PC mit begrenztem Luftstrom. Der Chip bietet 6 Kerne mit einem Basistakt von 3,4 GHz und einem Boost-Takt von bis zu 5,0 GHz . Der kombinierte Cache-Ausbau beläuft sich auf 6 MB L2 und 16 MB L3 – ausreichend, um typische Büro-Workloads flüssig abzuarbeiten, ohne dass Daten ständig aus dem Hauptspeicher nachgeladen werden müssen. Im Alltag bedeutet das: Microsoft 365-Anwendungen wie Word, Excel und Outlook reagieren sofort, Browser-Sessions mit vielen Tabs bleiben stabil, und Videokonferenzen über Teams oder Zoom laufen ohne Ruckler. Der Prozessor läuft auf dem AMD PRO 600-Chipsatz , der die Pro-Plattformfunktionen von AMD aktiviert – dazu gehören unter anderem erweiterte Sicherheitsfeatures auf Silizium-Ebene sowie Kompatibilität mit AMD-eigenen Management-Werkzeugen. Der Arbeitsspeicher ist mit 16 GB DDR5-SDRAM bestückt, der mit 5.200 MT/s über eine Zwei-Kanal-Architektur angebunden ist. Das Gerät verfügt über zwei SO-DIMM-262-Pin-Steckplätze, von denen aktuell einer belegt ist – der zweite Slot ist frei. Das bedeutet: Der Arbeitsspeicher ist nicht verlötet , sondern modular bestückbar und auf maximal 32 GB erweiterbar. Für IT-Abteilungen, die langfristig planen, ist das ein echter Pluspunkt: Ein nachträgliches RAM-Upgrade auf 32 GB ist ohne Gerätetausch möglich. Wichtig für die Einordnung: Mit 16 GB RAM und integrierter Grafik eignet sich dieser Mini-PC hervorragend für Office-Produktivität, Webrecherche, Datenbank-Frontends und SAP GUI. Anspruchsvolle 3D-Visualisierungen oder rechenintensive Videoschnitt-Workflows sind mit dieser Konfiguration hingegen nicht das Einsatzgebiet – dafür fehlt eine dedizierte GPU. Grafik: AMD Radeon 740M – Was leistet die integrierte GPU? Die Grafikausgabe übernimmt die in den Ryzen-Prozessor integrierte AMD Radeon 740M . Sie teilt sich den Arbeitsspeicher mit dem Prozessor und ist für 2D-Darstellung, Multi-Monitor-Setups und die Wiedergabe von HD- und 4K-Video ausgelegt. Konkret: Zwei Monitore können gleichzeitig betrieben werden – der HDMI-Ausgang und der DisplayPort 1.4 ermöglichen eine flexible Dual-Display-Konfiguration, was für viele Büroarbeitsplätze ausreicht. Für AutoCAD 2D-Planarbeit ist die Radeon 740M in Kombination mit 16 GB RAM grundsätzlich einsetzbar. 3D-CAD-Anwendungen wie SolidWorks oder Autodesk Inventor in der vollen 3D-Rendering-Pipeline empfehlen wir für dieses Gerät ausdrücklich nicht – dafür benötigt man eine dedizierte Workstation-GPU, die hier nicht verbaut ist. Wer intensive 3D-Workflows plant, sollte zu einem ThinkCentre mit dedizierter GPU oder einer ThinkStation greifen. Für klassische Büro- und Verwaltungsanwendungen – ERP-Oberflächen, Browser-basierte Businesssoftware, PDF-Bearbeitung, digitale Formulare – ist die Radeon 740M mehr als ausreichend und arbeitet geräuscharm, da das System keinen separaten GPU-Kühler benötigt. Kein Display im Lieferumfang – Monitorauswahl liegt beim Käufer Der ThinkCentre M75q Gen 5 wird ohne Monitor geliefert, was bei Business-Mini-PCs die Regel ist – IT-Abteilungen kombinieren ihn mit vorhandenen Displays oder bestellen Monitor und Mini-PC separat. Über HDMI und DisplayPort 1.4 (beide an der Rückseite) lassen sich zwei Monitore gleichzeitig anschließen. Ein zusätzlicher DisplayPort-Ausgang ist ebenfalls rückseitig vorhanden. Wer auf 4K-Auflösung setzt, sollte DisplayPort 1.4 bevorzugen, da dieser Standard die höhere Bandbreite liefert. Im Lieferumfang enthalten ist ein VESA-Montagesatz , mit dem der Mini-PC direkt an der Monitorrückseite befestigt werden kann – das spart Schreibtischfläche und ermöglicht ein aufgeräumtes Workplace-Setup. Speicher & Erweiterbarkeit: NVMe PCIe 4.0 mit Verschlüsselung Als Systemspeicher ist eine 512-GB-SSD im M.2-2280-Format mit PCIe 4.0 x4 -Anbindung verbaut. Die SSD unterstützt NVMe (NVM Express) und TCG Opal Encryption 2 – das ist für Unternehmenseinsatz relevant, da TCG Opal die hardwarebasierte Laufwerkverschlüsselung ermöglicht, die mit Software wie Microsoft BitLocker oder Symantec Drive Encryption aktiviert werden kann, ohne die Systemleistung zu belasten. PCIe 4.0 bietet gegenüber der älteren PCIe 3.0-Generation die doppelte theoretische Bandbreite. Im Büroalltag macht sich das vor allem beim Booten, beim Öffnen großer Dateien und beim Kopieren von Daten bemerkbar. 512 GB sind für Büroanwendungen in der Regel ausreichend, wenn Unternehmensdaten auf Servern oder in der Cloud liegen. Wer lokal mehr Speicher benötigt: Das Gerät verfügt über zwei M.2-2280-Steckplätze , einer davon ist aktuell frei – eine zweite NVMe-SSD kann also nachgerüstet werden, ohne das Gerät ersetzen zu müssen. Ein optisches Laufwerk ist, wie im Tiny-Segment üblich, nicht vorhanden. Wer gelegentlich CDs oder DVDs lesen muss, benötigt ein externes USB-Laufwerk. Konnektivität & Anschlüsse: Überraschend gut ausgestattet für ein so kleines Gehäuse Der ThinkCentre M75q Gen 5 bietet für seine Größe ein bemerkenswertes Anschlussprofil, das im Tiny-Segment keine Selbstverständlichkeit ist: Frontseite 1× USB-C 3.2 Gen 2 – Datenübertragung plus Laden (5V, 0,9A). Geeignet für USB-C-Peripherie und schnelle externe Speicher. 1× USB 3.2 Gen 2 – immer eingeschaltet, mit schnellem Laden (5V, 2,1A). Praktisch zum Laden von Smartphones auch im Standby. 1× USB 3.2 Gen 2 – weiterer Highspeed-USB für Peripherie. 1× Kombibuchse Kopfhörer/Mikrofon – für Headsets direkt am Arbeitsplatz. Rückseite 1× HDMI (TMDS-kompatibel) – für einen Monitor. 1× DisplayPort 1.4 – für einen zweiten Monitor oder 4K-Ausgabe. 1× DisplayPort – dritter Videoausgang für Multi-Monitor-Szenarien. 1× Gigabit-Ethernet (RJ-45) – kabelgebundenes Netzwerk für stabile Verbindungen im Unternehmensnetzwerk. 3× USB 2.0 – für Maus, Tastatur und weitere Standardperipherie. 1× USB 3.2 Gen 2 – weiterer schneller USB-Anschluss hinten. 1× Serieller Anschluss (RS-232) – für Legacy-Geräte wie industrielle Messgeräte, Barcodescanner älterer Bauart oder spezielle Peripherie. Im Unternehmensumfeld oft unterschätzt, aber in vielen Branchen unverzichtbar. Besonders der serielle Anschluss macht den M75q Gen 5 interessant für Branchen wie Logistik, Fertigung oder das Gesundheitswesen, wo ältere serielle Geräte noch im Einsatz sind. Das erspart USB-zu-Seriell-Adapter mit ihren gelegentlichen Treiberproblemen. Wireless-Konnektivität Für die drahtlose Vernetzung sorgt ein Realtek RTL8852BE -WLAN-Modul mit Wi-Fi 6 (IEEE 802.11ax) im Dual-Band-Betrieb (2×2 MIMO). Wi-Fi 6 bringt im Vergleich zu Wi-Fi 5 vor allem in dicht belegten Netzwerken – Großraumbüros, Konferenzräume, Schulen – spürbar weniger Kollisionen und stabilere Verbindungen durch OFDMA-Technologie. Für Videokonferenzen in solchen Umgebungen ist das ein realer Vorteil. Bluetooth 5.3 ermöglicht die Anbindung kabelloser Peripherie wie Headsets oder Präsentations-Fernbedienungen. Hinweis: Ein WWAN-Modul (mobiles Internet über SIM-Karte) ist in den Produktdaten nicht ausgewiesen – der Mini-PC ist für den stationären Einsatz am Unternehmensstandort konzipiert. Design, Abmessungen & Robustheit: Tiny-Format mit MIL-STD-810H Mit Abmessungen von 179 × 183 × 37 mm und einem Gewicht von nur 1,25 kg passt der M75q Gen 5 buchstäblich in eine Aktentasche. Die Stellfläche entspricht in etwa einem DIN-A5-Blatt. Im Vergleich zu einem klassischen Tower-PC oder sogar einem Slim-Desktop-PC ist die Raumersparnis erheblich – relevant überall dort, wo der Arbeitsplatz beengt ist oder das Gerät nicht sichtbar sein soll. Trotz der kompakten Bauweise ist der ThinkCentre M75q Gen 5 laut Hersteller nach MIL-STD-810H qualifiziert. Dieser US-Militärstandard beschreibt eine Reihe von Umwelttests, darunter Vibrations- und Schocktests, Temperaturwechsel und Feuchtigkeitstests. Im Büroalltag bedeutet das vor allem erhöhte Ausfallsicherheit bei Transport und ungewöhnlichen Betriebsbedingungen – etwa bei der Installation in schlecht klimatisierten Lagerbereichen oder beim regelmäßigen Auf- und Abbau in Schulungsräumen. Das Gehäuse bietet werkzeuglosen Zugang – RAM und SSD lassen sich ohne Schraubenzieher tauschen oder erweitern, was den Service-Aufwand für IT-Abteilungen deutlich reduziert. Im Lieferumfang befindet sich neben dem VESA-Montagesatz auch ein Adaptergehäuse , das weitere Montageoptionen ermöglicht. Stromversorgung Das externe Netzteil liefert 65 Watt bei einem Wirkungsgrad von 89 % und ist weltweit einsetzbar (AC 100–240V, 50/60 Hz). Die niedrige Leistungsaufnahme des GE-Prozessors macht sich bei den Stromkosten im Dauerbetrieb bemerkbar – relevant für Unternehmen mit vielen Arbeitsplätzen. Sicherheit & Verwaltbarkeit: Enterprise-Ready aus dem Stand In Unternehmensumgebungen entscheidet oft nicht die reine Rechenleistung, sondern die Sicherheits- und Managementausstattung – und hier spielt der ThinkCentre M75q Gen 5 seine Stärken deutlich aus. Hardware-Sicherheit Verbaut ist ein Discrete Trusted Platform Module (dTPM 2.0) – ein eigenständiger Sicherheitschip, der kryptografische Schlüssel sicher speichert und vom Betriebssystem getrennt operiert. Das dTPM ist die Basis für Microsoft BitLocker -Laufwerkverschlüsselung, Windows Hello for Business und FIDO2-basierte passwortlose Anmeldung. Gegenüber einem firmware-basierten fTPM bietet ein diskreter TPM-Chip ein höheres Vertrauensniveau – relevant für Branchen mit strengen Compliance-Anforderungen. Die verbaute NVMe-SSD unterstützt TCG Opal Encryption 2 , was hardwarebasierte Vollverschlüsselung ermöglicht. In Kombination mit BitLocker sind Daten auf einem verlorenen oder gestohlenen Gerät ohne den richtigen Schlüssel nicht lesbar. Das Gerät ist zudem mit FIPS 140-2 zertifiziert – einem US-amerikanischen Standard für kryptografische Module, der in Behörden und regulierten Branchen (Gesundheitswesen, Finanzsektor, Verteidigung) oft Voraussetzung für die Beschaffung ist. Physische Sicherheit Kensington-Sicherheitsschlitz – für Kabelschlösser (separat erhältlich), um das Gerät am Schreibtisch zu sichern. Gehäuse-Alarmschalter – erkennt unautorisiertes Öffnen des Gehäuses und kann Alarmereignisse in der Systemverwaltung auslösen. Werkzeugloser Gehäusezugang – erleichtert den autorisierten Service, ohne dass Spezialwerkzeug nötig ist. Remote-Management & Betriebssystem Das Gerät läuft mit Windows 11 Pro (64-Bit, Deutsch) – der für Unternehmen relevante Pro-Kanal, der Gruppenrichtlinien, BitLocker, Remote Desktop und Azure Active Directory-Join unterstützt. Die AMD PRO-Plattform bietet darüber hinaus Kompatibilität mit AMD-eigenen Management-Features, die eine Integration in gängige Endpoint-Management-Lösungen erleichtern. Nachhaltigkeit & Umweltzertifizierungen Der ThinkCentre M75q Gen 5 trägt gleich mehrere anerkannte Umweltzertifizierungen: TCO Certified Desktops 9 – unabhängige Zertifizierung für soziale und ökologische Kriterien entlang der Lieferkette. EPEAT Gold – höchste EPEAT-Stufe für umweltgerechtes Produktdesign, Energieeffizienz und Recyclingfähigkeit. Energy-Related Products (ErP) Lot 3 und Lot 7 – EU-Ökodesign-Anforderungen für Energieeffizienz. RoHS-konform – keine gefährlichen Substanzen wie Blei oder Quecksilber im Gerät. Für Unternehmen, die Green-IT-Kriterien in ihrer Beschaffungsrichtlinie haben oder öffentliche Aufträge mit Nachhaltigkeitsauflagen erfüllen müssen, sind EPEAT Gold und TCO Certified starke Argumente. Lieferumfang: Was ist dabei? Im Lieferumfang des 12RQ003SGE enthalten sind: Lenovo ThinkCentre M75q Gen 5 Mini-PC 65-Watt-Netzteil Lenovo Traditional Keyboard (USB, Deutsches Layout) Lenovo Calliope Mouse (USB) VESA-Montagesatz Adaptergehäuse Das Set bietet damit einen sofort arbeitsfähigen Desktop-Arbeitsplatz – lediglich Monitor und Netzwerkkabel fehlen. Für Unternehmen, die einheitliche Peripherie bevorzugen, können Tastatur und Maus selbstverständlich durch andere USB- oder Bluetooth-Peripherie ersetzt werden. Ideal für diese Einsatzbereiche Office-Arbeitsplätze in Unternehmen und Behörden: Der Ryzen 5 Pro 8500GE mit 16 GB DDR5 und der schnellen NVMe-SSD bewältigt Microsoft 365, Browser, PDF-Bearbeitung, ERP-Frontends und Videokonferenzen problemlos. Die Pro-Plattform und Windows 11 Pro ermöglichen die Integration in bestehende IT-Infrastrukturen mit Gruppenrichtlinien und zentralem Management. Thin-Client-Ersatz oder VDI-Endpunkt: Als vollwertiger PC mit ausreichend Rechenleistung eignet sich der M75q Gen 5 als lokaler Client für virtuelle Desktop-Infrastrukturen (VDI) oder Citrix/RDS-Umgebungen – mit dem Vorteil, dass bei einem Ausfall der VDI-Verbindung lokal weitergearbeitet werden kann. Klassenräume, Schulungsräume und Bibliotheken: Das geringe Gewicht (1,25 kg), der VESA-Montagesatz für die Monitorrückseite und die niedrige Stellfläche machen den Mini-PC ideal für beengte oder multimedial ausgestattete Lernumgebungen. Die MIL-STD-810H-Qualifizierung erhöht die Robustheit beim regelmäßigen Auf- und Abbau. Empfangstresen, Kassen und Point-of-Sale: Der serielle RS-232-Anschluss ermöglicht die direkte Anbindung von POS-Peripherie, Barcodescannern und Kassendrucker ohne Adapter. Kombiniert mit der kompakten Bauform ist das ein Argument für den Einzelhandel und die Gastronomie. Sicherheitskritische Branchen mit Compliance-Anforderungen: FIPS-140-2-Zertifizierung, dTPM 2.0, TCG-Opal-Verschlüsselung und EPEAT Gold machen den ThinkCentre M75q Gen 5 geeignet für Einsätze in Gesundheitswesen, Finanzsektor und Behörden, wo Datensicherheit und Umweltkonformität nachweisbar sein müssen. Häufige Fragen zum Lenovo ThinkCentre M75q Gen 5 (12RQ003SGE) Ist der Arbeitsspeicher aufrüstbar? Ja. Der ThinkCentre M75q Gen 5 verfügt über zwei SO-DIMM-262-Pin-Steckplätze für DDR5-RAM. Aktuell ist ein Steckplatz mit einem 16-GB-Modul belegt, der zweite ist frei. Das Gerät unterstützt maximal 32 GB RAM. Der Speicher ist nicht verlötet , sondern modular und kann nachgerüstet werden – ein deutlicher Vorteil gegenüber Geräten mit gesolderten RAM-Modulen. Kann ich eine zweite SSD einbauen? Ja. Das Gerät verfügt über zwei M.2-2280-Steckplätze, von denen einer bereits mit der 512-GB-NVMe-SSD belegt ist. Der zweite Steckplatz ist frei und kann mit einer weiteren M.2-SSD (PCIe 4.0) bestückt werden. So lässt sich der lokale Speicher erweitern, ohne das Systemlaufwerk zu ersetzen. Wie viele Monitore kann ich gleichzeitig anschließen? Der ThinkCentre M75q Gen 5 bietet rückseitig einen HDMI-Ausgang, einen DisplayPort 1.4 und einen weiteren DisplayPort-Anschluss. Damit sind theoretisch bis zu drei Monitorausgänge vorhanden. Wieviele Monitore die integrierte AMD Radeon 740M gleichzeitig in welchen Auflösungen ansteuern kann, sollte im Einzelfall mit Lenovos technischer Dokumentation abgeglichen werden. Zwei-Monitor-Setups sind mit HDMI und DisplayPort 1.4 in der Standardkonfiguration problemlos möglich. Ist das Gerät für CAD oder 3D-Anwendungen geeignet? Für 2D-CAD-Aufgaben (z. B. AutoCAD 2D) ist der M75q Gen 5 mit 16 GB RAM und der integrierten AMD Radeon 740M grundsätzlich einsetzbar. Für anspruchsvolle 3D-CAD-Workflows (SolidWorks, Autodesk Inventor, Revit in der 3D-Darstellung) empfehlen wir dieses Gerät ausdrücklich nicht – dafür ist eine dedizierte Workstation-GPU erforderlich, die in diesem Modell nicht verbaut ist. Unterstützt das Gerät Windows 11 Bitlocker und passwortlose Anmeldung? Ja. Das Gerät ist mit Windows 11 Pro und einem diskreten TPM 2.0-Chip ausgestattet, der die Voraussetzung für BitLocker-Laufwerkverschlüsselung erfüllt. Die NVMe-SSD unterstützt TCG Opal Encryption 2, was hardwarebasierte Verschlüsselung ohne CPU-Mehrbelastung ermöglicht. Für passwortlose Anmeldung über Windows Hello for Business und FIDO2 sind die nötigen Hardwarevoraussetzungen (TPM 2.0, Windows 11 Pro) gegeben. Eine Kamera oder ein Fingerabdruckleser ist in den Produktdaten nicht ausgewiesen – diese müssten ggf. extern angebunden werden. Welche Umweltzertifizierungen besitzt das Gerät? Der ThinkCentre M75q Gen 5 ist laut Hersteller mit EPEAT Gold , TCO Certified Desktops 9 , RoHS , FIPS 140-2 , MIL-STD-810H sowie den EU-Ökodesign-Anforderungen ErP Lot 3 und ErP Lot 7 zertifiziert. Für öffentliche Ausschreibungen mit Nachhaltigkeitskriterien sind EPEAT Gold und TCO Certified besonders relevant. { "@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [ { "@type": "Question", "name": "Ist der Arbeitsspeicher aufrüstbar?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Ja. Der ThinkCentre M75q Gen 5 verfügt über zwei SO-DIMM-262-Pin-Steckplätze für DDR5-RAM. Aktuell ist ein Steckplatz mit einem 16-GB-Modul belegt, der zweite ist frei. Das Gerät unterstützt maximal 32 GB RAM. Der Speicher ist nicht verlötet, sondern modular und kann nachgerüstet werden." } }, { "@type": "Question", "name": "Kann ich eine zweite SSD einbauen?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Ja. 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