Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 – der kompakte Mini-PC für KI-gestützte Workstation-Aufgaben Die Lenovo ThinkStation P3 Tiny Gen 2 ist ein professioneller Mini-PC der Workstation-Klasse, der trotz eines Gehäuses mit den Maßen 17,9 × 18,3 × 3,7 cm und einem Gewicht von gerade einmal 1,4 kg echte Enterprise-Funktionen bietet. Laut Hersteller als „AI Workstation" klassifiziert, richtet sich dieser kompakte PC an Unternehmen und Wissensarbeiter, die eine leistungsfähige, platzsparende Workstation für anspruchsvolle Office-, Analyse- und KI-gestützte Aufgaben suchen – ohne den Platz eines Tower-Rechners zu belegen. Die drei entscheidenden Alleinstellungsmerkmale: der Intel Core Ultra 5 225 der zweiten Generation mit integrierter NPU, Wi-Fi 7 für modernste Netzwerkkonnektivität sowie drei Jahre Vor-Ort-Garantie inklusive eines Jahres Lenovo Premier Support ab Werk. Leistung & Prozessor der ThinkStation P3 Tiny Gen 2 Intel Core Ultra 5 225 – Architektur und Praxisleistung Der Intel Core Ultra 5 225 gehört zur zweiten Generation der Intel-Core-Ultra-Prozessorfamilie (Codenamen Arrow Lake) und steckt im FCLGA1851-Sockel auf dem Intel-Q870-Chipsatz. Mit 10 Kernen und einem maximalen Turbotakt von 4,9 GHz bewältigt dieser Prozessor täglich anfallende Multi-Tasking-Szenarien souverän: mehrere Browser-Tabs parallel zu einem Video-Call, laufende Datenbank-Abfragen im Hintergrund, oder das gleichzeitige Arbeiten in verschiedenen Office-Anwendungen. Der 20-MB-L3-Cache sorgt dafür, dass häufig verwendete Datensätze schnell verfügbar bleiben und die Latenz bei wiederkehrenden Aufgaben niedrig bleibt. Wichtig für die Kaufentscheidung: Der P3 Tiny Gen 2 verfügt über keine dedizierte Grafikkarte . Als Grafikeinheit kommt Intel Graphics (Shared Video Memory / UMA) zum Einsatz. Das bedeutet, dass 3D-CAD-Anwendungen wie SolidWorks, Inventor oder Catia in diesem Konfigurationsmodell nicht empfohlen werden können. AutoCAD in der 2D-Variante und klassische Office-Grafikanwendungen laufen mit der integrierten Intel-Grafik problemlos – für schwere 3D-Visualisierungen oder GPU-gerendertes CAD fehlt die dedizierte Grafikleistung. Wer solche Workloads benötigt, sollte zu einer Konfiguration mit diskreter Grafik greifen. NPU und KI-Fähigkeiten: Intel AI Boost mit 13 TOPS Ein wesentliches Merkmal, das den P3 Tiny Gen 2 von älteren Compact-PC-Generationen abhebt, ist die integrierte Neural Processing Unit (NPU) Intel AI Boost . Die NPU leistet laut Hersteller bis zu 13 TOPS (Tera Operations Per Second) bei INT8-Datentypen; zusammen mit CPU und integrierter GPU erreicht das System eine Gesamtprozessorleistung von bis zu 23 TOPS. Was bedeutet das in der Praxis? Die NPU ist darauf ausgelegt, KI-Workloads zu übernehmen, die sonst die CPU belasten würden. Konkret unterstützte Anwendungsfälle heute: Windows Studio-Effekte (laut Hersteller explizit unterstützt): automatische Hintergrundunschärfe, Eye Contact und Stimmrauschen-Unterdrückung in Microsoft Teams, Zoom oder Webex – ohne CPU-Last Microsoft Copilot-Funktionen in Windows 11 Pro: lokale Verarbeitung von KI-Assistenzfunktionen ohne Cloud-Roundtrip Lokale KI-Inferenz mit unterstützten Frameworks: DirectML, OpenVINO, WebNN, WindowsML und ONNX Runtime – Entwickler und Data Scientists können kleinere Modelle (z. B. Phi-3 Mini, Whisper) direkt auf dem Gerät ausführen Sparsitäts-Support (laut Hersteller bestätigt): optimierte Ausführung komprimierter KI-Modelle für höhere Effizienz Hinweis: 13 TOPS bewegen sich unterhalb der Microsoft-Copilot+-Schwelle von 40 TOPS. Copilot+-exklusive Features wie Recall oder Live Captions mit Echtzeitübersetzung stehen auf diesem System nicht zur Verfügung. Für Standard-KI-Assistenzfunktionen und NPU-beschleunigtes Inferencing reicht die Leistung jedoch aus. RAM: DDR5-5600 mit Dual-Channel – aufrüstbar bis 128 GB Werksseitig ist der P3 Tiny Gen 2 mit 16 GB DDR5-SDRAM (non-ECC) bestückt, der mit 5.600 MT/s im Dual-Channel-Modus arbeitet. Aktuell ist ein SO-DIMM-262-Pin-Modul verbaut (1 × 16 GB), der zweite Steckplatz ist frei – hier lässt sich ein weiteres Modul nachrüsten. Laut technischer Spezifikation unterstützt das System maximal 128 GB RAM. Das ist für einen Micro-PC eine außergewöhnlich hohe Obergrenze und macht den P3 Tiny Gen 2 langfristig aufrüstbar, sollten in Zukunft speicherintensivere Workloads anfallen. Für den aktuellen Stand: 16 GB DDR5 genügen für Office 365, Microsoft Teams, Browser-intensive Arbeit, SAP GUI, Python-Datenanalyse mit mittelgroßen Datensätzen sowie mehrere parallele Applikationen. Sehr große In-Memory-Datenanalysen (z. B. umfangreiche Pandas-DataFrames im mehrstelligen GB-Bereich) stoßen an Grenzen – hier empfiehlt sich die Nachrüstung auf mindestens 32 GB. Display & Bildausgabe Die ThinkStation P3 Tiny Gen 2 wird ohne Monitor geliefert – sie ist ein reiner Barebone-Mini-PC und richtet sich an Nutzer, die eigene Monitore anschließen. Das ist im Unternehmensumfeld der Normalfall: bestehende Monitore werden weiterverwendet, oder es werden dedizierte Workstation-Displays ergänzt. Für die Bildausgabe stehen an der Rückseite ein HDMI-Ausgang (TMDS-kompatibel) und ein DisplayPort 1.4 zur Verfügung. DisplayPort 1.4 unterstützt Auflösungen bis 8K bei 60 Hz oder 4K bei 120 Hz – die Bandbreite ist also für hochauflösende professionelle Monitore ausreichend. Im Dual-Monitor-Betrieb lassen sich über HDMI und DisplayPort zwei Bildschirme gleichzeitig ansteuern, was für produktive Büroarbeitsplätze Standard ist. Wer drei oder mehr Monitore betreiben möchte, sollte eine kompatible Dockingstation in Betracht ziehen – dazu mehr im Konnektivitäts-Abschnitt. Hinweis: Da keine dedizierte GPU verbaut ist, empfiehlt sich für farbkalibrierte Bildbearbeitung und Proof-Druck ein Monitor mit eigener Kalibrierungshardware. Speicher & Erweiterbarkeit der ThinkStation P3 Tiny Gen 2 NVMe-SSD mit PCIe 4.0 und TCG-Opal-Verschlüsselung Als primäres Speichermedium kommt eine 512-GB-M.2-2280-SSD mit PCIe-4.0-x4-Schnittstelle und NVMe-Protokoll zum Einsatz. PCIe 4.0 x4 bietet theoretische Bandbreiten von bis zu 7 GB/s sequenziell – deutlich mehr als SATA-SSDs (ca. 550 MB/s) und ausreichend für schnelle Betriebssystemstarts, zügiges Laden von Anwendungen und flüssiges Arbeiten mit größeren Projektdateien. Die SSD unterstützt laut Spezifikation TCG Opal Encryption . Das bedeutet: Die Hardware-Verschlüsselung ist direkt im Speicher-Controller implementiert, was im Zusammenspiel mit BitLocker (in Windows 11 Pro enthalten) eine vollständige Festplattenverschlüsselung ohne CPU-Overhead ermöglicht. Für Unternehmen, die DSGVO-konforme Datenhaltung oder behördliche Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen, ist das ein wichtiges Feature. Zur Erweiterbarkeit: Das M.2-2280-Format ist der Standard für Desktop-Workstations, die Nachrüstung mit einer zweiten oder größeren SSD ist grundsätzlich möglich – wie viele M.2-Steckplätze das Gehäuse aufnimmt, sollte vor einem Upgrade anhand des offiziellen Hardware-Maintenance-Manuals geprüft werden. Beim Tiny-Formfaktor ist der Platz naturgemäß begrenzt. Konnektivität & Anschlüsse USB-Portfolio: vielseitig und durchdacht verteilt Die ThinkStation P3 Tiny Gen 2 bietet ein umfangreiches USB-Portfolio , das für einen Mini-PC dieser Größe bemerkenswert ist: Vorne: 1 × USB-C 3.2 Gen 2×2 (20 Gbit/s, nur Daten), 1 × USB 3.2 Gen 2 mit Always-On-Ladefunktion, 1 × USB 3.2 Gen 2, 1 × Klinken-Kombo (Kopfhörer/Mikrofon) Hinten: 1 × USB 3.2 Gen 1, 1 × USB 3.2 Gen 2 mit SmartPower-On-Unterstützung, 2 × USB 3.2 Gen 2, 1 × HDMI, 1 × DisplayPort 1.4, 1 × Gigabit-Ethernet (Intel I219-LM) Besonders praxisrelevant: Der USB-C-Port vorne mit 20 Gbit/s eignet sich für schnelle externe NVMe-Gehäuse oder Thunderbolt-3-kompatibles Zubehör (Datenübertragung). Der USB-3.2-Gen-2-Port mit SmartPower On hinten ist ein praktisches Feature für Administratoren: Das System lässt sich über angeschlossene USB-Geräte aus dem Standby wecken, was Remote-Management-Szenarien vereinfacht. Hinweis: Ein Thunderbolt-4-Anschluss ist in den Spezifikationen nicht ausgewiesen . eGPU-Lösungen über Thunderbolt sind daher mit dieser Konfiguration nicht vorgesehen. Für den Anschluss einer Dockingstation eignen sich USB-C-Docks, die über USB 3.2 Gen 2×2 angesteuert werden. Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 – Netzwerk auf aktuellem Stand Die verbaute Intel Wi-Fi 7 BE200 WLAN-Karte ist das Flaggschiff-Modul von Intel und unterstützt den IEEE-802.11be-Standard (Wi-Fi 7). Was das konkret bringt: Wi-Fi 7 arbeitet mit Multi-Link Operation (MLO), kann also simultan auf 2,4-GHz- und 5-GHz-Bändern kommunizieren, was Latenzen in Videokonferenzen und VoIP-Anwendungen spürbar reduziert. Für Unternehmen, die auf kabellose Infrastruktur setzen, ist die Investition in Wi-Fi-7-Access-Points damit zukunftssicher abgesichert. Gleichzeitig ist Gigabit-Ethernet über den Intel I219-LM Controller verfügbar – der bevorzugte Anschluss für stabile Büronetzwerke, VPN-Verbindungen und latenzarme Kommunikation zu Unternehmensservern. Bluetooth 5.4 ermöglicht die Anbindung von drahtlosen Peripheriegeräten (Headsets, Maus, Tastatur). Formfaktor, Design & Robustheit Tiny-Formfaktor: kleiner als ein Schuhkarton Mit Abmessungen von 179 × 182,9 × 37 mm und einem Gewicht von 1,4 kg ist der P3 Tiny Gen 2 einer der kompaktesten professionellen Mini-PCs auf dem Markt. Das Gehäuse lässt sich an VESA-Monitorhalterungen montieren (ein entsprechender Halter ist ggf. separat erhältlich) und verschwindet damit hinter dem Bildschirm – ideal für Schreibtische, die optisch aufgeräumt bleiben sollen. Die Stromversorgung erfolgt über ein externes 170-Watt-Netzteil (AC 100–240 V, 50/60 Hz) mit einer Effizienz von 89 % – ein solider Wert, der im Dauerbetrieb die Betriebskosten gering hält. Der Tiny-Formfaktor ist kein Kompromiss bei der Leistung, setzt aber naturgemäß einen externen Monitor voraus. MIL-STD-810H und werkzeugloser Gehäusezugang Die Kennzeichnung MIL-STD-810H bedeutet, dass Lenovo das Gerät nach dem US-Militärstandard für Umweltstress getestet hat – typisch getestete Szenarien umfassen Vibration, Stöße, extreme Temperaturen und Luftfeuchtigkeit. Für den Büroalltag signalisiert das eine überdurchschnittliche Robustheit des Gehäuses und der verbauten Komponenten. Der werkzeuglose Gehäusezugang ist ein praktisches Feature für IT-Abteilungen: RAM-Nachrüstung oder SSD-Tausch können ohne Schraubenzieher durchgeführt werden, was Wartungszeiten reduziert und die Total-Cost-of-Ownership (TCO) verbessert. Sicherheit & Manageability Hardware-Sicherheit auf Enterprise-Niveau Der P3 Tiny Gen 2 verfügt über einen diskreten TPM-2.0-Sicherheitschip (Trusted Platform Module). Anders als ein firmware-basiertes TPM ist ein diskreter Chip physisch vom Prozessor getrennt, was ihn resistenter gegen bestimmte Software-Angriffsvektoren macht. TPM 2.0 ist Pflichtvoraussetzung für Windows 11 Pro und ermöglicht: BitLocker-Festplattenverschlüsselung in Kombination mit der TCG-Opal-SSD – vollständige Datenverschlüsselung mit minimalem Performance-Overhead Windows Hello und FIDO2-Authentifizierung für passwortlose Anmeldung (sofern eine entsprechende Kamera oder ein Fingerabdruckleser angeschlossen wird) Secure Boot und Measured Boot – die Systemintegrität wird beim Start überprüft Zusätzliche Sicherheitsfeatures laut Hersteller: ein Gehäuse-Alarmschalter , der unbefugtes Öffnen des Gehäuses protokolliert und meldet, sowie ein Kensington-Sicherheitsschloss-Slot für physische Diebstahlsicherung (Kabelschloss separat erhältlich). Die Zertifizierungen FIPS 140-2 und TCG Certified (laut Herstellerangaben) sind relevant für Behörden, Gesundheitseinrichtungen und regulierte Industrien, die nachweisbare kryptographische Standards vorschreiben. Diese Zertifizierungen zu besitzen, unterscheidet echte Workstation-Klasse-Geräte von Consumer-PCs gleicher Preisnähme. Remote-Management und IT-Administration Der Intel-Q870-Chipsatz und der Intel I219-LM Netzwerk-Controller unterstützen gängige Remote-Management-Protokolle, wie sie in Unternehmens-IT-Umgebungen standardmäßig eingesetzt werden. Die SmartPower-On-Funktion am hinteren USB-3.2-Gen-2-Port ermöglicht es, das System über angeschlossene Geräte ferngesteuert zu wecken – relevant für Remote-Desktop-Szenarien außerhalb der Geschäftszeiten. Garantie: 3 Jahre Vor-Ort plus 1 Jahr Premier Support Das Garantiepaket hebt den P3 Tiny Gen 2 klar über Consumer-Produkte hinaus: 3 Jahre Vor-Ort-Garantie mit Reaktionszeit am nächsten Arbeitstag sind ab Werk enthalten, ergänzt durch 1 Jahr Lenovo Premier Support – direkter Zugang zum Lenovo-Technikersupport ohne vorherige Basis-Hotline-Schleife. Für Unternehmen, die auf minimale Ausfallzeiten angewiesen sind, ist das ein handfestes Argument gegenüber günstigeren Consumer-Minis mit 1-Jahr-Bring-in-Garantie. Ideal für diese Einsatzbereiche Professionelle Office- und Wissensarbeit: Der Intel Core Ultra 5 225 mit 10 Kernen, 16 GB DDR5-5600-RAM im Dual-Channel-Betrieb und die schnelle NVMe-SSD machen den P3 Tiny Gen 2 zu einem leistungsfähigen Mini-PC für Microsoft 365, Teams, Outlook, SAP GUI, ERP-Clients und Browser-intensive Aufgaben. Mehrere Anwendungen parallel laufen flüssig. KI-gestützte Produktivität und Windows Studio Effects: Dank der Intel-AI-Boost-NPU mit 13 TOPS und der expliziten Unterstützung von Windows Studio Effects profitieren Nutzer in Videokonferenzen von KI-Hintergrundoptimierung und Rauschunterdrückung ohne CPU-Last. Entwickler können erste lokale KI-Modelle mit OpenVINO oder ONNX Runtime testen. Sicherer Arbeitsplatz in regulierten Umgebungen: FIPS-140-2-Zertifizierung, TCG-Opal-SSD-Verschlüsselung, diskretes TPM 2.0 und MIL-STD-810H-Robustheit machen den P3 Tiny Gen 2 zu einer validen Wahl für Behörden, Gesundheitswesen, Finanzdienstleister und andere regulierte Branchen. Raumsparende Multi-Monitor-Workstations: HDMI und DisplayPort 1.4 ermöglichen den gleichzeitigen Betrieb von zwei Bildschirmen. Der VESA-montierbare Tiny-Formfaktor eignet sich für aufgeräumte Büroarbeitsplätze, Empfangsbereiche, Schulungsräume und Digital-Signage-Installationen. IT-Fleet mit geringen Betriebskosten: Das 170-W-Netzteil mit 89-%-Effizienz, die Remote-Management-Fähigkeiten, der werkzeuglose Gehäusezugang und die 3-Jahre-Vor-Ort-Garantie senken TCO und Administrationsaufwand in größeren IT-Flotten spürbar. Einschränkung, die ehrlich genannt werden muss: Für 3D-CAD (SolidWorks, Inventor, Catia), GPU-beschleunigten Videoschnitt (Premiere Pro, DaVinci Resolve) oder rechenintensive KI-Training-Workloads ist dieses Modell mit integrierter Intel-Grafik und 16 GB RAM nicht geeignet. Für solche Szenarien sollte eine Konfiguration mit dedizierter Nvidia-Quadro- oder RTX-Grafik gewählt werden. Häufige Fragen zur ThinkStation P3 Tiny Gen 2 Kann ich den RAM des P3 Tiny Gen 2 nachträglich aufrüsten? Ja. Der RAM ist nicht verlötet, sondern in zwei SO-DIMM-262-Pin-Steckplätzen verbaut. Ab Werk ist ein Steckplatz mit einem 16-GB-DDR5-5600-Modul belegt, der zweite Steckplatz ist frei und kann mit einem weiteren Modul bestückt werden. Das maximale Ausbauvolumen liegt laut Hersteller bei 128 GB DDR5. Welche Monitore kann ich anschließen, und wie viele gleichzeitig? Der P3 Tiny Gen 2 verfügt über einen HDMI-Ausgang (TMDS-kompatibel) und einen DisplayPort-1.4-Ausgang an der Rückseite. Damit können zwei externe Monitore gleichzeitig betrieben werden. DisplayPort 1.4 unterstützt Auflösungen bis 8K/60 Hz oder 4K/120 Hz. Ein integrierter Monitor ist nicht vorhanden – der Rechner benötigt zwingend externe Displays. Ist die ThinkStation P3 Tiny Gen 2 für CAD-Anwendungen geeignet? Eingeschränkt. AutoCAD in der 2D-Variante läuft mit der integrierten Intel-Grafik und 16 GB RAM. Für 3D-CAD-Anwendungen wie SolidWorks, Autodesk Inventor oder PTC Creo ist dieses Modell aufgrund der fehlenden dedizierten Grafikkarte nicht empfehlenswert . Für professionelle 3D-CAD-Workloads sollte eine Konfiguration mit diskreter Grafikkarte (z. B. Nvidia RTX oder Quadro) gewählt werden. Was bedeutet die NPU-Unterstützung konkret für den Alltag? Die integrierte NPU Intel AI Boost mit 13 TOPS übernimmt KI-Berechnungen, die sonst die CPU belasten würden. Praktisch relevant ist das vor allem für Windows Studio Effects in Videokonferenzen (Hintergrundunschärfe, Rauschunterdrückung, Eye Contact) sowie für KI-Assistenzfunktionen in Windows 11 Pro. Entwickler können außerdem lokale Inferenz-Modelle mit Frameworks wie OpenVINO, DirectML oder ONNX Runtime auf der NPU ausführen. Hinweis: Die 13 TOPS liegen unterhalb der Copilot+-Schwelle (40 TOPS), daher stehen Copilot+-exklusive Features wie Recall nicht zur Verfügung. Welche Garantie ist im Lieferumfang enthalten? Im Lieferumfang enthalten sind laut Hersteller: 3 Jahre Basisgarantie mit Vor-Ort-Service (Reaktionszeit am nächsten Arbeitstag) sowie 1 Jahr Lenovo Premier Support. Premier Support bedeutet direkten Zugang zum Lenovo-Technikersupport ohne Basis-Hotline-Routing. Beide Garantieleistungen gelten ab Kaufdatum. Hat der P3 Tiny Gen 2 einen Thunderbolt-4-Anschluss? Nein. 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