Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 – die kompakte Workstation mit RTX A400 und Intel Core Ultra 5 Die Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 ist eine professionelle Mini-Workstation im ultrakompakten Tiny-Formfaktor für den Unternehmenseinsatz – gedacht für Anwender, die Workstation-Leistung auf engstem Raum benötigen, ohne auf einen vollwertigen Tower-PC zurückzugreifen. Mit dem Intel Core Ultra 5 245 der zweiten Generation, einer dedizierten NVIDIA RTX A400 mit 4 GB GDDR6, 32 GB DDR5-RAM und einer NVMe-SSD mit TCG-Opal-Verschlüsselung richtet sich dieser Mini-PC an professionelle Nutzer in Architektur, Konstruktion, im Bildungswesen oder in der Unternehmens-IT. Die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale: das Gewicht von lediglich 1,4 kg bei vollem Workstation-Anspruch, die Kombination aus zertifizierter RTX-A400-Grafik und Intel vPro Enterprise für zentrale IT-Verwaltung sowie die integrierte NPU mit 13 TOPS für KI-gestützte Anwendungen – alles in einem Gehäuse kleiner als ein Buchrücken. Leistung & Prozessor – Intel Core Ultra 5 245 mit NPU-Unterstützung CPU-Architektur und Praxisleistung Das Herzstück der ThinkStation P3 Tiny Gen 2 ist der Intel Core Ultra 5 245 aus der zweiten Prozessorgeneration (Arrow Lake), verbaut auf dem FCLGA1851-Sockel mit Intel Q870 Chipsatz. Der Prozessor bietet 14 Kerne und erreicht laut Hersteller einen maximalen Turbotakt von 5,1 GHz – ein Wert, der für einen Tiny-PC dieser Klasse beachtlich ist. Im Alltag bedeutet das: flüssiges Arbeiten mit mehreren parallelen Anwendungen, zügige Dateioperationen und kurze Reaktionszeiten auch bei rechenintensiven Aufgaben wie Datenbankabfragen, Simulationen in mittlerer Komplexität oder der Arbeit mit großen Tabellen in Excel. Mit einem L3-Cache von 24 MB werden häufig verwendete Daten schnell vorgehalten, was sich besonders bei wiederholenden Aufgaben in der Projektarbeit oder beim Laden von Anwendungen wie SAP GUI, Microsoft 365 oder ERP-Frontends bemerkbar macht. Der Prozessor sitzt auf der Intel vPro Enterprise -Plattform – ein entscheidender Faktor für Unternehmenskunden, denn damit ist Intel AMT (Active Management Technology) in Version 16 aktivierbar, was Remote-Management auch bei ausgeschaltetem Betriebssystem erlaubt. NPU und KI-Funktionen Der Core Ultra 5 245 bringt die Intel AI Boost NPU mit, die laut Hersteller 13 TOPS (Tera Operations per Second) leistet. Zusammen mit CPU- und GPU-Rechenleistung ergibt sich eine Gesamtplattformleistung von bis zu 29 TOPS . Was bedeutet das konkret? Die NPU übernimmt KI-Inferenzaufgaben lokal auf dem Gerät, ohne Cloud-Abhängigkeit – ein Vorteil für datenschutzkritische Arbeitsumgebungen. Unterstützte KI-Frameworks sind DirectML, OpenVINO, WebNN, WindowsML und ONNX Runtime , was eine breite Kompatibilität mit heutigen KI-Entwicklungstools sicherstellt. Praktisch im Büroalltag wirken sich diese Fähigkeiten etwa in Microsoft Teams aus: Windows Studio Effects – laut Hersteller ausdrücklich unterstützt – ermöglichen KI-basiertes Hintergrundunschärfen, automatische Bildausrichtung (Eye Contact) und Geräuschunterdrückung, ohne die CPU zu belasten. Für Unternehmen, die den nächsten Schritt Richtung lokaler KI-Assistenten (z. B. auf Basis von ONNX-Modellen) gehen wollen, bietet dieser Mini-PC eine belastbare Grundlage. RAM – 32 GB DDR5 mit Upgrade-Potenzial Die Workstation kommt mit 32 GB DDR5-SDRAM (non-ECC) in einem SO-DIMM-262-Pin-Modul. Die Speichergeschwindigkeit beträgt 5.600 MT/s – das ist die aktuelle Standardgeschwindigkeit für DDR5 in dieser Plattformklasse und bietet gegenüber DDR4 spürbar mehr Bandbreite, besonders bei GPU-nahen oder parallelisierten Aufgaben. Der Speicher läuft in einer Zwei-Kanal-Architektur , was die effektive Speicherbandbreite verdoppelt. Wichtig für IT-Entscheider: Es sind 2 SO-DIMM-Steckplätze vorhanden, von denen derzeit einer belegt ist (1 × 32 GB). Ein zweiter Steckplatz ist frei. Das maximale Ausbauvolumen liegt laut Hersteller bei 128 GB – damit ist diese Workstation auf Wachstum ausgelegt. Wer heute mit 32 GB startet und in 18 Monaten mehr RAM benötigt, kann nachrüsten, ohne die Maschine zu tauschen. Zu beachten: Der verbaute Speicher ist non-ECC , also ohne Fehlerkorrektur – für den Einsatz in sicherheitskritischen Berechnungen (z. B. wissenschaftliche Simulationen mit Echtzeitanforderungen) sollte dies berücksichtigt werden. Grafik – NVIDIA RTX A400 und Intel Graphics Die ThinkStation P3 Tiny Gen 2 setzt auf eine dedizierte NVIDIA RTX A400 mit 4 GB GDDR6-Videospeicher – eine professionelle Workstation-GPU aus Nvidias RTX-A-Serie, ausdrücklich für den geschäftlichen Einsatz konzipiert. Was unterscheidet eine RTX A400 von einer Gaming-GPU? Workstation-Grafikkarten wie die RTX A400 durchlaufen ISV-Qualifizierungsprogramme, bieten stabilen Treibersupport über lange Produktzyklen und unterstützen professionelle Renderqualität. Mit dieser GPU ist die ThinkStation P3 Tiny Gen 2 für 2D/3D-CAD-Anwendungen geeignet, die eine zertifizierte Workstation-GPU voraussetzen – etwa AutoCAD, Inventor oder Solid Edge in mittleren Komplexitätsklassen. Video-Schnitt in voller Auflösung (4K Premiere Pro, DaVinci Resolve) ist bei 32 GB RAM und RTX A400 grundsätzlich möglich, allerdings ist die RTX A400 eine Entry-Workstation-GPU – für kontinuierliches 4K-Color-Grading in professionellen Produktionsumgebungen ist sie eher ein Einstieg, keine High-End-Lösung. Für Architekturvisualisierung, Maschinenzeichnung und technische Planung mit gelegentlichem 3D-Rendering ist sie solide positioniert. Zusätzlich ist die Intel Graphics des Core Ultra 5 verbaut (bis zu 8 TOPS), die bei Bedarf für einfache 2D-Ausgabe genutzt werden kann. In der Praxis übernimmt die RTX A400 jedoch alle anspruchsvollen Grafikaufgaben. Speicher & Erweiterbarkeit SSD mit PCIe 4.0 und Hardwareverschlüsselung Als Systemlaufwerk ist eine 512-GB-SSD im M.2-2280-Format verbaut, angebunden über PCIe 4.0 x4 – die aktuelle Mainstream-Hochleistungsschnittstelle für SSDs. PCIe 4.0 bietet im Vergleich zu PCIe 3.0 etwa doppelte Maximalübertragungsraten, was sich besonders beim Laden von großen Projektdateien, bei Datenbankoperationen und bei Betriebssystem-Bootvorgängen bemerkbar macht. Die SSD ist NVMe-basiert (kein SATA) und trägt das Feature-Flag "Performance", was auf eine auf Geschwindigkeit optimierte Modellwahl hindeutet. Besonders relevant für Unternehmen: Die SSD unterstützt TCG Opal Encryption , also hardwarebasierte Vollverschlüsselung nach TCG-Opal-2.0-Standard. In Verbindung mit dem verbauten TPM 2.0 und Windows 11 Pro ist BitLocker ohne Performanceverlust aktivierbar – da die Verschlüsselung in der SSD selbst stattfindet und nicht die CPU belastet. Dies ist ein wichtiges Merkmal für Datenschutz-Compliance in Unternehmen. Ob ein zweiter M.2-Steckplatz für Speichererweiterungen vorhanden ist, geht aus den vorliegenden Herstellerangaben nicht eindeutig hervor – interessierte Käufer sollten dies vor der Beschaffung beim Hersteller erfragen. Konnektivität & Anschlüsse Ports im Überblick Für ein Gerät mit den Abmessungen von nur 17,9 × 18,29 × 3,7 cm bietet die ThinkStation P3 Tiny Gen 2 eine außergewöhnlich reichhaltige Anschlussvielfalt: Vorne: 1 × USB-C 3.2 Gen 2×2 (bis zu 20 Gbit/s, nur Daten), 1 × USB 3.2 Gen 2 (Always-On für Laden), 1 × USB 3.2 Gen 2, 1 × Combo-Audio (Kopfhörer/Mikrofon) Hinten: 4 × Mini DisplayPort 1.4a, 1 × HDMI (TMDS-kompatibel), 1 × DisplayPort 1.4, 1 × USB 3.2 Gen 2 (mit SmartPower-On-Funktion), 1 × USB 3.2 Gen 1, 1 × Gigabit-Ethernet (RJ-45, Intel I219-LM) Besonders hervorhebenswert: Die 4 × Mini DisplayPort 1.4a hinten plus 1 × HDMI und 1 × DisplayPort ermöglichen den Betrieb von bis zu sechs Monitoren gleichzeitig – ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Geräteklasse und ideal für Handelsräume, Kontrollzentren oder Entwicklungsarbeitsplätze mit Mehrmonitor-Setup. Video-Redakteure, CAD-Konstrukteure und Finanzsoftware-Nutzer profitieren direkt davon. Der Always-On USB-3.2-Anschluss vorne ermöglicht das Laden von Mobilgeräten auch wenn der PC ausgeschaltet ist – praktisch im Büroalltag. Die SmartPower-On-Funktion am hinteren USB-Port erlaubt das Einschalten des PCs über ein angeschlossenes Gerät. Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 Der verbaute Intel Wi-Fi 7 BE200 Adapter unterstützt den IEEE-802.11be-Standard (Wi-Fi 7) – die neueste WLAN-Generation. Wi-Fi 7 bietet gegenüber Wi-Fi 6E unter anderem Multi-Link Operation (MLO), also die gleichzeitige Nutzung mehrerer Frequenzbänder für niedrigere Latenz und höheren Durchsatz. In Videokonferenzszenarien mit mehreren parallelen Streams oder bei der Übertragung großer Projektdateien ist das ein spürbarer Vorteil gegenüber älteren WLAN-Generationen. Für Unternehmen, die jetzt in Wi-Fi-7-Infrastruktur investieren, ist dieser PC damit zukunftssicher ausgestattet. Ergänzt wird das Netzwerkpaket durch Bluetooth 5.4 für die kabellose Peripherieanbindung sowie den Intel I219-LM Gigabit-Ethernet-Controller für kabelgebundene Netzwerkverbindungen. Der I219-LM ist die Intel-Variante für den Unternehmenseinsatz und unterstützt AMT-basiertes Remote-Management über das kabelgebundene Netzwerk. Formfaktor, Design & Robustheit Tiny-Format: Workstation-Leistung auf Kleinstfläche Mit Abmessungen von 17,9 × 18,29 × 3,7 cm und einem Gewicht von 1,4 kg ist die ThinkStation P3 Tiny Gen 2 eine der kompaktesten professionellen Workstations auf dem Markt. Das Gerät lässt sich hinter Monitoren befestigen (VESA-Montage über optionales Zubehör), unter Schreibtischen verbergen oder platzsparend aufstellen – ein deutlicher Vorteil gegenüber klassischen Tower-Workstations, die Stellfläche und Kühlung voraussetzen. Das Gehäuse bietet werkzeuglosen Zugang , was Aufrüstungsarbeiten (RAM-Erweiterung, SSD-Tausch) für IT-Administratoren erleichtert. Ein Gehäuse-Alarmschalter meldet unbefugtes Öffnen des Gehäuses – ein relevantes Sicherheitsfeature für gesicherte Serverräume und Arbeitsplätze in sensiblen Umgebungen. MIL-STD-810H – was steckt dahinter? Die Kennzeichnung MIL-STD-810H bedeutet, dass das Gerät laut Hersteller nach dem US-Militärstandard für Umweltrobustheit getestet wurde. Typische Testszenarien in diesem Standard umfassen Vibrationsbeständigkeit, Schockfestigkeit, Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit. Für den Unternehmenseinsatz bedeutet das: höhere Widerstandsfähigkeit bei Transport, in klimatisierten Räumen mit Temperaturschwankungen oder in industrienahen Umgebungen. Der Standard garantiert keine absolute Unverwüstlichkeit, ist aber ein anerkanntes Qualitätsmerkmal. Zusätzlich trägt das Gerät die Zertifizierungen FIPS 140-2 (für kryptografische Module relevant bei Behörden und Sicherheitsumgebungen) und TCG Certified (für die TPM-Implementierung). Sicherheit & Manageability – Enterprise-Ready Hardware-Sicherheit ab Werk Die ThinkStation P3 Tiny Gen 2 ist mit einem diskreten TPM 2.0 Sicherheitschip ausgestattet – kein fTPM, das in der CPU simuliert wird, sondern ein dedizierter Chip. Das ist relevant für Sicherheitsrichtlinien, die explizit einen diskreten TPM fordern, etwa in Behörden oder bei Finanzdienstleistern. In Verbindung mit der TCG-Opal-fähigen SSD ist BitLocker-Verschlüsselung hardwareseitig ohne Performanceverlust möglich. Der Kensington-Schlossslot ermöglicht physische Diebstahlsicherung durch handelsübliche Kabelschlösser. Der bereits erwähnte Gehäuse-Intrusion-Switch protokolliert Öffnungsversuche im System-Log – ein wichtiges Feature für Compliance-Anforderungen. Intel vPro Enterprise und AMT Die Intel vPro Enterprise -Plattform in Kombination mit Intel AMT 16 erlaubt IT-Administratoren den Out-of-Band-Zugriff auf den Rechner – also Remote-Management, BIOS-Konfiguration, Neustart oder Reimaging auch dann, wenn das Betriebssystem nicht läuft oder der Rechner ausgeschaltet ist (sofern er am Strom hängt). Das reduziert Vor-Ort-Einsätze des IT-Supports erheblich und ist ein zentrales Argument für größere Unternehmensdeployments. In Verbindung mit Windows 11 Pro – inklusive Gruppenrichtlinien, BitLocker, Remote Desktop und Hyper-V – ist die Maschine vollständig für den Managed-Device-Betrieb in Active-Directory- oder Azure-AD-Umgebungen vorbereitet. Mitgeliefertes Service-Paket Die ThinkStation P3 Tiny Gen 2 kommt mit einer 3-jährigen Vor-Ort-Basisgarantie sowie zusätzlich einem Jahr Lenovo Premier Support . Premier Support bietet direkten Zugang zu Lenovo-Technikern (kein First-Level-Callcenter-Routing) und priorisierte Ersatzteillieferung – ein klarer Mehrwert gegenüber Standard-Support-Modellen in produktionskritischen Umgebungen. Die Reaktionszeit im erweiterten Garantiejahr ist "nächster Arbeitstag" (laut Hersteller). Ideal für diese Einsatzbereiche CAD und technische Konstruktion (2D und 3D): Die dedizierte NVIDIA RTX A400 (4 GB GDDR6) ermöglicht den Betrieb von CAD-Applikationen wie AutoCAD, Inventor oder Solid Edge. 32 GB DDR5 bieten ausreichend Arbeitsspeicher für mittlere Baugruppen. Für einfache 3D-Modellierung und 2D-Konstruktionszeichnungen ist diese Konfiguration gut geeignet – für hochkomplexe Großbaugruppen mit Millionen von Komponenten stoßen Entry-Workstation-GPUs wie die RTX A400 an Grenzen. Mehrmonitor-Arbeitsplätze in Handel, Finanzen und Medizin: Durch die Kombination aus 4 × Mini DisplayPort 1.4a, 1 × HDMI und 1 × DisplayPort lassen sich bis zu sechs Displays gleichzeitig betreiben – ideal für Broker-Arbeitsplätze, Klinik-Informationssysteme oder Kontrollraum-Setups, wo mehrere Informationsquellen gleichzeitig sichtbar sein müssen. Unternehmens-IT mit zentralem Device-Management: Intel vPro Enterprise, AMT 16, TPM 2.0 und Windows 11 Pro machen diesen Mini-PC zur idealen verwalteten Endstelle in MDM/UEM-Umgebungen. IT-Teams können Geräte remote provisionieren, reparieren und überwachen, ohne physisch anwesend zu sein. Behörden und sicherheitskritische Umgebungen: Die FIPS-140-2-Zertifizierung, diskretes TPM 2.0, TCG-Opal-Verschlüsselung und MIL-STD-810H-Robustheit erfüllen typische Beschaffungsanforderungen für öffentliche Einrichtungen und Sicherheitsbehörden. Office, Kommunikation und KI-gestützte Produktivität: Für Microsoft 365, SAP GUI, Videokonferenzen in Teams oder Zoom, und lokale KI-Workloads (ONNX, OpenVINO) auf Basis der Intel AI Boost NPU (13 TOPS) ist diese Workstation leistungsmäßig deutlich überdimensioniert – was in diesem Fall ein Vorteil ist: lange Einsatzfähigkeit auch bei steigenden Software-Anforderungen. Häufige Fragen zur Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 Kann der RAM der ThinkStation P3 Tiny Gen 2 nachträglich erweitert werden? Ja. Die ThinkStation P3 Tiny Gen 2 verfügt über zwei SO-DIMM-262-Pin-Steckplätze , von denen im Lieferzustand nur einer belegt ist (1 × 32 GB DDR5). Der zweite Steckplatz ist frei und kann für eine RAM-Erweiterung genutzt werden. Der Hersteller gibt eine maximale Speicherkapazität von 128 GB an. Der Speicher ist also nicht verlötet und problemlos aufrüstbar – ein klarer Vorteil gegenüber vielen Ultrabooks und Mini-PCs der Consumer-Klasse. Wie viele Monitore lassen sich gleichzeitig betreiben? Laut den Anschluss-Spezifikationen bietet die ThinkStation P3 Tiny Gen 2 hinten 4 × Mini DisplayPort 1.4a, 1 × HDMI und 1 × DisplayPort 1.4 – insgesamt also sechs Videoausgänge hinten, plus ein USB-C-Port vorne (jedoch nur als Datenanschluss ohne explizite Displayfunktion in den vorliegenden Spezifikationen). Damit ist theoretisch ein Sechs-Monitor-Setup möglich, was in dieser Geräteklasse außergewöhnlich ist. Ist die ThinkStation P3 Tiny Gen 2 für AutoCAD oder SolidWorks geeignet? Für AutoCAD 2D und AutoCAD 3D in mittleren Projektkomplexitäten: ja. Die dedizierte NVIDIA RTX A400 (4 GB GDDR6) ist eine professionelle Workstation-GPU, die für CAD-Applikationen konzipiert ist. Ob für Ihre spezifische Software-Version eine offizielle ISV-Zertifizierung durch den Softwarehersteller vorliegt, geht aus den uns vorliegenden Produktdaten nicht hervor – wir empfehlen, dies direkt bei Lenovo oder dem jeweiligen Softwarehersteller zu erfragen. Für sehr große Baugruppen oder hochauflösendes Echtzeit-Rendering sind leistungsfähigere Workstation-GPUs besser geeignet. Was ist der Unterschied zwischen der P3 Tiny Gen 2 und einem normalen Office-PC? Der wesentliche Unterschied liegt in drei Bereichen: Erstens die dedizierte professionelle GPU (NVIDIA RTX A400 statt rein integrierter Grafik), die für CAD und Mehrmonitor-Setups notwendig ist. Zweitens die Intel vPro Enterprise -Plattform mit AMT für Remote-IT-Management – ein Feature, das in Consumer- oder Standard-Office-PCs nicht vorhanden ist. Drittens die Workstation-Zertifizierungen (MIL-STD-810H, FIPS 140-2, TCG Certified) und der diskreten TPM-Chip für Compliance-Anforderungen. Ein typischer Office-PC in dieser Preisklasse bietet keines dieser drei Merkmale in Kombination. Welches Netzteil ist verbaut und kann der PC auch unter Dauerlast betrieben werden? Die ThinkStation P3 Tiny Gen 2 wird mit einem 230-Watt-Netzteil (AC 100–240 V, 50/60 Hz, 89 % Effizienz) betrieben. Diese Leistungsreserve ist für ein Gerät dieser Größe großzügig bemessen und stellt sicher, dass CPU und GPU auch unter Dauerlast ausreichend versorgt werden. Das 89-%-Effizienz-Rating entspricht modernen Energie-Effizienzanforderungen für den Bürobetrieb. Wird Tastatur und Maus mitgeliefert? Ja. Im Lieferumfang sind eine Lenovo Calliope USB-Tastatur (Deutsches Layout) und eine Lenovo Calliope USB-Maus enthalten. Ein Monitor wird nicht mitgeliefert und muss separat beschafft werden. Angesichts der sechs verfügbaren Videoausgänge empfiehlt sich die gleichzeitige Beschaffung passender Monitore – Lenovo-Docking-Lösungen und Zubehör sind im Baltaris-Sortiment verfügbar. { "@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [ { "@type": "Question", "name": "Kann der RAM der ThinkStation P3 Tiny Gen 2 nachträglich erweitert werden?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Ja. 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