Lenovo ThinkCentre Neo 55q Gen 6 – kompakter Mini-PC mit AMD Ryzen 5 220 für den professionellen Büroalltag Der Lenovo ThinkCentre Neo 55q Gen 6 ist ein ultrakompakter Mini-PC (Tiny-Formfaktor) aus Lenovos bewährter ThinkCentre-Linie, der speziell für Unternehmen und Organisationen entwickelt wurde, die auf Schreibtischfläche, Energie und Administrationsaufwand achten. Mit einem Gewicht von lediglich 890 Gramm und Abmessungen von rund 17,9 × 18,3 × 3,5 cm lässt sich dieser Desktop-PC hinter einem Monitor montieren oder diskret auf dem Schreibtisch platzieren – ohne auf Anschlussvielfalt oder Windows-11-Pro-Verwaltbarkeit zu verzichten. Die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale dieses Mini-PCs sind der energieeffiziente AMD Ryzen 5 220 mit DDR5-5600-Arbeitsspeicher, der direkt enthaltene 1 Jahr Vor-Ort-Support von Lenovo sowie umfangreiche Sicherheitsfeatures inklusive TPM 2.0 und TCG-Opal-2-Verschlüsselung – alles in einem Formfaktor, der kleiner als ein Aktenordner ist. Leistung & Prozessor: AMD Ryzen 5 220 mit DDR5-Arbeitsspeicher Im Zentrum des ThinkCentre Neo 55q Gen 6 arbeitet der AMD Ryzen 5 220 , ein moderner Sechskern-Prozessor aus Lenovos TopSeller-Konfiguration. Mit einem Basistakt von 3,2 GHz und einem maximalen Turbotakt von 4,9 GHz bietet diese CPU ausreichend Rechenleistung für klassische Büroaufgaben, Videokonferenzen und paralleles Arbeiten mit mehreren Anwendungen. Der L2-Cache von 6 MB und ein L3-Cache von 16 MB sorgen dafür, dass häufig genutzte Datensätze schnell im Prozessor selbst verfügbar sind – das wirkt sich positiv auf die Reaktionsfähigkeit im Alltag aus, etwa beim schnellen Wechsel zwischen Browser-Tabs, E-Mail-Client und Office-Anwendungen. Die sechs physischen Kerne ermöglichen echtes Multitasking: Während im Hintergrund ein Windows Update läuft oder eine umfangreiche Excel-Tabelle berechnet wird, bleibt der Vordergrund reaktionsfähig. Für reine Single-Thread-Leistung – also die Geschwindigkeit bei Aufgaben, die nicht parallelisiert werden können – sorgt der Turbotakt von 4,9 GHz dafür, dass der Prozessor kurzzeitig erheblich mehr Leistung mobilisiert, als der Basistakt vermuten lässt. Besonders bemerkenswert ist die Arbeitsspeicher-Ausstattung: Der Neo 55q Gen 6 kommt mit 16 GB DDR5-SDRAM mit 5.600 MT/s – das ist schneller als viele Mainstream-Desktop-PCs mit DDR4, die typischerweise bei 3.200–4.800 MT/s lagen. DDR5 bietet gegenüber DDR4 eine höhere interne Bandbreite, was besonders der integrierten GPU zugute kommt, die sich keinen dedizierten Grafikspeicher gönnt, sondern auf den Systemspeicher zurückgreift. Die Dual-Channel-Konfiguration wird allerdings erst mit einem zweiten SO-DIMM-Modul im freien zweiten Steckplatz aktiviert – in der Standardkonfiguration (1 × 16 GB) arbeitet der Speicher im Single-Channel-Modus. Wer maximale GPU-Performance aus der integrierten Radeon 740M herausholen möchte, sollte ein weiteres 16-GB-Modul nachrüsten. Der Ausbau auf bis zu 64 GB ist laut Hersteller möglich. Eine dedizierte NPU (Neural Processing Unit) ist in den verfügbaren Produktdaten nicht ausgewiesen. KI-beschleunigte lokale Inferenz für Anwendungen wie Windows Copilot+ oder lokal ausgeführte Sprachmodelle ist damit an diesem System nicht in dem Maße zu erwarten wie bei explizit als „Copilot+-PC" beworbenen Geräten. Grafik: AMD Radeon 740M für Büro und Multimedia Der ThinkCentre Neo 55q Gen 6 setzt auf die AMD Radeon 740M als integrierte Grafikeinheit – sie teilt sich den Arbeitsspeicher mit dem Prozessor (Shared Video Memory / UMA). Die Radeon 740M ist Bestandteil der Ryzen-5-220-Plattform und für typische Business-Aufgaben ausgelegt: Windows-Desktop, Browser-Rendering, HD- und 4K-Videowiedergabe, Video-Telefonie sowie die Ausgabe an bis zu drei gleichzeitige Monitore. Das System unterstützt bis zu drei externe Bildschirme gleichzeitig – ein für einen Tiny-PC bemerkenswert hoher Wert, der in Workplaces mit Multi-Monitor-Setup direkt relevant ist. Die verfügbaren Videoausgänge am Gerät sind ein HDMI-Anschluss (TMDS-kompatibel) und ein DisplayPort 1.4 an der Rückseite sowie ein USB-C 3.2 Gen 2 an der Rückseite, der ebenfalls für die Bildausgabe genutzt werden kann – je nach Display-Konfiguration lassen sich so drei Monitore ohne zusätzliche Dock-Hardware betreiben. Wichtiger Hinweis für Kaufinteressenten: Die Radeon 740M ist eine integrierte GPU ohne dedizierten Grafikspeicher. Für 3D-CAD-Anwendungen wie SolidWorks oder Autodesk Inventor, für professionellen Videoschnitt in DaVinci Resolve oder Premiere Pro sowie für GPU-intensives Rendering ist dieses System nicht geeignet. Wer solche Workloads abbilden muss, benötigt einen Desktop-PC mit dedizierter Grafikkarte. Der Neo 55q Gen 6 ist hingegen die richtige Wahl für klassische Office-Umgebungen, die dennoch mehrere Bildschirme und DirectX-beschleunigte Multimedia-Inhalte benötigen. Speicher & Erweiterbarkeit Als primären Massenspeicher verbaut Lenovo eine 512-GB-SSD im M.2-2280-Format über eine PCIe-4.0-×4-NVMe-Schnittstelle. PCIe 4.0 verdoppelt gegenüber PCIe 3.0 die theoretische Bandbreite und ermöglicht sequentielle Lesegeschwindigkeiten von typischerweise über 5.000 MB/s bei hochwertigen Laufwerken. Im praktischen Büroalltag – schnelles Booten von Windows 11 Pro, zügiges Öffnen großer Excel-Dateien oder das Laden von Browser-Profilen – ist der Unterschied zu PCIe 3.0 spürbar, auch wenn er im Alltag selten die volle theoretische Bandbreite ausreizt. Die SSD ist zudem mit TCG Opal Encryption 2 ausgestattet. Das bedeutet: Hardwareseitige Laufwerksverschlüsselung ohne nennenswerten CPU-Overhead. In Verbindung mit BitLocker unter Windows 11 Pro kann die IT-Administration die Laufwerkverschlüsselung zentral erzwingen und verwalten – ohne dass Nutzer einen Leistungsabfall spüren, wie er bei rein softwarebasierter Verschlüsselung entstehen kann. Zur Erweiterbarkeit: Das Gerät verfügt laut Hersteller über zwei M.2-Steckplätze für SSDs, von denen einer frei ist . Eine Kapazitätserweiterung durch ein zweites NVMe-Laufwerk ist also möglich, ohne das vorhandene System-Laufwerk zu ersetzen. Der WLAN-Slot ist hingegen bereits belegt und steht nicht für Speichererweiterungen zur Verfügung. Der RAM-Ausbau ist ebenfalls möglich: Ein SO-DIMM-Steckplatz ist frei, der Ausbau auf bis zu 64 GB (2 × 32 GB) ist laut Hersteller unterstützt. Konnektivität & Anschlüsse Für ein Gerät dieser Größe bietet der ThinkCentre Neo 55q Gen 6 eine beachtliche Anschlussvielfalt. Die Ports verteilen sich sinnvoll auf Vorder- und Rückseite: Vorderseite: 1 × USB-C 3.2 Gen 2 – mit Ladefunktion (5 V / 3 A), ideal für den Anschluss von USB-C-Peripherie oder das Laden eines Smartphones direkt am Arbeitsplatz 1 × USB-A 3.2 Gen 2 – mit Schnellladefunktion (5 V / 2,1 A) und „Immer-eingeschaltet"-Funktion, d. h. das Laden funktioniert auch im ausgeschalteten Zustand 1 × Kombi-Audiobuchse (Kopfhörer/Mikrofon) – für Headsets ohne eigene USB-Soundkarte Rückseite: 1 × USB-C 3.2 Gen 2 – Datenübertragung, kann für zusätzliche Peripherie oder als Displayausgang genutzt werden 3 × USB-A 2.0 – ausreichend für Maus, Tastatur und einen weiteren Empfänger wie einen Dongle 1 × HDMI (TMDS-kompatibel) – für den primären Monitor 1 × DisplayPort 1.4 – für einen zweiten Monitor; DP 1.4 unterstützt 4K bei 120 Hz oder 8K bei 60 Hz 1 × Gigabit-Ethernet (RJ-45) – stabiles kabelgebundenes Netzwerk via Realtek RTL8111K Ein Hinweis für IT-Administratoren: Der Neo 55q Gen 6 unterstützt keinen Thunderbolt 4. Wer eine eGPU oder ein Thunderbolt-Dock mit daisy-chaining benötigt, muss zu anderen Formfaktoren greifen. USB-C-Dockingstationen, die über USB 3.2 Gen 2 arbeiten, sind jedoch problemlos einsetzbar – allerdings ohne die gebündelte Bandbreite von Thunderbolt. Drahtlos ist das Gerät mit Wi-Fi 6 (IEEE 802.11ax) via Realtek RTL8852BE ausgestattet. Wi-Fi 6 bietet gegenüber Wi-Fi 5 (ac) eine höhere Effizienz in dicht belegten WLAN-Umgebungen – etwa in Großraumbüros mit vielen gleichzeitigen Verbindungen. Die Antennenkonfiguration ist als 2×2 (doppelter Stream) angegeben, was in der Praxis eine solide WLAN-Performance liefert. Bluetooth 5.3 ermöglicht die Verbindung mit Bluetooth-Peripherie wie kabellosen Tastaturen oder Kopfhörern. Formfaktor, Design & Montage Der ThinkCentre Neo 55q Gen 6 gehört zur „Tiny"-Klasse der ThinkCentre-Familie – Lenovos Begriff für Mini-PCs, die deutlich kompakter als ein Mini-ITX-System und annähernd so groß wie eine externe Festplatte sind. Die genauen Abmessungen von 17,9 × 18,3 × 3,45 cm bei einem Gewicht von 890 Gramm ermöglichen eine flexible Aufstellung: flach liegend auf dem Schreibtisch, hochkant mit einem optionalen Standfuß oder VESA-montiert hinter einem kompatiblen Monitor. Das Gehäuse ist in Raven Black gehalten – Lenovos charakteristisches mattes Schwarz aus der ThinkCentre-Linie. Der Zugang zum Inneren ist laut Hersteller werkzeuglos möglich: Die Gehäuseschraube kann ohne Schraubenzieher gelöst werden, was Wartungsarbeiten wie RAM-Ausbau oder SSD-Nachrüstung vereinfacht. Für IT-Abteilungen, die regelmäßig Systeme konfigurieren oder aufrüsten, ist das ein praxisrelevantes Detail. Das Netzteil leistet 90 Watt mit einer Effizienz von 89 % – das entspricht einem effizienten externen Netzteil, das separat mitgeliefert wird. Die Leistungsaufnahme des Gesamtsystems bleibt durch den energieeffizienten Ryzen-5-220 im Alltag erheblich unter dieser Spitzenleistung, was den Neo 55q Gen 6 zu einem sparsamen Dauerbetriebsgerät macht – gerade im Vergleich zu Full-Tower-Desktops oder älteren Business-Formfaktoren. Im Lieferumfang enthalten sind Maus und Tastatur (Lenovo Calliope Keyboard und Lenovo Calliope Mouse, beide USB-kabelgebunden) sowie eine werkzeuglose Gehäuseschraube. Damit ist das System sofort einsatzbereit, ohne zusätzliche Peripherie kaufen zu müssen. Sicherheit & Manageability Unternehmenssicherheit ist bei ThinkCentre-Systemen keine nachträgliche Ergänzung, sondern tief in die Hardware integriert. Der Neo 55q Gen 6 bringt mehrere relevante Features mit: TPM 2.0 (Discrete Trusted Platform Module): Das separate, dedizierte TPM-2.0-Sicherheitschip ist die Grundvoraussetzung für Windows 11 Pro und für BitLocker-Laufwerkverschlüsselung. Im Unterschied zu einem firmware-basierten TPM (fTPM), das im Prozessor selbst sitzt, bietet ein diskreter TPM-Chip eine physisch isolierte Sicherheitsdomäne – ein Vorteil in Hochsicherheitsumgebungen. TCG Opal 2 & FIPS 140-2: Die verbaute SSD unterstützt TCG-Opal-2-Hardwareverschlüsselung. Das Gerät ist zudem FIPS-140-2-zertifiziert (laut Kennzeichnung), was für Behörden, Gesundheitseinrichtungen und andere regulierte Branchen ein formales Auswahlkriterium sein kann. Physische Sicherheit: Ein Kensington-Schloss-Schlitz erlaubt die Diebstahlsicherung per Kabelschloss (separat erhältlich). Ein Gehäuse-Alarmschalter registriert, wenn das Gehäuse unbefugt geöffnet wird – relevant für Systeme in öffentlich zugänglichen Bereichen wie Empfangstheken oder Schulungsräumen. Remote-Management: Als ThinkCentre-System mit Windows 11 Pro ist der Neo 55q Gen 6 für den Einsatz mit gängigen MDM-Lösungen (Microsoft Intune, Ivanti, SCCM) vorbereitet. Die verbaute Hardware – inklusive Netzwerkkarte und TPM – erfüllt die Voraussetzungen für Remote-Provisionierung und Fernverwaltung. Spezifische AMT/vPro-Funktionalität ist in den vorliegenden Produktdaten nicht ausgewiesen; Kaufinteressenten mit erweiterten Out-of-Band-Management-Anforderungen sollten dies vor dem Kauf beim Hersteller verifizieren. Nachhaltigkeit & Zertifizierungen Wer beim IT-Einkauf ökologische Kriterien berücksichtigen muss – etwa für CSR-Reporting oder öffentliche Ausschreibungen –, findet beim Neo 55q Gen 6 eine belastbare Datenbasis: Das Gerät ist laut Hersteller EPEAT Gold -zertifiziert und trägt das TCO Certified Generation 10 Label für Desktop-PCs – eines der strengsten unabhängigen Nachhaltigkeitszertifikate für IT-Hardware, das Kriterien wie Chemikalienfreiheit, Reparierfähigkeit und soziale Produktionsbedingungen umfasst. Zusätzlich ist das System ENERGY STAR 9.0 -zertifiziert und trägt GREENGUARD-, RoHS-, REACH- und WEEE-Kennzeichnungen. Laut Hersteller beträgt der CO₂-Fußabdruck des Geräts 219 kg CO₂-Äquivalente über den gesamten Lebenszyklus (Standardabweichung: 57 kg CO₂e) – ein für Unternehmens-IT-Beschaffung transparent ausgewiesener Wert, der Direktvergleiche zwischen Produkten ermöglicht. Ideal für diese Einsatzbereiche Office-Arbeitsplätze mit Multi-Monitor-Bedarf: 16 GB DDR5-RAM, der AMD Ryzen 5 220 mit bis zu 4,9 GHz Turbo und die Unterstützung von bis zu drei gleichzeitigen Monitoren machen diesen Mini-PC zur soliden Basis für Arbeitsplätze, an denen Microsoft 365, SAP GUI, Browser und Videokonferenzen parallel laufen. Drei Monitore über HDMI, DisplayPort 1.4 und USB-C sind ohne zusätzliche Dock-Hardware möglich. Platzsparende Schreibtischinstallationen und Thin-Client-Ersatz: Der Tiny-Formfaktor mit 890 g Gewicht und unter 3,5 cm Bauhöhe prädestiniert das Gerät für Umgebungen, in denen Schreibtischfläche knapp ist oder ein optisch aufgeräumter Arbeitsplatz gefordert wird – Empfangsbereiche, Callcenter, Schulungsräume oder digitale Produktionsstände. Sicherheitssensible Unternehmensumgebungen: Discrete TPM 2.0, TCG-Opal-2-Verschlüsselung, FIPS-140-2-Zertifizierung und Gehäusealarm erfüllen die Hardware-Sicherheitsanforderungen vieler regulierter Branchen (Behörden, Gesundheitswesen, Finanzdienstleistung). Windows 11 Pro ergänzt dies um BitLocker, Remote-Desktop und MDM-Unterstützung. Nachhaltigkeitsorientierte IT-Beschaffung: EPEAT Gold, TCO Certified Gen 10, ENERGY STAR 9.0 und ein ausgewiesener CO₂-Fußabdruck machen den Neo 55q Gen 6 zu einer nachvollziehbaren Wahl für Unternehmen mit CSR-Anforderungen oder für öffentliche Ausschreibungen, die Umweltkriterien gewichten. Wartungsarme Masseninstallationen mit Vor-Ort-Support: Der direkt enthaltene 1 Jahr Vor-Ort-Support von Lenovo (TopSeller-Konfiguration) sowie der werkzeuglose Gehäusezugang vereinfachen sowohl den First-Level-Support als auch Nachrüstarbeiten. Für IT-Abteilungen, die Dutzende oder Hunderte von Arbeitsplätzen verwalten, reduziert das den administrativen Aufwand spürbar. Nicht geeignet für: 3D-CAD (SolidWorks, Inventor, CATIA), Videoschnitt (Premiere Pro, DaVinci Resolve), GPU-intensives Rendering oder Spielecomputer-Einsatz. Die integrierte Radeon 740M ohne dedizierten Grafikspeicher reicht für diese Workloads nicht aus. Auch KI-Inferenz mit lokalen Sprachmodellen ist ohne ausgewiesene NPU nicht das primäre Einsatzszenario dieses Systems. Häufige Fragen zum Lenovo ThinkCentre Neo 55q Gen 6 Ist der RAM des ThinkCentre Neo 55q Gen 6 aufrüstbar? Ja. Das Gerät verfügt über zwei SO-DIMM-Steckplätze (262-Pin), von denen aktuell einer mit einem 16-GB-DDR5-Modul belegt ist. Der zweite Steckplatz ist frei und kann mit einem weiteren SO-DIMM-Modul bestückt werden. Laut Hersteller unterstützt das System maximal 64 GB RAM. Eine Erweiterung auf 2 × 16 GB (32 GB Dual Channel) oder 2 × 32 GB (64 GB) ist damit möglich. Wichtig: Für die Aktivierung des Dual-Channel-Modus müssen beide Steckplätze belegt sein – die Standardkonfiguration mit 1 × 16 GB läuft im Single-Channel-Modus. Lässt sich die SSD nachrüsten oder austauschen? Ja. Das Gerät besitzt zwei M.2-Steckplätze für SSDs (M.2 2280, PCIe 4.0 × 4), von denen einer mit der 512-GB-SSD belegt ist und ein zweiter frei ist. Eine Kapazitätserweiterung durch ein zweites NVMe-Laufwerk ist ohne Entfernung der bestehenden SSD möglich. Darüber hinaus ist das Gehäuse laut Hersteller werkzeuglos zugänglich, was den Umbau vereinfacht. Wie viele Monitore unterstützt der Neo 55q Gen 6 gleichzeitig? Der ThinkCentre Neo 55q Gen 6 unterstützt laut Hersteller bis zu drei gleichzeitige externe Monitore. Die verfügbaren Videoausgänge sind: 1 × HDMI (hinten), 1 × DisplayPort 1.4 (hinten) und 1 × USB-C 3.2 Gen 2 (hinten, mit Displayfähigkeit). Ob der USB-C-Anschluss hinten tatsächlich Displayausgabe unterstützt, sollte vor der Konfiguration mit Lenovo verifiziert werden – die Produktdaten weisen ihn als Datenanschluss aus, DisplayPort-Alt-Mode ist bei dieser Klasse jedoch üblich. Unterstützt das Gerät Thunderbolt 4 oder USB4? Nein. In den vorliegenden Produktdaten ist kein Thunderbolt-4- oder USB4-Anschluss ausgewiesen. Die USB-C-Ports sind als USB 3.2 Gen 2 spezifiziert (max. 10 Gbit/s). eGPUs über Thunderbolt oder Thunderbolt-spezifisches Daisy-Chaining von Dockingstationen sind damit nicht möglich. USB-C-Docks auf Basis von USB 3.2 oder DisplayLink funktionieren jedoch problemlos. Ist das System für Windows-11-Pro-Features wie BitLocker und Remote Desktop vorbereitet? Ja. Das Gerät wird mit Windows 11 Pro ausgeliefert und verfügt über einen diskreten TPM-2.0-Sicherheitschip – beides sind Voraussetzungen für BitLocker-Laufwerkverschlüsselung. Die verbaute NVMe-SSD unterstützt zudem TCG Opal Encryption 2, was hardwarebeschleunigte Verschlüsselung ohne CPU-Overhead ermöglicht. Remote Desktop ist unter Windows 11 Pro standardmäßig aktivierbar. MDM-Integration (z. B. Microsoft Intune) ist über Windows 11 Pro ebenfalls unterstützt. Welche Garantie ist im Lieferumfang enthalten? Im Lieferumfang des ThinkCentre Neo 55q Gen 6 (Artikelnummer 13GN000SGE) ist laut Hersteller eine Basisgarantie von 1 Jahr (Pick-Up & Return) enthalten sowie eine erweiterte Garantie von 1 Jahr Vor-Ort-Support – zusammen also 1 Jahr mit Vor-Ort-Service durch Lenovo. Das bedeutet, ein Lenovo-Techniker kommt im Fehlerfall zum Aufstellungsort des Geräts. 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